Alm (Fluss)

Alm
Die Alm in Scharnstein

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DatenVorlage:Infobox Fluss/GKZ_fehlt
Lage Oberösterreich
Flusssystem Donau
Abfluss über Traun → Donau → Schwarzes Meer
Ursprung Almsee
47° 45′ 45″ N, 13° 57′ 31″ O47.762513.958611111111589
Quellhöhe 589 m ü. A.Vorlage:Infobox Fluss/NACHWEISE_fehlen
Mündung bei Fischlham in die Traun48.09055555555613.918611111111340Koordinaten: 48° 5′ 26″ N, 13° 55′ 7″ O
48° 5′ 26″ N, 13° 55′ 7″ O48.09055555555613.918611111111340
Mündungshöhe ca. 340 m ü. A.Vorlage:Infobox Fluss/NACHWEISE_fehlen
Höhenunterschied ca. 249 m
Länge 48 kmVorlage:Infobox Fluss/NACHWEISE_fehlen
Einzugsgebiet 491 km²[1]
Abfluss am Pegel Penningersteg[2]
AEo: 445.0 km²
Lage: 4,75 km oberhalb der Mündung
NNQ (19.01.1985)
MNQ 1966-2009
MQ 1966-2009
Mq 1966-2009
MHQ 1966-2009
HHQ (12.08.2002)
2,52 m³/s
3,93 m³/s
15,2 m³/s
34,2 l/s km²
174 m³/s
440 m³/s
Linke Nebenflüsse Laudach
Gemeinden Grünau im Almtal, Scharnstein, Vorchdorf
Almspitz - Mündung der Alm (oben) in die Traun (unten)

Almspitz - Mündung der Alm (oben) in die Traun (unten)

Die Alm (oder der Almfluss) ist ein 48,11 km langer Gebirgsfluss in Oberösterreich. Sie ist der Abfluss des Almsees nördlich des Toten Gebirges, durchfließt Grünau im Almtal, passiert Scharnstein, Pettenbach, später Vorchdorf, Steinerkirchen und Bad Wimsbach-Neydharting und mündet im Gemeindegebiet von Fischlham in die Traun.

Viele größere und kleinere Zuflüsse machen aus der Alm in ihrem weiteren Verlauf einen breiten Gebirgsfluss mit auch im Sommer verhältnismäßig kaltem Wasser.[3] Der wichtigste Nebenfluss, die Laudach, fließt im südlichen Gemeindegebiet von Bad Wimsbach in die Alm.

Die Alm bzw. deren ausgeleitete Triebwasserkanäle werden wirtschaftlich hauptsächlich durch Säge- und Kleinkraftwerke genutzt. Bis ins 19. Jahrhundert wurde auf ihr Holz geflößt. An der Alm befanden sich eine Vielzahl von wassergetriebenen Sensenhämmern.

Die Wasserqualität dieses Flusses weist ein sehr hohes Niveau (Trinkwasserqualität) auf und ist damit einer der reinsten Flüsse Österreichs. Daher wird das Gewässer auch gerne zur Fischzucht herangezogen, deren Produkte gleich in der angrenzenden Gastronomie Verwertung finden. Natürliche Fischvorkommen: Bachforelle, Regenbogenforelle, Bachsaibling, Äsche.[4]

Wissenswertes

Fischlham

Die Alm hat Eingang in das Wappen der Gemeinde Fischlham gefunden. Gemeinsam mit der Traun wird die Alm als eine Wellenleiste auf dem Wappen dargestellt.

Eine Messstelle des hydrografischen Dienstes des Land OÖ. [5] befindet sich beim Penningersteg im Gemeindegebiet von Steinerkirchen etwa 4,75 km oberhalb der Mündung in die Traun.

Einzelnachweise

  1. Reinhard Wimmer: Flußordnungszahlen, Gewässersystemanalyse und Abflußregime der Traun. In: Die Traun - Fluß ohne Wiederkehr, Katalog des OÖ. Landesmuseums, 1992, 2. Band, S. 37 (PDF)
  2. Bundesministerium für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft (Hrsg.): Hydrographisches Jahrbuch von Österreich 2009. Wien 2011, S. OG 183 (PDF)
  3. Die Alm. K.u.F. Drack, abgerufen am 8. Dezember 2008.
  4. Almfluss bei Grünau. Homepage des Oö. Landesfischereiverbandes, abgerufen am 8. Dezember 2008.
  5. aktuelle Pegelstände in Oberösterreich - Penningersteg/Alm. Land Oberösterreich, abgerufen am 13. September 2009.

Weblinks