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Schienenverkehr#

Eine umfangreiche Diskussion des Schienenverkehrs jeder Art ist in den über 200 Ausgaben der Zeitschrift "Die Schiene" hier im Austria-Forum nachzulesen: Die Schiene .

Hier sollen nur kurz die Hauptvorteile des Eisenbahnverkehrs seinen Hauptnachteilen gegenüber gestellt werden.

Die Vorteile des Verkehrs auf der Schiene liegen vor allem in der geringen Rollreibung zwischen Rad und Schiene gegenüber Gummireifen auf Asphalt, Beton und anderen Materialien, weshalb nur geringe Zugkräfte für hohe Anhängelast benötigt werden. Aufgrund der Spurführung der Räder im Gleis lassen sich lange Züge bilden (fallweise bis 1000 m), die wenig Personal erfordern. Der Flächenbedarf einer Eisenbahn ist gering verglichen mit Autobahn und Wasserstraße: 14 m Breite für eine zweigleisige Neubaustrecke, 32 m für eine vierspurige Autobahn und 55 m für einen Binnenschifffahrtskanal. Eisenbahnen sind auch weniger witterungsabhängig und sicherer als die Straße.

Nachteile der Eisenbahn sind natürlich, dass nur an der Strecke liegende Orte bedient werden können. Die geringe Rollreibung gestattet keine großen Steigungen, verursacht aber einen langen Bremsweg. Für höhere Geschwindigkeit sind große Kurvenhalbmesser, in hügeligem und gebirgigem Gelände Brücken und Tunnels erforderlich. Der Verkehr nach Fahrplan begrenzt die Verfügbarkeit für den Personenverkehr. Im Güterverkehr ist das Sammeln und Verteilen der Güter zeit- und arbeitsaufwendig. Eisenbahnen sind daher vor allem bei hohem Transportaufkommen und großen Transportweiten wirtschaftlich.

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