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vom 27.02.2025, aktuelle Version,

Weichselboden

Weichselboden (Rotte)
Ortschaft
Katastralgemeinde Weichselboden
Weichselboden (Österreich)
Weichselboden (Österreich)
Basisdaten
Pol. Bezirk, Bundesland Bruck-Mürzzuschlag (BM), Steiermark
Gerichtsbezirk Bruck an der Mur
Pol. Gemeinde Mariazell
Koordinaten 47° 40′ 10″ N, 15° 10′ 12″ O
Höhe 677 m ü. A.
Einwohner der Ortschaft 32 (1. Jän. 2025)
Gebäudestand 39 (2001)
Fläche d. KG 114,41 km² (31. Dez. 2023)
Postleitzahl 8632f1
Vorwahl +43/3882f1
Statistische Kennzeichnung
Ortschaftskennziffer 14369
Katastralgemeinde-Nummer 60405
Zählsprengel/ -bezirk Weichselboden-Greith (62142 006)
Quelle: STAT: Ortsverzeichnis; BEV: GEONAM; GIS-Stmk
32

BW

Wegkapelle bei Weichselboden, im Hintergrund der Ameiskogel ( 1471 m).

Weichselboden ist eine Ortschaft und Katastralgemeinde der Gemeinde Mariazell im Bezirk Bruck-Mürzzuschlag, Steiermark.

Klaefferquelle

Geographie

Weichselboden liegt am Mittellauf der Salza bei der Einmündung des Radmerbachs, etwa 15 km südwestlich von Mariazell. Die Meereshöhe des Ortszentrums beträgt 677 m ü. A.

Die Ortschaft hat etwa 30 Einwohner und ist durch das extrem steile Salzatal geprägt, das sich hier zwischen den großen Kalkstöcken der Türnach und Kräuterin sowie den Zellerhüten im Norden, den Zeller Staritzen und Aflenzer Staritzen im Osten sowie dem zentralen Hochschwab-Plateau im Süden in Form zahlreicher Mäander durchwindet. Sie umfasst die Rotten Weichselboden, Gschöder (sechs Kilometer flussabwärts im Westen) und Rotmoos (ein Hochtal im Nordosten) sowie die Barbarakapelle in der Höll südwärts, die Edelbodenalm, und die Alm Halterhütte-Hintere Staritzen ganz im Süden des Ortschaftsgebietes.

Die Katastralgemeinde umfasst zusätzlich Dürradmer, das siedlungsmäßig zu Greith gehört, sowie im Norden das Gebiet bis an den Zellerhut und die steirisch-niederösterreichische Landesgrenze.

Nachbarorte


Rotmoos
Neuhaus (Gem. Gaming, Bez. Scheibbs, )
Dürradmer
Greith
Wildalpen   Gschöder
(Gem., Bez. Liezen)
Kompassrose, die auf Nachbargemeinden zeigt Aschbach
Sankt Ilgen (Gem., Bez. Bruck-Mürzzuschlag) Seewiesen (Gem. Turnau, Bez. Bruck-Mürzzuschlag)

Geschichte und Infrastruktur

St. Leonhardt im Weichselboden, Lith. um 1830, J.F.Kaiser, Graz

Das Salzatal ist hier so eng, dass die historische Eisenstraße (Hochschwab Straße B 24) für etwa fünf Kilometer in ein nördliches Seitental ausweichen muss; der kleine Pass trägt den Namen Hals und liegt mit seinen 830 m ü. A. etwa 150 m über dem Talboden der Salza.

Laut Adressbuch von Österreich gab es in Weichselboden im Jahr 1938 ein Hotel, einen Gasthof, eine Gemischtwarenhandlung, eine Filiale des Konsumvereins Gusswerk sowie einen Schneider und einen Schuhmacher.[1]

Die Bevölkerung hat in den letzten Jahrzehnten drastisch abgenommen, sodass 1980 die Schule geschlossen wurde. Im Jahr 2000 wurde die 1774 gegründete Pfarre als eine der ersten in der Diözese aufgelöst und die ehemalige Pfarrkirche zu einer Filialkirche der Pfarre Gußwerk umgewandelt.

1984 wurden alle Ortsteile der Gemeinde an die Kläranlage Gußwerk angeschlossen. Im September 1996 entdeckte man in der Höll ein nach dem Zweiten Weltkrieg von den USA angelegtes Waffenlager mit 180 Kisten, das auch Proviant und Sanitätsmaterial enthielt und in Vergessenheit geraten war.

1991 gab es in Weichselboden und drei Nachbarorten Hochwasser und Murenabgänge.

Bauwerke

Literatur

  • Konrad Brandner: Die Bevölkerung der Pfarre Weichselboden in Steiermark. Graz 1920 (Familienbuch mit 333 Familien im Zeitraum 1775–1919).
Commons: Weichselboden  – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

  1. Adressbuch von Österreich 1938 – Findbuch für Opfer des Nationalsozialismus. Abgerufen am 8. November 2022.

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Image DescriptionCreditArtistLicense NameFile
J. F. Kaiser - lithographirte Ansichten der Steyermärkischen Städte, Märkte und Schlösser, Graz 1824-1833 Joseph Franz Kaiser (1786–1859) Alternative Namen J. F. Kaiser Beschreibung österreichischer Drucker und Herausgeber Geburts-/Todesdatum 11. März 1786 19. September 1859 Geburts-/Todesort Graz ( Steiermark ) Graz Normdatei : Q1499963 VIAF : 303124203 ISNI : 0000000030830153 GND : 129880159 LCCN : n87141671 NLP : a0000002496030 WorldCat creator QS:P170,Q1499963 . Scanprojekt Community Projektbudget 2012 Dieses Bild oder PDF wurde im Rahmen des GLAM-Projekts Buchscanner mit Unterstützung von Wikimedia Deutschland und Wikimedia Österreich als Teil des Community-Projekts zur Erfassung von urheberrechtsfreien Werken erstellt. Die von den Dokumenten dieser Kategorie beschriebenen Objekte befinden sich im heutigen Österreich . Originalscans bei Bedarf bitte bei Hubertl anfragen. Deutsch English magyar italiano македонски sicilianu +/− Public domain Public domain false false Dieses Werk ist gemeinfrei , weil seine urheberrechtliche Schutzfrist abgelaufen ist. Dies gilt für das Herkunftsland des Werks und alle weiteren Staaten mit einer gesetzlichen Schutzfrist von 100 oder weniger Jahren nach dem Tod des Urhebers . Parallel zu dieser Lizenz muss auch ein Lizenzbaustein für die United States public domain gesetzt werden, um anzuzeigen, dass dieses Werk auch in den Vereinigten Staaten gemeinfrei ist. Es wurde festgestellt, dass diese Datei frei von bekannten Beschränkungen durch das Urheberrecht ist, alle verbundenen und verwandten Rechte eingeschlossen. https://creativecommons.org/publicdomain/mark/1.0/ PDM Creative Commons Public Domain Mark 1.0 false false Kaiser - lithographirte Ansichten der Steyermärkischen Städte, Märkte und Schlösser, Graz 1824-1833 Published by J. F. Kaiser, Graz, Scan and postprocessing by Hubertl
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Compass card with German wind directions Eigenes Werk User:Madden
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Datei:Compass card (de).svg
"Kläfferquelle" bei Wildalpen , Steiermark . Ergiebigste Karstquelle Mitteleuropas (max. 10qm/s). Auch: Kläfferbrünnequelle genannt. Diese Quelle im Tal der Salza ist mit einem 90m langen Stollen im Berg gefaßt und über eine Wasserleitung mit den Wiener Wasserwerken verbunden. Eigenes Werk GuentherZ
CC BY 3.0
Datei:GuentherZ 2012-05-01 0742 Wildalpen Salzatal Klaefferquelle.jpg
Shiny red button/marker widget. Used to mark the location of something such as a tourist attraction. Eigenes Werk Andux
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Wegkapelle und Kruzifix bei Weichselboden 22, Gemeinde Gußwerk, Land Steiermark, Österreich. Dahinter der Ameiskogel (1471m). Eigenes Werk Wald1siedel
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Datei:Wegkapelle bei Weichselboden 22.JPG