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Heidenreichstein#

Heidenreichstein
Wappen von Heidenreichstein.
© Copyright Verlag Ed. Hölzel, Wien, für AEIOU.

Bundesland: Niederösterreich Heidenreichstein, Niederösterreich
Bezirk: Gmünd, Stadt
Einwohner: 4.114 (Stand 2017)
Bevölkerungsentwicklung: Statistik Austria
Höhe: 561 m
Fläche: 58,42 km²
Postleitzahl: 3860
Website: www.heidenreichstein.gv.at


Burg Heidenreichstein
Burg Heidenreichstein.
© Copyright Presseamt der Niederösterreichischen Landesregierung, Wien, für AEIOU.

Heidenreichstein ist ein Industrie- und Gewerbeort am Romaubach im nordwestlichen Waldviertel. Es gibt zahlreiche Teiche in und um Heidenreichstein: Edelwehr-, Hofwehr-, Neu- und Steinbruckteich, Rohrbacher, Winkelauer und Haslauer Teich.

In der Gemeinde befinden sich: Volksheim, Naturpark "Hochmoor-Gemeindeau" (50 ha, seit 1985 Naturschutzgebiet, seit 1989 Naturpark), mit Prügelsteg und "Hängendem Stein", Wald- und Moorlehrpfad, Torf- und Moormuseum (Fauna, Flora und Nutzung der Moore); Lenziade (Mai). Produktionssektor dominiert (rund 65 % der Beschäftigten 1991, Einpendelgemeinde): Textilindustrie (Webereien, Strumpf-, Strick-, Wirk- und Frotteewaren), metallverarbeitende Industrie (diverse Metallwaren, Beschläge, Schul- und Büromöbel), Kunststoffverarbeitung (zum Beispiel Kunststoffenster), Glasindustrie, Holzverarbeitung (Möbel, Gartenhäuser usw.), Bauwesen, etwas Fremdenverkehr.

Um 1180-90 gegründet und urkundlich 1200 erwähnt, erfolgte die Stadterhebung 1932.

Sehenswürdigkeiten sind die ursprünglich romanische Pfarrkirche mit gotischem Chor, 1753-59 barockisiert und ausgestattet und die Dreifaltigkeitssäule (1730). In Haidenreichstein befindet sich die größte und besterhaltene Wasserburg in Niederösterreich mit romanischem Kern und spätmittelalterlichen Ausbauten (Bauphasen 12.-16. Jahrhundert) und Säulenportal (1550). Der hochmittelalterliche Bergfried besitzt ein Satteldach. In der Burgkapelle sind Reste gotischer Rankenmalerei (1456). Im Nordtrakt sind 2 Räume mit ornamentierten barocken Balkendecken und teilweise gotischen Möbeln.

Weiterführendes#

Literatur#

  • Österreichisches Städtebuch, Band IV, Teil 2, Die Städte Niederösterreichs, 1976
  • A. Wittig (Redaktion), Festschrift 50 Jahre Stadt Heidenreichstein, 1982.