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vom 29.11.2015, aktuelle Version,

Pfarrkirche Oberkreuzstetten

Kath. Pfarrkirche Mariä Heimsuchung in Oberkreuzstetten

Die römisch-katholische Pfarrkirche Oberkreuzstetten steht in der Ortsmitte der Ortschaft Oberkreuzstetten in der Gemeinde Kreuzstetten im Bezirk Mistelbach in Niederösterreich. Sie ist dem Fest Mariä Heimsuchung geweiht und gehört zum Dekanat Wolkersdorf im Vikariat Unter dem Manhartsberg der Erzdiözese Wien. Das Gebäude steht unter Denkmalschutz.[1]

Geschichte

Die Kirche wurde Ende des 19. Jahrhunderts errichtet und 1949 zur Pfarrkirche erhoben.

Kirchenbau

Kirchenäußeres

Die Kirche ist ein neuromanischer Saalbau mit 3/8-Schluss und Fassadenturm mit Pyramidenhelm im Westen. Die Fassade ist durch Lisenen mit Rundbogenfries und Biforienfenstern gegliedert. Ende des 19. Jahrhunderts wurde am Chor nach Osten hin eine Sakristei angebaut.

Kircheninneres

Der Saalraum ist flach gedeckt, die Wände haben eine Lisenengliederung. Die hölzerne Westempore stammt von 1912.

Ausstattung

Das Altarbild zeigt „Mariä Heimsuchung“ und in einem neugotischen Rahmen. Das Bild wird von seitlichen Schnitzfiguren, dem heiligen Sebastian und dem heiligen Rochus flankiert. Beide Skulpturen entstanden um 1900.

Orgel

Die Orgel stammt aus dem Jahr 1931 von Josef Panhuber.

Literatur

  • DEHIO-Handbuch. Die Kunstdenkmäler Österreichs: Niederösterreich. Nördlich der Donau. Oberkreuzstetten. Pfarrkirche Mariae Heimsuchung. Bundesdenkmalamt (Hrsg.), Verlag Anton Schroll & Co, Wien 1990, ISBN 3-7031-0585-2, S. 817.

Einzelnachweise

  1. Niederösterreich – unbewegliche und archäologische Denkmale unter Denkmalschutz.. Archiviert vom Original im Mai 2016. Bundesdenkmalamt, Stand: 26. Juni 2015 (PDF).