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Bier#

Hopfen
Hopfen. Gemeinfrei von pixabay.com
„Bier ist unter den Getränken das nützlichste, unter den Arzneien das schmackhafteste und unter den Nahrungsmitteln das angenehmste.“ Schon der griechische Philosoph Plutarch wusste den Gerstensaft zu schätzen.

Das Bier besteht aus vier Zutaten: Hopfen, Malz, Wasser und Hefe. Der wichtigste Bestandteil ist Hopfen aus der Familie der Hanfgewächse. Die weiblichen Fruchtstände der Schlingpflanze enthalten ein Harz mit wertvollen Bitterstoffen sowie ätherisches Öl. Sie helfen bei Appetitlosigkeit, Magenschwäche und Unruhezuständen. Hopfen wirkt beruhigend, aber auch stoffwechselanregend.

Derzeit (2017) werden in Österreich mehr als 1000 verschiedene Biere von 240 Brauereien produziert. Die Jahresproduktion der heimischen Bierwirtschaft war im Jahr 2015 9,29 Mio. Hektoliter. 210 Krügel - also 105 Liter - trinkt jeder Österreicher durchschnittlich im Jahr. Damit sind die Österreicher im Pro-Kopf-Verbrauch nur knapp hinter Deutschland (106 Liter), aber deutlich hinter den Tschechen mit rund 143 Litern. Am beliebtesten ist das Lager- oder Märzenbier.

Bierhefe, die getrocknete und pulverisierte Form von Hefepilzzellen wird von Ernährungswissenschaftlern als Heilmittel, Schönheitsmittel und Jungbrunnen empfohlen. „Brauereien sind die besten Apotheken“ war die Aussage eines Arztes im 18. Jahrhundert. Die Überlieferung der heilenden Wirkung des Bieres ist so alt wie die Kunst des Bierbrauens, dessen Anfänge sich bis in die Zeit um 4000 vor Christi zurückverfolgen lassen.

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