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vom 28.07.2018, aktuelle Version,

Orgelbau Kögler

Orgelbau Kögler
Rechtsform GmbH
Gründung 2003 (1832)
Sitz St. Florian in Oberösterreich
Leitung Christian Kögler
Branche Musikinstrumentenbau
Website orgelbau-koegler.at

Die Orgelbau Kögler GmbH ist ein oberösterreichisches Orgelbauunternehmen mit Sitz in St. Florian und ein Nachfolgeunternehmen der Firma Orgelbau Breinbauer sowie der Oberösterreichischen Orgelbauanstalt (St. Florian / Kögler).

Geschichte

Nachdem der Orgelbauer Wilhelm Zika sen. (1872–1955) die Firma Breinbauer in Ottensheim 1921 übernommen hatte, übersiedelte 1945 das Unternehmen anlässlich der Restaurierung der Bruckner-Orgel im Stift Sankt Florian nach St. Florian. Ab 1955 führte sein Sohn Wilhelm Zika jun. (1905–1989) das Unternehmen, welches 1956 in die neu gegründete Oberösterreichische Orgelbauanstalt GmbH (Orgelbauanstalt St. Florian) eingegliedert wurde, in der Zika den Posten eines künstlerischen Leiters innehatte. 1972 wurde Helmut Kögler (* 1942) Inhaber und Geschäftsführer der Firma, der er seit 1960 angehörte.

Nach dem Tod Zikas im Jahr 1989 wurde das Unternehmen in Oberösterreichische Orgelbauanstalt Kögler GmbH umbenannt. In Zusammenarbeit mit dem Orgelbauer Bernhardt Edskes ab 1990 wandte sich das Unternehmen dem historisch orientierten Orgelbau zu. Neben Orgelneubauten mit mechanischen Schleifladen in der alten handwerklichen Tradition werden Restaurierungen historischer Instrumente durchgeführt. Nachdem 2003 Helmut Köglers Sohn Christian (* 1964) zum Geschäftsführer ernannt wurde, firmiert das Unternehmen unter der Bezeichnung Orgelbau Kögler GmbH.[1] Seitdem exportiert die Firma Orgeln ins europäische Ausland.

Werke (Auswahl)

Jahr Ort Kirche Bild Manuale Register Bemerkungen
1964 Salzburg Pfarrkirche zur hl. Erentrudis
1969 Zürich-Oerlikon Herz Jesu III/P 39 2000 Änderung der Disposition
1975 Wien St. Johann Kapistran Oberösterreichische Orgelbauanstalt St. Florian
1976 Enns Basilika hl. Laurentius II/P 25 Den Orgelprospekt entwarf Friedrich Goffitzer, die künstlerische Bemalung stammt von Fritz Fröhlich. Die Gesamtplanung und Ausführung erfolgte durch die OÖ. Orgelbauanstalt St. Florian.[2]
1980 Wien Pfarrkirche Am Tabor II/P 19 Oberösterreichische Orgelbauanstalt St. Florian[3]
1981 St. Pölten Pfarrkirche St. Pölten-Maria Lourdes II/P 22 Oberösterreichische Orgelbauanstalt St. Florian[4]
1982 Puchberg am Schneeberg Pfarrkirche Puchberg II/P 17 Oberösterreichische Orgelbauanstalt St. Florian[5]
1984 Wien Lichtentaler Pfarrkirche II/P 26 Oberösterreichische Orgelbauanstalt St. Florian, Neubau in das Gehäuse von Michael Panzer aus dem Jahr 1774 unter teilweiser Verwendung originalen Pfeifenbestandes.
1985 Linz Pfarrkirche St. Magdalena II/P 17 Orgelgehäuseentwurf von Architekt Anton Zemann
1988 Lenzing Pfarrkirche Heiliger Geist II/P 24 Die vollmechanische Schleifladenorgel wurde als „Rupert-Orgel“ in einer linken Seitennische aufgestellt.[6]
1989 Wien Diözesankonservatorium für Kirchenmusik der Erzdiözese Wien, Unterrichtsorgel II/P 10 Oberösterreichische Orgelbauanstalt
1990 Wien Johann-Nepomuk-Kirche (Leopoldstadt)
II/P 27 Oberösterreichische Orgelbauanstalt St. Florian[7]
1996 Engelszell Stift Engelszell II/P 28
1996 St. Pölten Kapelle des Priesterseminars II/P 18
1997 Wien Kreuzkirche (Penzing) II/P 17
1997 Mannersdorf Pfarrkirche II/P 27
2001 Haag Wehrkirche St. Michael III/P 36
2003 Mülln Pfarrkirche II/P 22
2004 Eggelsberg Pfarrkirche Eggelsberg II/P 20
2004 Sambach (Pommersfelden) St. Antonius Abbas II/P 21
2004 Zwentendorf an der Donau Pfarrkirche Zwentendorf
II/P 21
2006 Großpetersdorf Katholische Pfarrkirche Großpetersdorf II/P 20
2006 Helsinki Laajasalo Kirkko II/P 22
2006 Pinzberg St. Nikolaus II/P 21
2006 Tamsweg St. Wolfgang II/P 23
2007 Köstendorf Pfarrkirche Köstendorf II/P 20
2007 Niedernkirchen St. Philippus und Jakobus II/P 13
2008 Neustadt an der Donau St. Laurentius
II/P 31 [8]
2008 Regensburg Hochschule für Katholische Kirchenmusik und Musikpädagogik, Übungsorgel II/P 10
2008 Schlägl Stift Schlägl, Chororgel II/P 20
2009 Wunsiedel Zu den Zwölf Aposteln II/P 21
2010 Scheffau am Tennengebirge Kirche St. Ulrich II/P 15
2010 Burgwindheim St. Jakobus II/P 26 hinter historischem Gehäuse von Johann Christoph Grebenstein (1751)[9]
2010 Glasgow University of Strathclyde, Barony Hall III/P 41 Stimmung nach Johann Georg Neidhardt[10]
2011 Dobenreuth Sankta Familia I/P 8
2012 Aurachkirchen Römerkirche I/P 7
2012 Behamberg Pfarrkirche Behamberg I/P 7
2012 Raithaslach St. Konrad II/P 17
2013 Sankt Koloman Pfarrkirche II/P 13
2014 Viehdorf Pfarrkirche Petrus und Paulus II/P

Einzelnachweise

  1. Orgellandschaft Tirol: Orgelbau Kögler; abgerufen am 31. Juli 2010.
  2. Neues Archiv für die Geschichte der Diözese Linz, 2. Jahrgang, Heft 1, Linz 1982/83 (Online)
  3. Günter Lade: Orgeln in Wien. Wien 1990, ISBN 3-9500017-0-0, S. 246.
  4. Pfarre Maria Lourdes; abgerufen am 20. Juli 2017.
  5. Pfarre Puchheim am Schneeberg - Geschichte; abgerufen am 8. Okt. 2013.
  6. Pfarre Lenzing: Die Heilig-Geist-Kirche; abgerufen am 2. Sep. 2017.
  7. Günter Lade: Orgeln in Wien. Wien 1990, ISBN 3-9500017-0-0, S. 156.
  8. Information zur neuen Kögler-Orgel. Online auf www.pfarrei-neustadt-donau.de. Abgerufen am 9. April 2016.
  9. orgbase.nl: Orgel in Burgwindheim, abgerufen am 2. Januar 2017.
  10. orgbase.nl: Orgel in Glasgow, abgerufen am 2. Januar 2017.