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vom 14.06.2017, aktuelle Version,

Trins

Trins
Wappen Österreichkarte
Wappen von Trins
Trins (Österreich)
Trins
Basisdaten
Staat: Österreich
Bundesland: Tirol
Politischer Bezirk: Innsbruck-Land
Kfz-Kennzeichen: IL
Fläche: 48,78 km²
Koordinaten: 47° 5′ N, 11° 25′ O
Höhe: 1233 m ü. A.
Einwohner: 1.274 (1. Jän. 2017)
Bevölkerungsdichte: 26 Einw. pro km²
Postleitzahl: 6152
Vorwahl: 05275
Gemeindekennziffer: 7 03 59
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Trins 36
6152 Trins
Website: www.trins.tirol.gv.at
Politik
Bürgermeister: Ing. Mario Nocker (Trins Gemeinsam)
Gemeinderat: (2016)
(13 Mitglieder)
  • 5 Offene Heimatliste Trins
  • 3 Für Trins
  • 5 Trins Gemeinsam
Lage der Gemeinde Trins im Bezirk Innsbruck-Land
Absam Aldrans Ampass Axams Baumkirchen Birgitz Ellbögen Flaurling Fritzens Fulpmes Gnadenwald Götzens Gries am Brenner Gries im Sellrain Grinzens Gschnitz Hall in Tirol Hatting Inzing Kematen Innsbruck Kolsass Kolsassberg Lans Leutasch Matrei am Brenner Mieders Mils Mühlbachl Mutters Natters Navis Neustift im Stubaital Oberhofen im Inntal Obernberg am Brenner Oberperfuss Patsch Pettnau Pfaffenhofen Pfons Polling in Tirol Ranggen Reith bei Seefeld Rinn Rum St. Sigmund im Sellrain Scharnitz Schmirn Schönberg im Stubaital Seefeld Sellrain Sistrans Steinach am Brenner Telfes im Stubai Telfs Thaur Trins Tulfes Unterperfuss Vals Völs Volders Wattenberg Wattens Wildermieming Zirl Tirol Lage der Gemeinde Trins im Bezirk Innsbruck-Land (anklickbare Karte)
Über dieses Bild
Vorlage:Infobox Gemeinde in Österreich/Wartung/Lageplan Imagemap

Trins von Norden aus gesehen
Quelle: Gemeindedaten bei Statistik Austria

Trins ist eine Gemeinde mit 1274 Einwohnern (Stand 1. Jänner 2017) im Bezirk Innsbruck Land in Tirol (Österreich). Die Gemeinde liegt im Gerichtsbezirk Innsbruck.

Geografie

Lage

Trins liegt im vorderen Teil des Gschnitztals, welches bei Steinach am Brenner vom Wipptal abzweigt, am Fuß des 2241 m hohen Blaser.

Gemeindegliederung

Das aus der gleichnamigen Katastralgemeinde bestehende Gemeindegebiet umfasst neben Trins folgende als Dorf qualifizierte Ortschaften:[1]

  • Bichl
  • Galtschein-Siedlung
  • Greitenwiesen
  • Leiten
  • Pirchet

Nachbargemeinden

Geschichte

Der Name Trins wird erstmals um 1030 als „Trunnes“ erwähnt.

Die Häuser von Trins drängen sich in rätoromanischer Bauweise zu einem verwinkelten Haufendorf zusammen.

Die Gemeinde ist eine alte Knappensiedlung, in der erst nach der Schließung der Bergwerke im 17. Jahrhundert mit der Landwirtschaft begonnen wurde.

Seit 1811 ist Trins eine selbständige Gemeinde.

Bevölkerungsentwicklung

Wappen

Blasonierung: In Gold ein erhöhter, oben gezinnter schwarzer Balken, darunter ein giebelloser roter Sparren. Die Farben der Gemeindeflagge sind Rot-Gelb.

Das Wappen wurde 1994 von der Tiroler Landesregierung verliehen. Der schwarze Zinnenbalken steht für das Schloss Schneeberg, der rote Sparren für die Trinser Moräne, auf der sich das Schloss erhebt. Die goldene Spitze sowie die Farben Rot und Gold wurden dem Wappen des Klosters Säben entnommen, das im Spätmittelalter Schneeberg als landesfürstliches Lehen besaß.[2]

Kultur und Sehenswürdigkeiten

  • Pfarrkirche hl. Georg mit Friedhofskapelle und Kriegerkapelle: spätgotisch, urkundlich 1359 erstmals erwähnt
  • Wallfahrtskapelle hl. Magdalena: das Bergkirchlein St. Magdalena wurde 1307 erstmals erwähnt und birgt als Besonderheit für Nordtirol romanische Wandmalereien aus dem 13. Jahrhundert
  • Kapelle hl. Antonius
  • Kapelle hl. Anna
  • Kapelle hl. Barbara
  • Kapelle hl. Josef
  • Kalvarienberg mit Kruzifix [3]
  • Schloss Schneeberg: ein bemerkenswertes Baudenkmal ist das auf der nacheiszeitlichen Trinser Moräne gelegene Schloss Schneeberg aus dem 18. Jahrhundert
  • Pfarrwidum
  • Schulgebäude 2014 renoviert

Persönlichkeiten

Söhne und Töchter der Gemeinde:

mit Trins verbunden:

  • Richard Wettstein (1863–1931), Botaniker: in Trins gestorben
  • Fritz von Wettstein (1895–1945), Botaniker: in Trins gestorben
  • Rudolf Borchardt (1877–1945), Schriftsteller: in Trins gestorben und begraben
  • Theodor Rittler (1876–1967), Strafrechtler: in Trins wohnhaft[4]
  • Otto Sarnthein (* 1947), Landeskommandant des Bundes der Tiroler Schützenkompanien: Hauptmann der Kompanie Trins[5]

Trivia

In den Jahren 1940/41 wurde das propagandistische Heimatdrama Wetterleuchten um Barbara mit Sybille Schmitz, Attila Hörbiger, Maria Koppenhöfer, Oskar Sima und anderen teilweise in Trins gedreht.

Auf dem Höhepunkt des Vietnamkrieges fanden 1969 in oder bei Trins auch Dreharbeiten zum Antikriegsfilm Das vergessene Tal (The Last Valley) mit Michael Caine und Omar Sharif statt. Die malerische Bergkulisse des Gschnitztales kommt auch in Filme wie Die Bourne Identität und 3 Zimmer/Küche/Bad vor.

  Commons: Trins  – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
  • Trins, in der Datenbank Geschichte Tirol des Vereines „fontes historiae – Quellen der Geschichte“

Einzelnachweise

  1. 4. Teil: Gemeinden – Tirol – 246. Trins. In: Österreichischer Amtskalender online. Jusline (Verlag Österreich), Wien 2002–, ZDB-ID 2126440-5, abgerufen am 1. Mai 2017.
  2. Gemeinde Trins: Gemeindewappen
  3. Dehio Tirol 1980, Seiten 816ff
  4. Trins, in der Datenbank Geschichte Tirol des Vereines „fontes historiae – Quellen der Geschichte“
  5. Ehrenzeichen des Landes an Otto Sarnthein, meinbezirk.at, 25. Februar 2013