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vom 14.03.2017, aktuelle Version,

Industriezentrum Niederösterreich Süd

Industriezentrum-NÖ-Süd (Industriezone)
Industriezentrum Niederösterreich Süd (Österreich)
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Basisdaten
Pol. Bezirk, Bundesland Mödling (MD), Niederösterreich
Gerichtsbezirk Mödling
Pol. Gemeinde Wiener Neudorf  (KG Wiener Neudorf)
Ortschaft Wiener Neudorf
Koordinaten 48° 4′ 25″ N, 16° 19′ 30″ O
Höhe 193 m ü. A.
Einwohner der stat. Einh. 0 (2001)
Postleitzahl 2351 Wiener Neudorf
Statistische Kennzeichnung
Zählsprengel/ -bezirk Wiener Neudorf-Südwest, Wiener Neudorf-Südost (31725 003,004)
Bestandteile auch in Biedermannsdorf, Guntramsdorf, Laxenburg
Quelle: STAT: Ortsverzeichnis; BEV: GEONAM; NÖGIS; [1]

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Das Industriezentrum Niederösterreich Süd (kurz: IZ NÖ-Süd)[1] ist mit rund 280 ha das größte Gewerbegebiet Österreichs. Es umfasst vorwiegend das Gelände der ehemaligen Flugmotorenwerke Ostmark auf den Gemeindegebieten von Wiener Neudorf, Biedermannsdorf, Guntramsdorf und Laxenburg. Das IZ NÖ-Süd ist neben der Shopping City Süd einer der größten Wirtschaftsstandorte im Wiener Südraum und befindet sich wie diese im Bezirk Mödling.

Lage

Industriezentrum-NÖ-Süd (Industriezone)
Basisdaten
Pol. Bezirk, Bundesland Mödling (MD), Niederösterreich
Pol. Gemeinde Biedermannsdorf  (KG Biedermannsdorf)
Ortschaft Biedermannsdorf
Koordinaten(K) 48° 4′ 8″ N, 16° 19′ 46″ O
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Postleitzahl 2351 Wiener Neudorf
Statistische Kennzeichnung
Zählsprengel/ -bezirk Biedermannsdorf-Umgebung (31702 002)
Hauptteil in Wiener Neudorf
Quelle: STAT: Ortsverzeichnis; BEV: GEONAM; NÖGIS; [1];
(K) Koordinate nicht amtlich
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Vorlage:Infobox Gemeindeteil in Österreich/Wartung/Nebenboxf0f0

Industriezentrum-NÖ-Süd (Industriezone)
Basisdaten
Pol. Bezirk, Bundesland Mödling (MD), Niederösterreich
Pol. Gemeinde Guntramsdorf  (KG Guntramsdorf)
Ortschaft Guntramsdorf
Koordinaten(K) 48° 4′ 5″ N, 16° 19′ 50″ O
f3f0
Postleitzahl 2353 Guntramsdorf
Statistische Kennzeichnung
Zählsprengel/ -bezirk Neu-Guntramsdorf (31710 003)
Hauptteil in Wiener Neudorf
Quelle: STAT: Ortsverzeichnis; BEV: GEONAM; NÖGIS; [1];
(K) Koordinate nicht amtlich
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Vorlage:Infobox Gemeindeteil in Österreich/Wartung/Nebenboxf0f0

Industriezentrum-NÖ-Süd (Industriezone)
Basisdaten
Pol. Bezirk, Bundesland Mödling (MD), Niederösterreich
Gerichtsbezirk Mödling
Pol. Gemeinde Laxenburg  (KG Laxenburg)
Ortschaft Laxenburg
Koordinaten(K) 48° 3′ 39″ N, 16° 20′ 24″ O
f3f0
Postleitzahl 2361 Laxenburg
Statistische Kennzeichnung
Zählsprengel/ -bezirk Laxenburg-Umgebung (31715 001)
mit B2 Exit 11 IZ NÖ-Süd, Hauptteil in Wiener Neudorf
Quelle: STAT: Ortsverzeichnis; BEV: GEONAM; NÖGIS; [1];
(K) Koordinate nicht amtlich
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Vorlage:Infobox Gemeindeteil in Österreich/Wartung/Nebenboxf0

Die Industriezone liegt etwa 18 Kilometer südlich vom Zentrum Wiens, 7 Kilometer südlich der Stadtgrenze. Sie umfasst ein Areal von um die 3 Quadratkilometer (auf 2 × 2 km) zwischen A2 Süd Autobahn im Osten, B11 Mödlinger Straße im Norden, B17 Wiener Neustädter Straße im Westen und Neu-Guntramsdorf, einem Ortsteil der Gemeinde Guntramsdorf und der Anschlussstelle IZ  Süd der A2 im Süden.

Nachbarortslagen
Mödling (Gem.) Wiener Neudorf (Gem.) Biedermannsdorf (Gem.)
Laxenburg (Gem.)
Neu-Guntramsdorf (Gem. Guntramsdorf)

Geschichte

Im Jahr 1941 erwarb das Flugmotorenwerke Ostmark GesmbH 200 Hektar Grund im Süden der seinerzeitigen Großgemeinde Groß-Wien (24. Bezirk Mödling, 1938–54), einschließlich eines Teilstückes des Wiener Neustädter Kanals zur Errichtung eines Flugmotorenwerkes. Auf dem Gelände des Werks wurde auch eine Außenstelle des KZ Mauthausen eingerichtet, die KZ-Häftlinge mussten in dem Rüstungsbetrieb arbeiten. In den letzten Kriegsmonaten erlitt die Anlage schwere Bombenschäden. Nach Kriegsende gingen Betrieb und Gelände 1945 als „Deutsches Eigentum“ in den Besitz der sowjetischen Verwaltungsorganisation USIA über, von der die noch brauchbaren Teile demontiert und der Rest gesprengt wird. Nach dem Staatsvertrag wurde das Gelände 1959 von der Republik Österreich übernommen, und in die Verwaltung des Landes Niederösterreich übertragen. Das Land Niederösterreich liquidierte die Flugmotorengesellschaft nach der Abfindung von Gläubigern, und erwarb die Gesellschaftsanteile, bereits in der Absicht, ein Industriezentrum zu gründen.[2]

Die Gründung der Industriezentrum NÖ Süd Gesellschaft mbH (IZ NÖ-Süd) erfolgte 1962, als erster Betrieb siedelte sich die Firma Isovolta an. Der offizielle Spatenstich erfolgte jedoch erst 1968. 1972 wurde die Niederösterreichische Raumordnungs-, Betriebsansiedlungs- und Strukturverbesserungsgesellschaft (NÖRBS) vom Land gegründet. Sie fusioniert 1982 mit der Iz  Süd G.m.b.H zur Eco Plus Betriebsansiedlung und Wirtschaftsförderung in Niederösterreich Gesellschaft mbH (ecoplus), und übernahm die Verwaltung des Gewerbeparks.[2]

Bedeutung und Infrastruktur

Im Jahre 2016 waren auf dem Gelände etwa 360 nationale und internationale Unternehmen mit ca. über 11.100 Mitarbeitern und einige namhafte Firmenzentralen ansässig. Der Standort verfügt über gute technische Infrastruktur sowie ein eigenes Postamt, Zollamt, Anschlussbahn/Frachtenbahnhof, zwei Autobahnabfahrten, Wegeleitsystem und diverse gastronomische Einrichtungen.[3] Jeder fünfte Arbeitsplatz des Bezirks Mödling befindet sich im IZ NÖ-Süd.[4] Im Oktober 2004 wurde der Izibizi Kids Corner, eine Kinderbetreuungsstätte für Beschäftigte des Industriezentrums, eröffnet. Seit 4. Mai 2016 ist dieser in ein modernes Kinderbetreuungsgebäude übersiedelt. [5] [6]

Der Industriepark (Wirtschaftspark) ist fast vollständig mit biogener Fernwärme, welche im Biomasseheizkraftwerk Mödling und einem 2016 erbauten EVN-Biomasseheizwerk direkt im IZ NÖ-Süd erzeugt wird, aufgeschlossen. Die meisten Betriebe nutzen diese Versorgungsmöglichkeit. Daneben gibt es ebenso ein Erdgasleitungssystem.[7]

Verwaltung

Verantwortlich für die Errichtung und Verwaltung der Mietobjekte (Büroräumlichkeiten, Lager) ist ecoplus. Unternehmen können dabei entweder auf das bereits vorhandene Immobilienangebot zurückgreifen oder sich beim Bau individueller Mietobjekte unterstützen lassen. Bisher beläuft sich die Anzahl individueller Mietobjekte im IZ NÖ-Süd auf 62 (ab Jahresende 2016 65).[3]

Erreichbarkeit

Das Gewerbegebiet grenzt direkt an die Süd Autobahn (A2) mit den Abfahrten Wiener Neudorf (km/Exit 9) am Nordostrand und IZ NÖ-Süd (km 11) am Südostrand, wobei letztere Ende 2008 errichtet wurde um das Kapazitätsproblem zu entschärfen. Farbleitsystemerklärungen sind im gesamten Areal des IZ NÖ-Süd vorhanden. An der Abfahrt Wiener Neudorf besteht außerdem Anschluss an die B 11. Mit öffentlichen Verkehrsmitteln ist das Gewerbegebiet durch die Wiener Lokalbahn (Badner Bahn) und zahlreiche Buslinien (z.B. Bus 263) in Richtung Mödling erschlossen.

Schienenanschluss für den Güterverkehr besteht durch zwei Anschlussbahnen: Einerseits der Aspangbahn (Kledering – Traiskirchen – Sollenau) der ÖBB mit Anschluss zum Bahnhof Guntramsdorf-Kaiserau, sowie andererseits der Badner Bahn (abzweigend nächst der Haltestelle Neu Guntramsdorf).

Niederlassungen

Wichtige Unternehmen sind (Stand Ende 2015):[8]

  Commons: Industriezentrum Niederösterreich Süd  – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Nachweise

  1. 1 2 3 4 5 Die Österreichische Karte und die Datenbank Geonam des BEV führen Industriezentrum-NÖ-Süd, das Ortsverzeichnis der Statistik Austria Industriezentrum NÖ-Süd (mit nur einem Bindestrich).
  2. 1 2 ecoplus:"Wie alles begann...- ein historischer Rückblick". Abgerufen am 23. April 2015
  3. 1 2 ecoplus: Wirtschaftspark IZ NÖ-Süd: Verwaltung, abgerufen am 12. Mai 2015.
  4. Celectric Austria verlegte Firmenzentrale nach Niederösterreich, Landespresse vom 4. November 2011 abgerufen am 2. Dezember 2014
  5. name="IZIBIZI kids corner"ecoplus: IZIBIZI kids corner Abgerufen am 12. Mai 2016.
  6. name="Kindergarten zum Wohlfühlen"meinbezirk.at: Kindergarten zum Wohlfühlen Abgerufen am 12. Mai 2016.
  7. name="Biomasse-Heizwerk Guntramsdorf"noen.at: EVN-Biomassekraftwerk Guntramsdorf Abgerufen am 12. Mai 2016.
  8. Wirtschaftspark IZ NÖ-Süd, ecoplus, abgerufen am 13. Mai 2016;
    Übersicht über alle im IZ NÖ-Süd angesiedelten Unternehmen – (PDF, 122 kB; ecoplus.at, abgerufen am 13. Mai 2016).