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vom 26.07.2018, aktuelle Version,

Hora.gv.at

Natural Hazard Overview & Risk Assessment Austria
 HORA 
www.hora.gv.at
Beschreibung Geoinformationssystem zu Umweltgefahren
Eigentümer Österreichisches Lebensministerium (BMLFUW)
Urheber BMLFUW, TU Wien, IAWG, ZAMG, GFZ, LFRZ
Erschienen 2006

Die Webseite hora.gv.at (englisch Natural Hazard Overview & Risk Assessment Austria, kurz HORA, früher eHORA) ist der Umweltwarndienst des Österreichischen Umweltministeriums (Lebensministerium, dzt. BMLFUW).

Geschichte

Nach den Hochwässern 2002 und 2005 wurde von staatlicher Seite und den Versicherungsträgern[1] beschlossen, das räumliche Risiko von Naturkatastrophen, insbesondere Überschwemmungen, für ganz Österreich zentral zu erfassen und aufzuarbeiten, um so die Schadenspotentiale besser abzuschätzen und bewerten zu können. Diese Projekt Hochwasserrisikozonierung Austria (HORA) folgt dem Richtlinienvorschlag der EU-Kommission von Anfang 2006, und nimmt die Kernforderung der Richtlinie 2007/60/EG über die Bewertung und das Management von Hochwasserrisiken (EU-Rahmenrichtlinie)[2] nach verstärkter Information für die Bevölkerung vorweg. Außerdem wurde beschlossen, Informationen zu Hagelschlag (laut Münchener Rück machen Hagelschäden 20 % aller Unwetterschäden aus)[3] und Erdbebengefahren in einem gemeinsamen Rahmen mitzuerfassen. Nach den positiven Erfahrungen, die man schon bei der Lawinenkatastrophe von Galtür 1999 in Tirol mit GIS-basierten, im Ereignisfall schnell und für alle beteiligten Dienststellen und betroffenen Bürger frei zugänglichen Daten gemacht hat, war die Ausarbeitung einer Internetplattform von Beginn zentrales Anliegen des Projekts.

 eHORA 
altes Logo

Die Zonierung stand ab 2006 als eHORA online, und umfasste auch die Erdbeben- und Hagelschlagsgefährdung[4] (die vollständige Erfassung dauerte bis 2011).

Seit 2014 ist die Version 2.0 von eHORA online, die eine moderne Oberfläche und mehr Informationen bietet:[5] Inzwischen wurde das ursprünglich auf Wasserschaden fokussierte Projekt als „digitale Gefahrenlandkarte“ zu einem umfangreichen Umweltwarndienst ausgebaut,[5] und firmiert seither als Natural Hazard Overview & Risk Assessment Austria (deutsch ‚Übersicht über Naturgefahren und Risikoanalyse‘) zum Akronym HORA.

Onlineangebot HORA

Auf der Webseite HORA kann mittels Adresseneingabe, Suchmaske oder Kartenklick eine digitale Gefahrenlandkarte bis in den Maßstab der Katastergrenzen und Grundstücke abgerufen werden, in welchen Bereichen Gefährdungspotential bei Naturgefahren oder „Versagen der bestehenden Schutzmaßnahmen (z. B. bei einem Dammbruch) besteht“.[6]

Das WebGIS-Angebot der Hochwasserrisikozonierung Austria wird von der Sektion VII/5 das BMLFUW zusammen mit TU Wien und IAWG[7] erstellt und gepflegt, und am Land-, forst und wasserwirtschaftliches Rechenzentrum (LFRZ)[8] betrieben.[9] Daten werden auch von der Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik (ZAMG)[10] in Zusammenarbeit mit dem Geoforschungszentrum Potsdam (GFZ)[11] sowie vom Umweltbundesamt (UBA) beigetragen.

Heute (Stand 8/2014) umfasst das Angebot folgende Bereiche:

Damit gibt die Webseite einen Überblick über viele natürliche und anthropogene Naturgefahren.

Siehe auch

Nachweise

  1. HORA - Hochwasserrisikozonierung: Die Hochwasser der Jahre 2002, 2005, 2006 und 2007 sind keine isoliert zu betrachtenden Einzelereignisse (Memento des Originals vom 22. August 2014 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe den Link gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.vvo.at, Verband der Versicherungsunternehmen Österreichs, vvo.at, o. D. (abgerufen 21. August 2014).
  2. A new EU Floods Directive, ec.europa.eu (engl.)
  3. Münchener Rückversicherungs-Gesellschaft, zitiert nach Verteilung der durch Unwetter verursachten Schäden nach Wetterereignis (1980 bis 2006). Statista, abgerufen am 23. März 2009.
  4. Gefahrenerkennung per Mausklick hilft beim Hochwasserschutz. In: Presse → Pressearchiv → 2005. Verband der Versicherungsunternehmen Österreichs, 22. November 2005, archiviert vom Original am 22. August 2012; abgerufen am 3. Juli 2009 (Link nicht mehr verfügbar).  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe den Link gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.vvo.at
    1. Juni 2006 - "HORA" geht online! Gefahrenerkennung per Mausklick nun jederzeit für alle möglich. In: Archiv 2006 > Wasser. Lebensministerium Pressearchiv, 1. Juni 2006, archiviert vom Original am 13. Juni 2008; abgerufen am 3. Juli 2009.
  5. 1 2 HORA, Version 2.0, bmlfuw.gv.at, 19. August 2014 (abgerufen 21. August 2014).
  6. Zitat gis.lebensministerium.at/eHORA (Memento des Originals vom 20. November 2011 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe den Link gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/gis.lebensministerium.at: Information Hochwasserrisikozonierung Austria, abgerufen 3. Juli 2009 (alte Webseite, Link nicht mehr verfügbar).
  7. Ingenieurhydrologie, Angewandte Wasserwirtschaft und Geoinformatik (IAWG)
  8. Land-, forst und wasserwirtschaftliches Rechenzentrum (LFRZ)
  9. Metadaten/Impressum. In: eHORA. BMLFUW/LFRZ, archiviert vom Original am 4. Dezember 2008; abgerufen am 3. Juli 2009 (Link nicht mehr verfügbar).  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe den Link gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/gis.lebensministerium.at
  10. 1 2 Hochwassergefährdungskarte HORA- HOchwasserRisikozonierung Austria. In: Klima. ZAMG, archiviert vom Original am 16. Juli 2012; abgerufen 2009 (Link nicht mehr verfügbar).  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe den Link gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.zamg.ac.at
  11. GeoForschungszentrum Potsdam (GFZ)