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vom 19.07.2018, aktuelle Version,

Göming

Göming
Wappen Österreichkarte
Wappen von Göming
Göming (Österreich)
Göming
Basisdaten
Staat: Österreich
Bundesland: Salzburg
Politischer Bezirk: Salzburg-Umgebung
Kfz-Kennzeichen: SL
Fläche: 8,78 km²
Koordinaten: 47° 57′ N, 12° 57′ O
Höhe: 530 m ü. A.
Einwohner: 764 (1. Jän. 2018)
Bevölkerungsdichte: 87 Einw. pro km²
Postleitzahl: 5114
Vorwahl: 06272
Gemeindekennziffer: 5 03 13
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Dorfstraße 3
5114 Göming
Website: www.goeming.at
Politik
Bürgermeister: Werner Fritz (ÖVP)
Gemeinderat: (2014)
(9 Mitglieder)
8
1
8  1 
Insgesamt 9 Sitze
Lage von Göming im Bezirk Salzburg-Umgebung
AnifAntheringBergheimBerndorf bei SalzburgBürmoosDorfbeuernEbenauElixhausenElsbethenEugendorfFaistenauFuschl am SeeGömingGroßgmainHallwangHenndorf am WallerseeHinterseeHof bei SalzburgKöstendorfLamprechtshausenMattseeNeumarkt am WallerseeNußdorf am HaunsbergOberndorf bei SalzburgObertrum am SeePlainfeldSankt Georgen bei SalzburgSankt GilgenSchleedorfSeehamSeekirchen am WallerseeStraßwalchenStroblThalgauWals-SiezenheimGrödigKopplSalzburgSalzburg Lage der Gemeinde Göming im Bezirk St. Johann im Pongau (anklickbare Karte)
Über dieses Bild
Vorlage:Infobox Gemeinde in Österreich/Wartung/Lageplan Imagemap

Göming aus südlicher Richtung
Quelle: Gemeindedaten bei Statistik Austria

Göming ist eine Gemeinde im österreichischen Bundesland Salzburg im Bezirk Salzburg-Umgebung und hat 764 Einwohner (Stand 1. Jänner 2018).

Geografie

Gemeindegliederung

Die Landgemeinde Göming liegt im nördlichen Flachgau östlich der Gemeinde Oberndorf bei Salzburg. Weitere Nachbargemeinden sind Lamprechtshausen im Norden und Nußdorf am Haunsberg im Osten und Süden. Göming ist Teil des Gerichtsbezirks Oberndorf.

Das Gemeindegebiet umfasst folgende sieben Ortschaften (in Klammern Einwohnerzahl Stand 1. Januar 2018[1]):

  • Bulharting (58)
  • Dreimühlen (44)
  • Göming (428)
  • Gunsering (38)
  • Kemating (113)
  • Mittergöming (31)
  • Reinberg (52)

Die Gemeinde besteht aus der Katastralgemeinde Göming.

Landschaft und Gewässer

Göming liegt im Salzburger Alpenvorland. Das Gelände ist leicht hügelig und weist insgesamt keine großen Höhenunterschiede (< 100 m) auf. Der Ort liegt an keinem größeren Gewässer. Der bedeutendste Bach ist die Oichten, die – soweit sie mit dem Ort in Berührung kommt – gänzlich die Grenze zur Nachbargemeinde Nussdorf am Haunsberg bildet. Ein großer Teil der westlichen Gemeindehälfte ist Wasserschutzgebiet.

Ein großer Teil der Gemeindefläche wird landwirtschaftlich genutzt. Zusätzlich gibt es neben den verbauten Gebieten einige Waldflächen.

Geschichte

Filialkirche zum heiligen Maximilian
Kirchgöming von Osten

Der Ort Göming ist urkundlich erstmals ca. 1090 als Gebiningen erwähnt und bezieht sich auf den Wohnsitz einer Sippschaft um eine Person namens Gebeno. Im 12. Jahrhundert ist das Geschlecht der hier ansässigen Gebeninger bekannt. Ebenfalls 1090 belegt ist der Name der Ortschaft Kemating als Cheminatingun und bezeichnet allgemein eine Wohnstätte von Personen. Die Ortschaft Gunsering ist erstmals 1230/40 in der Form Gunthering bezeugt. Der früheste Beleg liegt für die Ortschaft Bulharting vor, die bereits rund 1072 als Pulhvting urkundlich aufscheint und sich auf den Wohnplatz einer Person wahrscheinlich mit dem althochdeutschen Namen Bulhut bezieht.[2]

Seit 1848 ist Göming eine im heutigen Sinne autonome Gemeinde.

Politik

Gemeindevertretung

Aufgrund der ausgeprägten Dominanz der Landwirtschaft ist die Gemeinde politisch fest in der Hand der diesbezüglich „Bauernpartei“ zu nennenden ÖVP. Die Gemeindevertretung von Göming hat 9 Mitglieder und setzt sich seit der Gemeindevertretungswahl 2014, aus 8 Mandaten der ÖVP und einem Mandat der SPÖ zusammen.[3]

Direkt gewählter Bürgermeister ist Werner Fritz (ÖVP).

Wappen

Das Wappen der Gemeinde ist: „In Grün ein schreitender halber goldbewehrter silberner Hirsch.“

Kultur

Die katholische Filialkirche Zum Hl. Maximilian in Göming gehört zur Pfarrgemeinde Oberndorf.

  Commons: Göming  – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

  1. Statistik Austria: Bevölkerung am 1.1.2018 nach Ortschaften (Gebietsstand 1.1.2018), (Excel)
  2. Franz Hörburger: Salzburger Ortsnamenbuch, bearbeitet von Ingo Reiffenstein und Leopold Ziller, herausgegeben von der Salzburger Gesellschaft für Landeskunde, Salzburg 1982 (ohne ISBN).
  3. http://www.salzburg.gv.at/20003stat/wahlen/gvw/index.htm#erg.50.0.0.0.1