unbekannter Gast
vom 15.05.2018, aktuelle Version,

Leiben

Leiben
Wappen Österreichkarte
Wappen von Leiben
Leiben (Österreich)
Leiben
Basisdaten
Staat: Österreich
Bundesland: Niederösterreich
Politischer Bezirk: Melk
Kfz-Kennzeichen: ME
Fläche: 12,55 km²
Koordinaten: 48° 15′ N, 15° 16′ O
Höhe: 285 m ü. A.
Einwohner: 1.365 (1. Jän. 2017)
Bevölkerungsdichte: 109 Einw. pro km²
Postleitzahl: 3652
Vorwahl: 02752
Gemeindekennziffer: 3 15 19
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Hauptstraße 34
3652 Leiben
Website: www.leiben.at
Politik
Bürgermeister: Gerlinde Schwarz (SPÖ)
Gemeinderat: (2015)
(19 Mitglieder)
11
8
11  8 
Insgesamt 19 Sitze

Lage der Marktgemeinde Leiben im Bezirk Melk
BerglandArtstetten-PöbringBischofstettenBlindenmarktDorfstettenDunkelsteinerwaldEmmersdorf an der DonauErlaufGolling an der ErlaufHofamt PrielHürmKilbKirnberg an der MankKlein-PöchlarnKrummnußbaumLeibenLoosdorfMankMarbach an der DonauMaria TaferlMelkMünichreith-LaimbachNeumarkt an der YbbsNöchlingPersenbeug-GottsdorfPetzenkirchenPöchlarnPöggstallRaxendorfRuprechtshofenSt. Leonhard am ForstSt. Martin-KarlsbachSt. OswaldSchollach (Niederösterreich)Schönbühel-AggsbachTexingtalWeitenYbbs an der DonauYspertalZelking-MatzleinsdorfNiederösterreich Lage der Gemeinde Leiben im Bezirk Melk (anklickbare Karte)
Über dieses Bild
Vorlage:Infobox Gemeinde in Österreich/Wartung/Lageplan Imagemap

Burgruine Weitenegg mit dem Stift Melk im Hintergrund
Quelle: Gemeindedaten bei Statistik Austria

Leiben ist eine Marktgemeinde mit 1365 Einwohnern (Stand 1. Jänner 2017) im Bezirk Melk in Niederösterreich. 1971 erfolgte der Zusammenschluss mit der ehemals eigenständigen Gemeinde Lehen und 1972 der mit Weitenegg.

Geografie

Leiben liegt am Südrand des Waldviertels im Tal des Weitenbaches in Niederösterreich. Die Fläche der Marktgemeinde umfasst 12,54 Quadratkilometer. 27,12 Prozent der Fläche sind bewaldet.

Gemeindegliederung

Das Gemeindegebiet umfasst folgende neun Ortschaften (in Klammern Einwohnerzahl Stand 1. Jänner 2015[1]):

  • Ebersdorf (140)
  • Kaumberg (37)
  • Lehen (130)
  • Leiben (745)
  • Losau (110)
  • Mampasberg (73)
  • Neu-Weinzierl (27)
  • Urfahr (32)
  • Weinzierl (19)
  • Weitenegg (39)

Die Gemeinde besteht aus den Katastralgemeinden Ebersdorf, Lehen, Leiben, Losau, Mampasberg und Weitenegg.

Einwohnerentwicklung

Nach dem Ergebnis der Volkszählung 2001 gab es 1289 Einwohner. 1991 hatte die Marktgemeinde 1344 Einwohner, 1981 1304 und im Jahr 1971 1264 Einwohner.

Politik

Gemeinderatswahlen
 %
70
60
50
40
30
20
10
0
59,48  %
(-2,85 %p)
40,52  %
(+2,85 %p)
2010



2015



Der Gemeinderat hat 19 Sitze. Bei der Gemeinderatswahl 2005 erreichte die SPÖ 13 und die ÖVP 6 Mandate. Bei der Gemeinderatswahl 2010 verlor die SPÖ einen Sitz an die ÖVP.[2]

Bürgermeister
  • 2000–2013 Karl-Heinz Spring (SPÖ)[3]
  • 2013–2016 Franz Raidl (SPÖ)[4]
  • seit 2016 Gerlinde Schwarz (SPÖ)

Kultur und Sehenswürdigkeiten

  • Burgruine Weitenegg
Die weitläufige Burganlage in Ost-West-Richtung ist urkundlich 1108 genannt. Der markante Bergfried wurde im 12. Jahrhundert errichtet und im Spätmittelalter um 2 Geschosse erhöht. Seit Mitte des 18. Jahrhunderts ist die Burg dem Verfall preisgegeben.
Regelmäßige Veranstaltungen
  • Osterausstellung
  • Fest der Sinne
  • Herbstrallye
  • Hobby-Kunst-Advent
  • Bass Island

Wirtschaft

Nichtlandwirtschaftliche Arbeitsstätten gab es im Jahr 2001 47, land- und forstwirtschaftliche Betriebe nach der Erhebung 1999 47. Die Zahl der Erwerbstätigen am Wohnort betrug nach der Volkszählung 2001 619. Die Erwerbsquote lag 2001 bei 49,03 Prozent.

Die 1846 in Wien gegründete Farbenfabrik Habich übernahm 1921 die Ultramarin-Fabrik Setzer in Weitenegg, siedelte die Produktion hierher – an die logistisch günstige Donau – und erzeugt auch heute eine Palette an Pigmenten für Lacke und Baustoffe, darunter Bismutvanadat.[5]

  Commons: Leiben  – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

  1. Statistik Austria, Bevölkerung am 1.1.2015 nach Ortschaften
  2. Endergebnis der Gemeinderatswahl 2010
  3. Schwerer Entschluss. Rücktritt von SPÖ-Urgestein Karl-Heinz Spring NÖN Melk, 22. Jänner 2013
  4. Bürgermeisterwechsel. Knalleffekt in Leiben: Raidl tritt zurück. NÖN Melk, 16. Juli 2016
  5. Unternehmensgeschichte habich.com, abgerufen 4. Oktober 2017.