Liste der denkmalgeschützten Objekte in Münzbach

Die Liste der denkmalgeschützten Objekte in Münzbach enthält die neun denkmalgeschützten, unbeweglichen Objekte in Münzbach.[1]

Bei der Verfassung der Beschreibungen der einzelnen Objekte wurden im Wesentlichen die Informationen der Homepage der Marktgemeinde Münzbach verwendet.[2]

Inhaltsverzeichnis

Denkmäler

Foto   Denkmal / Status Standort / GstNr. Beschreibung
Pest-/Dreifaltigkeitssäule Datei hochladen Pest-/Dreifaltigkeitssäule
ObjektID: 19160
Status: § 2a
Eichenweg 1
Standort
KG: Münzbach
GstNr.: 345/3
Die Dreifaltigkeitssäule ist eine von fünf Pestsäulen in Münzbach.
Wohnhaus, ehemaliges Barbaraspital
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Wohnhaus, ehemaliges Barbaraspital
ObjektID: 665
Status: § 2a
Hauptstraße 3
Standort
KG: Münzbach
GstNr.: .18
Das 1620 von Georg Schütter errichtet und ab 1639 von Joachim Enzmilner ausgebautes Spital für Arme urde später aus einer Stiftung finanziert, ist heute im Besitz der Gemeinde Münzbach und wird für eine KInderbetreuungseinrichtung genutzt.


Siehe auch Sankt Barbara Spital in Münzbach

Pest-/Dreifaltigkeitssäule Datei hochladen Pest-/Dreifaltigkeitssäule
ObjektID: 19159
Status: § 2a
Markt 1
Standort
KG: Münzbach
GstNr.: 2325/1
Die granitene Pestsäule trägt die Jahreszahl 1693 und besteht aus acht Teilen mit einer Granitkugel samt Kreuz mit zwei Querbalken. Das straßenseitig angebrachte Hinterglasgemälde zeigt die heilige Familie und stilisierte Blumen und Häuser.
Kath. Filialkirche Heiliges Kreuz Datei hochladen Kath. Filialkirche Heiliges Kreuz
ObjektID: 19156
Status: § 2a
Friedhof
Standort
KG: Münzbach
GstNr.: 394/3
Es handelt sich um die ehemalige Tintische Gruftkapelle des Schlosses Innernstein. Die Kapelle wurde 1906 nach den Plänen des späteren Dombaumeisters Schlager im neugotischen Baustil errichtet. Das Mauerwerk ist zweischalig, außen Bruchsteinmauer mit Strebepfeilern und innen Ziegelmauer mit Putz. Über dem Eingang hängt das Tintische Wappen.
Pfarrhof, Wohnhaus, ehemaliges Kloster
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Pfarrhof, Wohnhaus, ehemaliges Kloster
ObjektID: 19155
Status: § 2a
Markt 1, 34, 35
Standort
KG: Münzbach
GstNr.: .35/1; .35/2; .35/3
Der Pfarrhof Münzbach ist in den Räumlichkeiten des 1661 bis 1664 von Joachim Enzmilner errichteten und 1784 im Zuge der Josephinischen Reformen aufgelassenen Dominikanerklosters Münzbach untergebracht.


Siehe auch: Dominikanerkloster Münzbach

Wohnhaus, ehemaliges Herrenhaus der Herrschaft Windhaag Datei hochladen Wohnhaus, ehemaliges Herrenhaus der Herrschaft Windhaag
ObjektID: 664
Status: Bescheid
Markt 9
Standort
KG: Münzbach
GstNr.: .27
Das Freihaus des Grafen von Windhag, Joachim Enzmilner ist ein Geschäftshaus. Prunkvolle Holzdecken im Inneren des Hauses können während der Geschäftsöffnungszeiten besichtigt werden.
Figur Hl. Johannes Nepomuk Datei hochladen Figur Hl. Johannes Nepomuk
ObjektID: 19154
Status: § 2a
Schulstraße 1
Standort
KG: Münzbach
GstNr.: 420/2
Die Statue stand ursprünglich auf dem Marktplatz, kam später zur Volksschule, wurde 2010 restaurieriert und auf dem neuen Marktplatz aufgestellt.
Bildstock Datei hochladen Bildstock
ObjektID: 19162
Status: § 2a
Taferlweg 33
Standort
KG: Münzbach
GstNr.: 2286
Der Bildstock ist die älteste von fünf Pestsäulen in Münzbach.
Kath. Pfarrkirche Hl. Laurentius
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Kath. Pfarrkirche Hl. Laurentius
ObjektID: 19157
Status: § 2a
Münzbach
Standort
KG: Münzbach
GstNr.: .37
Bereits 1111 ist eine Eigenkirche in Münzbach urkundlich erwähnt. Die heutige Kirche war ursprünglich die Kirche des 1661 bis 1664 von Joachim Enzmilner errichteten Dominikanerklosters Münzbach und wurde 1784 als Pfarrkirche bestimmt.

Legende

Die Tabelle enthält im Einzelnen folgende Informationen:[3]

Foto: Fotografie des Denkmals. Klicken des Fotos erzeugt eine vergrößerte Ansicht. Daneben finden sich zwei Symbole:
Weitere Bilder auf Wikimedia Commons Hier finden sich weitere Bilder des Objekts auf Wikimedia Commons.
eigenes Werk hochladen Ein Link zum Upload eines neuen Bildes. Bestimmte Parameter sind dabei schon vorausgefüllt.
Denkmal / Status: Bezeichnung des Denkmals. Es ist die Bezeichnung angegeben, wie sie vom Bundesdenkmalamt (BDA) verwendet wird. Der Status darunter gibt an, ob das Objekt per Bescheid oder mittels Verordnung (gemäß § 2a Denkmalschutzgesetz)[4] unter Schutz gestellt wurde. Weiters ist die interne Objekt-Identifikationsnummer (ObjektID) angeführt.
Standort: Es ist die Adresse angegeben. Bei freistehenden Objekten ohne Adresse (zum Beispiel bei Bildstöcken) ist eine Adresse angegeben, die in der Nähe des Objekts liegt. Durch Aufruf des Links Standort wird die Lage des Denkmals in verschiedenen Kartenprojekten angezeigt. Darunter sind die Katastralgemeinde (KG) und die Grundstücksnummer (GstNr.) angegeben.
Beschreibung: Kurze Angaben zum Denkmal.

Die Tabelle ist alphabetisch nach dem Standort des Denkmals sortiert. Das Sortierkriterium ist die Adresse. Außerdem ist es möglich, die Tabelle nach der Katastralgemeinde zu sortieren.

Durch Klicken von „Karte mit allen Koordinaten“ (rechts oben im Artikel) wird die Lage aller Denkmale im gewählten Kartenobjekt angezeigt.

Einzelnachweise

  1. Davon sind acht per Verordnung und eines per Bescheid des Bundesdenkmalamtes geschützt.
    • PDF Verordnung des Bundesdenkmalamtes betreffend den pol. Bezirk Perg, Oberösterreich
    • PDF Verordnung („2. Nachtragsverordnung“) des Bundesdenkmalamtes, betreffend die Bundesländer Burgenland, Niederösterreich, Oberösterreich, Salzburg, Steiermark, Vorarlberg, Wien]
    • PDF Oberösterreich - unbewegliche und archäologische Denkmale unter Denkmalschutz (Stand 22. Juni 2010)
  2. Homepage
  3. Oberösterreich – unbewegliche und archäologische Denkmale unter Denkmalschutz (Stand: 6. Juni 2012) (pdf)
  4. § 2a Denkmalschutzgesetz im Rechtsinformationssystem der Republik Österreich.

Quellen

  • Peter Adam, Beate Auer, Susanne Bachner, Brigitta Fragner, Ulrike Knall-Brskovsky, Anna Piuk, Franz Peter Wanek, Monika Wiltschnigg: Die Kunstdenkmäler Österreichs. Dehio-Handbuch Oberösterreich. Band I, Mühlviertel, 1. Auflage, Verlag Berger & Söhne, Ferdinand, 2003, herausgegeben vom Bundesdenkmalamt, ISBN 3850283623


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