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vom 12.12.2012, aktuelle Version,

Weichselboden

Weichselboden (Rotte)
Katastralgemeinde Weichselboden
Weichselboden (Österreich)
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Basisdaten
Pol. Bezirk, Bundesland Bruck an der Mur (BM), Steiermark
Gerichtsbezirk Bruck an der Mur
Pol. Gemeinde Gußwerk
f5
Koordinaten 47° 40′ 10″ N, 15° 10′ 12″ Of1
Höhe 677 m ü. A.
Einwohner der stat. Einh. 60 (2001)
Gebäudestand 39 (2001)
Fläche d. KG 113,94 km²
Postleitzahl 8632f1
Vorwahl +43/03882f1
Statistische Kennzeichnung
Katastralgemeinde-Nummer 60405
Zählsprengel/ -bezirk Weichselboden-Greith (60207 004)
Quelle: STAT: Ortsverzeichnis; BEV: GEONAM; GIS-Stmk

Weichselboden ist eine Ortschaft und Katastralgemeinde der Gemeinde Gußwerk im Bezirk Bruck an der Mur, Steiermark.

Geographie

Weichselboden liegt am Mittellauf der Salza, etwa 15 km südwestlich von Mariazell. Die Meereshöhe des Ortszentrums beträgt 677 m ü. A..

Die Ortschaft hat etwa 60 Einwohner und ist durch das extrem steile Salzatal geprägt, das sich hier zwischen den großen Kalkstöcken der Türnach und Kräuterin sowie dem Zellerhüten im Norden, den Zeller Staritzen und Aflenzer Staritzen im Osten sowie dem zentralen Hochschwab-Plateau im Süden in Form zahlreicher Mäander durchwindet. Sie umfasst die Rotten Weichselboden, Gschöder (6 km flussabwärts im Westen) und Rotmoos (ein Hochtal im Nordosten) sowie die Barbarakapelle in der Höll südwärts, die Edelbodenalm, und die Alm Halterhütte-Hintere Staritzen ganz im Süden des Ortschaftsgebietes.

Die Katastralgemeinde umfasst zusätzlich Dürradmer, das siedlungsmäßig zu Greith gehört, sowie im Norden das Gebiet bis an den Zellerhut und die steirisch-niederösterreichische Landesgrenze.

Nachbarorte


Rotmoos
Neuhaus (Gem. Gaming, Bez. Scheibbs, )
Dürradmer
Greith
Wildalpen   Gschöder
(Gem., Bez. Liezen)
Aschbach
Sankt Ilgen (Gem., Bez. Liezen) Seewiesen (Gem. Turnau, Bez. Liezen)

Geschichte und Infrastruktur

Das Salzatal ist hier so eng, dass die Straße (B24, die historische Eisenstraße) für etwa 5 km in ein nördliches Seitental ausweichen muss; der kleine Pass trägt den Namen Hals und liegt mit seinen 830 m ü. A. etwa 150 m über dem Talboden der Salza.

Die Bevölkerung hat in den letzten Jahrzehnten abgenommen, sodass 1980 die Schule geschlossen werden musste. Im Jahr 2000 wurde die 1774 gegründete Pfarre als eine der ersten in der Diözese aufgelöst und die ehemalige Pfarrkirche zu einer Filialkirche der Pfarre Gußwerk umgewandelt.

1984 wurden alle Ortsteile der Gemeinde an die Kläranlage Gusswerk angeschlossen. Im September 1996 entdeckte man in der Höll ein nach dem 2. Weltkrieg von den USA angelegtes Waffenlager mit 180 Kisten, das auch Proviant und Sanitäts-Material enthielt und in Vergessenheit geraten war.

1991 gab es in Weichselboden und drei Nachbarorten Hochwasser und Murenabgänge.

Bauwerke

Einzelnachweise