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Notiz 007: G-waltige Angelegenheit#

von Martin Krusche

Vor fast genau einem Jahr, am 2. Februar 2018, hab ich in unserer Themenleiste „Mensch und Maschine“ auf die Neudeutung der G-Klasse hingewiesen. Ein Weilchen davor, im April 2017, hatte ich hier einen Prototypen der G-Klasse gezeigt, ein rares Motiv aus dem Jahr 1978. (Hier sind die 40 Jahre schon rund.)

Das 40. Jahr wird mit einer Neudeutung des G-Wagens markiert. (Foto: Daimler AG)
Das 40. Jahr wird mit einer Neudeutung des G-Wagens markiert. (Foto: Daimler AG)

Es ist im Rückblick geradezu verblüffend, in welchen Bereichen das ursprünglich etwas grob geschnitzte Nutzfahrzeug reüssiert hat. Dieser Bogen reicht heute vom Fan, der sich als Durchschnitts-Verdiener einen alten G-Wagen leistet, welchen die Schweizer Armee ausgemustert hat, bis zum Milliardär. Dazwischen liegen alle denkbaren sozialen Felder und Berufsgruppen, vom Landarzt und der Feuerwehr-Besatzung über Forstbedienstete und Baustellenleiter bis zu Offroad-Freaks, die mit einem V8-Kraftwerk zur Sache gehen.

Momentan findet die Vienna Autoshow statt. Dazu ersceein im Standard eine Sonderbeilage „rondo mobil“. Das Redaktions-Team hat auf einer Doppelseite „Unsere persönlichen Autos des Jahres 2018“ vorgestellt. Dabei kam von Andreas Stockinger ein G-Klasse-Feature, das vermutlich in Sindelfingen die Korken knallen ließ. Die wenigen Zeilen illustrieren sehr anschaulich, was in den 40 Jahren gelungen ist.

Schwank am Rande: In dieser kleinen publizistischen Sonderschau, die naturgemäß knapp gehalten ist, taucht noch ein zweites Offroad-Schätzchen auf, das sehr gute Noten bekommt. Ein Allrader, der auf schnelles Hinschauen in seinem Design sogar quasi als Baby-G durchginge; nämlich der neue Suzuki Jimny, ebenfalls mit hervorragenden Noten bedacht.

Michael Toson mit einem Miniatur-Dreiachser aus Papier. (Foto: Martin Krusche)
Michael Toson mit einem Miniatur-Dreiachser aus Papier. (Foto: Martin Krusche)
Ziemlich hymnische Reaktion auf den neuen G-Wagen. (Quelle: Der Standard, Jänner 2019)
Ziemlich hymnische Reaktion auf den neuen G-Wagen. (Quelle: Der Standard, Jänner 2019)

Man könnte sagen: Ein zusätzliches Lob für die G-Klasse, eine Verbeugung vor dem Klassiker, all jenen bereitgestellt, denen der Aufwand für den G-Wagen zu groß ist, denn für das Original darf man nicht knauserig sein. Man kann, wie ich, freilich auch mit Miniaturversionen zufrieden sein. Dazu paßt, was ich in der vorigen Notiz schon ankündigen konnte. Michael Toson arbeitet an einem Jubiläums-Set von Bastelbögen, darunter wird auch der mächtige G 63 AMG 6x6 sein.