Stilfs

Stilfs
(ital.: Stelvio)
Wappen von Stilfs
Stilfs in Südtirol - Positionskarte.svg
Staat: Italien
Region: Trentino-Südtirol
Provinz: Bozen (Südtirol)
Bezirksgemeinschaft: Vinschgau
Einwohner:
(VZ 2011/31.12.2013)
1.307/1.172
Sprachgruppen:
(laut Volkszählung 2011)
98,46 % deutsch
1,54 % italienisch
0,00 % ladinisch
Koordinaten 46° 36′ N, 10° 33′ OKoordinaten: 46° 36′ N, 10° 33′ O
Meereshöhe: 1.033–3905 m s.l.m. (Zentrum: 1300 m s.l.m.)
Fläche: 140 km²
Dauersiedlungsraum: 4,2 km²
Fraktionen: Gomagoi, Stilfs, Sulden, Trafoi
Nachbargemeinden: Bormio (SO), Laas, Martell, Val Müstair (CH-GR), Prad am Stilfserjoch, Taufers im Münstertal, Valfurva (SO)
Postleitzahl: 39029
Vorwahl: 0473
ISTAT-Nummer: 021095
Steuernummer: 82008420216
Bürgermeister (2015): Hartwig Tschenett (SVP)

Stilfs (italienisch Stelvio, rätoromanisch  Stielva?/i) ist eine Gemeinde in Südtirol (Italien) mit 1172 Einwohnern (Stand 31. Dezember 2013) und gehört zur Bezirksgemeinschaft Vinschgau. Zur Gemeinde gehören die Fraktionen Stilfs Dorf, Stilfs Höfe, Gomagoi, Trafoi, Stilfser Brücke, Außersulden, Sulden und Stilfser Joch.

Stilfs, von Gomagoi aus gesehen

Das Toponym ist 1090 als Stilvis und 1290 als Stilfes nachgewiesen und hat möglicherweise einen präromanischen Ursprung.

Geographie

Das Gemeindegebiet umfasst das Suldental und das Trafoital, zwei Seitentäler des Vinschgaus. Dort befinden sich mit einer bemerkenswerten Dichte einige der höchsten Berge der Ostalpen, insbesondere der Ortler, mit 3905 m s.l.m. der höchste Gipfel Südtirols. Im südlich von Stilfs gelegenen Trafoital liegt im Talschluss das Stilfser Joch (2758 m), das durch die berühmte Panoramastraße SS 38 erschlossen wird.

Politik

Bürgermeister seit 1953:[1]

  • Johann Tschenett: 1953–1970
  • Josef Hofer: 1970–2010
  • Hartwig Tschenett: 2010–

Sehenswürdigkeiten

Weblinks

 Commons: Stilfs – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

  1. Die Bürgermeister der Gemeinden Südtirols seit 1952. In: Festschrift 50 Jahre Südtiroler Gemeindeverband 1954–2004. Südtiroler Gemeindenverband, S. 139–159, abgerufen am 16. November 2015 (PDF; 15 MB).