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Notiz 001: Phasenwechsel#

von Martin Krusche

Im Jahr 2016 haben wir eine Arbeitsebene vorbereitet und schließlich eingerichtet, die unter dem Titel „Mensch und Maschine“ steht. Da hieß es erst einmal: „Hier entfaltet sich im Rahmen eines Projektes eine Sammlung von Beiträgen, die in verschiedener Weise die wachsende Symbiose zwischen Mensch und Maschine behandeln. (Federführend: Hermann Maurer & Martin Krusche). Diese Beiträge sollen zugleich den Status des Verlaufs eines großen Projektes zeigen, das unter anderem der Mensch-Maschine-Symbiose im Zusammenhang mit dem Thema ‚Technologie verändert Kultur und Volkskultur‘ gewidmet ist.“

Grauzonen als Anregung für Klärungsprozesse. (Foto: Martin Krusche)
Grauzonen als Anregung für Klärungsprozesse. (Foto: Martin Krusche)

Von dieser Ebene haben wir in den Themenschwerpunkt Kulturwandel durch Technik verzweigt. Dazu hieß es: „Die meisten Menschen gehen davon aus, ohne sich das je explizit zu überlegen, dass sich jede Kultur im Laufe der Zeit verändert. Natürlich wandelt sich jede Kultur, aber es ist nicht nur der Faktor Zeit, der entscheidend ist! Entscheidend sind große Ereignisse wie Kriege, Völkerwanderungen oder neue Technologien…“

Diese Textsammlungen waren unterwegs immer wieder mit Veranstaltungen verknüpft, mit Schritten, die aus dem kühlen Extrazimmer Internet in den Raum realer sozialer Begegnung führen.

Diesem Zusammenhang sind die kontinuierlichen Arbeitsessen von Wissenschafter Hermann Maurer und Künstler Martin Krusche gewidmet. Das permanente Teleworking verbindet sich über diese konkreten Gesprächssituationen in leiblicher Anwesenheit. Eine bleibende Grundlage unserer Kooperation.

Das meint, reale soziale Begegnung kann durch Telepräsenz im Web nicht suspendiert werden. In unserem Verhältnis „Mensch und Maschine“ bleibt dieser Aspekt der ganzen Anwesenheit bedeutend und unverzichtbar.

Hermann Maurer bei einem unserer Arbeitsessen, Jänner 2020. (Foto: Martin Krusche)
Hermann Maurer bei einem unserer Arbeitsessen, Jänner 2020. (Foto: Martin Krusche)

Durch eine Reihe von Vorarbeiten, die das gesamte Jahr 2019 in Anspruch genommen haben, ist nun auf dieser Arbeitsebene die Phase II eingeleitet. In dieser zweite Phase bündeln wir auf der Kommunikationsebene einige autonome Projekte, um deren inhaltliche Berührungspunkte sichtbar zu machen.

Das bedeutet, jedes der hier verknüpften Projekte hat seine eigene Projektleitung und eigene Projektträgerschaft. Wo aber inhaltliche Berührungspunkte bestehen und Arbeitsergebnisse evident gemacht werden sollen, dient der Bereich „Mensch und Maschine“ als Knotenpunkt und Drehscheibe.

So werden Aktion und Reflexion beieinandergehalten. Darüber wird Evidenz hergestellt, die hier frei zugänglich ist. Das trifft sich übrigens mit dem Umstand, daß in Wien eben der „Österreichische Preis für freies Wissen 2020“ verliehen und Hermann Maurer dabei für sein Lebenswerk geehrt wurde; siehe dazu: Landkarten der Bedeutung!

Wie sich feststellen läßt, haben die einzelnen Projekte als eigenständige Vorhaben ihre speziellen Themenschwerpunkte, dabei einen gemeinsamen kulturgeschichtlichen Hintergrund, der im Rahmen von Prometheus in Ketten ausgeleuchtet wird.


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