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vom 03.06.2017, aktuelle Version,

Geitzendorf

Geitzendorf (Dorf)
Ortschaft
Katastralgemeinde Geitzendorf
Geitzendorf (Österreich)
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Basisdaten
Pol. Bezirk, Bundesland Korneuburg (KO), Niederösterreich
Gerichtsbezirk Korneuburg
Pol. Gemeinde Großmugl
Koordinaten 48° 28′ 40″ N, 16° 12′ 22″ O
Höhe 224 m ü. A.
Einwohner der Ortschaft 88 (2001)
Gebäudestand 42 (2001)
Fläche d. KG 3,02 km²
Postleitzahl 2002 Großmugl
Vorwahl +43/02268 (Großmugl)
Statistische Kennzeichnung
Ortschaftskennziffer 04065
Katastralgemeinde-Nummer 11106
Zählsprengel/ -bezirk Geitzendorf (31204 008)

Ortszentrum mit der 1924 errichteten Ortskapelle
Quelle: STAT: Ortsverzeichnis; BEV: GEONAM; NÖGIS

Geitzendorf ist ein Dorf im westlichen Weinviertel in Niederösterreich wie auch Ortschaft und Katastralgemeinde der Gemeinde Großmugl im Bezirk Korneuburg.

Geographie

Der Ort befindet sich etwa 32 Kilometer nordwestlich vom Stadtzentrum von Wien, und 13 km südöstlich von Hollabrunn. Er liegt etwa 3 km südwestlich von Großmugl auf um die 225 m ü. A. Höhe, im Hügelland des südlichen Weinviertel am Ringendorfer Graben, der bei Untermallebarn in den Göllersbach mündet.

Die Ortschaft umfasst etwa 40 Gebäude mit knapp 90 Einwohnern. Die Gesamtfläche der Katastralgemeinde beträgt gut 300 Hektar .

Der Ort erstreckt sich an der heutigen Landesstraße L 1090 (von der L 29 nächst Senning über Geitzendorf nach Ringendorf).

Nachbarorte, -ortschaften und -katastralgemeinden
Untergrub∗∗ (Gem. Göllersdorf, Bez. Hollabrunn) Ringendorf Großmugl
Roseldorf
Untermallebarn (Gem. Sierndorf) Senning (Gem. Sierndorf)
KG Großmugl grenzt nicht an, weil sich Roseldorf südlich des Leebergs dazwischen schiebt
∗∗ KG Untergrub grenzt nicht an, weil sich Untermallebarn westlich des Orts dazwischen schiebt


Kultur und Sehenswürdigkeiten

  • Ortskapelle Geitzendorf (untersteht der Pfarre Senning)
  • Gräberfeld Geitzendorf, über ein Dutzend Gräber der Aunjetitz-Kultur[1] (Wende 3./2. vorchristl. Jahrtausend) – ein Sensationsfund war 2008/09 Grab 3, wo die weltweit erste aktive Metallverarbeiterin der Bronzezeit nachgewiesen wurde, was ein völlig neues Licht auf die Geschlechterrollen des vorgeschichtlichen Gewerbes wirft[2]

Großmugl hat sich 2009 als Sternenlichtoase im Sinne der UNESCO-Konvention zum „Recht auf Sternenlicht“ erklärt. Das ganze Gemeindegebiet betreibt aktiven Schutz vor Lichtverschmutzung.

Nachweise

  1. Das frühbronzezeitliche Gräberfeld von Geitzendorf, OG Großmugl (pdf, urgeschichte.at)
  2. Metallverarbeiterin aus Bronzezeit entdeckt, noe.orf.at