Liste der denkmalgeschützten Objekte in Weißenstein (Kärnten)

Die Liste der denkmalgeschützten Objekte in Weißenstein enthält die denkmalgeschützten, unbeweglichen Objekte der Gemeinde Weißenstein in Kärnten.[1]

Inhaltsverzeichnis

Denkmäler

Foto   Denkmal / Status Standort / GstNr. Beschreibung
BW Datei hochladen Auerkasten
ObjektID: 35169
Status: Bescheid
Kellerberg, gegenüber Auerweg 2/2a,
Standort
KG: Kellerberg
GstNr.: .50
Der Auerkasten ist ein dreigeschossiger, steil proportionierter, von einem Krüppelwalmdach bedeckter Bau über schmalrechteckigem Grundriss. Der aus dem Jahr 1506/07 stammende Bau ist einer der ältesten Zehentkästen Kärntens. Der mit einem Korbbogen versehene Eingang befindet sich an der Giebelseite des Gebäudes. Die Fenster sind abgefast.[2]
Datei hochladen Teichbachbrücke
ObjektID: 78041
Status: § 2a
Kellerberg
Koordinaten fehlen! Hilf mit.
KG: Kellerberg
GstNr.: 729/1
Kath. Pfarrkirche hl. Ulrich und Friedhof
Datei hochladen
Kath. Pfarrkirche hl. Ulrich und Friedhof
ObjektID: 62022
Status: § 2a
Kellerberg, Kirchenviertel 2
Standort
KG: Kellerberg
GstNr.: .46/1; 393
Schloss KellerbergBW Datei hochladen Schloss Kellerberg
ObjektID: 35170
Status: Bescheid
Kellerberg, Oberdorfstraße 1
Standort
KG: Kellerberg
GstNr.: 460
Der Vorgängerbau, der durch das große Erdbeben von 1348 zerstört und nicht mehr aufgebaut wurde, ist erstmals 1251 urkundlich erwähnt worden. Er befand sich nicht an der Stelle des gegenwärtigen Schlosses, sondern weiter südlich in erhöhter Lage. Ab 1272 wurden die Ortenburger mit der Herrschaft Kellerberg belehnt und diente als ihr Ministerialsitz und Namensgeber („de Chelerperch“). Über die Grafen von Cilli, die nach dem Aussterben der Ortenburger 1418 in den Besitz des Schlosses gelangten, kam die Herrschaft 1456 an Kaiser Friedrich III. Dessen Sohn, Maximilian I., übergab 1514 Kellerberg zuerst als Lehen an Sigmund von Dietrichstein. Bald ging es jedoch in sein volles Eigentum über (Allod). Im Jahr 1527 wurde das Schloss von Sigmund an Christoph Keller von Kellerberg belehnt, dessen Familie bis zu ihrem Erlöschen Ende des 18. Jahrhunderts Lehensnehmer blieb. Die Lehensherren änderte sich jedoch 1592 als die Khevenhüller die Herrschaft Paternion, der auch Kellerberg zugehörig war, kauften. Im Jahr 1782 ging die Herrschaft an Johann Widmann. Seit 1894 ist das Schloss in Besitz der Familie Rothauer.

Das heutige Schloss Kellerberg ist ein Anfang des 16. Jahrhundert erbautes, wuchtiges, dreigeschossiges Gebäude mit zwei diagonal gestellten Rundtürmen. Der kubische, von einem Zeltdach gedeckte, rechteckige Wohnbau besitzt keinen Innenhof. Die Rundtürme sind mit einem Kegeldach versehen. An der Ostfront befindet sich ein Rundbogenportal an dessen Seite sich ein Gedenkstein mit dem Wappen der Dietrichsteiner aus dem Jahr 1548 befindet. Die Innenräume sind mit Stuckdecken geziert. Ein Kachelofen mit figuralen Darstellungen stammt aus vom Ende des 17. Jahrhunderts.[2][3]

Evang. Pfarrkirche A.B. und Friedhof
Datei hochladen
Evang. Pfarrkirche A.B. und Friedhof
ObjektID: 68459
Status: § 2a
Puch
Standort
KG: Puch
GstNr.: .20; 373
Die 1783 als evangelisches Bethaus errichtete heutige evangelische Pfarrkirche besitzt einen 1937/38 erbauten dreigeschossigen westlichen Vorhallenturm. Dieser Kirchturm wird von einem Spitzgiebelhelm bekrönt und wird an den Ecken von Ortssteine in Rustika akzentuiert. Nördlich des eingezogenen Chores wurde eine Sakristei angebaut. Über die Vorhalle und das Westportal gelangt man in das dreijochige Langhaus, das durch rundbogige Fenster erhellt wird. Das mit einem Stichkappentonnengewölbe bedeckte Langhaus führt über einen rundbogigen Triumphbogen in den kreuzgratüberwölbten Chor, der einen 5/8-Schluss aufweist. Am neubarocken Hochaltar befindet sich ein Bild aus dem Jahr 1860, das einen segnenden Christus darstellt. An der Triumphbogenwand befindet sich die neubarocke Kanzel.[4]
Kath. Filialkirche hl. Lambert und Kirchhof Datei hochladen Kath. Filialkirche hl. Lambert und Kirchhof
ObjektID: 63495
Status: § 2a
Töplitsch
Standort
KG: Töplitsch
GstNr.: .29; 623/3
Datei hochladen Rauscherbachbrücke
ObjektID: 78043
Status: § 2a
Weißenbach
Koordinaten fehlen! Hilf mit.
KG: Töplitsch
GstNr.: 1213/1
Kath. Filialkirche hl. Gotthart Datei hochladen Kath. Filialkirche hl. Gotthart
ObjektID: 62360
Status: § 2a
Lansach, Kapellenweg
Standort
KG: Weißenstein
GstNr.: .74
BW Datei hochladen Pfarrhof
ObjektID: 63690
Status: § 2a
Weißenstein, Kirchenweg 9
Standort
KG: Weißenstein
GstNr.: .2
Der zweigeschossige Pfarrhof wurde Ende des 16. Jahrhunderts errichtet. Das Gebäude ist vierachsig und wird im Untergeschoß von einem Kreuzgewölbe überwölbt. Im Obergeschoß befindet sich eine einfach ornamentierte Stuckdecke.[5]
Kath. Pfarrkirche hl. Leonhard und Friedhof
Datei hochladen
Kath. Pfarrkirche hl. Leonhard und Friedhof
ObjektID: 63693
Status: § 2a
Weißenstein
Standort
KG: Weißenstein
GstNr.: .1; 88/4

Legende

Die Tabelle enthält im Einzelnen folgende Informationen:[1]

Foto: Fotografie des Denkmals. Klicken des Fotos erzeugt eine vergrößerte Ansicht. Daneben finden sich zwei Symbole:
Weitere Bilder auf Wikimedia Commons Hier finden sich weitere Bilder des Objekts auf Wikimedia Commons.
eigenes Werk hochladen Ein Link zum Upload eines neuen Bildes. Bestimmte Parameter sind dabei schon vorausgefüllt.
Denkmal / Status: Bezeichnung des Denkmals. Es ist die Bezeichnung angegeben, wie sie vom Bundesdenkmalamt (BDA) verwendet wird. Der Status darunter gibt an, ob das Objekt per Bescheid oder mittels Verordnung (gemäß § 2a Denkmalschutzgesetz)[6] unter Schutz gestellt wurde. Weiters ist die interne Objekt-Identifikationsnummer (ObjektID) angeführt.
Standort: Es ist die Adresse angegeben. Bei freistehenden Objekten ohne Adresse (zum Beispiel bei Bildstöcken) ist eine Adresse angegeben, die in der Nähe des Objekts liegt. Durch Aufruf des Links Standort wird die Lage des Denkmals in verschiedenen Kartenprojekten angezeigt. Darunter sind die Katastralgemeinde (KG) und die Grundstücksnummer (GstNr.) angegeben.
Beschreibung: Kurze Angaben zum Denkmal.

Die Tabelle ist alphabetisch nach dem Standort des Denkmals sortiert. Das Sortierkriterium ist die Adresse. Außerdem ist es möglich, die Tabelle nach der Katastralgemeinde zu sortieren.

Durch Klicken von „Karte mit allen Koordinaten“ (rechts oben im Artikel) wird die Lage aller Denkmale im gewählten Kartenobjekt angezeigt.

Weblinks

 Commons: Denkmalgeschützte Objekte in Weißenstein – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

  1. a b Kärnten – unbewegliche und archäologische Denkmale unter Denkmalschutz (Stand: 6. Juni 2012) (pdf)
  2. a b Dehio-Handbuch. Die Kunstdenkmäler Österreichs. Kärnten. Anton Schroll, Wien 2001, ISBN 3-7031-0712-X, S. 338.
  3. Kellerberg. burgen-austria.com. Abgerufen am 2. Oktober 2012.
  4. Dehio-Handbuch. Die Kunstdenkmäler Österreichs. Kärnten. Anton Schroll, Wien 2001, ISBN 3-7031-0712-X, S. 653.
  5. Dehio-Handbuch. Die Kunstdenkmäler Österreichs. Kärnten. Anton Schroll, Wien 2001, ISBN 3-7031-0712-X, S. 1060.
  6. § 2a Denkmalschutzgesetz im Rechtsinformationssystem der Republik Österreich.


Georeferenzierung Karte mit allen Koordinaten: OSM, Google oder Bing