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vom 02.05.2017, aktuelle Version,

Gebi Mair

Gebi Mair (2008)

Gebi Mair, eigentlich Gebhard Mair, (* 15. Januar 1984 in Fulpmes) ist ein österreichischer Politiker der Grünen.

Leben

Mair leistete nach dem Besuch des Bischöflichen Gymnasiums Paulinum in Schwaz seinen Gedenkdienst in der KZ-Gedenkstätte Neuengamme in Hamburg-Neuengamme ab. 2010 schloss er das Studium der Politikwissenschaft an der Universität Innsbruck ab.

Politik

Von 2006 bis 2008 war er Gemeinderat der Landeshauptstadt Innsbruck.

Seit 2008 ist Mair Abgeordneter des Tiroler Landtags. Dort hat der Innsbrucker zahlreiche Skandale aufgedeckt und gilt als scharfer Kritiker der Landesregierung unter ÖVP-Landeshauptmann Günther Platter. Unter Anderem ging es bei den Auseinandersetzungen um fragwürdige akademische Abschlüsse an der Haller Privatuniversität UMIT[1] und um die Privatisierung des Tiroler Rettungswesens[2].

Seit dem 24. Mai 2013 ist Gebi Mair Klubobmann der Grünen im Tiroler Landtag. [3]

Kritik

Seine Vorwürfe gegen die Agentur P8 Hofherr musste Mair im Rahmen eines gerichtlichen Vergleichs, in dem er die Klage gegen ihn „vollinhaltlich anerkannte“, zurückziehen und von seiner Homepage löschen.[4]

Weiters wird kritisiert, dass sich Gebi Mair als Skandalaufdecker im "Wohnungsskandal Switak" brüstet.[5] Denn in Wirklichkeit erfolgte die Aufdeckung durch den Ötztaler Publizisten und Blogger Markus Wilhelm. [6]

Einzelnachweise

  1. Markus Gassler: Gebi Mair fordert Rücktritt von Tilg - neue Arbeitsgruppe. In: Kronen Zeitung. 29. Oktober 2010
  2. Kritik der Grünen an Mehrkosten für Tiroler Rettungswesen. In: Tiroler Tageszeitung. 25. Mai 2012
  3. Klubobleute der im Tiroler Landtag vertretenen Fraktionen, 28.Mai.2013
  4. Klage Georg Hofherr gegen Gebi Mair endete mit Vergleich. In: Tiroler Tageszeitung. 25. Juni 2012
  5. "dietiwag." 3. September 2015
  6. "dietiwag." 13. September 2011