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vom 13.06.2017, aktuelle Version,

Mimi Coertse

Mimi Coertse im Foyer der Oper Johannesburg mit ihrer Porträtbüste

Maria Sophia Coertse (* 12. Juni 1932 in Durban, Südafrika) ist eine südafrikanische Opernsängerin (Sopran) und seit 1966 österreichische Kammersängerin. Sie war, nach Jacoba Susanna (Nunez) Holtzhausen, die erste international bekannte Opernsängerin ihres Kontinents.

Leben

Coertse entstammt einer alteingesessenen Farmerfamilie. Sie ist Dänin von der Vaterseite, mütterlicherseits stammt sie von einem französischen Hugenottengeschlecht ab. Sie begann ihr Gesangsstudium in Südafrika bei Aimée Parkerson im Jahre 1949. Ihre weitere Ausbildung absolvierte sie in Europa: Ab September 1953 in London, dann kurz in Den Haag und ab 27. Jänner 1954 in Wien bei Maria Hittorff und zugleich an der Akademie für Musik und darstellende Kunst in der Opernklasse von Josef Witt. Mit einer Vorstellung der Opernklasse im Schönbrunner Schlosstheater am 1. Juli 1955 (Ariadne auf Naxos von Richard Strauss, in der Mimi Coertse als Zerbinetta auftrat) begann ihre Bühnenlaufbahn.

Mimi Coertse vor dem Bühnentürl der Wiener Staatsoper

Die Wiener Akademie für Musik und darstellende Kunst präsentierte Mitte Juli 1955 ihre Absolventen in einem Opernkonzert in Bad Aussee, Coertse sang Arien der Zerbinetta, Königin der Nacht, der Traviata; Dirigent war Hans Swarowsky. Nach dem Akademieabschluss empfahl Staatsoperndirektor Egon Seefehlner der jungen Sängerin „... nirgends anderswo abschließen, die Wiener Staatsoper mit ihrem großen Repertoiresystem wird sich melden.

Wiener Staatsoper: Blick in den Zuschauerraum
Ansicht des Royal Opera House

Mit 23 Jahren wurde Coertse jüngstes permanentes Ensemblemitglied der Wiener Staatsoper. Ihre erste Rolle - bei einem Gastspiel der Staatsoper im Teatro San Carlo von Neapel – war das 1. Blumenmädchen in Parsifal unter Karl Böhm. Danach engagierte er sie fest an die Wiener Staatsoper. In Neapel sang sie Jahre später mit Giuseppe Di Stefano auch die Lustige Witwe.

Königin der Nacht

Am 17. März 1956 gab Mimi Coertse ihr Debüt in der Wiener Staatsoper als Königin der Nacht in der Zauberflöte von Wolfgang Amadeus Mozart, das Royal Opera House Covent Garden in London folgte. Über 500 Mal sang sie diese Partie in fünf Sprachen in zahlreichen Ländern, allein in Wien bis 1961 in 61 Aufführungen. In diesen Jahren hatte sie Auftritte als Königin der Nacht in Basel, am Teatro San Carlo in Neapel (wohin Vittorio Gui sie geholt hatte), beim Festival d’Aix-en-Provence[1] und beim Athener Festival, wo sie in der antiken Arena in großer räumlicher Distanz zu Dirigent und Orchester auftrat.

Bei einer Neueinstudierung von Verdis Rigoletto am 6. April 1956 an der Wiener Volksoper sang sie ihre erste Gilda. An der Staatsoper folgten 33 Aufführungen bis 1971.

Konstanze

Ihre nächste Partie sang sie als festes Ensemblemitglied am 5. September 1956: die Konstanze in Die Entführung aus dem Serail. Mit dieser Partie trat Mimi Coertse weltweit mehr als dreihundert Mal auf, so 1956 bei den Salzburger Festspielen mit George Szell als Dirigent. In Wien waren es bis zum 27. Januar 1973 (ihr vorerst letzter Auftritt) 102 Aufführungen. In der Premiere am 4. Oktober 1965 mit dem Dirigenten Josef Krips war Fritz Wunderlich ihr Partner in der Rolle des Belmonte.

Der Tenor Anton Dermota, eine der Säulen des Wiener Ensembles, war in mehreren Rollen ihr Bühnenpartner, so auch als Belmonte, weiters Rudolf Schock, Julius Patzak und Luigi Alva. Seit 1963 sang Fritz Wunderlich den Belmonte. Nach seinem Tod übernahmen Peter Schreier, William Blankenship, Werner Hollweg die Partie. Zumindest 18 Dirigenten leiteten diese Vorstellungen, so Lovro von Matačić, Alberto Erede, John Pritchard und Hans Swarowsky. Die Entführung wurde auch im Redoutensaal der Wiener Hofburg gespielt.

Die vier Frauen um Hoffmann

In der Doppelpremiere von Hoffmanns Erzählungen in der Wiener Staatsoper im Oktober 1957 sang sie beide Male unter Antonino Votto die Puppe Olympia. Otto Schenk erarbeitete in seiner Inszenierung 1967 sämtliche Frauen um Hoffmann (auch) mit Mimi Coertse an der Wiener Staatsoper. Irmgard Seefried und Anja Silja hatten vor ihr ebenfalls alle Frauenrollen gesungen.[2] In der Eröffnungsvorstellung des Opernhauses von Johannesburg 1962 sang sie erstmals alle vier Frauenpartien um Hoffmann in Afrikaans.

Violetta Valéry

Nach der Gilda studierte Coertse die Violetta Valéry in Verdis La Traviata, ihr dramatischer Koloratursopran mit dem unverwechselbaren Timbre und ihre Gestaltungskraft füllten diese Partie ideal aus. Von 1959-1971 sang sie die Partie unter Dirigenten wie Glauco Curiel, Francesco Molinari-Pradelli, Oliviero de Fabritiis, Nino Verchi, Argeo Quadri, Carlo Franci und Giuseppe Patané.

Lucia di Lammermoor

Grazer Oper

Das Grazer Opernhaus nahm ihretwegen ab November 1960 Gaetano Donizettis Lucia di Lammermoor auf den Spielplan. Mimi Coertse sang dort eine von Kritik und Publikum bejubelte Aufführungsserie.[3] Ähnlich erfolgreich war Coertses Grazer Auftritt in der Titelpartie von Vincenzo Bellinis Norma, Premiere am 13. Jänner 1962. In der Folge sang Coertse die Lucia auch in der Wiener Volksoper (Premiere am 16. Februar 1965, Dirigent Argeo Quadri). Als Edgardo war dort Alfredo Kraus einer ihrer bedeutendsten Gesangspartner.

Operette und Musical

Sie widmete sich auch der Operette, ab 1960 in zwei Sommern im Redoutensaal der Wiener Hofburg als Hanna Glawari in der Lustigen Witwe mit Johannes Heesters, danach auch mit Eberhard Waechter als Danilo. In der Eröffnungsvorstellung des Theaters an der Wien - nach Jahren der Restaurierung - am 17. Juli 1962 sang Mimi Coertse erstmals in Wien die Rosalinde in Die Fledermaus von Johann Strauß, später eine ihrer Paraderollen. In der Frühjahrsparade von Robert Stolz (Uraufführung in der Wiener Volksoper am 25. März 1964) verkörperte Mimi Coertse die Sängerin Hansi Gruber.

Coertse betätigte sich auch als Musicalsängerin. Im großen Sendesaal des Funkhauses Wien fand im April 1963 die Erstaufführung von Leonard Bernsteins Musical Candide in deutscher Sprache statt. In der Rundfunkbearbeitung und Regie von Marcel Prawy mit dem Orchester und Chor von Radio Wien und der musikalischen Leitung von Samuel Krachmalnick lasen Voltaires Novelle unter anderen die Burgschauspieler Blanche Aubry und Heinrich Schweiger, es sangen Rudolf Christ und Mimi Coertse.[4]

Weitere Rollen

In einer Aufführungsserie der Oper Carmen 1957 (musikalische Leitung Herbert von Karajan, mit Jean Madeira, Giuseppe Di Stefano, George London und Hilde Güden) sang Mimi Coertse die Frasquita. Im selben Jahr trat sie beim Glyndebourne Festival als Mitglied der Covent Garden Opera in der Partie der Zerbinetta auf. Im Don Giovanni gestaltete sie, als eine der wichtigen Mozart-Sängerinnen im Ensemble der Staatsoper, von 1961-1963 die Donna Elvira und von 1965-1971 die Donna Anna.

Ihr komisches Talent konnte Mimi Coertse als Concepción in Maurice Ravels Spanischer Stunde in der Inszenierung von Otto Schenk entfalten.[5] Premiere war am 20. Oktober 1964 in der Wiener Volksoper (Dirigent Peter Maag, deutsche Fassung von Marcel Prawy, Bühnenbild von Günther Schneider-Siemssen, mit Michel Sénéchal als Gonzalvo, Oskar Czerwenka als Ramiro und Marcel Cordes als Don Inigo Gomez). Wegen des großen Erfolgs wurde diese Vorstellung unter Schenks Regie für das Österreichische Fernsehen verfilmt.

Am 1. März 1968 wurde Die schweigsame Frau von Richard Strauss zum ersten Male an der Wiener Staatsoper gegeben. Dirigent war Silvio Varviso, die Inszenierung von Hans Hotter lehnte sich an die Aufführung der Salzburger Festspiele im Jahre 1959 an, bei der er den Sir Morosus gestaltete. Es sangen Oskar Czerwenka, William Blankenship, Robert Kerns, Hilde Rössel-Majdan, Renate Holm und in der Titelpartie Mimi Coertse.[6] In der Folge profilierte sich Coertse besonders als Strauss-Sängerin.

Zu einem großen Erfolg wurde ihr Debüt als Sklavin Liu in Puccinis Turandot, die Titelpartie sang Birgit Nilsson, James King den Prinzen Kalaf.[7]

Coertse war bekannt für ihre Zuverlässigkeit und Einsatzbereitschaft auch in kleineren Partien. Den kurzen Auftritt der Fiakermilli in der Arabella von Richard Strauss mit den gefürchteten Jodlern sang sie von 1959 bis 1973 in sämtlichen Neueinstudierungen an der Staatsoper in 25 Aufführungen. Den Ersten Engel in Palestrina von Hans Pfitzner sang sie dort ab 1956 anlässlich der Übernahme aus dem Theater an der Wien in der Regie ihres Lehrers Josef Witt bis 1973, bis zu ihrem Abgang von der Staatsoper, in 19 Vorstellungen.[2]

Coertses letzte Rollen in Strauss-Produktionen der Staatsoper waren 1971 die Aithra in der Ägyptischen Helena, Dirigent Ernst Märzendorfer, mit Gwyneth Jones, Jess Thomas[8] und am 1. April 1972 die Daphne, dirigiert von Horst Stein, mit Edita Gruberová als Hermione.[9] Am 27. Jänner 1973 endeten mit ihrer 102. Entführung aus dem Serail nach 468 Vorstellungen Mimi Coertses Wiener Jahre.[2] Die nachfolgende Direktion unter Egon Seefehlner organisierte eine verspätete Abschiedsvorstellung: Am 14. Dezember 1978 trat Kammersängerin Mimi Coertse mit einem Rollendebüt als Elisabeth von Valois in Verdis Don Carlos auf. Dirigent war Berislav Klobučar, Simon Estes sang König Philipp II.[2]

Die südafrikanische Sängerin Miriam Makeba erinnerte sich an eine Begegnung mit Mimi Coertse; sie mochte Coertse und ihre Musik.[10]

Künstlerische Bewertung

Konzerte (Auswahl)

Zitat Mimi Coertse

In Wien gibt es das Sprichwort .. du kannst alle Protektion der Welt haben, aber wenn der Vorhang aufgeht, dann hört auch alle Protektion auf. Dann musst du stehen, du musst es haben, du musst es geben können - und das ist wunderbar. Es macht nichts ob du gelb, grün oder schwarz bist, wenn du singst und du hast es. Das ist toll!

Diskographie (Auszug)

Mimi Coertse nahm vom Wiener Opernhaus „strahlend, im Besitz ihrer phänomenalen Stimme“ (Marcel Prawy, 1978) Abschied. Das dokumentiert die CD

  • Mimi Coertse singt Mozart und Strauss. Die beiden Arien der Donna Anna in Don Giovanni Or sai chi l´onore, Crudele... Non mi dir; Mozarts Motette Exsultate, jubilate; Strauss Vier letzte Lieder und Schlussgesang der Salome. Die Aufnahmen erfolgten bei Konzerten in Südafrika in den Jahren 1973 bis 1980.

Ehrungen

  • 1961 Ehrenmedaille der südafrikanischen Akademie für Wissenschaft und Kunst
  • 1963 Rosenzüchtung: Mimi Coertse, J.A. Heroldt, Südafrika, Kreuzung zwischen Queen ElisabethxConstantia-Rose
  • 1966 Österreichische Kammersängerin
  • 1967 Mimi Coertse-Rose, Übernahme durch Baumschule Christenson, Tulln bei Wien
  • 1969 Mimi Coertse-Rose in Hamburg[12]
  • 1996 Österreichisches Ehrenkreuz für Wissenschaft und Kunst[13]
  • 2002 Im Teesalon der Wiener Staatsoper Überreichung des Goldenen Rathausmannes, Feststunde mit Marcel Prawy, Otto Schenk, Heinz Holecek, Johan Botha, Lillian Barylli-Fayer, und anderen
  • 2003 Universität Pretoria, Südafrika: Dr. phil. honoris causa
  • 2004 wird sie in die Liste der hundert bedeutendsten Südafrikaner gewählt
  • 2007: Festkonzert mit überwiegend südafrikanischen Künstlern für Mimi Coertse im Bösendorfer-Saal in Wien
  • 2008: Eröffnung des „Mimi Coertse-Museums“ van Afrikaans Huis voor Afrikaanse Poëzie (hAp)in Capital Park, Pretoria.[14]
  • 2012: Sonderausstellung des Staatsopernmuseums vom 1. Juli bis 10. Oktober anlässlich des 80. Geburtstags von Kammersängerin Mimi Coertse. Mimi Coertse, eine Wienerin aus Südafrika.[15] Festakt mit dem Direktor der Wiener Staatsoper Dominique Meyer, Mr. Xolisa Mabhongo, Botschafter der Republik Südafrika, Otto Schenk, Johan Botha, Kurt Equiluz, Lillian Barylli-Fayer, Christl Schönfeldt und anderen.
Haus Hofmannsthal 19. September, Ihretwegen ist man in die Oper gegangen . mit Markus Vorzellner

Quellen und Literatur

  • Karl J. Kutsch und Leo Riemens: Großes Sängerlexikon. Dritte, erweiterte Auflage. München 1999. Band 1: Aarden–Davis, S. 663.
  • Einladung der Freunde der Wiener Staatsoper am 1. Jänner 1990: Opernwerkstatt mit Kammersängerin Mimi Coertse im Marmorsaal der Wiener Staatsoper.
Die Wiener Jahre von Frau Kammersängerin Mimi Coertse. Nr. 41, 20–56, März 1996, und
Mimi Coertse, die hochgeschätzte Konzert- und Liedsängerin. Nr. 52, 33–54, Dezember 1998.
  • Helmuth Furch, Eva Hilda Smolik und Elfriede Werthan: Kammersängerin Mimi Coertse, eine Wienerin aus Südafrika. Mit einem Vorwort von Marcel Prawy und einem persönlichen Brief von Christl Schönfeldt, ihrer "Wiener Mammi", sowie Organisatorin des Wiener Opernballes, Wien 2002.
  • Karl Löbl: Der Balkonlöwe, 60 Jahre ... Mimi Coertse: süße Sinnlichkeit. Seifert Verlag, Wien 2013, ISBN 978-3-902924-00-1, S. 160f.
  • Karl Löbl: Nach den Premieren. Mein Leben in und mit der Oper. Was aus einer Königin alles werden kann. Seifert Verlag, Wien 2013, ISBN 978-3-902924-06-3, S. 125f.
  Commons: Mimi Coertse  – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

  1. Werner Pfister: Fritz Wunderlich, Biographie. Schweizer Verlagshaus 1990, ISBN 3-7263-6612-1, S. 131.
  2. 1 2 3 4 Chronik der Wiener Staatsoper 1945–1995, Verlag Anton Schroll & Co., Wien und München 1995.
  3. Vgl. Neue Zeit, Süd-Ost-Tagespost, Kleine Zeitung vom 16. November 1960, sowie Die Bühne November 1960.
  4. Karl Löbl, Express, 30. April 1963.
  5. Zs. Die Bühne, Oktober 1964: ... Das Publikum, schon beim Aufgehen des Vorhangs vom Bühnenbild und seiner uhrenverspielten Anmut begeistert, kam während der fünfzig Minuten, die diese „Spanische Stunde“ dauert, aus dem Schmunzeln und Lachen nicht heraus, wozu auch die Sänger das Ihre beitrugen! Mimi Coertse, deren Talent für komische Rollen zu entdecken war, als liebeslüsterne Spanierin von höchst belustigender Zielstrebigkeit ...
  6. Franz Endler, Die Presse 4. März 1968, schrieb: „Mimi Coertse war eine ganz zauberhafte schweigsame Frau, die liebste Verkörperung dieser Abnormität, die man sich nur vorstellen kann. Alle Schwierigkeiten dieser Partie zu bewältigen und dabei noch so wunderbar zu spielen, das soll ihr erst einmal jemand nachmachen. Wo allgemein festgestellt wird, die Hauptperson sei eigentlich Sir Morosus, so war diesmal Aminta-Timida das Zentrum …“
  7. Clemens Höslinger schrieb im Kurier, 11. Mai 1971:Eine glückliche Debütantin. Die Sklavin Liu hat in Wien eine stolze Besetzungstradition, denn stets war sie den vorzüglichsten Vertreterinnen des lyrischen Soprans anvertraut. Berta Kiurina, Luise Helletsgruber, Irmgard Seefried seien hier als wichtigste Namen genannt. Mimi Coertse reiht sich dieser Tradition würdig an. Die Sängerin hat hier eine Aufgabe gefunden, die ihrem Typus vollständig entspricht. … Die Sterbeszene war ergreifend gestaltet. Ein starker Erfolg …
  8. Herbert Schreiber: Mimi Coertse läßt als Aithra verführerischen Ziergesang vernehmen, wer möchte da nicht Poseidon sein!; Gerhard Brunner: Mimi Coertse gibt eine Aithra von bestrickender Süße...
  9. Hellmuth Hermann schrieb in der Wiener Zeitung vom 5. April 1972: „Die Titelrolle wird nunmehr von Mimi Coertse interpretiert, der man damit endlich einmal Gelegenheit gab, im Haus am Ring in prominenter Weise in Erscheinung zu treten. Die Qualitäten ihres Soprans, seine Flexibilität und Durchschlagskraft sind seit langem bekannt; dankbar aber nahm man an diesem Abend zur Kenntnis, dass Frau Coertse auch über ein unverkennbar pastoses Timbre verfügt, das ihrer stimmlichen Gestaltung Richtung und Ziel wies und ihre Interpretation zu einer authentischen machte.“
  10. [...]and liking her, she also liked her Music. Miriam became Mama Africa, Mimi became Onse Mimi; in: Carol Steyn, Two South African women: the lives and careers of the singers Miriam Makeba and Mimi Coertse 2002.
  11. Information ORF-Archiv
  12. Hamburger Abendblatt, 27. Mai 1969: Rosen aus Wien...
  13. Franz Endler im Kurier, 29. August 1996: Kammersängerin Mimi Coertse kam „heim“ und holte einen Orden ab ..
  14. Englisch- und Afrikaans-sprachige Wikipedia
  15. Plakat des Staatsopernmuseums, Idee und Unterlagen Sammlung Furch