unbekannter Gast

James Dyson Award 2017#

Absolventin Christina Wolf wurde für ihre Master-Arbeit ausgezeichnet.#

Monitoring-System für Risikoneugeborene
VIA Monitoring-System für Risikoneugeborene
Foto: FH Joanneum

Christina Wolf, Absolventin des Master-Studiengangs „Industrial Design“, hat im Rahmen ihrer Abschlussarbeit ein Monitoring-System für Risikoneugeborene entwickelt. Ihre innovative Idee überwacht Babys, beruhigt Eltern und wurde nun mit dem James Dyson Award ausgezeichnet.

VIA Baby ist ein System, das die Vitalfunktionen bei Neugeborenen misst. Atmung, Herzrate und Sauerstoffsättigung werden mit Hilfe einer Sensoreinheit überprüft, auf einen Monitor via Bluetooth übertragen und dort visualisiert.

Durch ein Vibrationsmodull und einen dreiahcisgen Bescheulnigungssensor wird die Lage des Kindes erkannt. Dreht sich das Baby in Bauchlage, wird Alarm geschlagen, wenn die Werte einen kritischen Bereich erreichen. Ausgenommen sind geringe Über- oder Unterschreitungungen, die ledigltich einen kurzen Vibrationsimpuls aktivieren, um die Atmung des Kindes anzuregen. Sollte es jedoch zu starken oder anhaltenden Anomalien kommen, alamiert das Gerät die Eltern und führt sie durch die nötigen Reanimationsmaßnahmen.

Auf die verwendeten Materialien hat Christina Wolf besonders Wert gelegt: Der Sensor besteht aus TPU, einem elasitischen Material, das sich der Körperform des Kindes anpasst und sich leicht reinigen lässt. Das Gurtband besteht aus 100 Prozent Baumwolle.

Diese Master-Arbeit entstand in Kooperation mit getemed.

Tipp:#

Der James Dyson Award richtet sich an Studierende und junge Absolventen im Bereich Produkt- und Industriedesign und in den Ingenieurwissenschaften. 2017 wird der Wettbewerb in 23 Ländern durchgeführt, darunter Australien, Belgien, Deutschland, Frankreich, Großbritannien, Hongkong, Irland, Italien und Japan. Mehr Informationen dazu finden Sie hier.