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vom 02.10.2017, aktuelle Version,

Nelken

Nelken

Dianthus japonicus

Systematik
Kerneudikotyledonen
Ordnung: Nelkenartige (Caryophyllales)
Familie: Nelkengewächse (Caryophyllaceae)
Unterfamilie: Caryophylloideae
Tribus: Caryophylleae
Gattung: Nelken
Wissenschaftlicher Name
Dianthus
L.

Die Nelken (Dianthus) bilden eine Pflanzengattung in der Familie der Nelkengewächse (Caryophyllaceae). Die 320 bis 600 Arten kommen in den gemäßigten Gebieten der Nordhalbkugel vor.

Beschreibung

Illustration der Kartäuser-Nelke ( Dianthus carthusianorum)

Bei Nelken-Arten handelt es sich meist um ausdauernde, selten ein- (Dianthus armeria) oder zweijährige krautige Pflanzen. Selten sind darunter Klensträucher wie etwa Dianthus fruticosus. Manchmal bilden die Pflanzen Polster. Es werden kräftige Pfahlwurzeln und manchmal dünne oder kräftige Rhizome gebildet. Die aufrechten bis aufsteigend, einfachen oder verzweigten Stängel sind rund oder kantig. Typisch für alle Nelkengewächse ist die dichasiale Verzweigung. Die gegenständigen Laubblätter sind einfach. Blattstiele sind vorhanden oder fehlen. Die schmale, parallel- oder meist einnervige Blattspreite ist lineal, lanzettlich bis eiförmig.

Die Blüten stehen einzeln oder zu mehreren in endständigen, zymösen oder kopfigen Blütenständen zusammen. Die grünen bis trockenen Hochblätter sind paarweise vorhanden oder sie fehlen. Am Grunde der Blüten stehen ein bis drei Paare grüne bis trockene Deckblätter, die zu breiten Schuppen reduziert sein können.

Die zwittrigen, radiärsymmetrischen Blüten sind fünfzählig mit doppelten Perianth. Die Blüten mancher Arten duften. Die fünf grünen bis rötlichen Kelchblätter sind an ihrer Basis röhrig verwachsen Die Kelchröhre endet in fünf Kelchzähnen mit je drei bis acht Nerven; die Kelchzähne sind kürzer als die Kelchröhre. Die meist trockenen Ränder der Kelchzähne sind rot bis weiß. Die fünf genagelten Blütenkronblätter sind gewöhnlich gezähnt, gekerbt oder zerschlitzt. Die Farben der Kronblätter reichen von weiß über rosa und rot bis purpurfarben; manchmal sind sie gefleckt oder sie sind innen dunkler. Bei dieser Gattung ist nie eine Nebenkrone vorhanden; das unterscheidet sie von anderen verwandten Gattungen (Silene). Es sind zwei Kreise mit je fünf fertilen Staubblättern vorhanden; sie sind mit den Kronblättern zu einem „Karpophor“ verwachsen. An der Basis der Staubfäden sind Nektarien vorhanden. Zwei Fruchtblätter sind zu einem oberständigen, einkammerigen Fruchtknoten verwachsen mit vielen Samenanlagen. Die zwei freien, dünnen Stempel weisen eine Länge von 0,7 bis 6 mm auf. Die Narben sind papillös.

Fruchtstand von Dianthus caryophyllus

Die Blütenformel lautet:

Die im Kelch aufrecht stehende, gestielte Kapselfrucht ist eiförmig bis zylindrisch und das „Karpophor“ ist noch vorhanden. Die Kapselfrucht öffnet sich an der Spitze mit vier Zähnen oder kurzen Klappen und enthält 40 bis über 100 Samen. Die schwärzlich-braun Samen besitzen keine Flügel oder Anhängsel.

Verbreitung

Nelken-Arten kommen in den gemäßigten Gebieten der Nordhalbkugel vor. Das natürliche Verbreitungsgebiet umfasst hauptsächlich Eurasien (vom Balkan bis Zentralasien). Besonders viele Arten kommen im Mittelmeergebiet vor. Es gibt wenige südafrikanischen Arten. In China gibt es 14 Arten, eine davon nur dort. Zwei Arten kommen nur in Taiwan vor.[1] Von den sechs in Nordamerika vorkommenden Arten ist nur Dianthus repens dort ursprünglich beheimatet. In vielen Teilen der Welt sind einige Arten Neophyten.[2]

Systematik

Die Gattung Dianthus wurde 1753 durch Carl von Linné in Species Plantarum, 1, S. 409 aufgestellt.[3] Die Blütenpracht und den Duft der Nelken hat Linné im botanischen Gattungsnamen Dianthus festgehalten, d. h. Zeus-Blume (altgriechisch Διός diós, deutsch Gott, Zeus und ἄνθος anthos ‚Blume, Blüte‘).[2] Synonyme für Dianthus L. sind: Caryophyllus Mill., Tunica Ludw.[3]

Die Gattung Dianthus gehört zur Tribus Caryophylleae in der Unterfamilie Caryophylloideae innerhalb der Familie der Caryophyllaceae.[3]

Alpen-Nelke ( Dianthus alpinus)
Sand-Nelke ( Dianthus arenarius)
Büschel-Nelke ( Dianthus armeria)
Bartnelke ( Dianthus barbatus)
Dianthus brevicaulis
Dianthus broteri
Landnelke ( Dianthus caryophyllus 'Mondrian')
Dianthus charidemi
Chinesische Nelke ( Dianthus chinensis)
Heide-Nelke ( Dianthus deltoides)
Pfingst-Nelke ( Dianthus gratianopolitanus)
Habitus und Blütenstände von Dianthus hyssopifolius subsp. gallicus
Dianthus knappii
Dianthus microlepis
Dianthus nardiformis
Dianthus pavonius
Dianthus pendulus
Dianthus petraeus
Feder-Nelke ( Dianthus plumarius subsp. regis-stephani)
Hainburger Feder-Nelke ( Dianthus praecox subsp. lumnitzeri)
Busch-Nelke ( Dianthus seguieri subsp. glaber)
Späte Feder-Nelke ( Dianthus serotinus)
Dolomiten-Nelke ( Dianthus sternbergii)
Dianthus subacaulis
Pracht-Nelke ( Dianthus superbus)
Stein-Nelke ( Dianthus sylvestris)

Es gibt etwa 320[2] bis 600[1] Nelken-Arten (Dianthus) (Auswahl):[4][3]

  • Dianthus abchasicus Gvinian.: Sie kommt in Kaukasusraum vor.[3]
  • Dianthus acicularis Ledeb.: Sie kommt im europäischen Russland, in Sibirien, Kasachstan und Xinjiang vor.[3]
  • Dianthus acrochlorus Stapf: Sie kommt nur in der Türkei vor.[4]
  • Dianthus algetanus F.N.Williams: Sie kommt nur in Spanien vor.[4]
  • Alpen-Nelke oder Ostalpen-Nelke (Dianthus alpinus L.)
  • Dianthus anatolicus Boiss.: Sie kommt in der Türkei, auf Inseln in der Ägäis, im Irak, Iran in Syrien in Pakistan und in Indien vor.[3]
  • Dianthus ancyrensis Hausskn. & Bornm.: Sie kommt nur in der Türkei vor.[4]
  • Dianthus andronakii Schischk.: Sie kommt nur in der Türkei vor.[4]
  • Dianthus androsaceus (Boiss. & Heldr.) Hayek: Sie kommt in Griechenland vor.[3]
  • Dianthus anticarius Boiss. & Reut.: Sie kommt nur in Spanien vor.[4]
  • Sand-Nelke (Dianthus arenarius L.)
  • Raue Nelke oder Büschel-Nelke (Dianthus armeria L.)
  • Dianthus arpadianus Ade & Bornm.: Sie kommt in der Türkei, in Griechenland und auf Inseln in der Ägäis vor.[3]
  • Dianthus arrostii C.Presl: Sie kommt nur in Sardinien, Sizilien, Algerien und Marokko vor[4]
  • Dianthus atschurensis Sosn.
  • Dianthus balansae Boiss.: Sie kommt nur in der Türkei vor[4]
  • Bartnelke (Dianthus barbatus L.)
  • Dianthus behriorum Bornm.: Sie kommt nur im früheren Jugoslawien vor[4]
  • Dianthus benearnensis Loret: Sie kommt nur in Spanien und Frankreich vor[4]
  • Dianthus bessarabicus (Kleopow) Klokov: Sie kommt in Griechenland, in Rumänien und in Moldawien vor.[3]
  • Dianthus bicolor Adams (Syn.: Dianthus preobrashenskii Klokov): Sie kommt im Kaukasusraum vor.[3]
  • Dianthus biflorus Sm.: Sie kommt in Griechenland vor[4]
  • Dianthus borbasii Vandas: Sie kommt in zwei Unterarten in Osteuropa, in Kasachstan, in Sibirien und im Kaukasusraum vor.[3]
  • Dianthus brevicaulis Fenzl: Sie kommt nur in der Türkei vor[4]
  • Dianthus broteri Boiss. & Reut.: Sie kommt nur in Portugal und Spanien vor[4]
  • Dianthus callizonus Schott & Kotschy: Sie kommt in Rumänien vor.[3]
  • Dianthus calocephalus Boiss.: Sie kommt in der Türkei, im Iran, in Armenien und in Aserbaidschan vor.[3]
  • Dianthus campestris M.Bieb. (inkl. Dianthus roseoluteus Velen.): Sie kommt in fünf Unterarten in Ost- und Südosteuropa, im westlichen Sibirien und in der Türkei vor.[3]
  • Dianthus capitatus DC.: Sie kommt in zwei Unterarten in Ost- und Südosteuropa, in der Türkei und im Kaukasusraum vor.[3]
  • Dianthus carbonatus Klokov: Sie kommt in der Ukraine und in Moldawien vor.[3]
  • Dianthus carmelitarum Boiss.: Sie kommt nur in der Türkei vor[4]
  • Kartäuser-Nelke (Dianthus carthusianorum L.)
  • Landnelke, auch Gartennelke genannt (Dianthus caryophyllus L.)
  • Dianthus caucaseus Sims: Sie kommt nur in Aserbaidschan, in Armenien und Georgien vor.[4]
  • Dianthus charidemi Pau: Sie kommt nur in Spanien vor[4]
  • Chinesische Nelke (Dianthus chinensis L.): Sie kommt ursprünglich in China, Kasachstan, Korea, Sibirien, Russlands Fernem Osten und in der Mongolei vor. Sie wird als Zierpflanze verwendet und ist in vielen Teilen der Welt ein Neophyt.[1]
  • Dianthus ciliatus Guss.: Sie kommt nur in Italien, Kroatien und Albanien vor[4]
  • Dianthus cinnamomeus Sm.: Sie kommt in zwei Unterarten in der Türkei, in Kreta und auf Inseln in der Ägäis vor.[3]
  • Dianthus cintranus Boiss. & Reut. (inkl. Dianthus multiceps Willk.): Sie kommt nur in Portugal, Spanien, Algerien, Marokko und Tunesien vor.[4]
  • Hügel-Nelke (Dianthus collinus Waldst. & Kit.)
  • Dianthus corymbosus Sm.: Sie kommt in Griechenland und in der Türkei vor.[3]
  • Dianthus costae Willk.: Sie kommt in Spanien vor.[3]
  • Dianthus crassipes R.Roem.: Sie kommt in Portugal und in Spanien vor.[3]
  • Dianthus cretaceus Adams: Sie kommt in der Türkei, im Iran und in Aserbaidschan vor.[3]
  • Dianthus cribrarius Clementi: Sie kommt in der Türkei vor.[3]
  • Dianthus crinitus Sm.: Sie kommt in Tunesien, Algerien, Libyen, auf Inseln in der Ägäis, auf der Arabischen Halbinsel, im Kaukasusraum, in Westasien, Zentralasien in Pakistan und in Indien vor.[3]
  • Dianthus crossopetalus Fenzl: Sie kommt im Iran und in Armenien vor.[3]
  • Dianthus cruentus Griseb.: Sie kommt in zwei Unterarten in Griechenland, in Mazedonien, Albanien, Bulgarien und in der Türkei vor.[3]
  • Dianthus cyprius A.K.Jacks. & Turrill: Sie kommt auf Zypern vor.[3]
  • Dianthus cyri Fisch. & C.A.Mey.: Sie kommt in Ägypten, in Westasien, im Kaukasusraum und auf der Arabischen Halbinsel vor.[3]
  • Dianthus daghestanicus Kharadze: Sie kommt in Dagestan vor.[3]
  • Heide-Nelke oder Delta-Nelke (Dianthus deltoides L.)
  • Dianthus desideratus Strid: Sie kommt in Griechenland vor.[3]
  • Dianthus diffusus Sm.: Sie kommt in Griechenland, in Makedonien, in Bulgarien, in der Ägäis und in der Türkei vor.[4]
  • Dianthus diutinus Kit.: Sie kommt in Ungarn, Serbien und Rumänien vor.[3]
  • Dianthus dobrogensis Prodan: Sie kommt in Rumänien und in Bulgarien vor.[4]
  • Dianthus elatus Ledeb.: Sie ist im nördlichen Xinjiang, Kasachstan und im westlichen Sibirien verbreitet.[1]
  • Dianthus eldivenus Czeczott: Sie kommt in der Türkei vor.[3]
  • Dianthus elegans d'Urv.: Sie kommt auf griechischen Inseln, in der Türkei, in Syrien und in Libyen vor.[3]
  • Dianthus elongatus C.A.Mey.: Sie kommt in der Ukraine vor.[4]
  • Dianthus engleri Hausskn. & Bornm.: Sie kommt in der Türkei vor.[3]
  • Dianthus eretmopetalus Stapf: Sie kommt in der Türkei vor.[3]
  • Dianthus erythrocoleus Boiss.: Sie kommt in der Türkei und im Iran vor.[3]
  • Dianthus eugeniae Kleopow: Sie kommt in der Ukraine und im europäischen Russland vor.[3]
  • Dianthus ferrugineus Mill.: Sie kommt in Italien vor.[3]
  • Dianthus fischeri Spreng.: Sie kommt in der Ukraine, in Moldawien und im europäischen Russland vor.[3]
  • Dianthus floribundus Boiss.: Sie kommt in der Türkei und in Armenien vor.[3]
  • Dianthus formanekii Formánek: Sie kommt in Griechenland und in Mazedonien vor.[3]
  • Dianthus freynii Vandas: Sie kommt in Bosnien und Herzegowina vor.[3]
  • Dianthus fruticosus L.: Sie kommt in acht Unterarten in Griechenland vor.[3]
  • Dianthus furcatus Balb.: Sie kommt in fünf Unterarten in Spanien, Frankreich und in Italien vor.[3]
  • Dianthus galicicae Micevski: Sie kommt in Mazedonien vor.[4]
  • Dianthus giganteiformis Borbás: Sie kommt in zwei Unterarten in Österreich, Ungarn, Kroatien, Italien, Bulgarien, Rumänien, in der Slowakei und auf der Krim vor.[3]
  • Dianthus giganteus d'Urv. (Syn.: Dianthus haynaldianus Borbás, Dianthus intermedius Boiss., Dianthus subgiganteus Formánek, Dianthus giganteus subsp. haynaldianus (Borbás) Tutin, Dianthus giganteus subsp. subgiganteus (Borbás) Hayek, Dianthus giganteus subsp. subgiganteus (Formánek) Stoj. & Acht.): Von invasiven Vorkommen durch Aussaat in Deutschland soll es Berichte geben . Sie enthält mehrere Unterarten:[4]
    • Dianthus giganteus subsp. banaticus (Heuff.) Tutin: Sie kommt im früheren Jugoslawien und in Rumänien vor.[4]
    • Dianthus giganteus subsp. croaticus (Borbás) Tutin: Sie kommt in Kroatien, Slowenien und Bulgarien vor.[4]
    • Dianthus giganteus d'Urv. subsp. giganteus
    • Dianthus giganteus subsp. vandasii (Velen.) Stoj. & Acht.: Sie kommt nur in Bulgarien, Rumänien und im europäischen Teil der Türkei vor.[4]
  • Gletscher-Nelke (Dianthus glacialis Haenke)
  • Dianthus goerkii Hartvig & Strid: Sie kommt in der Türkei vor.[4]
  • Dianthus gracilis Sm.: Sie kommt in fünf Unterarten in Südosteuropa vor.[3]
  • Dianthus graniticus Jord.: Sie kommt in Frankreich vor.[3]
  • Pfingst-Nelke auch Felsennägele oder Grenobler-Nelke (Dianthus gratianopolitanus Vill.)
  • Dianthus grossheimii Schischk.: Sie kommt im Kaukasusraum vor.[3]
  • Dianthus guessfeldtianus Muschl.: Sie kommt in Ägypten vor.[3]
  • Dianthus guttatus M.Bieb.: Sie kommt in der Ukraine, in Rumänien und in Moldawien vor.[3]
  • Dianthus haematocalyx Boiss. & Heldr.: Sie kommt in fünf Unterarten auf der Balkanhalbinsel vor.[3]
  • Dianthus henteri Griseb. & Schenk: Sie kommt in Rumänien vor.[3]
  • Dianthus hoeltzeri C.Winkler: Sie ist im nördlichen Xinjiang, Kasachstan und in der westlichen Mongolei verbreitet.[1]
  • Dianthus humilis Ledeb.: Sie kommt in der Ukraine vor.[3]
  • Dianthus hymenolepis Boiss.: Sie kommt in der Türkei und im Irak vor.[3]
  • Dianthus hypanicus Andrz.: Sie kommt in der Ukraine vor.[3]
  • Dianthus hyssopifolius L.: Mit den Unterarten:[4]
    • Dianthus hyssopifolius L. subsp. hyssopifolius: Sie kommt nur auf der Iberischen Halbinsel vor.[4]
    • Dianthus hyssopifolius subsp. gallicus (Pers.) M.Laínz & Muñoz Garm., Syn.: Dianthus gallicus Pers.: Sie kommt nur in Spanien und Frankreich vor.[4]
  • Dianthus imereticus (Rupr.) Schischk.: Sie kommt in Georgien vor.[3]
  • Dianthus inamoenus Schischk.: Sie kommt in Georgien, in Armenien, in der Türkei und im Iran vor.[3]
  • Dianthus ingoldbyi Turrill: Sie kommt in Griechenland und in der Türkei vor.[3]
  • Dianthus jablanicensis Micevski: Sie kommt in Mazedonien vor.[4]
  • Dianthus jacupicensis (Košanin) Micevski: Sie kommt in Mazedonien vor.[4]
  • Dianthus jugoslavicus Micevski: Sie kommt in Mazedonien vor.[4]
  • Dianthus juniperinus Sm.: Sie ist ein Endemit auf Kreta.[4]
  • Dianthus kapinaensis Markgr. & Lindtner: Sie kommt in Mazedonien vor.[3]
  • Dianthus karami (Boiss.) Mouterde: Sie kommt in Syrien und im Libanon vor.[3]
  • Dianthus kastembeluensis Freyn & Sint.: Sie kommt in der Türkei vor.[3]
  • Dianthus ketzkhovelii Makaschv.: Sie kommt im Kaukasusraum vor.[3]
  • Dianthus khirghizicus Schischk.: Sie kommt im westlichen Tian Shan und nordwestlichen Pakistan vor.
  • Dianthus knappii (Pant.) Borbás: Sie kommt in Montenegro, in Bosnien und Herzegowina vor.[3]
  • Dianthus krylovianus Juz.: Sie kommt im europäischen Russland vor.[3]
  • Dianthus kuschakewiczii Regel & Schmalh.: Sie ist im nördlichen Xinjiang und in Kasachstan verbreitet.[1]
  • Dianthus kusnezowii Marcow.: Sie kommt im Kaukasusraum vor.[3]
  • Dianthus lactiflorus Fenzl: Sie kommt in der Türkei vor.[3]
  • Dianthus lanceolatus Rchb.: Sie kommt im europäischen Russland, in der Ukraine und im Kaukasusraum vor.[3]
  • Dianthus langeanus Willk.: Sie kommt in Portugal und in Spanien vor.[3]
  • Dianthus laricifolius Boiss. & Reut.: Sie kommt in vier Unterarten in Portugal und in Spanien vor.[3]
  • Dianthus legionensis (Willk.) F.N.Williams: Sie kommt in Spanien vor.[4]
  • Dianthus leptopetalus Willd.: Sie kommt in Griechenland, in Rumänien, im europäischen Russland, in Sibirien, in der Türkei und in Kasachstan vor.[3]
  • Dianthus leucophaeus Sm.: Sie kommt in der Türkei vor.[3]
  • Dianthus leucophoeniceus Dörfl. & Hayek: Sie kommt auf der Balkanhalbinsel vor.[3]
  • Dianthus libanotis Labill.: Sie kommt in Westasien und im Kaukasusraum vor.[3]
  • Dianthus liboschitzianus Ser.: Sie kommt in der Türkei, in Armenien, Aserbaidschan und in Georgien vor.[3]
  • Dianthus longicalyx Miq.: Sie ist in China, Taiwan, Japan und Korea verbreitet.[1]
  • Dianthus lusitanus Brot.: Sie kommt in Marokko, Algerien, Spanien und Portugal vor.[3]
  • Dianthus lydus Boiss.: Sie kommt in der Türkei vor.[3]
  • Dianthus macedonicus Micevski: Sie kommt in Mazedonien vor.[4]
  • Dianthus marschallii Schischk.: Sie kommt in der Ukraine und im Moldawien vor.[3]
  • Dianthus masmenaeus Boiss.: Sie kommt in der Türkei vor.[3]
  • Dianthus membranaceus Borbás: Sie kommt in Ost- und Südosteuropa vor.[3]
  • Dianthus micranthus Boiss. & Heldr.: Sie kommt in der Türkei, in Syrien und im Libanon vor.[3]
  • Dianthus microlepis Boiss.: Sie kommt in Griechenland, in Mazedonien und in Bulgarien vor.[3]
  • Dianthus moesiacus Vis. & Pančić (inkl. Dianthus stribrnyi Velen.): Sie kommt in fünf Unterarten in Serbien, Mazedonien, Albanien, Griechenland und in Bulgarien vor.[3]
  • Dianthus monadelphus Vent.: Sie kommt in drei Unterarten in Südosteuropa, in Westasien und auf der Arabischen Halbinsel vor.[3]
  • Dianthus monspessulanus L. (Syn.: Dianthus hyssopifolius subsp. monspessulanus (L.) Graebn. & P.Graebn.): Mit den Unterarten:[4]
    • Montpellier-Nelke (Dianthus monspessulanus L. subsp. monspessulanus): Sie kommt in West-, Süd sowie Südosteuropa vor.[4]
    • Dianthus monspessulanus subsp. marsicus (Ten.) Novák (Dianthus marsicus Ten., Dianthus sternbergii subsp. marsicus (Ten.) Pignatti, Dianthus waldsteinii subsp. marsicus (Ten.) Greuter & Burdet): Sie kommt nur in Italien vor.[4]
  • Mährische Nelke (Dianthus moravicus Kovanda): Sie kommt in Tschechien vor.[3]
  • Dianthus multiaffinis Pau: Sie kommt in Spanien vor.[3]
  • Dianthus multicaulis Boiss. & A.Huet: Sie kommt in der Türkei, in Armenien und in Georgien vor.[3]
  • Dianthus multinervis Vis.: Sie kommt im früheren Jugoslawien vor.[3]
  • Dianthus muschianus Kotschy & Boiss.: Sie kommt in der Türkei vor.[3]
  • Dianthus myrtinervius Griseb.: Sie kommt in zwei Unterarten in Griechenland und in Mazedonien vor.[3]
  • Dianthus nanshanicus C.Y.Yang & L.X.Dong: Sie wurde 2008 neu beschrieben und kommt nur in Höhenlagen von etwa 1940 Meter in Xinjiang vor.[1]
  • Dianthus nardiformis Janka: Sie kommt in Rumänien und in Bulgarien vor.[3]
  • Dianthus nitidus Waldst. & Kit.: Sie kommt in Polen und in der Slowakei vor.[3]
  • Dianthus ohridanus Micevski: Sie kommt in Mazedonien vor.[4]
  • Dianthus orientalis Adams (Syn.: Dianthus fimbriatus M.Bieb. non Brot. nec Lam.): Sie kommt in Südwestasien, Xinjiang sowie Xizang vor.[1]
  • Dianthus palinensis S.S.Ying: Dieser Endemit kommt nur in Taoyuan Xian (Bali) im nördlichen Taiwan vor.[1]
  • Dianthus pancicii Velen. (Syn.: Dianthus tristis Velen.): Sie kommt auf der Balkanhalbinsel vor.[3]
  • Dianthus pavonius Tausch: Sie kommt in Italien und in Frankreich vor.[3]
  • Dianthus pelviformis Heuff.: Sie kommt auf der Balkanhalbinsel vor.[3]
  • Dianthus pendulus Boiss. & C.I.Blanche: Sie kommt in Westasien vor.[3]
  • Dianthus petraeus Waldst. & Kit. (inkl. Dianthus integer Vis. und Dianthus noeanus Boiss.): Sie kommt in sechs Unterarten in Südosteuropa vor.[3]
  • Dianthus pineticola Kleopow: Sie kommt in der Ukraine vor.[4]
  • Kiefernadelblättrige Nelke (Dianthus pinifolius Sm.): Sie kommt in vier Unterarten in Südosteuropa und in der Türkei vor.[3]
  • Dianthus platyodon Klokov: Sie kommt im europäischen Russland, in der Ukraine und in Moldawien vor.[3]
  • Feder-Nelke (Dianthus plumarius L.)
  • Dianthus plumbeus Schischk.: Sie kommt in der Türkei vor.[3]
  • Dianthus pogonopetalus Boiss. & Kotschy: Sie kommt im Gebiet von Syrien und Libanon vor.[4]
  • Pannonische Karthäuser-Nelke (Dianthus pontederae A.Kern.)
  • Dianthus praecox Kit.: Mit den Unterarten:[4]
    • Dianthus praecox Kit. subsp. praecox (Syn.: Dianthus plumarius subsp. praecox (Kit.) Pawê.): Sie kommt nur in Polen, Ungarn und in der Slowakei vor.[4]
    • Hainburger Feder-Nelke (Dianthus praecox subsp. lumnitzeri (Wiesb.) Kmet'ová, Syn.: Dianthus lumnitzeri Wiesb., Dianthus plumarius subsp. lumnitzeri (Wiesb.) Domin): Sie kommt nur in Österreich, Liechtenstein, Ungarn und in der Slowakei vor.[4]
    • Dianthus praecox subsp. pseudopraecox (Novák) Kmet'ová: Sie kommt nur in der Slowakei vor.[4]
  • Dianthus pratensis M.Bieb.: Sie kommt in zwei Unterarten in der Ukraine, im europäischen Russland, in Moldawien und in Rumänien vor.[3]
  • Dianthus prilepensis Micevski: Sie kommt in Mazedonien vor.[4]
  • Dianthus pseudarmeria M.Bieb.: Sie kommt in Ost- und Südosteuropa und im Kaukasusraum vor.[3]
  • Dianthus pseudoversicolor Klokov: Sie kommt in der Ukraine und im europäischen Russland vor.[3]
  • Dianthus pungens L.: Sie kommt in Spanien und in Frankreich vor.[3]
  • Dianthus pygmaeus Hayata: Sie kommt in Höhenlagen von 1400 bis 3900 Meter nur in Taiwan vor.[1]
  • Dianthus pyrenaicus Pourr.: Sie kommt in zwei Unterarten in Spanien, Frankreich und in Andorra vor.[3]
  • Dianthus quadrangulus Velen.: Sie kommt auf der Balkanhalbinsel und in der Türkei vor.[4]
  • Dianthus raddeanus Vierh.: Sie kommt in der Türkei, in Armenien, Aserbaidschan und in Georgien vor.[4]
  • Dianthus ramosissimus Pallas ex Poiret: Sie ist im nördlichen Xinjiang, Kasachstan und im westlichen Sibirien und in der westlichen Mongolei verbreitet.[1]
  • Dianthus recognitus Schischk.: Sie kommt in der Türkei vor.[3]
  • Dianthus repens Willd.: Sie kommt in Yukon, Alaska, Nei Mongol, Sibirien und Russlands Fernen Osten natürlich vor.[1][2]
  • Dianthus rigidus M.Bieb.: Sie kommt in Sibirien, in Kasachstan, auf der Krim und im europäischen Russland vor.[3]
  • Dianthus robustus Boiss. & Kotschy: Sie kommt in der Türkei vor.[3]
  • Dianthus rupicola Biv.: Sie kommt auf den Balearen, in Italien und Tunesien vor.[3]
  • Dianthus ruprechtii Schischk.: Sie kommt im Kaukasusraum vor.[3]
  • Dianthus scaber Chaix: Sie kommt in Portugal, Spanien und Frankreich vor.[3]
  • Dianthus scardicus Wettst.: Sie kommt in Albanien und in Mazedonien vor.[3]
  • Dianthus schemaschensis Schischk.: Sie kommt in Aserbaidschan, in Dagestan und in der Türkei vor.[3]
  • Busch-Nelke (Dianthus seguieri Vill., Syn.: Dianthus sylvaticus Willd.): Sie enthält mehrere Unterarten:[4]
    • Kahle Busch-Nelke (Dianthus seguieri subsp. glaber Čelak., Syn.: Dianthus sylvaticus Hoppe, Dianthus seguieri subsp. sylvaticus (Hoppe) Hegi): Sie kommt in Deutschland, Österreich und Frankreich vor.[4]
    • Dianthus seguieri subsp. requienii (Godr.) M.Bernal, M.Laínz & Muñoz Garm. (Syn.: Dianthus requienii Gren. & Godr., Dianthus cadevallii Sennen & Pau, Dianthus gautieri Sennen, Dianthus seguieri subsp. cadevallii (Sennen & Pau) O.Bolòs & Vigo, Dianthus seguieri subsp. gautieri (Sennen) Tutin): Sie kommt in Frankreich, Andora und Spanien vor.[4]
    • Seguier-Busch-Nelke (Dianthus seguieri Vill. subsp. seguieri, Syn.: Dianthus seguieri subsp. italicus Tutin): Sie kommt in Frankreich und Italien vor.[4]
  • Dianthus semenovii (Regel & Herder) Vierhapper: Sie ist Xinjiang, Kasachstan sowie Kirgisistan verbreitet.[1]
  • Spät-Nelke, Späte Feder-Nelke, Sand-Feder-Nelke oder Spätblühende Nelke (Dianthus serotinus Waldst. & Kit.)
  • Dianthus serratifolius Sm.: Sie kommt in Griechenland ud in Libyen vor.[3]
  • Dianthus serrulatus Desf.: Sie kommt in Marokko, Algerien, Tunesien, Libyen, in Portugal und in Spanien vor.[3]
  • Dianthus sessiliflorus Boiss.: Sie kommt in der Türkei vor.[3]
  • Dianthus setisquameus Hausskn. & Bornm.: Sie kommt in der Türkei vor.[3]
  • Dianthus simulans Stoj. & Stef.: Sie kommt in Bulgarien, in Griechenland und in Mazedonien vor.[3]
  • Dianthus sinaicus Boiss.: Sie kommt auf der Sinaihalbinsel, in Israel, Jordanien und in Saudi-Arabien vor.[3]
  • Dianthus siphonocalyx Blakelock: Sie kommt in der Türkei, im Iran und im Iran vor.[3]
  • Dianthus skopjensis Micevski: Sie kommt in Mazedonien vor.[4]
  • Dianthus soongoricus Schischkin: Sie ist im nördlichen Xinjiang, Kasachstan und in der westlichen Mongolei verbreitet.[1]
  • Dianthus sphacioticus Boiss. & Heldr.: Sie ist ein Endemit auf Kreta.[4]
  • Dianthus spiculifolius Schur: Sie kommt in der Ukraine, in Rumänien und in Moldawien vor.[3]
  • Dianthus squarrosus M.Bieb.: Sie kommt in der Ukraine, im europäischen Russland und in Kasachstan vor.[3]
  • Dianthus stamatiadae Rech.f.: Sie kommt in Mazedonien vor.[3]
  • Dianthus stenopetalus Griseb.: Sie kommt in Griechenland, Albanien, Mazedonien und Bulgarien vor.[3]
  • Dolomiten-Nelke (Dianthus sternbergii Capelli, Syn.: Dianthus monspessulanus subsp. waldsteinii (Sternb.) Nyman, Dianthus waldsteinii Sternb., Dianthus hyssopifolius subsp. sternbergii (Capelli) Graebn. & P. Graebn., Dianthus monspessulanus subsp. sternbergii Hegi)
  • Dianthus stramineus Boiss. & Heldr.: Sie kommt in der Türkei vor.[3]
  • Dianthus strictus Banks & Sol. (Syn.: Dianthus polycladus Boiss., Dianthus strictus subsp. polycladus (Boiss.) Kollmann): Sie enthält mehrere Unterarten:[4]
    • Dianthus strictus Banks & Sol. subsp. strictus
    • Dianthus strictus subsp. multipunctatus (Ser.) Greuter & Burdet: Sie ist im östlichen Mittelmeerraum verbreitet. Fundorte gibt es auf dem griechischen Festland, auf den östlichen Ägäischen Inseln, Kreta, Zypern, in Ägypten, Israel, Jordanien, Libanon, Syrien und im asiatischen Teil der Türkei.[4]
    • Dianthus strictus subsp. troodi (Post) Greuter & Burdet: Es ist ein Endemit auf Zypern.[4]
    • Dianthus strictus subsp. velutinus (Boiss.) Greuter & Burdet: Sie kommt nur in Israel, Jordanien, Libanon und Syrien vor.[4]
  • Dianthus strymonis Rech. f.: Sie kommt in Griechenland vor.[3]
  • Dianthus subacaulis Vill.: Sie kommt in drei Unterarten in Marokko, Portugal, Spanien und Frankreich vor.[3]
  • Dianthus subbaeticus Fern.Casas: Sie kommt in Spanien vor.[4]
  • Dianthus subulosus Conrath & Freyn: Sie kommt in Georgien, Armenien und Aserbaidschan vor.[3]
  • Pracht-Nelke (Dianthus superbus L.): Sie ist mit mehreren Unterarten in Europa, China, Japan, Kasachstan, Korea, in der Mongolei, in Sibirien und Russlands Fernen Osten verbreitet.[1]
  • Stein-Nelke oder Wilde Nelke (Dianthus sylvestris Wulfen, inkl. Dianthus pallidiflorus Ser.): Mit acht Unterarten.
  • Dianthus tabrisianus Boiss.: Sie kommt in der Türkei, in Syrien, im Libanon, im Iran, in Afghanistan und in Armenien vor.[3]
  • Dianthus tenuiflorus (Griseb.) Griseb.: Sie kommt in Bulgarien und in Griechenland vor.[3]
  • Dianthus tesquicola Klokov: Sie kommt in der Ukraine vor.[3]
  • Dianthus toletanus Boiss. & Reut.: Sie kommt in zwei Unterarten in Portugal und Spanien vor.[3]
  • Dianthus transcaucasicus Schischk.: Sie kommt in Armenien vor.[3]
  • Dianthus trifasciculatus Kit.: Sie kommt in drei Unterarten in Serbien, Bulgarien, Rumänien, in der Ukraine, im europäischen Russland und in Moldawien vor.[3]
  • Dianthus tripunctatus Sm.: Sie kommt in Griechenland, Italien, Algerien, in der Türkei, im Iran, in Syrien, Zypern, im Libanon, in Israel und in Jordanien vor.[3]
  • Dianthus turkestanicus Preobraschensky: Sie ist im nördlichen Xinjiang und Kasachstan verbreitet.[1]
  • Dianthus tymphresteus (Boiss. & Spruner) Heldr. & Sartori ex Boiss.: Sie kommt in Griechenland vor.[3]
  • Dianthus uralensis Korsh.: Sie kommt im europäischen Russland, in Sibirien und in Kasachstan vor.[3]
  • Dianthus urumoffii Stoj. & Acht.: Sie kommt in Bulgarien vor.[3]
  • Dianthus versicolor Link: Sie kommt in der Ukraine, im europäischen Russland, in Kasachstan, in China, in der Mongolei, in Sibirien und im fernöstlichen asiatischen Russland vor.[3]
  • Dianthus vigoi M.Laínz: Sie kommt in Spanien vor.[3]
  • Dianthus viridescens Clementi: Sie kommt in Kroatien und in Albanien vor.[3]
  • Dianthus viscidus Bory & Chaub.: Sie kommt in Albanien, Bulgarien, Griechenland, in Mazedonien und in der Türkei vor.[3]
  • Dianthus vodnensis Micevski: Sie kommt in Mazedonien vor.[4]
  • Dianthus volgicus Juz.: Sie kommt im europäischen Russland vor.[4]
  • Dianthus webbianus Vis. (Syn.: Dianthus erinaceus Boiss.): Sie kommt in der Türkei vor.[3]
  • Dianthus xylorrhizus Boiss. & Heldr.: Sie ist ein Endemit auf Kreta.[4]
  • Dianthus zederbaueri Vierh.: Sie kommt in der Türkei vor.[3]
  • Dianthus zonatus Fenzl: Sie kommt in der Türkei, in Syrien und auf griechischen Inseln vor.[3]
Gartennelke ( Dianthus caryophyllus) als Topfpflanzen im Gewächshaus mit Tröpfchenbewässerung

Nutzung

Einige Arten und besonders Hybriden werden als Zierpflanzen verwendet, vor allem die Garten- oder Landnelke (kurz „Nelke“ genannt), die Bart-, Feder-, Karthäuser- und die Heide-Nelke sowie die Chinesische Nelke (wissenschaftliche Namen siehe Systematik). Es gibt über 27.000 registrierte Nelken-Sorten.

Von einigen Arten wurden die medizinischen Wirkungen untersucht.[5]

Sonstiges

Die Gewürznelke gehört trotz ihrer Namensgebung botanisch nicht zur Gattung Nelken (Dianthus).

Kulturelle Bedeutung

Weiße Nelken waren ab dem 15. Jahrhundert ein Zeichen der Ehe und der Liebe. Die rote Landnelke ist weltweit ein Symbol für den Sozialismus. Rote Nelken waren während der französischen Revolution ein Widerstandssymbol der Adeligen, die mit der Guillotine hingerichtet wurden. Dieses Symbol wurde 1889 auf dem internationalen Sozialistenkongress in Paris durch die Anhänger der Arbeiterbewegung aufgegriffen, indem sie die rote Nelke im Knopfloch zu ihrem Erkennungssymbol machten. In Deutschland, vor allem in der DDR, war die rote Nelke ein Erkennungszeichen, das etwa zu feierlichen Anlässen am Revers getragen wurde.

Die Nelke ist darüber hinaus auch ein Symbol der Freundschaft und des Körperreizes.[6]

Trivialnamen

Für die Nelken bestehen bzw. bestanden auch die weiteren deutschsprachigen Trivialnamen: Filette (Ostfriesland), Filitte (Butjaden), Flädden (Eifel), Nägali (Graubünden bei Davos), Nägele (Schwaben, Franken), Nägeli (Graubünden), Nägelk (Altmark), Nägelken (Unterweser), Nählchen (Plural: Nölergen; Ruhla), Nälken (Unterweser), Nageln (Tirol), Nalen (mittelniederdeutsch) und Negelke (Pommern)[7]

Quellen

Literatur

  • Richard K. Rabeler, Ronald L. Hartman: Dianthus. In: Flora of North America Editorial Committee (Hrsg.): Flora of North America North of Mexico. Volume 5: Magnoliophyta: Caryophyllidae, part 2. Oxford University Press, New York/Oxford u. a. 2005, ISBN 0-19-522211-3, S. 159–162 (englisch, online [abgerufen am 15. Januar 2018] Abschnitte Beschreibung und Systematik).
  • Lu Dequan, Nicholas J. Turland: Dianthus. In: Wu Zhengyi, Peter H. Raven, Deyuan Hong (Hrsg.): Flora of China. Volume 6: Caryophyllaceae through Lardizabalaceae. Science Press/Missouri Botanical Garden Press, Beijing/St. Louis 2001, ISBN 1-930723-05-9, S. 102 (englisch, online [abgerufen am 15. Januar 2018] Abschnitte Beschreibung und Systematik).

Einzelnachweise

  1. 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15 16 17 Lu Dequan, Nicholas J. Turland: Dianthus. In: Wu Zhengyi, Peter H. Raven, Deyuan Hong (Hrsg.): Flora of China. Volume 6: Caryophyllaceae through Lardizabalaceae. Science Press/Missouri Botanical Garden Press, Beijing/St. Louis 2001, ISBN 1-930723-05-9, S. 102 (englisch, online [abgerufen am 15. Januar 2018]).
  2. 1 2 3 4 Richard K. Rabeler, Ronald L. Hartman: Dianthus. In: Flora of North America Editorial Committee (Hrsg.): Flora of North America North of Mexico. Volume 5: Magnoliophyta: Caryophyllidae, part 2. Oxford University Press, New York/Oxford u. a. 2005, ISBN 0-19-522211-3, S. 159–162 (englisch, online [abgerufen am 15. Januar 2018]).
  3. 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15 16 17 18 19 20 21 22 23 24 25 26 27 28 29 30 31 32 33 34 35 36 37 38 39 40 41 42 43 44 45 46 47 48 49 50 51 52 53 54 55 56 57 58 59 60 61 62 63 64 65 66 67 68 69 70 71 72 73 74 75 76 77 78 79 80 81 82 83 84 85 86 87 88 89 90 91 92 93 94 95 96 97 98 99 100 101 102 103 104 105 106 107 108 109 110 111 112 113 114 115 116 117 118 119 120 121 122 123 124 125 126 127 128 129 130 131 132 133 134 135 136 137 138 139 140 141 142 143 144 Dianthus im Germplasm Resources Information Network (GRIN), USDA, ARS, National Genetic Resources Program. National Germplasm Resources Laboratory, Beltsville, Maryland.
  4. 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15 16 17 18 19 20 21 22 23 24 25 26 27 28 29 30 31 32 33 34 35 36 37 38 39 40 41 42 43 44 45 46 47 48 49 50 51 52 53 54 55 56 57 58 59 60 61 62 63 Karol Marhold: Caryophyllaceae. Dianthus. In: Euro+Med Plantbase - the information resource for Euro-Mediterranean plant diversity. 2011.
  5. Einträge zu Dianthus bei Plants For A Future. Abgerufen am 4. Januar 2014.
  6. Allgemeine deutsche Garten-Zeitung. Band 5, Friedrich Pustet, Passau 1827, S. 117.
  7. Georg August Pritzel, Carl Jessen: Die deutschen Volksnamen der Pflanzen. Neuer Beitrag zum deutschen Sprachschatze. Philipp Cohen, Hannover 1882, Seite 133.(online).
  Commons: Nelken (Dianthus)  – Album mit Bildern, Videos und Audiodateien