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vom 23.11.2015, aktuelle Version,

Herbert Fladerer

Herbert Fladerer (* 11. Mai 1913 in Wien; † 13. Dezember 1981 in Wernstein am Inn) war ein österreichischer Maler und Grafiker.

Leben, Ausbildung und Wirken

Fladerer bekam seine künstlerische Ausbildung zunächst von 1930 bis 1932 in der Graphischen Lehr- und Versuchsanstalt Wien. Von 1932 bis 1940 studierte er an der Akademie der bildenden Künste Wien bei Hans Larwin und Christian Ludwig Martin und lernte dort Johanna Dorn kennen, die er 1942 während eines Fronturlaubs heiratete. Den Kriegsdienst bei der Wehrmacht leistete er von 1940 bis 1945 in Russland und an der Eismeerfront.

Ab 1946 war er als freischaffender Künstler in Kneiding bei Münzkirchen tätig und gemeinsam mit seiner Frau schloss er sich der Innviertler Künstlergilde an. 1952 kam sein Sohn Thomas zur Welt. 1965 übersiedelte die Familie nach Wernstein am Inn. Ab 1975 waren die ersten Anzeichen seiner schweren Krankheit erkennbar, an der er 1981 starb.[1]

Werke (Auswahl)

Frühe Werke zeigen den Einfluss von Switbert Lobisser, spätere auch von Alfred Kubin. Zentrales künstlerisches Medium war der Holzschnitt.[2]

  • Zyklus Krieg (1953)
  • Holzschnitte Mutter mit Kind (1952), Stillende (1955), Erwartung (1955)
  • Zyklus Aus der Kindheit (1954)

Ausstellungen

  • Erste Gemeinschaftsausstellung der Innviertler Künstlergilde nach deren Wiedergründung 1947
  • Herbert Fladerer - Holzschnitte, Sonderausstellung im Museum Innviertler Volkskundehaus (2009)
  • Herbert Fladerer/Johanna Dorn-Fladerer - Sonderausstellung im Gotischen Zimmer des OÖ. Landesmuseums (2013) aus Anlass des 90-jährigen Bestehens der Innviertler Künstlergilde[3]

Auszeichnungen

Literatur

  • Franz Engl:[4] Nachruf im Jahrbuch der Innviertler Künstlergilde 1981/82, S 97 bis 99

Einzelnachweise

  1. Herbert Fladerer, in: Webpräsenz der Stadt Ried
  2. Herbert Fladerer, in: Webpräsenz des Kulturvereins Kneiding
  3. Aus der Sammlung, in: Webpräsenz des OÖ. Landesmuseums
  4. Franz Engl, in: Webpräsenz von Regiowiki.at