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vom 15.03.2020, aktuelle Version,

Kreuzstetten

Marktgemeinde
Kreuzstetten
Wappen Österreichkarte
Wappen von Kreuzstetten
Kreuzstetten (Österreich)
Kreuzstetten
Basisdaten
Staat: Österreich
Bundesland: Niederösterreich
Politischer Bezirk: Mistelbach
Kfz-Kennzeichen: MI
Hauptort: Niederkreuzstetten
Fläche: 24,34 km²
Koordinaten: 48° 28′ N, 16° 28′ O
Höhe: 224 m ü. A.
Einwohner: 1.531 (1. Jän. 2019)
Bevölkerungsdichte: 63 Einw. pro km²
Postleitzahl: 2124
Vorwahl: 02263
Gemeindekennziffer: 3 16 28
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Kirchenplatz 5
2124 Kreuzstetten
Website: www.kreuzstetten.at
Politik
Bürgermeister: Adolf Viktorik jun. (SPÖ)
Gemeinderat: (2020)
(19 Mitglieder)
12
6
1
12  6  1 
Insgesamt 19 Sitze
Lage von Kreuzstetten im Bezirk Mistelbach
AltlichtenwarthAsparn an der ZayaBernhardsthalBockfließDrasenhofenFalkensteinFallbachGaubitschGaweinstalGnadendorfGroßengersdorfGroßebersdorfGroßharrasGroßkrutHausbrunnHerrnbaumgartenHochleithenKreuttalKreuzstettenLaa an der ThayaLadendorfMistelbachNeudorf im WeinviertelNiederleisOttenthalPillichsdorfPoysdorfRabensburgSchrattenbergStaatzStronsdorfUlrichskirchen-SchleinbachUnterstinkenbrunnWildendürnbachWilfersdorf (Niederösterreich)Wolkersdorf im WeinviertelNiederösterreich Lage der Gemeinde Kreuzstetten im Bezirk Mistelbach (anklickbare Karte)
Über dieses Bild
Vorlage:Infobox Gemeinde in Österreich/Wartung/Lageplan Imagemap
Quelle: Gemeindedaten bei Statistik Austria

BW

Kreuzstetten ist eine Marktgemeinde mit 1531 Einwohnern (Stand 1. Jänner 2019) im Bezirk Mistelbach in Niederösterreich.

Geografie

Kreuzstetten liegt im Weinviertel am nördlichen Rand des Kreuttals. Die Fläche der Marktgemeinde umfasst 24,29 Quadratkilometer. 16,43 Prozent der Fläche sind bewaldet. Durch das Gemeindegebiet fließt der Hautzendorfer Bach, welcher östlich von Unterolberndorf in den Rußbach mündet.

Gemeindegliederung

Das Gemeindegebiet umfasst folgende drei Ortschaften (in Klammern Einwohnerzahl Stand 1. Jänner 2019[1]):

Die Gemeinde besteht aus den Katastralgemeinden Niederkreuzstetten, Oberkreuzstetten und Streifing.

Die Ortsteile Niederkreuzstetten und Oberkreuzstetten sind als Angerdörfer angelegt, Niederkreuzstetten mit straßendorfartigen Erweiterungen. Der Ortsteil Streifing ist ein locker verbautes Haufendorf.

Kreuzstetten ist eine der neun Mitgliedsgemeinden der Region um Wolkersdorf, einer Kleinregion rund um die Stadt Wolkersdorf im Weinviertel.

Nachbargemeinden

Geschichte

Kreuzstetten war bereits in der Jungsteinzeit, der Bronzezeit und der Latènezeit besiedelt. Erstmals urkundlich erwähnt wurde der Ort im Jahr 1125, als Markt im Jahr 1664.

In der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts entwickelte sich Kreuzstetten zu einer Sommerfrische.

In den letzten Tagen des Zweiten Weltkriegs, am 17. April 1945, fanden in Niederkreuzstetten Kämpfe zwischen Truppen der Wehrmacht und der Roten Armee statt, wobei fünf Gebäude, darunter die Volksschule, durch Brand zerstört wurden. Dabei wurden auch sechs Zivilisten getötet und drei Brücken gesprengt. In Oberkreuzstetten kamen drei Zivilpersonen ums Leben.[2]

Am 25. Jänner 2007 feierte die Pfarre St. Jakob in Niederkreuzstetten ihr 800-jähriges Bestehen.

Wappen

Blasonierung: Von Rot und Blau geteilt, oben ein wachsendes silbernes Einhorn, unten belegt mit vier goldenen Lilien, drei zu eins gestellt.

Einwohnerentwicklung

Nach dem Ergebnis der Volkszählung 2001 gab es 1499 Einwohner. 1991 hatte die Marktgemeinde 1353 Einwohner, 1981 1159 und im Jahr 1971 1203 Einwohner.

Politik

BW

Der Gemeinderat hat 19 Mitglieder.

Bürgermeister
  • bis 2007 Ernst Schiller (ÖVP)[9]
  • 2007–2015 Franz Strobl (ÖVP)
  • seit 2015 Adolf Viktorik jun. (SPÖ)

Kultur und Sehenswürdigkeiten

Schloss Niederkreuzstetten
Pfarrkirche Niederkreuzstetten
Pfarrkirche Oberkreuzstetten
Filialkirche Streifing
Ziegelofen Neubau-Kreuzstetten
Kellergasse Lüßweg
Niederkreuzstetten
Neubau-Kreuzstetten
Oberkreuzstetten
Streifing

Wirtschaft

Nichtlandwirtschaftliche Arbeitsstätten gab es im Jahr 2001 47, land- und forstwirtschaftliche Betriebe nach der Erhebung 1999 51. Die Zahl der Erwerbstätigen am Wohnort betrug nach der Volkszählung 2001 661. Die Erwerbsquote lag 2001 bei 45,36 Prozent.

Verkehr

  • Bahn: Im Ortsteil Neubau gibt es einen Bahnhof der Laaer Ostbahn mit einem denkmalgeschützten Aufnahmsgebäude.

Sicherheit

  • In der Gemeinde befinden sich die drei Freiwilligen Feuerwehren: in Niederkreuzstetten, Oberkreuzstetten und Streifing. Das Gebäude der Volksschule in Kreuzstetten wurde 1969 eröffnet und von 2018 bis 2019 umgebaut.[11]

Literatur

Commons: Kreuzstetten  – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

  1. Statistik Austria: Bevölkerung am 1.1.2019 nach Ortschaften (Gebietsstand 1.1.2019), (CSV)
  2. Heeresgeschichtliches Museum/Militärhistorisches Institut (HGM/MHI), Militärgeschichtliche Forschungsabteilung (MilFoA), Studiensammlung, Bestand 1945, Schachtel 5, Fasz. 45/9, Gemeindeberichte Niederösterreich, Bezirk Mistelbach
  3. Wahlergebnis Gemeinderatswahl 1995 in Kreuzstetten. Amt der NÖ Landesregierung, 30. März 2000, abgerufen am 15. März 2020.
  4. Wahlergebnis Gemeinderatswahl 2000 in Kreuzstetten. Amt der NÖ Landesregierung, 4. Februar 2005, abgerufen am 15. März 2020.
  5. Wahlergebnis Gemeinderatswahl 2005 in Kreuzstetten. Amt der NÖ Landesregierung, 4. März 2005, abgerufen am 15. März 2020.
  6. Wahlergebnis Gemeinderatswahl 2010 in Kreuzstetten. Amt der NÖ Landesregierung, 8. Oktober 2010, abgerufen am 15. März 2020.
  7. Wahlergebnis Gemeinderatswahl 2015 in Kreuzstetten. Amt der NÖ Landesregierung, 1. Dezember 2015, abgerufen am 15. März 2020.
  8. Wahlergebnis Gemeinderatswahl 2020 in Kreuzstetten. Amt der NÖ Landesregierung, 26. Januar 2020, abgerufen am 15. März 2020.
  9. In Kreuzstetten folgt Franz Strobl (ÖVP) dem bisherigen Bürgermeister Ernst Schiller nach. ORF NÖ, 15. Februar 2007.
  10. Eintrag über Schloss Kreuzstetten auf NÖ-Burgen online – Institut für Realienkunde des Mittelalters und der frühen Neuzeit, Universität Salzburg
  11. Volksschule Kreuzstetten auf der Website der Marktgemeinde Kreuzstetten, abgerufen am 7. Oktober 2011.