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vom 30.06.2017, aktuelle Version,

Liste der denkmalgeschützten Objekte in Sankt Peter-Freienstein

Die Liste der denkmalgeschützten Objekte in Sankt Peter-Freienstein enthält die 14 denkmalgeschützten, unbeweglichen Objekte der Gemeinde Sankt Peter-Freienstein im steirischen Bezirk Leoben.[1]

Denkmäler

Foto   Denkmal Standort Beschreibung
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ObjektID: 89086
Schulstraße 10a
Standort
KG: Hessenberg
Restliche Gebäude und Anlagen eines im 19. Jahrhundert entstandenen Kalksteinbruches mit mehreren Kalköfen, der im 20. Jahrhundert eingestellt wurde.[2] Gelände und Gebäude werden heute für den Fuhrpark der Gemeinde und für das Feuerwehrrüsthaus genutzt.
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ObjektID: 71224
Kapelleiten
Standort
KG: Hessenberg
Von zirka 900 bis 700 v. Chr. befand sich auf dem Kulm eine urnenfelderzeitliche Siedlung, in der schätzungsweise 200 bis 300 Menschen wohnten. Der Siedlungsbereich erstreckt sich über die Gemeinden Sankt Peter-Freienstein und Trofaiach.

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Kath. Filialkirche, Wallfahrtskirche Maria Sieben Schmerzen m. Befestigungs- u. Toranlage m. Brücke sowie Hl. Grab-Kapelle
ObjektID: 89076
Freiensteinweg 7
Standort
KG: St. Peter-Freienstein
Die Wallfahrtskirche „Maria Sieben Schmerzen auf Freienstein“ wurde um 1662 von den Leobener Jesuiten auf dem Platz und den Resten der ehemalige Grafschaftsburg Leoben (später Freienstein genannt) errichtet.
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ObjektID: 89081
Gmeingrube 1
Standort
KG: St. Peter-Freienstein
1817 erbaute Andreas Töpper mit seinem Schwager Mathias Jandl eine Blechwalzfabrik. 1908 wurde das Werk von Carl Cosack in eine Papier- und Pappenfabrik umgebaut, die 1927 geschlossen wurde. Die Fabrikanlage wurde weitgehend abgerissen und teilweise in Wohnungen umgebaut.
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ObjektID: 89082
Gmeingrube 3
Standort
KG: St. Peter-Freienstein
Arbeiterwohnhaus für das Blechwalzwerk und die spätere Pappefabrik in der Gmeingrube

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Schloss Friedhofen
ObjektID: 36548
Hammergasse 2
Standort
KG: St. Peter-Freienstein
Wuchtiger einstöckiger quadratischer Bau mit Ecktürmen und einem Glockenturm. Wer das Schloss erbaut hat und wann es erbaut wurde ist unbekannt. 1530 erwarb es Siegmund Freiherr von Herberstein. 1856 kam es an den Leobener Bürger Anton Krempl, dessen Nachkommen (Familie Aubell) noch heute Schlosseigentümer sind.

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Schlossanlage Freienstein
ObjektID: 83969
Schloßweg 1, 2, 3, 4
Standort
KG: St. Peter-Freienstein
1635 wird der ehemalige Velnhof zum Unterschied zur verfallenen Burg Freienstein „Neuschloß Freienstein“ genannt. 1652 kommt der Hof gemeinsam mit der Burgruine an die Leobner Jesuiten, die ihn ausbauen und von hier aus die Herrschaft Freienstein verwalten. Nach Aufhebung des Jesuitenordens 1773 übernimmt der Staat den Besitz. In den folgenden Jahrzehnten gibt es eine Reihe meist adeliger Besitzer. Nach 2000 wurden die Gebäude in Wohnungen umgebaut, die vermietet werden.
BW Datei hochladen Ehem. Verwaltungsgebäude, sog. Steinhaus
ObjektID: 89074

seit 2017

Traidersbergstraße 2
Standort
KG: St. Peter-Freienstein
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ObjektID: 101796
Traidersbergstraße 3
Standort
KG: St. Peter-Freienstein
Der Pfarrhof ist ein Teil des Gebäudekomplexes Steinhaus. Im Steinhaus war von 1188 bis 1848 das Landgericht für die weitere Umgebung untergebracht, das für die hohe Gerichtsbarkeit, also auch für die Verhängung von Todesstrafen, zuständig war. Im Bereich von St. Peter Freienstein befanden sich vier Galgen.

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Kath. Pfarrkirche St. Peter und Kirchhof
ObjektID: 89073
Traidersbergstraße 18
Standort
KG: St. Peter-Freienstein
Über die Gründung der Kirche gibt es keine Dokumente. 1188 wird sie von Herzog Otakar IV dem Kloster Admont verliehen. In den folgenden Jahrhunderten war sie bis 1892 häufig eine Filialkirche von Trofaiach.

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Wasserreservoir Donawitz
ObjektID: 86459
Vordernberger Straße
Standort
KG: St. Peter-Freienstein
Hauptartikel: Wasserreservoir Donawitz
f1
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ObjektID: 89078

Standort
KG: St. Peter-Freienstein
Die 1672 erbaute Kreuzigungsgruppe-Kapelle hat eine zweiflügelige Holztüre und ein Schmiedeeisengitter. Sie enthält eine monumentale spätgotische Kreuzigungsgruppe, bestehend aus Christus am Kreuz und den Statuen von Maria und Johannes, die um das Jahr 1515 datiert wird. Die Figuren sind aus Holz mit Bemalung. An den Seitenwänden befindet sich je ein Gemälde.
Datei hochladen Nischen- /Kapellenbildstock
ObjektID: 101795

Standort
KG: St. Peter-Freienstein
Kapelle im Bereich der Wallfahrtskirche Maria-Freienstein, in der der heilige Dismas dargestellt wird.

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Ansitz Tollinghof
ObjektID: 43321
Tollinggraben 2
Standort
KG: Tollinggraben
Reste eines mittelalterlichen Wehrhofes, der 1160 erstmals urkundlich genannt wurde.

Legende

Quelle für die Auswahl der Objekte sind die vom BDA jährlich veröffentlichten Denkmallisten des jeweiligen Bundeslandes.[1] Die Tabelle enthält im Einzelnen folgende Informationen:

Foto: Fotografie des Denkmals. Klicken des Fotos erzeugt eine vergrößerte Ansicht. Daneben finden sich ein oder zwei Symbole:
Das Symbol bedeutet, dass weitere Fotos des Objekts verfügbar sind. Durch Klicken des Symbols werden sie angezeigt.
Durch Klicken des Symbols können weitere Fotos des Objekts in das Medienarchiv Wikimedia Commons hochgeladen werden.
Denkmal: Bezeichnung des Denkmals. Es ist die Bezeichnung angegeben, wie sie vom Bundesdenkmalamt (BDA) verwendet wird. Weiters ist die interne Objekt-Identifikationsnummer (ObjektID) angeführt.
Standort: Es ist die Adresse angegeben. Bei freistehenden Objekten ohne Adresse (zum Beispiel bei Bildstöcken) ist im Regelfall eine Adresse angegeben, die in der Nähe des Objekts liegt. Durch Aufruf des Links Standort wird die Lage des Denkmals in verschiedenen Kartenprojekten angezeigt. Darunter ist die Katastralgemeinde (KG) angegeben.
Beschreibung: Kurze Angaben zum Denkmal.

Die Tabelle ist alphabetisch nach dem Standort des Denkmals sortiert. Das Sortierkriterium ist die Katastralgemeinde und innerhalb dieser die Adresse.

Durch Klicken von „Karte mit allen Koordinaten“ (rechts oben im Artikel) wird die Lage aller Denkmale im gewählten Kartenobjekt angezeigt.

Abkürzungen des BDAs: BR … Baurecht, EZ … Einlagezahl, GB … Grundbuch, GstNr. … Grundstücksnummer, KG … Katastralgemeinde, 0G … Grundstücksnummernadresse

Literatur

  • Kurt Woisentschläger, Peter Krenn: Die Kunstdenkmäler Österreichs. Dehio-Handbuch Steiermark: (ohne Graz). Hrsg.: Bundesdenkmalamt. Anton Schroll & Co, Wien 1982, ISBN 3-7031-0532-1, S. 482483.
  Commons: Denkmalgeschützte Objekte in Sankt Peter-Freienstein  – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

  1. 1 2 Steiermark – unbewegliche und archäologische Denkmale unter Denkmalschutz. (PDF), (CSV). Bundesdenkmalamt, Stand: 13. Juni 2017.
  2. Karlheinrich Tinti : Das Kalkwerk in St. Peter-Freienstein (Steiermark). In: Montanhistorischer Verein Österreich: res montanarum , Heft 29/2002, S. 30–35.
  3. § 2a Denkmalschutzgesetz im Rechtsinformationssystem der Republik Österreich.