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vom 13.07.2018, aktuelle Version,

Behamberg

Behamberg
Wappen Österreichkarte
Wappen von Behamberg
Behamberg (Österreich)
Behamberg
Basisdaten
Staat: Österreich
Bundesland: Niederösterreich
Politischer Bezirk: Amstetten
Kfz-Kennzeichen: AM
Hauptort: Penz
Fläche: 20,26 km²
Koordinaten: 48° 2′ N, 14° 30′ O
Höhe: 524 m ü. A.
Einwohner: 3.387 (1. Jän. 2018)
Postleitzahl: 4441
Vorwahl: 07252
Gemeindekennziffer: 3 05 06
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Behamberg 30
4441 Behamberg
Website: www.behamberg.gv.at
Politik
Bürgermeister: Karl Josef Stegh (ÖVP)
Gemeinderat: (2015)
(23 Mitglieder)
14
6
3
14  6  3 
Insgesamt 23 Sitze
Lage von Behamberg im Bezirk Amstetten
AmstettenArdaggerAschbach-MarktBehambergBiberbachEnnsdorfErnsthofenErtlEuratsfeldFerschnitzHaagHaidershofenHollenstein an der YbbsKematen an der YbbsNeuhofen an der YbbsNeustadtl an der DonauOed-OehlingOpponitzSeitenstettenSonntagbergSt. Georgen am ReithSt. Georgen am YbbsfeldeSt. Pantaleon-ErlaSt. Peter in der AuSt. ValentinStrengbergViehdorfWallsee-SindelburgWeistrachWinklarnWolfsbachYbbsitzZeillernAllhartsbergNiederösterreich Lage der Gemeinde Behamberg im Bezirk Amstetten (anklickbare Karte)
Über dieses Bild
Vorlage:Infobox Gemeinde in Österreich/Wartung/Lageplan Imagemap
Quelle: Gemeindedaten bei Statistik Austria

BW

Behamberg ist eine Gemeinde mit 3387 Einwohnern (Stand 1. Jänner 2018) im Bezirk Amstetten in Niederösterreich.

Geographie

Behamberg umfasst 20,26 km² und liegt im Mostviertel.

Gemeindegliederung

Behamberg besteht aus vier Katastralgemeinden und gleichnamigen Ortschaften (Fläche 2016[1]), (Bevölkerung am 1. Januar 2018[2]):

  • Badhof (432,93 ha, 332 Ew.)
  • Penz (inkl. Behamberg Ort, Post und anderen Ortsteilen; 709,86 km², 1905 Ew.)
  • Ramingdorf (156,04 km², 402 Ew.)
  • Wanzenöd (726,71 km², 748 Ew.)

Geschichte

In der Antike war das Gebiet Teil der Provinz Noricum. Am Hardeggerfeld gibt es nach Luftaufnahmen aus den 1970er-Jahren und nach Prospektion per Magnetfeldmessung und Bodenradar 2018 anlässlich des Plans einen neuen Fußballplatz zu errichten Hinweise für eine Römersiedlung im Boden.[3]

Der Name Behamberg scheint erstmals um 1082 urkundlich auf. Um 1254 teilt König Ottokar Oberösterreich und Niederösterreich; Behamberg wird zu Oberösterreich gegliedert. Seitdem 1490 der ungarische König Corvinus das Gebiet besetzte, gehört Behamberg zu Niederösterreich, da es in das Besatzungsgebiet von Corvinus eingegliedert wurde. 1577 wird ein Schulmeister in Behamberg durch eine Namensnennung urkundlich dokumentiert.

1850 wurde erstmals ein Gemeinderat gewählt. 1868 wurde mit der Eröffnung der Rudolfsbahn ein Bahnhof in Rammingdorf in Betrieb genommen. 1880 wurde der Musikverein Behamberg gegründet, 1902 wurde eine Raiffeisenkasse eröffnet. In den Jahren 1923 und 1924 wurden die Freiwilligen Feuerwehren in Behamberg bzw. Wachtberg gegründet. Im Jahr 1927 wurde Behamberg an das Telefonnetz angeschlossen. 1938 wurden nach dem Anschluss an das NS-Deutschland die Katastralgemeinden Hinterberg und Münichholz nach Steyr eingemeindet.

Nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges wurde Behamberg von der Sowjetarmee als Stützpunkt genutzt. Von 1949 bis 1950 wurde der Ort an das Stromnetz angeschlossen. Von 1973 bis 1975 wurde ein Wasserleitungsnetz von 25 km Länge errichtet. 1988 wurde ein Kanalnetz, 1994 ein Seniorenwohnhaus errichtet. Von 2005 bis 2007 wurde der Ortsplatz in Behamberg umgebaut.

Wappen

Das Wappen zeigt den doppelschweifigen Löwen des ehemaligen Kronlandes Böhmen auf grünem Dreiberg. Es soll als redendes Wappen einen Bezug zum Ortsnamen herstellen. Die Ortsbezeichnung Behamberg (= Berg der Böhmen) weist in seiner Deutung auf eine slawische Siedlung des 9. bzw. 10. Jahrhunderts hin (Beham/Böhme = Synonym für Slawe), die als Vorläufer der heutigen Siedlung anzusehen ist. Der grüne Dreiberg soll zusätzlich die hügelige Landschaft des Alpenvorlandes, in der das Gemeindegebiet liegt, symbolisieren.

Im roten Wappen mit einem grünen Dreiberg im Schildfuß wächst ein schwarz bewehrter silberner doppelschwänziger goldgekrönter Löwe.

Politik

Im Gemeinderat gibt es nach der Gemeinderatswahl 2015 bei 23 Sitzen folgende Mandatsverteilung:[4]

Bürgermeister
  • bis 2008 Josef Gaßner (ÖVP)
  • seit 2008 Karl Josef Stegh (ÖVP)

Kultur und Sehenswürdigkeiten

Schloss Ramingdorf
Pfarrkirche Behamberg

Vereine

In Behamberg gibt es zahlreiche Vereine, darunter:

  • FF Behamberg
  • FF Wachtberg
  • ASV Behamberg-Haidershofen
  • Bauernbund
  • FC Behamberg
  • Perchtenverein Höhnpass
  • Jägerschaft
  • Landjugend
  • Motocrossclub
  • Musikverein Wachtberg
  • Musikverein Behamberg
  • Theatergruppe

Literatur

  • Josef Fuchshuber: Aus der Geschichte und der neuen Zeit von Behamberg. In: Heimatkundliche Beilagen zum Amtsblatt der Bezirkshauptmannschaft Amstetten 13, 142, 1984, S. 1–4. (Artikel online, auf heimatforschung-noe.blogspot.co.at, 2012).
  • Josef Fuchshuber: Behamberg und seine Geschichte 1082-1982. Gemeinde Behamberg, Behamberg 1982.
  Commons: Behamberg  – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

  1. Bundesamt für Eich- und Vermessungswesen, Regionalinformation, Stichtag 31. Dezember 2016, abgerufen am 19. Februar 2017
  2. Statistik Austria: Bevölkerung am 1.1.2018 nach Ortschaften (Gebietsstand 1.1.2018), (Excel)
  3. Römische Villa unter neuem Fußballfeld orf.at, 22. April 2018, abgerufen 22. April 2018.
  4. Amtsleitung (Memento des Originals vom 4. März 2016 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe den Link gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.behamberg.gv.at