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vom 25.04.2017, aktuelle Version,

Österreichische Fußballnationalmannschaft der Frauen

Österreich
Republik Österreich
Verband Österreichischer Fußball-Bund
Konföderation UEFA
Technischer Sponsor Puma
Trainer Dominik Thalhammer
Co-Trainer Alfred Hagl
Rekordtorschützin Nina Burger (32)
Rekordspielerin Sonja Spieler (62)
Heimstadion Wechselnde Stadien
FIFA-Code AUT
FIFA-Rang 24. (1746 Punkte)
(Stand: 23. Juni 2017)[1]
Erstes Trikot
Zweites Trikot
Bilanz
145 Spiele
61 Siege
21 Unentschieden
63 Niederlagen
Statistik
Erstes Länderspiel
Schweiz Schweiz 5:1 Österreich Osterreich
(Richterswil, Schweiz; 25. August 1990)
Höchste Siege
Osterreich Österreich 11:0 Armenien Armenien
(Waidhofen an der Ybbs, Österreich; 10. Mai 2003)
Armenien Armenien 0:11 Österreich Osterreich
(Waidhofen an der Ybbs, Österreich; 13. Mai 2003)
Höchste Niederlagen
Tschechien Tschechien 5:0 Österreich Osterreich
(Wien, Österreich; 25. April 1999)
Schottland Schottland 5:0 Österreich Osterreich
(Livingston, Schottland; 5. Mai 2002)
(Stand: 9. März 2016)

Das österreichische Fußballnationalteam der Frauen besteht seit 1990 und ist ein Team des Österreichischen Fußballbundes (ÖFB).

Geschichte

In der Qualifikation zur WM 2011 traf die Mannschaft auf Spanien, England, die Türkei und Malta. Dabei belegte Österreich den 3. Platz.

Erstmals erreichte man in der Qualifikation für die EM 2013 als Gruppen-Zweiter die Play-offs um ein EM-Ticket, wo man jedoch scheiterte: Gegen Russland unterlag man 0:2 im Hinspiel und konnte den Rückstand mit einem 1:1 im Rückspiel nicht mehr aufholen. Im März 2016 erreichten die Österreicherinnen nach dem Gewinn des Zypern-Cup 2016 mit Platz 25 ihre beste Platzierung in der FIFA-Weltrangliste.[2]

Das Österreichische Fußballnationalteam der Frauen konnte sich im September 2016 erstmals für die im folgenden Jahr stattfindende Endrunde einer Europameisterschaft qualifizieren, aber noch nie für eine Weltmeisterschaft.

Turnierbilanz

Weltmeisterschaft

  • 1991: keine Teilnahme
  • 1995: keine Teilnahme
  • 1999: keine Teilnahme
  • 2003: nicht qualifiziert

Europameisterschaft

  • 1984: keine Teilnahme
  • 1987: keine Teilnahme
  • 1989: keine Teilnahme
  • 1991: keine Teilnahme
  • 1993: keine Teilnahme
  • 1995: keine Teilnahme
  • 1997: nicht qualifiziert
  • 2001: nicht qualifiziert
  • 2005: nicht qualifiziert
  • 2009: nicht qualifiziert
  • 2013: nicht qualifiziert
  • 2017: qualifiziert

Olympische Spiele

  • 1996 : keine Teilnahme
  • 2000 : keine Teilnahme
  • 2004 : keine Teilnahme
  • 2008 : nicht qualifiziert
  • 2012 : nicht qualifiziert
  • 2016 : nicht qualifiziert

Algarve-Cup

Die Nationalmannschaft nahm zweimal am Algarve-Cup teil und spielte dabei jeweils in Gruppe C, in der zunächst die schwächeren Mannschaften gegeneinander antreten.

Zypern-Cup

Die Nationalmannschaft nahm 2016 erstmals teil und gewann das Turnier durch ein 2:1 im Finale gegen Polen.

Rekordspielerinnen und -torschützinnen

Stand 18. Juni 2014

Das erste Tor in den Länderspielen der österreichischen Frauen erzielte am 25. August 1990 die Spielerin Christa Zötsch (1. DFC Leoben) in der 63. Spielminute beim Stand von 0:3 bei der 1:5 (0:2) Niederlage von Österreich in der Schweiz, in Richterswil.

Gertrud Stallinger (Union Kleinmünchen Linz) erzielte am 30. Juli 1998 beim 5:0 (1:0) Sieg von Österreich gegen Israel) beim Turnier in Trencin (SK) vier Tore in einem Länderspiel. Auch beim 11:0 Sieg von Österreich gegen Armenien am 13. Mai 2003 in Waidhofen an der Ybbs war Österreichs Rekordtorschützin Gertrud Stallinger viermal erfolgreich. Auf jeweils drei Tore in einem Spiel brachten es Manuela Binder, Michaela Schaffranek und Elke Scheubmayr.

Ein besonderes Kunststück gelang Ramona Cito, die am 27. Mai 1995 im freundschaftlichen Länderspiel gegen Slowenien beim Stand von 8:1 in der 79. Spielminute eingetauscht wurde und bereits vier Minuten später für den Endstand von 9:1 für Österreich sorgte. Dennoch sollte es der einzige Länderspieleinsatz von Ramona Cito bleiben.

Die schnellsten Länderspieltore erzielten jedoch zwei andere Spielerinnen: Beim 11:0 Sieg von Österreich gegen Armenien am 13. Mai 2003 war Marlies Hanschitz ebenso bereits nach 3 Minuten erfolgreich, wie Manuela Binder beim vorher genannten 9:1 Sieg gegen Slowenien. Das schnellste Verlusttor fügte übrigens die Waliserin Jones, die beim 1:1-Unentschieden am 24. Oktober 1999 bereits in der 2. Spielminute einen Elfmeter gegen Österreich versenkte.

Rekordspielerinnen
Spiele Spielerin Zeitraum Tore
62 Sonja Spieler 1993–2010 10
58 Nina Burger 2005–2017 46
56 Gertrud Stallinger 1990–2005 30
45 Marlies Hanschitz 2003–2013 08
44 Nadine Prohaska 2008–2014 05
43 Sarah Puntigam 2009–2014 08
41 Marion Gröbner 2003–2013 09
40 Nina Aigner 1998–2010 11
40 Sabine Eder 1994–2004 00
39 Carina Wenninger 2007–2013 02
Rekordschützinnen
Tore Spielerin Zeitraum Spiele
46 Nina Burger 2005–2017 80
30 Gertrud Stallinger 1990–2005 56
13 Elke Scheubmayr 1991–2001 37
12 Lisa Makas 2010–2014 35
11 Nina Aigner 1998–2010 40
10 Sonja Spieler 1993–2010 62
09 Marion Gröbner 1903–2013 41
08 Sarah Puntigam 2009–2014 43
08 Marlies Hanschitz 2003–2013 45
06 Laura Feiersinger 2009–2014 31

Teamchefs und Assistenten

Stand 25. September 2013

Erster Teamchef des österreichischen Nationalteams der Frauen war Peter Leitl, der insgesamt 27 mal für die Nominierungen verantwortlich war. Derzeitiger Teamchef ist Dominik Thalhammer[3], der das Amt des im April 2011 verstorbenen Ernst Weber übernahm, der in 60 Länderspielen hauptverantwortlich für das österreichische Frauen-Nationalteam war.

Name Anzahl
der
Länder-
spiele
gesamt
Davon
als
Teamchef
Davon
als
Assistent
Erstes
Länder-
spiel
Letztes
Länder-
spiel
Anmerkung
Peter Leitl 27 27 25.08.1990 05.10.1997
Eveline Leitner 28 28 09.10.1991 05.10.1997
Paul Gludovatz 4 4 09.10.1991 14.05.2000
Gerhard Seidl 2 2 17.11.1991 29.04.1992
Mario Franzoi 36 36 19.05.1996 23.09.2006
Adi Köstenberger 1 1 18.08.1996 18.08.1996
Mag. Olga Hutter 36 6 30 28.06.1998 23.09.2006
Ernst Weber 60 60 28.06.1998 25.08.2010
Dominik Thalhammer 53 53 27.04.2011 im Amt

Kader

Startaufstellung bei der WM-Qualifikation gegen Frankreich (31. Oktober 2013): stehend v.  l. Schnaderbeck, Wenninger, Kirchberger, Zinsberger, Makas, Puntigam; hockend v.  l. Manhart, Burger, Aschauer, Feiersinger, Prohaska

Stand 22. Jänner 2017[4]

Nr. Name Verein Geburtsdatum
Tor
Carolin Größinger Union Henndorf 10. Mai 1997
Isabella Kresche SKN St. Pölten Frauen 27. April 1991
Jasmin Pal FC Wacker Innsbruck 24. August 1996
Jasmin Pfeiler SKV Altenmarkt 28. Juli 1984
01 Manuela Zinsberger Deutschland FC Bayern München 19. Oktober 1995
Abwehr
Verena Aschauer Deutschland SC Sand 20. Jänner 1994
Marina Georgieva Deutschland Turbine Potsdam 13. April 1997
Virginia Kirchberger Deutschland MSV Duisburg (Frauenfußball) 25. Mai 1993
Sophie Maierhofer Vereinigte Staaten University of Kansas 9. August 1996
Katharina Naschenweng SK Sturm Graz 16. Dezember 1997
Katharina Schiechtl Deutschland SV Werder Bremen 27. Februar 1993
Elisabeth Tieber FinnlandIK Myran 4. Juli 1990
Carina Wenninger Deutschland FC Bayern München 6. Februar 1991
Sarah Wronski NÖSV Neulengbach 9. November 1993
Mittelfeld
Katharina Aufhauser NÖSV Neulengbach 16. Jänner 1997
Jasmin Eder SKN St. Pölten 10. Oktober 1992
Stefanie Enzinger SK Sturm Graz 20. November 1989
Laura Feiersinger Deutschland SC Sand 5. April 1993
Martina Mädl USC Landhaus Wien 18. Dezember 1991
Nadine Prohaska SKN St. Pölten 15. August 1990
Sarah Puntigam Deutschland SC Freiburg 13. Oktober 1992
Viktoria Schnaderbeck (C) Deutschland FC Bayern München 4. Jänner 1991
Sarah Zadrazil Deutschland 1. FFC Turbine Potsdam 19. Februar 1993
Angriff
0 Nicole Billa Deutschland TSG 1899 Hoffenheim 5. März 1996
Nina Burger Deutschland SC Sand 27. Dezember 1987
Lisa Makas Deutschland MSV Duisburg (Frauenfußball) 11. Mai 1992
Simona Koren Deutschland MSV Duisburg (Frauenfußball) 28. März 1993
Barbara Dunst SKN St. Pölten 25. September 1997
Viktoria Pinther SKN St. Pölten 16. Oktober 1998

Spiele gegen Nationalmannschaften deutschsprachiger Länder

Alle Ergebnisse aus österreichischer Sicht.

Deutschland

Das erste Spiel gegen die deutsche Auswahl fand am 22. Oktober 2016 in Regensburg statt und wurde 2:4 verloren.

Schweiz

Am 12. Juli 1978 fand in Linz ein Spiel gegen die Schweiz statt, das 2:6 für die Schweiz endete, das jedoch vom ÖFB nicht als offizielles Länderspiel geführt wird. Der SFV zählt es dagegen in seiner Länderspielstatistik.

Datum Ort Ergebnis Anlass Tore
25. August 1990 Richterswil 1:5 (0:2) F 0:1 Kölin (12.), 0:2 Sauter (28.), 0:3 Sauter (54.), 1:3 Zötsch (63.), 1:4 Sauter (65.), 5:1 Sauter (70.)
8. November 1992 Lustenau 1:3 (1:2) F 0:1 Werren (8.), 1:1 Rafael (9.), 1:2 Käser (31.), 1:3 Poncioni (63.)
15. Oktober 1995 Herisau 0:3 (2:0) EM-Q 0:1 Spinner (11.), 0:2 Kälin (32.), 0:3 Spinner (70.)
19. Mai 1996 Koblach 4:3 (1:2) EM-Q 0:1 Hänni (5.), 1:1 Scheubmayr (10.), 1:2 Marscheret (35.), 2:2 Stallinger (59.), 3:2 Scheubmayr (79.), 4:2 Stallinger (86.), 4:3 Seidl (88., Eigentor)
24. Mai 2001 Gossau 1:4 (0:1) F 0:1 Di Fonzo (18.), 0:2 Wenger (58.), 2:1 Scheubmayr (64.), 1:3 Wenger (82.), 1:4 Meyer (85.)
14. September 2002 Gleisdorf 1:1 (0:0) F 1:0 Stallinger (77)., 1:1 Gaillard (89.)
22. August 2012 Altach 1:2 (0:1) F 0:1 Martina Moser (32.), 0:2 Lara Dickenmann (56.), 1:2 Sarah Puntigam
18. Juli 2017 Deventer EM-Gruppenspiel

Siehe auch

Einzelnachweise

  1. Frauen-Weltrangliste. In: fifa.com. FIFA, 23. Juni 2017, abgerufen am 23. Juni 2017 (Platzierungen ab Platz 123 sind provisorisch, da nicht mehr als fünf Spiele absolviert wurden oder die Mannschaften seit mehr als 18 Monaten inaktiv sind.).
  2. Österreich in der FIFA-Weltrangliste
  3. ÖFB MediaInfo 076/2011
  4. http://www.oefb.at/nationalteam-pid574