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vom 29.06.2017, aktuelle Version,

Liste der denkmalgeschützten Objekte in Sankt Andrä (Kärnten)

Die Liste der denkmalgeschützten Objekte in Sankt Andrä enthält die 28 denkmalgeschützten, unbeweglichen Objekte der Gemeinde Sankt Andrä in Kärnten.[1]

Denkmäler

Foto   Denkmal Standort Beschreibung
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ObjektID: 87782
Mühldorfer Höhe
Standort
KG: Eisdorf

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Kath. Filialkirche hl. Sebastian und Friedhof
ObjektID: 68291
Siebending
Standort
KG: Eitweg

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Kath. Filialkirche hl. Martin und Kirchhof
ObjektID: 68290
Fischering
Standort
KG: Fischering
Urkundlich 1619 erwähnt. Kleiner Bau, West-Turm mit Bogenöffnungen im Erdgeschoß, Schlitzfenster in zwei Geschoßen darüber, Spitzhelm. Strebepfeiler am Langhaus. Südlich des Chores Anbauten. - In einen südlichen Strebepfeiler eingemauert ein pyramidenförmiger Aufsatz von einem römerzeitlichen Grabaltar mit der Darstellung einer Sirene und Lindenblattranken.[2]

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Grenzstein
ObjektID: 77959
Fischering
Standort
KG: Fischering

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Friedhofskapelle
ObjektID: 77969
Fischering
Standort
KG: Fischering
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ObjektID: 77967
Sankt Jakob
Standort
KG: Framrach
Auf einem Hügel stehend. 1856-80 errichtete Saalkirche (im Kern älter?); der West-Turm lauf Inschrift-Tafel 1856. 1994 Gesamtrestaurierung; Raumfassung spätes 19. Jahrhundert und späthistorische Fassung der Ausstattung. - Im einschiffigen Langhaus Tonnengewölbe mit Stichkappen; Pilastergliederung und verkröpfte Gesimse. Altarraum mit 5/8-Schluss, Klostergewölbe. Südlicher Sakristeianbau, zweigeschoßig. - Ornamentale Gewölbemalerei: im Langhaus Felder mit Heiliger Familie, über der Empore heilige Cäcilie. - Hochaltar, neugotisch, 19. Jahrhundert mit Statuen in den Nischen, 1994 restauriert. Zwei Seitenaltäre um 1720, deren Fassung und Figuren 19. Jahrhundert, links Maria Immaculata, rechts heiliger Antonius Abbas; Kanzelkorb Anfang 18. Jahrhundert. 1994 restauriert.[3]

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Kath. Filialkirche hl. Laurentius
ObjektID: 61750
Gemmersdorf
Standort
KG: Gemmersdorf
Hauptartikel: Filialkirche Gemmersdorf
f1

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Kath. Pfarrkirche hl. Ulrich und Friedhof
ObjektID: 68292
St. Ulrich
Standort
KG: Gemmersdorf
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ObjektID: 61989
Jakling
Standort
KG: Jakling
Kleiner barocker Bau, Turm an der Süd-Seite des eingezogenen Chors mit Spitzhelm und gekuppelten Schallfenstern. Zweijochiges Langhaus, Tonnengewölbe mit Stichkappen und Putzrippen; fünfseitige Wandvorlagen. Chor mit einem Joch und 3/8-Schluss, Kreuzgratgewölbe. Sakristei im Turmerdgeschoß kreuzgratgewölbt.[4]
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ObjektID: 77961
Kollegg 5
Standort
KG: Kollegg
Das heutige Schloss Kollegg ist ein dreigeschossiger Bau und wurde im 16. Jahrhundert auf rechteckigem Grundriss errichtet. Die Fassade Richtung Osten weist vorspringende Ecktürme auf. Die Gebäude des 19. Jahrhunderts bilden gemeinsam mit der Westseite des Schlosses einen Hof. An der Westseite befindet sich außerdem ein Rundbogenportal mit Akanthusbekrönung (um 1700). Eine Thomaskapelle wurde urgundlich 1619 erwähnt. Im 20. Jahrhundert wurden eingreifende Umbauten vorgenommen.

Das Schloss Kollegg war von 1455 bis Mitte des 16. Jahrhunderts im Besitz der Familie Kohlweis. 1591 wurde es von Georg Sigmund von Neuhaus erworben, 1693 vom Domstift Sankt Andrä und schließlich 1931 vom Jesuitenkolleg Sankt Andrä.[5]

BW Datei hochladen Pfarrhof
ObjektID: 62353
Lamm 52
Standort
KG: Lamm
Beim Pfarrhof handelt es sich um ein von einem Walmdach bedecktes, eingeschossiges Gebäude, welches sich direkt an der Wehrmauer der Pfarrkirche Sankt Georg befindet. Es wurde im 17. Jahrhundert erbaut und in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts verändert.[6]
Datei hochladen Kath. Pfarrkirche hl. Georg und Friedhof
ObjektID: 62354
Lamm 72
Standort
KG: Lamm
Hauptartikel: Georgskirche (Lamm)
f1
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ObjektID: 77968
Maria Rojach
Standort
KG: Lindhof

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Kath. Pfarrkirche Mariae Himmelfahrt und ehem. Wehrkirchhof
ObjektID: 68276
Maria Rojach
Standort
KG: Lindhof
Hauptartikel: Pfarrkirche Maria Rojach
f1

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Schloss Mosern, Mosingerhof
ObjektID: 34794
Mosern 1, 1a
Standort
KG: Mosern

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Kath. Pfarrkirche hl. Johannes der Täufer und Friedhof
ObjektID: 77966
Pölling
Standort
KG: Pölling

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Kath. Filialkirche hl. Oswald und Friedhof
ObjektID: 62916
Schönweg
Standort
KG: Schönweg
Von Friedhof umgeben. Urkundliche Erwähnung 1371 (?). Gotischer Bau, das Langhaus in den Mauern noch romanisch, gleich breiter gotischer Chor Ende des 14. Jahrhunderts. 1993 Außenrestaurierung. Zweistufige Strebepfeiler. - Süd-Turm mit Pyramidenhelm und Drillingsarkaden im Glockengeschoß. An der West-Fassade Rundfenster mit Fischblasenmaßwerk; Vordach auf Mauerpfeilern. Gotisch profiliertes spitzbogiges West-Portal um 1400, Tympanon auf Kragsteinen, eisenbeschlagene Tür. Bei der Gesamtrestaurierung 1977/78 Aufdeckung von Gewölbemalereien Anfang des 17. Jahrhunderts. Im ursprünglich flach gedeckten Langhaus dreijochiges Tonnengewölbe mit Stichkappen. Fenster erneuert. Rundbogiger Triumphbogen. Chor einjochig, 5/8-Schluss, Kreuzrippengewölbe auf Konsolen, vier Konsolköpfe, drei gotische Maßwerkfenster. - Hochaltar um 1720 mit Figuren Heilige Oswald, Petrus und Paulus. - Glocke bezeichnet 1639.

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Kath. Pfarrkirche hl. Andreas
ObjektID: 68289
Andreas-Platz 1
Standort
KG: St. Andrä
f1
Datei hochladen Kapelle hl. Johannes Nepomuk/Blaikenkapelle
ObjektID: 77950
St. Andrä
Standort
KG: St. Andrä
Die Nepomukkapelle steht in der Blaike östlich unterhalb der Stadt an der Lavant. Laut Inschrift am Giebel wurde die Kapelle 1846 errichtet. Sie setzt sich aus einem Kapellenraum und einem vorgelagerten Säulenportikus mit Dreiecksgiebel zusammen und wird von einem Dachreiter mit Zwiebelhelm bekrönt. Über dem Innenraum wölbt sich ein gedrücktes Klostergewölbe mit Stichkappen.[7]
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ObjektID: 91845
St. Andrä
Standort
KG: St. Andrä
Datei hochladen Bischöfliche Residenz und ehem. Jesuitenkolleg/heute Altersheim Haus Elisabeth
ObjektID: 34790
St. Andrä 1
Standort
KG: St. Andrä
Das Jesuitenkolleg steht nördlich der Stadtpfarrkirche und dient heute als Altersheim. Das Gebäude wurde im 17. Jahrhundert erbaut, die Fassade im letzten Viertel des 18. Jahrhunderts erneuert. Im 19. Jahrhundert wurde die dominierende Stiegenhausanlage angebaut. Die Fassade wird von der Riesenpilasterordnung gegliedert. Die Fenster des Hauptgeschoßes sind mit Segment- und Dreiecksgiebel ausgestattet. Das große Portal wird von Pilasterordnungen gerahmt und ist am Aufsatz mit „IHS“ bezeichnet. Im Erdgeschoß des Haupttraktes ist das Wappen des Bischofs von Lavant Georg Stobäus von Palmburg angebracht. Weiters finden sich römerzeitliche Grabinschriften.[7]
Datei hochladen Ehem. Salzburger Pfleghof/Pfleghaus
ObjektID: 34791
St. Andrä 14
Standort
KG: St. Andrä
Der ehemalige Salzburger Pflegehof steht am südlichen Ortsausgang beim ehemaligen Südtor. Der große rechteckige Bau mit zwei Geschoßen wird von einem hohen Walmdach bedeckt. Über dem von einem Wellgiebel gerahmten Portal ist eine Kartusche mit dem Wappen des Salzburger Erzbischofs Sigismund III. Christoph von Schrattenbach mit Chronogramm angebracht. Der gegenüberliegende Wirtschaftshof ist an die Stadtmauer angebaut weist über dem rundbogigen Portal ein gemaltes Wappen von 1793 auf.[8]
BW Datei hochladen Teil der Stadtmauer
ObjektID: 77940
St. Andrä 17
Standort
KG: St. Andrä
Datei hochladen Pfarrhof/ehem. Propsteihof und Stadtmauer
ObjektID: 68281
St. Andrä 2
Standort
KG: St. Andrä
Der ehemalige Propsteihof ist ein zweigeschoßiger Bau. Der südlich an die Pfarrkirche anschließende Arkadenhof besitzt in beiden Geschoßen Pfeilerarkaden.[9]

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Wallfahrtskirche Maria Loreto und Jesuitenfriedhof
ObjektID: 69605
Wölzing-St. Andrä 1
Standort
KG: St. Andrä
f1
Datei hochladen Ehem. Dominikanerinnenkloster Maria Loreto
ObjektID: 69606
Wölzing-St. Andrä 19
Standort
KG: St. Andrä
Das Kloster Maria Loretto, nördlich der Lorettokirche, ist mit dieser durch den Sakristeianbau verbunden. Das seit 1665 bestehende Kloster der Dominikanerinnen wurde 1782 aufgelöst und kam zuerst in den Besitz des Religionsfonds. Später als es im Privatbesitz war, wurde im Gebäude eine Brauerei eingerichtet. Seit 1880 ist es ein zum Jesuitenkolleg gehörendes Noviziat der Töchter der göttlichen Liebe, die im Gebäude eine Schule mit Internat betreiben. Die große, über hufeisenförmigen Grundriss errichtete Anlage wurde mehrfach umgebaut, zuletzt 1985 nach Plänen von Felix Orsini-Rosenberg.[7]
Datei hochladen Pfarrhof und Mesnerhaus
ObjektID: 77948
Wölzing-St. Andrä 2
Standort
KG: St. Andrä
Das Mesnerhaus steht östlich der Loreto-Kirche und ist mit dieser durch eine Mauer mit barockem Portal mit Pilastern verbunden. Das Haus ist ein einfacher barocker Bau mit Walmdach.[7]
Datei hochladen Friedhofskapelle-Bischofskapelle
ObjektID: 1591
St. Andrä 2
Standort
KG: St. Andrä
Die Friedhofskapelle ist ein neoklassizistischer Bau aus dem 19. Jahrhundert mit Säulenvorhalle. In ihr befinden sich Gräber von Lavanttaler Bischöfen.[7]

Legende

Quelle für die Auswahl der Objekte sind die vom BDA jährlich veröffentlichten Denkmallisten des jeweiligen Bundeslandes.[1] Die Tabelle enthält im Einzelnen folgende Informationen:

Foto: Fotografie des Denkmals. Klicken des Fotos erzeugt eine vergrößerte Ansicht. Daneben finden sich ein oder zwei Symbole:
Das Symbol bedeutet, dass weitere Fotos des Objekts verfügbar sind. Durch Klicken des Symbols werden sie angezeigt.
Durch Klicken des Symbols können weitere Fotos des Objekts in das Medienarchiv Wikimedia Commons hochgeladen werden.
Denkmal: Bezeichnung des Denkmals. Es ist die Bezeichnung angegeben, wie sie vom Bundesdenkmalamt (BDA) verwendet wird. Weiters ist die interne Objekt-Identifikationsnummer (ObjektID) angeführt.
Standort: Es ist die Adresse angegeben. Bei freistehenden Objekten ohne Adresse (zum Beispiel bei Bildstöcken) ist im Regelfall eine Adresse angegeben, die in der Nähe des Objekts liegt. Durch Aufruf des Links Standort wird die Lage des Denkmals in verschiedenen Kartenprojekten angezeigt. Darunter ist die Katastralgemeinde (KG) angegeben.
Beschreibung: Kurze Angaben zum Denkmal.

Die Tabelle ist alphabetisch nach dem Standort des Denkmals sortiert. Das Sortierkriterium ist die Katastralgemeinde und innerhalb dieser die Adresse.

Durch Klicken von „Karte mit allen Koordinaten“ (rechts oben im Artikel) wird die Lage aller Denkmale im gewählten Kartenobjekt angezeigt.

Abkürzungen des BDAs: BR … Baurecht, EZ … Einlagezahl, GB … Grundbuch, GstNr. … Grundstücksnummer, KG … Katastralgemeinde, 0G … Grundstücksnummernadresse
  Commons: Denkmalgeschützte Objekte in Sankt Andrä  – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

  1. 1 2 Kärnten – unbewegliche und archäologische Denkmale unter Denkmalschutz. (PDF), (CSV). Bundesdenkmalamt, Stand: 7. Juni 2017.
  2. Dehio-Handbuch. Die Kunstdenkmäler Österreichs. Kärnten. Anton Schroll, Wien 2001, ISBN 3-7031-0712-X, S. 139.
  3. Dehio-Handbuch. Die Kunstdenkmäler Österreichs. Kärnten. Anton Schroll, Wien 2001, ISBN 3-7031-0712-X, S. 738.
  4. Dehio-Handbuch. Die Kunstdenkmäler Österreichs. Kärnten. Anton Schroll, Wien 2001, ISBN 3-7031-0712-X, S. 326.
  5. Dehio-Handbuch. Die Kunstdenkmäler Österreichs. Kärnten. Anton Schroll, Wien 2001, ISBN 3-7031-0712-X, S. 413.
  6. Dehio-Handbuch. Die Kunstdenkmäler Österreichs. Kärnten. Anton Schroll, Wien 2001, ISBN 3-7031-0712-X, S. 440.
  7. 1 2 3 4 5 Dehio-Handbuch. Die Kunstdenkmäler Österreichs. Kärnten. Anton Schroll, Wien 2001, ISBN 3-7031-0712-X, S. 715.
  8. Dehio-Handbuch. Die Kunstdenkmäler Österreichs. Kärnten. Anton Schroll, Wien 2001, ISBN 3-7031-0712-X, S. 716.
  9. Dehio-Handbuch. Die Kunstdenkmäler Österreichs. Kärnten. Anton Schroll, Wien 2001, ISBN 3-7031-0712-X, S. 713.
  10. § 2a Denkmalschutzgesetz im Rechtsinformationssystem der Republik Österreich.