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vom 31.12.2018, aktuelle Version,

Gschnitz

Gschnitz
Wappen Österreichkarte
Wappen von Gschnitz
Gschnitz (Österreich)
Gschnitz
Basisdaten
Staat: Österreich
Bundesland: Tirol
Politischer Bezirk: Innsbruck-Land
Kfz-Kennzeichen: IL
Fläche: 59,18 km²
Koordinaten: 47° 3′ N, 11° 21′ O
Höhe: 1242 m ü. A.
Einwohner: 434 (1. Jän. 2018)
Bevölkerungsdichte: 7,3 Einw. pro km²
Postleitzahl: 6150
Vorwahl: 05276
Gemeindekennziffer: 7 03 17
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Hnr. 101
6150 Gschnitz
Website: www.gschnitz.eu
Politik
Bürgermeister: Christian Felder
Gemeinderat: (2016)
(11 Mitglieder)

8 GEMEINSAM FÜR GSCHNITZ, 3 BÜRGERLISTE GSCHNITZ

Lage von Gschnitz im Bezirk Innsbruck-Land
AbsamAldransAmpassAxamsBaumkirchenBirgitzEllbögenFlaurlingFritzensFulpmesGnadenwaldGötzensGries am BrennerGries im SellrainGrinzensGschnitzHall in TirolHattingInzingKematenInnsbruckKolsassKolsassbergLansLeutaschMatrei am BrennerMiedersMilsMühlbachlMuttersNattersNavisNeustift im StubaitalOberhofen im InntalObernberg am BrennerOberperfussPatschPettnauPfaffenhofenPfonsPolling in TirolRanggenReith bei SeefeldRinnRumSt. Sigmund im SellrainScharnitzSchmirnSchönberg im StubaitalSeefeldSellrainSistransSteinach am BrennerTelfes im StubaiTelfsThaurTrinsTulfesUnterperfussValsVölsVoldersWattenbergWattensWildermiemingZirlTirol Lage der Gemeinde Gschnitz im Bezirk Innsbruck-Land (anklickbare Karte)
Über dieses Bild
Vorlage:Infobox Gemeinde in Österreich/Wartung/Lageplan Imagemap

Gschnitztal bei Gasthaus Feuerstein im Hintergrund Kalkwand, Illmspitzen und Kirchdach
Quelle: Gemeindedaten bei Statistik Austria
Mühlendorf am Ende vom Gschnitztal

Gschnitz ist eine Gemeinde mit 434 Einwohnern (Stand 1. Jänner 2018) im Bezirk Innsbruck Land in Tirol (Österreich). Die Gemeinde liegt im Gerichtsbezirk Innsbruck.

Geographie

Gschnitz liegt im hinteren Teil des Gschnitztals, das bei Steinach am Brenner in das Wipptal mündet. Das Gemeindegebiet erstreckt sich bis zum Talschluss (mit dem 3277 m hohen Habicht) und bildet im Süden die Grenze zu Südtirol (Italien).

Die Gemeinde besteht ansonsten im Gegensatz zur Nachbargemeinde Trins aus weitverstreuten einzelnen Höfen, von denen einige mit Barockmalereien verziert sind. Die rege Bautätigkeit in den letzten Jahrzehnten führte zu einer Verdichtung der Siedlung.

Nachbargemeinden

Geschichte

Gschnitz wurde erstmals 1288 im Tiroler Urbar von Graf Meinhard II. als „Gasnitz“ urkundlich erwähnt. Der Ort bestand im Hochmittelalter aus Einzelhöfen; erst ab dem 18. Jahrhundert entwickelte sich um die Pfarrkirche (1755 von Franz de Paula Penz zu einem Rokokobau umgestaltet) ein Weiler mit dem heutigen Zentrum. Seit 1811 ist Gschnitz eine selbständige Gemeinde.

Im Februar und März 1970 wurde der Ort von Lawinen erreicht, die teils schwere Sachschäden anrichteten.[1]

Bevölkerungsentwicklung

Politik

Die letzten Bürgermeisterwahlen fanden gleichzeitig mit den Gemeinderatswahlen am 14. März 2010 statt.[2]

Christian Felder war der einzige Kandidat und wurde zum Bürgermeister gewählt.

Dieser Ort is zudem namensgebend für das gleichnamige Gschnitztal.

Kultur und Sehenswürdigkeiten

Tourismus

Die Gemeinde Gschnitz gehört zum Verbandsgebiet vom Tourismusverband Wipptal. Neben dem einzigen Hotel (Hotel Kirchdach) gibt es noch zwei Gasthäuser (Feuerstein, Alpenrose) und die Laponesalm am Talschluss, die zu Fuß oder mit dem Hüttentaxi erreichbar ist.

Sommer

Wie auch Trins sind in Gschnitz vor allem der alpine Bergtourismus und die bewirtschafteten Berghütten (Innsbrucker Hütte, Bremer Hütte, Österr. Tribulaunhütte/Tribulaunhaus) sehr prägend für den Sommertourismus. Die Gschnitztaler Hüttentour führt dabei in 6 Etappen (5 Hütten) rund um das Gschnitztal. Eine beliebtes Ausflugsziel ist das "Lebende Mühlendorf", dort wird die Arbeitsweise der Menschen gezeigt, so wie sie noch vor 100 Jahren war. Wie ein Dorf stehen mehrere mit Wasserkraft angetriebene Getreidemühle nebeneinander. Auf Anfrage gibt es Führungen. Der Sandeswasserfall beim Mühlendorf hat eine positive gesundheitliche Wirkung auf die Atmungsorgane, die sogar wissenschaftlich nachgewiesen wurde.

Ein weiteres Ausflugsziel ist das Wallfahrtskirchlein St. Magdalena mit angrenzender Jausenstation. Im Bergkirchlein befinden sich romanischen Fresken, die zu den ältesten Wandmalereien Tirols zählen. Seit 2017 führt dort auch ein Klettersteig der Schwierigkeitsstufe B/C (mittelschwierig) hin. Oberhalb der Jausenstation befindet sich ein Klettergarten mit mehreren Kletterrouten.

Winter

In Gschnitz gibt es einige Loipen, die kostenlos benützt werden können. Auch ein geräumter Winterwanderweg führt bis ans Talende zum Gasthaus Feuerstein. Außerdem ist diese Gegend für anspruchsvolle Skitouren bekannt.

Persönlichkeiten

  Commons: Gschnitz  – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

  1. http://tirolatlas.uibk.ac.at/topics/chronicle/query.py/event?place=170317&what=113
  2. tirol Unser Land
  3. Dehio Tirol 1980, Seiten 297f


Weiterführendes#

Literatur#

-- Pachl W, Samstag, 20. Februar 2016, 20:06