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vom 30.11.2017, aktuelle Version,

Zmulner See

Zmulner See
Geographische Lage Oberes Glantal
Abfluss in die Glan
Orte am Ufer Zmuln
Orte in der Nähe Liebenfels, St. Veit, Feldkirchen
Daten
Koordinaten 46° 42′ 13″ N, 14° 15′ 2″ O
Zmulner See (Kärnten)
Zmulner See
Höhe über Meeresspiegel 523 m ü. A.
Fläche 1,82 hadep1f5
Volumen 67.675 m³dep1f8
Maximale Tiefe 7,5 mf10
Einzugsgebiet 38 haf4

Besonderheiten

Landschaftsschutzgebiet[1]

Der Zmulner See, auch Moosebauerteich[2], ist ein Moorwasser tragender Toteissee in der Gemeinde Liebenfels nahe der Ortschaft Zmuln im oberen Glantal.

Das Becken des Zmulner Sees entstand durch Toteismasse aus dem Ast eines Gletschers, der sich im Glantal in westlicher Richtung zurückzog. Der See liegt in einem 40 ha großen Landschaftsschutzgebiet[1] inmitten landwirtschaftlich intensiv genutzter Kulturflächen. Er entwässert in die nördlich gelegene Glan.

Tiere im Zmulner See

Durch den Fischwassereigner sind folgende 8 Arten, teils durch Besatz gesichert, gemeldet:[3]

  • Barsch (Perca fluviatilis)
  • Hecht (Esox lucius)
  • Karpfen (Cyprinus carpio, mit natürlicher Reproduktion)
  • Rotauge (Rutilus rutilus)
  • Rotfeder (Scardinius erythrophthalmus)
  • Schleie (Tinca tinca, besetzt)
  • Wels (Silurus glanis)
  • Zander (Sander lucioperca)

Der Zmulner See beherbergt einen Edelkrebsbestand (Astacus astacus).

Einzelnachweise

  1. 1 2 Landesgesetzblatt für Kärnten (PDF)
  2. Zmulner See in www.wasserreich.at (Memento vom 9. August 2014 im Internet Archive)
  3. Zmulner See (Kärntner Institut für Seenforschung)