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vom 09.12.2017, aktuelle Version,

Weiden am See

Weiden am See
Wappen Österreichkarte
Wappen von Weiden am See
Weiden am See (Österreich)
Weiden am See
Basisdaten
Staat: Österreich
Bundesland: Burgenland
Politischer Bezirk: Neusiedl am See
Kfz-Kennzeichen: ND
Fläche: 32,47 km²
Koordinaten: 47° 56′ N, 16° 52′ O
Höhe: 127 m ü. A.
Einwohner: 2.396 (1. Jän. 2017)
Postleitzahl: 7121
Vorwahl: 02167
Gemeindekennziffer: 1 07 22
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Raiffeisenplatz 5
7121 Weiden am See
Website: www.weiden-see.at
Politik
Bürgermeister: Wilhelm Schwartz (ÖVP)
Gemeinderat: (2017)
(23 Mitglieder)
11
7
3
2
11  7  3  2 
Insgesamt 23 Sitze
  • ÖVP: 11
  • SPÖ: 7
  • GUW: 3
  • UPW: 2

Lage der Marktgemeinde Weiden am See im Bezirk Neusiedl am See
AndauApetlonBruckneudorfDeutsch JahrndorfEdelstalFrauenkirchenGattendorfGolsHalbturnIllmitzJoisKittseeMönchhofNeudorf bei ParndorfNeusiedl am SeeNeusiedl am SeeNickelsdorfPamaPamhagenParndorfPodersdorf am SeePotzneusiedlSankt Andrä am ZickseeTadtenWallern im BurgenlandWeiden am SeeWinden am SeeZurndorfBezirk Neusiedl am See Lage der Gemeinde Weiden am See im Bezirk Neusiedl am See (anklickbare Karte)
Über dieses Bild
Vorlage:Infobox Gemeinde in Österreich/Wartung/Lageplan Imagemap
Quelle: Gemeindedaten bei Statistik Austria

Weiden am See ist eine Marktgemeinde mit 2396 Einwohnern (Stand 1. Jänner 2017) im Burgenland im Bezirk Neusiedl am See in Österreich. Der ungarische Ortsname der Gemeinde ist Védeny.

Die Weinbaugemeinde am Nordostufer des Neusiedler Sees befindet sich etwa zwei Kilometer südöstlich von der Bezirkshauptstadt Neusiedl am See.

Geschichte

Weiden wurde erstmals urkundlich 1338 erwähnt und kam nach 1413 in den Besitz des Raaber (Győr) Domkapitels. 1588 wurde dem Ort das Marktrecht verliehen. Schwere Schäden erlitt der Ort im Zuge der Türkenkriege 1529 und 1683 sowie im Kuruzzenkrieg 1704 bis 1709. 1606 verwüstete ein Großbrand den Ort.

Der Ort gehörte wie das gesamte Burgenland bis 1920/21 zu Ungarn (sog. „Deutsch-Westungarn“). Seit 1898 musste aufgrund der Magyarisierungspolitik der Regierung in Budapest der ungarische Ortsname Védeny verwendet werden.[1]

Nach Ende des Ersten Weltkriegs wurde nach zähen Verhandlungen der überwiegende Teil des deutschsprachigen Westungarns in den Verträgen von St. Germain und Trianon 1919 Österreich zugesprochen. Der Ort gehört seit 1921 zum neu gegründeten Bundesland Burgenland (siehe auch Geschichte des Burgenlandes). Marktgemeinde ist Weiden am See seit 1588 (durch Marktrechtsverleihung Rudolf II.).

Bevölkerungsentwicklung

Politik

Der Gemeinderat hat insgesamt 23 Sitze.

Bürgermeister
  • seit 1997 Wilhelm Schwartz (ÖVP)
Wahl 2017

In der Marktgemeinde Weiden am See konnte der bislang amtierende ÖVP-Bürgermeister Wilhelm Schwarz sein Amt bei der Stichwahl verteidigen. Er setzte sich gegen den SPÖ-Kandidaten Heinrich Hareter mit 951 zu 872 Stimmen durch. Die dominierende ÖVP verlor jedoch die absolute Mehrheit im Gemeinderat und fiel auf 45,80 % zurück und kommt jetzt auf 11 statt 13 Mandate. Die SPÖ legte um 0,8 % zu und kommt auf 29,85 %, womit sie ihre sieben Mandate weiterhin behalten konnte. Auf 12,78 % und erneut auf 3 Mandate kommt die Liste Die Grünen und Unabhängigen Weiden am See. Auf 8,8 % kommt die erstmals kandidierende Unabhängige Partei Weiden (UPW), welche 2 Mandate geschafft hat. [2][3]

Wappen

Blasonierung: „Ein roter Schild, der in der Mitte von einem natürlichen Fluss gequert wird und die lateinische Bezeichnung ‚Lacus Fertö‘ in sich trägt. Aus einem sich aus dem Wappenboden erhebenden grünen Dreiberg wachsen zwei sich kreuzende grüne Reben mit zwei roten Trauben empor. Im oberen Teil rechts und links zwei goldene Sterne, in der Mitte ein großes silbernes W, die Initiale des Ortsnamens.“

Städtepartnerschaften

Kultur und Sehenswürdigkeiten

Weiden (Mitte links) und Umgebung am damals ausgetrockneten Neusiedler See, um 1873 (Aufnahmeblatt der Landesaufnahme)

Persönlichkeiten

  Commons: Weiden am See  – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

  1. Dehio-Handbuch – Die Kunstdenkmäler Österreichs – Burgenland. Bearbeitet von Adelheid Schmeller-Kitt mit Beiträgen von Friedrich Berg, Clara Prickler-Wassitzky und Hannsjörg Ubl: Dehio-Handbuch. Die Kunstdenkmäler Österreichs. Verlag Anton Schroll, Wien 1976, ISBN 3-7031-0401-5.
  2. Land Burgenland: Wahlergebnisse, (abgerufen am 8. November 2017)
  3. Überraschung in Weiden am See blieb aus in: BVZ.at vom 29. Oktober 2017 (abgerufen am 8. November 2017)