Liste der denkmalgeschützten Objekte in Nötsch im Gailtal

Die Liste der denkmalgeschützten Objekte in Nötsch im Gailtal enthält die denkmalgeschützten, unbeweglichen Objekte der Gemeinde Nötsch im Gailtal.[1]

Denkmäler

Foto   Denkmal / Status Standort / GstNr. Beschreibung
Kath. Filialkirche hl. Bartholomäus und Friedhof Datei hochladen Kath. Filialkirche hl. Bartholomäus und Friedhof
ObjektID: 61576
Status: § 2a
Emmersdorf
Standort
KG: Kerschdorf im Gailtal
GstNr.: .1; 200
BW Datei hochladen Kath. Filialkirche hl. Nikolaus und Friedhof
ObjektID: 62025
Status: § 2a
Kerschdorf
Standort
KG: Kerschdorf im Gailtal
GstNr.: .65; 1456/2
BW Datei hochladen Schloss Kerscheneck
ObjektID: 34422
Status: Bescheid
Kerschdorf 3
Standort
KG: Kerschdorf im Gailtal
GstNr.: .67
Beim Schloss Kerscheneck handelt es sich um einen zweigeschossigem, rechteckigen Bau aus der 2. Hälfte des 16. Jahrhunderts. Im 17. Jahrhundert wurde ein Attikageschoß aus querovalen Luken augemauert. Das Gebäude ist von einem Walmdach bedeckt. Die Gebäudeecken werden durch eine Sgraffitoquaderung betont. Das Architekturdekor mit den illusionistischen Fensterrahmungen stammt aus dem Frühbarock. Auf der Südseite befindet sich eine Sonnenuhr. Das barocke Rundbogenportal aus dem 16. Jahrhundert weist eine Rahmung aus dunkelrotem Kalkstein, einfache massige Kämpfer und Volutenkeilsteine auf. Die Sgraffitoumrahmung der Obergeschoßfenster stammt aus dem 16. Jahrhundert. Bemerkenswert sind auch die alten Schmiedeisengitter. Die Holzdecke im Erdgeschoß wurde 1993 restauriert.[2]
BW Datei hochladen Ortskapelle hl. Josef
ObjektID: 3557
Status: Bescheid
Michelhofen
Standort
KG: Kerschdorf im Gailtal
GstNr.: .31
Bei der dem Heiligen Josef geweihten Ortskapelle handelt es sich um einen kleinen, spätbarocken Bau aus dem Jahr 1725. Er weist im Westen einen hölzernen Dachreiter sowie eine offene Pfeilervorhalle auf. Der zweijochige Innenraum endet in einem Chor mit 3/8-Schluss und ist von einem Flachtonnengewölbe überwölbt. Die Stichkappen des Gewölbes sind mit Stuckgraten versehen. Die Fenster der Südwand des Langhauses sind Segmentbogenfenster auf, die der Nordwand Rundbogenfenster. Die Wandmalereien und das Altarbild mit einer Darstellung Christi stammen von Franz Ritsch senior und wurden im Jahr 1886 gefertigt. Im Chor sind die Heilige Maria und der Heilige Josef dargestellt; in der Deckenmitte der Heilige Antonius von Padua. An der nördlichen und südlichen Wand die Heilige Maria Magdalena und Johannes der Täufer. Das frühbarocke Antependium des Altars stammt aus Nötsch. Auf der barocken Predella befinden sich ebenfalls barocke Schnitzfiguren der Heiligen Petrus und Paulus. Vor dem Altarbild befindet sich eine Figur des Heiligen Antonius von Padua vom Ende des 19. Jahrhunderts. Der um 1700 in Nötsch gefertigte ehemalige Kanzelkorb ist als eine Altarmensa aufgestellt. Der Opferstock von 1886 trägteinen spätbarocken Schmerzensmann.[3]
Befestigte Höhensiedlung Förker LaasriegelBW Datei hochladen Befestigte Höhensiedlung Förker Laasriegel
ObjektID: ArD-2-046
Status: Bescheid
Laasriegel
Standort
KG: Saak
GstNr.: 1458
BW Datei hochladen Volksschule
ObjektID: 62594
Status: § 2a
Nötsch 115
Standort
KG: Saak
GstNr.: .322
Kath. Pfarrkirche hl. Kanzian
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Kath. Pfarrkirche hl. Kanzian
ObjektID: 62879
Status: § 2a
Saak
Standort
KG: Saak
GstNr.: .81/1
Grabstätte Michor
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Grabstätte Michor
ObjektID: 80282
Status: Bescheid
Saak
Standort
KG: Saak
GstNr.: .81/1; 882/2
Die Grabstätte Michor an der Südwand des Langhauses der Kirche Sankt Kanzian wird von der Wandmalerei Anton Koligs dominiert, welche er 1929 schuf. Die Malerei stellt die sitzende Madonna mit Kind umgeben von vier stehenden Engeln dar.[4]
Kapelle Mariae Himmelfahrt, Windische Kapelle
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Kapelle Mariae Himmelfahrt, Windische Kapelle
ObjektID: 47270
Status: Bescheid
Saak
Standort
KG: Saak
GstNr.: .173
f1
Schloss Wasserleonburg
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Schloss Wasserleonburg
ObjektID: 34778
Status: Bescheid
Saak 1
Standort
KG: Saak
GstNr.: .74
Hauptartikel: Schloss Wasserleonburg
f1
Wirtschaftsgebäude
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Wirtschaftsgebäude
ObjektID: 47263
Status: Bescheid
Saak 2
Standort
KG: Saak
GstNr.: .71
Das Wirtschaftsgebäude des Schlosses Wasserleonburg wurde im 18. Jahrhundert errichtet und fungierte bis ins 19. Jahrhundert als Lager für Naturalabgaben und zur Viehhaltung. Das überwiegend zweigeschossige (zum kleinen Teil dreigeschossige) Gebäude wird von einem Satteldach bedeckt. Zwei Feuermauern teilen die Anlage in drei Hauseinheiten. Der älteste Gebäudeteil ist der südöstliche Teil der Anlage. Eine Auffahrt an der nordwestliche Stirnseite erschließt das Tennengeschoß. Im Erdgeschoß sind die barocken Gewölbeformen beinahe unverändert erhalten. Der ehemalige Pferdestall (1997 zu einem Veranstaltungsraum adaptiert) ist ein dreischiffiger und siebenjochiger Raum mit Kreuzgratgewölbe auf toskanischen Säulen. Der Zinnenkranz und die Scharten stammen vermutlich aus dem 19. Jahrhundert.[5]
Bauernhaus, Jaklitschkeusche Datei hochladen Bauernhaus, Jaklitschkeusche
ObjektID: 48022
Status: Bescheid
Saak 21
Standort
KG: Saak
GstNr.: .112
Die Jaklitschkeusche ist ein 2geschossiger, mit einem Satteldach gedeckter und auf längsrechteckigem Grundriss errichteter Bau , aus der 1. Hälfte des 18. Jahrhunderts. Das Gebäude ist teilweise gemauert, nur der Wirtschaftsraum an der Südostecke ist in Ständerbauweise mit vertikaler Außenschalung errichtet. Das Steingewändeportal aus rotem Sandstein mit Kämpferkapitellen und Volutenschlussstein ist barock und ist mit der Jahreszahl "1721" versehen. Die Jaklitschkeusche gehört einem Typus bäuerlicher Architektur an, die man als "Mittellabnhaus" bezeichnet, d.h. dessen "Lab'n" (Hausflur) sowohl im Erd- als auch im Obergeschoss durchgängig ist. Die Rauchküche ist noch erhalten, die "Gute Stube" ist mit Böhmischen Platzlgewölbe auf Gurtbögen ausgestaltet. Das Stallgebäude im Osten sowie der eingeschossige Verbindungstrakt stammen vermutlich aus dem 19. Jahrhundert. Die barocke Architekturpolychromie der Jaklitschkeusche wurde im Zuge der 1996 durchgeführten Restaurierung wiederhergestellt.[6]
Friedhof um die Pfarrkirche hl. Kanzian Datei hochladen Friedhof um die Pfarrkirche hl. Kanzian
ObjektID: 77904
Status: § 2a
Saak 47
Standort
KG: Saak
GstNr.: 864/2; 882/2
Am Friedhof befindet sich ein barockes Kruzifix und südlich am Chor der Kirche das Grabmal Anton Koligs. In der Friedhofsmauer ist ein Grabstein für Franz Wiegele eingelassen.[7]
Ehem. Pfarrhof Datei hochladen Ehem. Pfarrhof
ObjektID: 62878
Status: Bescheid
Saak 49
Standort
KG: Saak
GstNr.: .82
Der ehemalige Pfarrhof ist ein zweigeschossiger, mit einem Walmdach gedeckter, Bau. An der Ost- und Westfassade befinden sich Putze der Jahrhundertwende. Das Rundbogenportal Richtung Süden zeigt in einer Inschrift den Namen des Erbauers, Johann Andrä Semler Baron zu Scharfenstein, und die Jahreszahl 1757. Im Inneren sind mehrere Räume mit Stuckfelderdecken ausgestattet. Außerdem weist das Gebäude noch Türblätter, Kastenschlösser und Holzböden aus der Erbauungszeit auf.[8]
BW Datei hochladen Kath. Pfarrkirche hl. Georg und Friedhof
ObjektID: 63031
Status: § 2a
Sankt Georgen im Gailtal 2
Standort
KG: St. Georgen
GstNr.: .59/1; 1384/2

Legende

Die Tabelle enthält im Einzelnen folgende Informationen:[1]

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Denkmal / Status: Bezeichnung des Denkmals. Es ist die Bezeichnung angegeben, wie sie vom Bundesdenkmalamt (BDA) verwendet wird. Der Status darunter gibt an, ob das Objekt per Bescheid oder mittels Verordnung (gemäß § 2a Denkmalschutzgesetz)[9] unter Schutz gestellt wurde. Weiters ist die interne Objekt-Identifikationsnummer (ObjektID) angeführt.
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Einzelnachweise

  1. a b Kärnten – unbewegliche und archäologische Denkmale unter Denkmalschutz (Stand: 6. Juni 2012) (pdf)
  2. Dehio-Handbuch. Die Kunstdenkmäler Österreichs. Kärnten. Anton Schroll, Wien 2001, ISBN 3-7031-0712-X, S. 340.
  3. Dehio-Handbuch. Die Kunstdenkmäler Österreichs. Kärnten. Anton Schroll, Wien 2001, ISBN 3-7031-0712-X, S. 536.
  4. Dehio-Handbuch. Die Kunstdenkmäler Österreichs. Kärnten. Anton Schroll, Wien 2001, ISBN 3-7031-0712-X, S. 700.
  5. Dehio-Handbuch. Die Kunstdenkmäler Österreichs. Kärnten. Anton Schroll, Wien 2001, ISBN 3-7031-0712-X, S. 703.
  6. Dehio-Handbuch. Die Kunstdenkmäler Österreichs. Kärnten. Anton Schroll, Wien 2001, ISBN 3-7031-0712-X, S. 703.
  7. Dehio-Handbuch. Die Kunstdenkmäler Österreichs. Kärnten. Anton Schroll, Wien 2001, ISBN 3-7031-0712-X, S. 701.
  8. Dehio-Handbuch. Die Kunstdenkmäler Österreichs. Kärnten. Anton Schroll, Wien 2001, ISBN 3-7031-0712-X, S. 702.
  9. § 2a Denkmalschutzgesetz im Rechtsinformationssystem der Republik Österreich.


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