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vom 23.11.2016, aktuelle Version,

Niederglobnitz

f0

Niederglobnitz (Dorf)
Ortschaft
Katastralgemeinde Niederglobnitz
Verwaltungssprengel
Niederglobnitz (Österreich)
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Basisdaten
Pol. Bezirk, Bundesland Zwettlf8, Niederösterreich
Pol. Gemeinde Zwettl
Koordinaten 48° 42′ 7″ N, 15° 11′ 0″ Of1
f3f0
Einwohner der Ortschaft 63 (15. Mai 2001)
Fläche d. KG 2,22 km²dep1
Postleitzahlenf0 A-3910f1
Vorwahl +43/02823f1
Ortsvorsteher Johann Murth[1]
(Stand: 29. Januar 2011)f1
Statistische Kennzeichnung
Ortschaftskennziffer 7056
Katastralgemeinde-Nummer 24350
Quelle: STAT: Ortsverzeichnis; BEV: GEONAM; NÖGIS

f0f1

Niederglobnitz ist ein Ort in Niederösterreich und liegt in der gleichnamigen Katastralgemeinde der zum Bezirk Zwettl gehörenden Stadtgemeinde Zwettl-Niederösterreich. Nach der Volkszählung von 2001 hatte die Katastralgemeinde 63 Einwohner auf einer Fläche von 2,22 km².[2][3]

Lage

Der Ort Niederglobnitz liegt an der Zwettler Straße (B 36) etwa zehn Kilometer nördlich des Stadtzentrums von Zwettl. Er ist durch eine Postbushaltestelle mit dem österreichischen Überlandbusnetz verbunden. Das Katastergebiet grenzt im Nordwesten an die zur Gemeinde Vitis gehörende Katastralgemeinde Warnungs, im Norden bzw. Osten an Wolfenstein, Rieweis und Gerweis (Marktgemeinde Echsenbach), im Süden an Mayerhöfen und im Westen an Ottenschlag.

Geschichte

Niederglobnitz wurde 1233 als Glocknitz zum ersten Mal urkundlich erwähnt. Der Ortsname wurde von dem slawischen Gewässernamen klokotnica abgeleitet, was so viel bedeutet wie „sprudelnder Bach“.[4] Der Ort gehörte bis 1848 zum Urbar des Zwettler Zisterzienserklosters.[5]

Die unter Denkmalschutz stehende Ortskapelle wurde 1999 von den freiwilligen Mitarbeitern des Dorferneuerungsverein innen und außen renoviert. Weitere Projekte des Vereins waren die Errichtung ein Kinderspielplatz im Bereich des Ortsteiches, ein Beachvolleyballplatz und ein Gemeinschaftshaus.[6]

Bevölkerungsentwicklung[7]

Einzelnachweise

  1. Ortsvorsteher – Alle. Stadtgemeinde Zwettl-NÖ, abgerufen am 29. Januar 2011.
  2. Volkszählung vom 15. Mai 2001: Einwohner nach Ortschaften. In: Statistik Austria. Bundesanstalt Statistik Österreich, S. 1, abgerufen am 29. Januar 2011 (PDF; 16 kB).
  3. Österreichische Akademie der Wissenschaften (Hrsg.): Die Städte Niederösterreichs. Verlag der Österreichischen Akademie der Wissenschaften, 1982, ISBN 978-3-7001-0463-6, S. 388.
  4. Katastralgemeinden, Erstnennung und Namensdeutung. Stadtgemeinde Zwettl-NÖ, abgerufen am 28. Januar 2011. Vgl. Elisabeth Schuster: Die Etymologie der niederösterreichischen Ortsnamen. Hrsg.: Verein für Landeskunde von Niederösterreich. 3 Bände, 1989, 1990, 1994. Wien.
  5. Das Urbar des niederösterreichischen Zisterzienserklosters Zwettl von 1457. In: Günter Schneider (Hrsg.): Fontes rerum Austriacarum: Fontes iuris. 1. Auflage. Band 18. Böhlau Verlag, Wien 2002, ISBN 978-3-205-99484-8, S. 106.
  6. Niederglobnitz stellt sich vor. Abgerufen am 29. Januar 2011 (PDF; 81 kB).
  7. Historisches Ortslexikon Niederösterreich, 4. Teil. Österreichische Akademie der Wissenschaften, S. 101, abgerufen am 29. Januar 2011 (PDF; 811 kB).