Liste der denkmalgeschützten Objekte in Bad Bleiberg

Die Liste der denkmalgeschützten Objekte in Bad Bleiberg enthält die denkmalgeschützten, unbeweglichen Objekte der Gemeinde Bad Bleiberg.[1]

Denkmäler

Foto   Denkmal / Status Standort / GstNr. Beschreibung
Flur-/Wegkapelle hl. Maria am Stein, Deutsche Kapelle
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Flur-/Wegkapelle hl. Maria am Stein, Deutsche Kapelle
ObjektID: 67879
Status: § 2a
Bad Bleiberg
Standort
KG: Bleiberg
GstNr.: .446
f1
Bartholomäuskapelle
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Bartholomäuskapelle
ObjektID: 77709
Status: § 2a
Bad Bleiberg
Standort
KG: Bleiberg
GstNr.: 596/1
Die barocke Bartholomäus-Kapelle wurde im 18. Jahrhundert in Erinnerung an kleine Kirche von Barthlmä erbaut. Diese stand 50 m südlich von der Kapelle und wurde 1570 von Knappen und Gewerken erbaut und 1648 von einer Lawine zerstört. Auf den Wandmalereien im Inneren sind Maria mit Kind und die Heiligen Barbara und Bartholomäus abgebildet.[2]
Lawinendenkmal
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Lawinendenkmal
ObjektID: 77710
Status: § 2a
Bad Bleiberg
Standort
KG: Bleiberg
GstNr.: 1361/1
Das Lawinendenkmal, ein obeliskartiger Brunnen mit den Namen der Todesopfer des Lawinenunglücks von 1879, wurde 1882 errichtet.[3]
Porträtbüste des Gewerken Romuald Holenia
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Porträtbüste des Gewerken Romuald Holenia
ObjektID: 77712
Status: § 2a
Bad Bleiberg
Standort
KG: Bleiberg
GstNr.: 590
Das 1894 von J. Wald geschaffene Denkmal ehrt Romuald Holenia (1817-1890), der ab 1870 der 1. Direktor der Bleiberger Berkwerks-Union war.[3]
Kath. Pfarrkirche hl. Florian
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Kath. Pfarrkirche hl. Florian
ObjektID: 61406
Status: § 2a
Bad Bleiberg
Standort
KG: Bleiberg
GstNr.: .289
Hauptartikel: St. Florian (Bad Bleiberg)
f1
Gemeindeamt, ehem. Gewerkenhaus, ehem. BBU-Direktion
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Gemeindeamt, ehem. Gewerkenhaus, ehem. BBU-Direktion
ObjektID: 61407
Status: § 2a
Bad Bleiberg 49
Standort
KG: Bleiberg
GstNr.: .176
Das um 1800 als Wohnhaus der Gewerken Wodley und Baron Lang errichtete Haus diente von der Gründung der BBU von 1867 bis zur Schließung des Bergbaues 1993 als Direktionsgebäude und seitdem als Gemeindeamt. Die Fassade ist mit Plattendekor und Zopfstilornamentik ausgestattet.[4]
Ehem. Gewerkenhaus Dreyhann-Holenia oder Baronhaus, heute Cafe
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Ehem. Gewerkenhaus Dreyhann-Holenia oder Baronhaus, heute Cafe
ObjektID: 74192
Status: Bescheid
Bad Bleiberg 50
Standort
KG: Bleiberg
GstNr.: .177
Das um 1800 erbaute Haus war bis 1917 im Besitz der Gewerkenfamilie Holenia und Baron Dreihahn-Holenia.[4]
BW Datei hochladen Ehem. Gewerkenhaus, Perscha Wastl
ObjektID: 48939
Status: Bescheid
Bad Bleiberg 73
Standort
KG: Bleiberg
GstNr.: .209
Alte Volksschule
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Alte Volksschule
ObjektID: 34173
Status: Bescheid
Bad Bleiberg 81
Standort
KG: Bleiberg
GstNr.: .225
Die Alte Volksschule wurde 1860 als Markscheiderei der Gewerkenfamilie Sorgo errichtet und war später im Besitz des Gewerken Paul Mühlbacher. von 1878 bis 1972 diente das Gebäude als Volksschule. Das Erdgeschoss ist mit böhmischen Platzln gewölbt. Ein Raum wird von Gußeisensäulen und Kappen auf Traversen gestützt.[2]
Gewerkenhaus Mühlbacher
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Gewerkenhaus Mühlbacher
ObjektID: 34174
Status: Bescheid
Bad Bleiberg 93
Standort
KG: Bleiberg
GstNr.: .226/1
Das spätbarocke Gewerkenhaus wurde von Franz Kilzer in der ersten Hälfte des 18. Jahrhundert erbaut. Von 1805 bis 1949 war es im Besitz der Gewerken-Familie Mühlbacher. Das Haus besitzt Eckpilaster, aufwendige Fensterumrahmungen, ein mit Metallbeschlägen und Gittern ornamentiertes Eingangstor (um 1780) sowie schmiedeeiserne klassizistische Fenstergitter.[2]
Wohn- und Geschäftshaus, Knappenhaus
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Wohn- und Geschäftshaus, Knappenhaus
ObjektID: 46890
Status: Bescheid
Bad Bleiberg 97
Standort
KG: Bleiberg
GstNr.: .226/2; 586
Das Knappenhaus wurde 1938/39 nach Plänen von Walter Mayr unter Einbeziehung des ehemaligen Mühlbacher-Pferdestalles erbaut. Das Gewölbte Erdgeschoss hat toskanische Säulen. Im Vestibül befinden sich Fresken von Swibert Lobisser mit Motiven aus dem Bergmannsleben.[2]
Ehem. Gewerkenhaus Theresienhof
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Ehem. Gewerkenhaus Theresienhof
ObjektID: 74195
Status: Bescheid
Bleiberg-Nötsch 2
Standort
KG: Bleiberg
GstNr.: .13/2
Das ehemalige Gewerkenhaus Theresienhof wurde um 1800 errichtet.[2]
Evang. Pfarrkirche A.B.
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Evang. Pfarrkirche A.B.
ObjektID: 61390
Status: § 2a
Bleiberg-Nötsch 4
Standort
KG: Bleiberg
GstNr.: .15
f1
BW Datei hochladen Bad Rudolf
ObjektID: 81930
Status: Bescheid
Bleiberg-Nötsch 86
Standort
KG: Bleiberg
GstNr.: 1434
Bad Rudolf ist eine ehemalige Aufbereitungsanlage, die 1905/12 erbaut und 1938-40 neu gestaltet wurde.[3]
Ehem. Förderanlage Rudolfschacht
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Ehem. Förderanlage Rudolfschacht
ObjektID: 39484
Status: Bescheid
Bleiberg-Nötsch 87
Standort
KG: Bleiberg
GstNr.: .82/3
Der Rudolfsschacht ist eine ehemalige 25 m hohe Förderanlage mit Anfahrtsgebäude, Fördergerüst und Maschinenhaus, die 1869 erbaut und 1911 erweitert wurde.[3]
Antonischacht mit Förderturm, Aufbereitungsanlage, Bergschmiede und Museum
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Antonischacht mit Förderturm, Aufbereitungsanlage, Bergschmiede und Museum
ObjektID: 48856
Status: Bescheid
Bleiberg-Nötsch 91
Standort
KG: Bleiberg
GstNr.: .452/2; .452/1; .452/4; 47/6
Der Antonischacht wurde in den Jahren 1905 bis 1991, 1966/67 wurden das Maschinenhaus sowie Werkstättengebäude mit der Bergschmiede umgebaut, 1969-1971 die Aufbereitungsanlage. Die Stilllegung erfolgte 1993/94. Der BBU-Rundofen, einer der letzten erhaltenden in Europa, wurde als Museumsobjekt in der Aufbereitungsanlage aufgestellt.[3]
Kath. Pfarrkirche hl. Heinrich und Friedhof
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Kath. Pfarrkirche hl. Heinrich und Friedhof
ObjektID: 61385
Status: § 2a
Bleiberg-Kreuth
Standort
KG: Kreuth
GstNr.: .67; 282
f1
Kaiser-Franz-Leopold-Erbstollen mit Inschrifttafel Datei hochladen Kaiser-Franz-Leopold-Erbstollen mit Inschrifttafel
ObjektID: 77716
Status: § 2a
Bleiberg-Kreuth
Standort
KG: Kreuth
GstNr.: 1065
Der Kaiser-Franz-Leopold-Erbstollen war von 1789 bis 1913 in Betrieb. Am Stollenmundloch ist eine Inschrifttafel von 1807 angebracht, die an die Einfahrt des Kaiser Franz I. in den Stollen erinnert. Am zweiten Mundloch in Töplitsch im Drautal befindet sich eine Gedenktafel mit den Jahreszahlen 1894-1910.[3]
Heinrichhütte, Schmelzhaus
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Heinrichhütte, Schmelzhaus
ObjektID: 68013
Status: Bescheid
Bleiberg-Kreuth
Standort
KG: Kreuth
GstNr.: 349/3
Die Heinrichhütte wurde zwischen 1780 und 1820 erbaut, in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts erweitert und vor 1902 geschlossen. Der klassizistische Bau besteht aus einem langgestreckten, zweigeschossigen Baukörper mit Satteldach und Querdach zum Giebel des siebenachsigen Mittelrisalites. Die einfache Fassade ohne jeden Dekor ist mit Rieselputz gestaltet. Die Tore mit Steingewänden aus roten Sandstein haben einen korbbogigen Sturz, Kämpfer, Schlußstein und Radabweiser. Die Heinrichhütte ist das letzte erhaltene Schmelzhaus in Bleiburg.[3]
BW Datei hochladen Bürgerhaus, Gelautzhaus
ObjektID: 48241
Status: Bescheid
Bleiberg-Kreuth 157
Standort
KG: Kreuth
GstNr.: .212
Das Gelautzhaus stammt aus dem 16. Jahrhundert und wurde im 19. und im 20. Jahrhundert geringfügig adaptiert. Durch die Hanglage ist das Gebäude südseitig dreigeschossig und nordseitig zweigeschossig. An den Fassaden sind zum Teil die Putzstrukturen des 16. Jahrhunderts erhalten. Im ersten Obergeschoss der Westseite besitzt das Haus abgefaste Renaissancefenster mit Steckgitter aus dem 16. Jahrhundert. [2]
Hüttenschafferhaus
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Hüttenschafferhaus
ObjektID: 74189
Status: Bescheid
Bleiberg-Kreuth 40
Standort
KG: Kreuth
GstNr.: .54/2
Das Hüttenschafferhaus wurde, als ehemaliges k.k. Bergamtsgebäude, um 1800 errichtet. Der „Hüttenschaffer“ verwaltete die Aufbereitungs- und Hüttengeschäfte.[2]
Antoni-Grubenhaus
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Antoni-Grubenhaus
ObjektID: 74186
Status: Bescheid
Bleiberg-Kreuth 41
Standort
KG: Kreuth
GstNr.: 265
Das Antoni-Grubenhaus ist um 1800 entstanden.[2]
Khevenhüller-Jagdschloss, ehem. Gewerkenhaus, Christobi-Haus oder Besiersky-Haus
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Khevenhüller-Jagdschloss, ehem. Gewerkenhaus, Christobi-Haus oder Besiersky-Haus
ObjektID: 34181
Status: Bescheid
Bleiberg-Kreuth 44
Standort
KG: Kreuth
GstNr.: .60
Das Khevenhüller-Jagdschloss wurde von Graf Barthlmä Khevenhüller in der zweiten Hälfte des 16. Jahrhunderts erbaut und war später ein Gewerkenhaus.[2]
Antonischacht mit Förderturm, Aufbereitungsanlage, Bergschmiede und Museum
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Antonischacht mit Förderturm, Aufbereitungsanlage, Bergschmiede und Museum
ObjektID: 81910
Status: Bescheid
Bleiberg-Nötsch 91
Standort
KG: Kreuth
GstNr.: 297/3
Der Antonischacht wurde in den Jahren 1905 bis 1991, 1966/67 wurden das Maschinenhaus sowie Werkstättengebäude mit der Bergschmiede umgebaut, 1969-1971 die Aufbereitungsanlage. Die Stilllegung erfolgte 1993/94. Der BBU-Rundofen, einer der letzten erhaltenden in Europa, wurde als Museumsobjekt in der Aufbereitungsanlage aufgestellt.[3]

Legende

Die Tabelle enthält im Einzelnen folgende Informationen:[1]

Foto: Fotografie des Denkmals. Klicken des Fotos erzeugt eine vergrößerte Ansicht. Daneben finden sich zwei Symbole:
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Denkmal / Status: Bezeichnung des Denkmals. Es ist die Bezeichnung angegeben, wie sie vom Bundesdenkmalamt (BDA) verwendet wird. Der Status darunter gibt an, ob das Objekt per Bescheid oder mittels Verordnung (gemäß § 2a Denkmalschutzgesetz)[5] unter Schutz gestellt wurde. Weiters ist die interne Objekt-Identifikationsnummer (ObjektID) angeführt.
Standort: Es ist die Adresse angegeben. Bei freistehenden Objekten ohne Adresse (zum Beispiel bei Bildstöcken) ist eine Adresse angegeben, die in der Nähe des Objekts liegt. Durch Aufruf des Links Standort wird die Lage des Denkmals in verschiedenen Kartenprojekten angezeigt. Darunter sind die Katastralgemeinde (KG) und die Grundstücksnummer (GstNr.) angegeben.
Beschreibung: Kurze Angaben zum Denkmal.

Die Tabelle ist alphabetisch nach dem Standort des Denkmals sortiert. Das Sortierkriterium ist die Adresse. Außerdem ist es möglich, die Tabelle nach der Katastralgemeinde zu sortieren.

Durch Klicken von „Karte mit allen Koordinaten“ (rechts oben im Artikel) wird die Lage aller Denkmale im gewählten Kartenobjekt angezeigt.

Einzelnachweise

  1. a b Kärnten – unbewegliche und archäologische Denkmale unter Denkmalschutz (Stand: 6. Juni 2012) (pdf)
  2. a b c d e f g h i Dehio-Handbuch. Die Kunstdenkmäler Österreichs. Kärnten. Anton Schroll, Wien 2001, ISBN 3-7031-0712-X, S. 31.
  3. a b c d e f g h Dehio-Handbuch. Die Kunstdenkmäler Österreichs. Kärnten. Anton Schroll, Wien 2001, ISBN 3-7031-0712-X, S. 32.
  4. a b Dehio-Handbuch. Die Kunstdenkmäler Österreichs. Kärnten. Anton Schroll, Wien 2001, ISBN 3-7031-0712-X, S. 30.
  5. § 2a Denkmalschutzgesetz im Rechtsinformationssystem der Republik Österreich.


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