Liste der denkmalgeschützten Objekte in Naarn im Machlande

Die Liste der denkmalgeschützten Objekte in Naarn im Machlande enthält die 8 denkmalgeschützten, unbeweglichen Objekte in Naarn im Machlande.[1]

Bei der Verfassung der Beschreibungen der einzelnen Objekte wurden im Wesentlichen die Informationen der Homepage der Marktgemeinde Naarn verwendet.[2]

Inhaltsverzeichnis

Denkmäler

Foto   Denkmal / Status Standort / GstNr. Beschreibung
Heimatmuseum, Bürgerhaus, Heimathaus Naarn mit Schiffsfresko Datei hochladen Heimatmuseum, Bürgerhaus, Heimathaus Naarn mit Schiffsfresko
ObjektID: 15640
Status: Bescheid
Oberwagram 6
Standort
KG: Au an der Donau
GstNr.: 3197
An der Außenseite des Gebäudes in der Ortschaft Oberwagram in der Katastralgemeinde Au ist ein Schiffzug-Fresko aus dem Jahre 1797 angebracht. Der damalige Besitzer des Gebäudes, ein Schiffsknecht, hat das Motiv von einem nicht mehr bekannten Künstler anbringen lassen. Es zeigt einen Schiffzug mit acht Pferden und drei Schiffen mit Schiffreitern, Auflegern und Schiffleuten.
BW Datei hochladen Kapelle Hl. Nikolaus
ObjektID: 15652
Status: § 2a
Au
Standort
KG: Au an der Donau
GstNr.: .190
Die Kapelle in Au an der Donau ist dem Patron der Schiffsleute, dem heiligen Nikolaus geweiht. Die 1900 von Privatpersonen errichtete und 1935 von der Pfarre erworbene Kapelle wurde zuletzt 1971 und 1997 renoviert und enthält Statuen sowie einen Kreuzweg aus der Erbauungszeit im neugotischen Stil.
BW Datei hochladen Bildstock
ObjektID: 15651
Status: § 2a
Baumgarten
Standort
KG: Baumgarten
GstNr.: 2102/2
Der Bildstock befindet sich an einer Straßenkreuzung im Ortsteil Baumgarten der Marktgemeinde Naarn im Machlande
Wallfahrtskirche, Kath. Filialkirche Maria Krönung, Marienkirche Laab Datei hochladen Wallfahrtskirche, Kath. Filialkirche Maria Krönung, Marienkirche Laab
ObjektID: 15639
Status: § 2a
Laab
Standort
KG: Naarn
GstNr.: .78
Auf Grund gotischer Mauerreste wird auf eine Entstehung der Kirche Ende des 15. Jahrhunderts geschlossen. Von damals stammt auch das Gnadenbild, die Skulptur "Maria Krönung" am Hochaltar, die aus einer Nachfolgewerkstatt von Kefermarkt stammt. Sie war bis zum Erlass des Wallfahrtsverbots durch Kaiser Josef II. ein bedeutender Wallfahrtsort. Der Pilgerweg von Böhmen nach Maria Zell führte über Laab und die Pilger fanden in der Ortschaft Platz für Einkehr und Nächtigung. Die Kirche wurde 1980/81 vollständig renoviert und dient als Hochzeitskirche.
BW Datei hochladen Rathaus Gemeindeamt
ObjektID: 15647
Status: § 2a
Perger Straße 2
Standort
KG: Naarn
GstNr.: .187
Hausberg "Harter Schlössel"
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Hausberg "Harter Schlössel"
ObjektID: ArD-4-072
Status: Bescheid
Flur Schmidfeld
Standort
KG: Naarn
GstNr.: .121; 1634/1; 1634/3; 1635; 1969/2
Der zur Zeit der Ungarneinfälle im 10. Jahrhundert erbaute Herrensitz wurde im 18. Jahrhundert wegen Baufälligkeit völlig abgetragen. Als einzige Hinweis auf das ehemalige Aussehen dient ein Vischer-Stich aus dem Jahr 1674.
Kath. Pfarrkirche Hl. Michael
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Kath. Pfarrkirche Hl. Michael
ObjektID: 15638
Status: § 2a
Naarn
Standort
KG: Naarn
GstNr.: .25
Die Michaelskirche in Naarn gehört zu den ältesten des Mühlviertels. Sie wurde anstelle eines älteren Kirchenbaus 1070 im romanischen Stil errichtet. Im Mauerwerk aus behauenen Granitquadern sind die vermauerten romanischen Fenster und Rundbogen-Türen erkennbar. Die Strebepfeiler an der Außenseite der Kirche stammen vom gotischen Umbau in der Mitte des 15. Jahrhunderts, bei dem auch der Turm errichtet wurde. Nach einem Blitzschlag im Jahr 1857 erhielt der Oberteil des Turms mit dem spitzen Helm sein heutiges Aussehen. Die älteste Glocke wurde in Budweis 1541 gegossen. Die Kirche wurde zuletzt 1971 und 1990/91 gründlich renoviert. 1999 erhielt die Kirche eine neue Orgel vom Orgelbauer Verschueren aus Holland.
BW Datei hochladen Aufbahrungshalle, Karner
ObjektID: 15641
Status: § 2a
Naarn
Standort
KG: Naarn
GstNr.: .26

Legende

Die Tabelle enthält im Einzelnen folgende Informationen:[3]

Foto: Fotografie des Denkmals. Klicken des Fotos erzeugt eine vergrößerte Ansicht. Daneben finden sich zwei Symbole:
Weitere Bilder auf Wikimedia Commons Hier finden sich weitere Bilder des Objekts auf Wikimedia Commons.
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Denkmal / Status: Bezeichnung des Denkmals. Es ist die Bezeichnung angegeben, wie sie vom Bundesdenkmalamt (BDA) verwendet wird. Der Status darunter gibt an, ob das Objekt per Bescheid oder mittels Verordnung (gemäß § 2a Denkmalschutzgesetz)[4] unter Schutz gestellt wurde. Weiters ist die interne Objekt-Identifikationsnummer (ObjektID) angeführt.
Standort: Es ist die Adresse angegeben. Bei freistehenden Objekten ohne Adresse (zum Beispiel bei Bildstöcken) ist eine Adresse angegeben, die in der Nähe des Objekts liegt. Durch Aufruf des Links Standort wird die Lage des Denkmals in verschiedenen Kartenprojekten angezeigt. Darunter sind die Katastralgemeinde (KG) und die Grundstücksnummer (GstNr.) angegeben.
Beschreibung: Kurze Angaben zum Denkmal.

Die Tabelle ist alphabetisch nach dem Standort des Denkmals sortiert. Das Sortierkriterium ist die Adresse. Außerdem ist es möglich, die Tabelle nach der Katastralgemeinde zu sortieren.

Durch Klicken von „Karte mit allen Koordinaten“ (rechts oben im Artikel) wird die Lage aller Denkmale im gewählten Kartenobjekt angezeigt.

Einzelnachweise

  1. Davon sind 6 per Verordnung und 2 per Bescheid des Bundesdenkmalamtes geschützt.
    • PDF Verordnung des Bundesdenkmalamtes betreffend den pol. Bezirk Perg, Oberösterreich
    • PDF Verordnung („2. Nachtragsverordnung“) des Bundesdenkmalamtes, betreffend die Bundesländer Burgenland, Niederösterreich, Oberösterreich, Salzburg, Steiermark, Vorarlberg, Wien]
    • PDF Oberösterreich - unbewegliche und archäologische Denkmale unter Denkmalschutz (Stand 22. Juni 2010)
  2. Homepage
  3. Oberösterreich – unbewegliche und archäologische Denkmale unter Denkmalschutz (Stand: 6. Juni 2012) (pdf)
  4. § 2a Denkmalschutzgesetz im Rechtsinformationssystem der Republik Österreich.

Quellen

  • Peter Adam, Beate Auer, Susanne Bachner, Brigitta Fragner, Ulrike Knall-Brskovsky, Anna Piuk, Franz Peter Wanek, Monika Wiltschnigg: Die Kunstdenkmäler Österreichs. Dehio-Handbuch Oberösterreich. Band I, Mühlviertel. herausgegeben vom Bundesdenkmalamt. 1. Auflage. Verlag Berger & Söhne, Horn/Wien 2003, ISBN 3-85028-362-3.
Georeferenzierung Karte mit allen Koordinaten: OSM, Google oder Bing