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vom 27.12.2017, aktuelle Version,

Liste der denkmalgeschützten Objekte in Wien/Hernals

Die Liste der denkmalgeschützten Objekte in Wien-Hernals enthält die 56 denkmalgeschützten, unbeweglichen Objekte des 17. Wiener Gemeindebezirks Hernals.[1]

Denkmäler

Foto   Denkmal Standort Beschreibung

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Natursteinplastik "Kuh und Kalb"
ObjektID: 76164
Alszeile
Standort
KG: Dornbach
Die Natursteinplastik "Kuh und Kalb" wurde 1964 von Alfred Kurz geschaffen. Sie befindet sich bei der Adresse Alszeile 118.

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Pavillon
ObjektID: 76448
Alszeile
Standort
KG: Dornbach
Der Pavillon im Pfarrgarten der Dornbacher Pfarrkirche ist ein barockes, zweigeschoßiges Gartenhaus über quadratischem Grundriss mit Mansardenzeltdach, wobei abgerundete Ecken einen oktogonalen Eindruck erzeugen. Der Pavillon stammt vermutlich aus der ersten Hälfte des 17. Jahrhunderts.

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Kath. Pfarrkirche, Sühnekirche hl. Herz Jesu
ObjektID: 52259
Alszeile 7
Standort
KG: Dornbach
Die Herz-Jesu-Sühnekirche wurde 1931/32 nach Plänen von Bruno Buchwieser senior erbaut und 1937 zur Pfarre erhoben. Bei dem Kirchengebäude handelt es sich um eine Säulenbasilika in frühchristlich-romaisierendem Stil mit angebautem Turm und anschließendem Pfarrhaus.

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Hauerhaus, Friedrich-Schmidt-Haus
ObjektID: 41677
Andergasse 8
Standort
KG: Dornbach
Die sogenannte Bärenvilla diente als Wohn- und Arbeitsstätte von Friedrich von Schmidt, Otto Jarl und Karin Jarl-Sakellarios. Das im Kern hakenförmige Weinhauerhaus aus dem Anfang des 19. Jahrhunderts wurde mehrfach umgebaut und vergrößert. Die Terrasse mit Torturm wurde 1879 von Franz Glaser errichtet.

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Wohnhausanlage Ernest-Bevin-Hof
ObjektID: 8528
Andergasse 12-22, ger. Nr.
Standort
KG: Dornbach
Der Ernest-Bevin-Hof wurde zwischen 1956 und 1958 nach Plänen von Siegfried Theiss, Hans und Walter Jaksch und Franz Peydl entworfen. Noch während der Bauzeit wurde der Gemeindebau mit zahlreichen Kunstwerken ausgestattet.
Datei hochladen Sozialer Wohnbau
ObjektID: 52257
Balderichgasse 23-29
Standort
KG: Dornbach
Der zwischen 1922 und 1924 entstandene Gemeindebau wurde von Karl Ehn geplant. Es handelt sich bei dem Bauwerk um eine geschlossene Blockverbauung um einen zentralen Hof. Die Fassade wurde durch steile Dachgiebel, Polygonalerker und sparsames Dekor gegliedert.

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Dreifamilienhaus
ObjektID: 74756
Braungasse 38
Standort
KG: Dornbach
Das Mehrfamilienhaus wurde 1930 nach Plänen von Kurt Klaudy im Internationalen Stil errichtet. Als Stilmittel dienen Fensterbänder und ein kleiner, halbrunder Balkon.

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Villa Graßberger
ObjektID: 52286
Braungasse 41
Standort
KG: Dornbach
Die Graßberger-Villa wurde zwischen 1908 und 1909 von Jože Plečnik errichtet und in den 1950er Jahren aufgestockt, wobei die Fassade stark verändert wurde. 1994–1995 wurde die Villa in den Originalzustand rückgebaut.[2]

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Wasserbehälter Schafberg 1 samt Ein- und Auslaufbauwerk
ObjektID: 12852
Czartoryskigasse 90
Standort
KG: Dornbach
Der Wasserbehälter am Schafberg entstand 1896 im Zuge der Erweiterung der I. Wiener Hochquellenwasserleitung. Der kleine Schieberkammerbau erhielt ein nachklassizistisches-historistisches Aussehen im Rundbogenstil.

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Sozialer Wohnbau
ObjektID: 52294
Dornbacher Straße 84a
Standort
KG: Dornbach
Der Gemeindebau entstand 1928 nach Plänen von Walter Raschka.

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Wohnhaus, Blöckingerhof
ObjektID: 41678
Dornbacher Straße 91
Standort
KG: Dornbach
Der Blöckingerhof ist ein zweigeschoßiges traufständiges barockes Wohnhaus unter Schopfwalmdach, das im Kern aus der frühen Neuzeit stammt. Die Fassadengestaltung stammt aus dem Ende des 18. Jahrhunderts und verfügt über josephinische Fenstergitter.

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Kapelle hl. Anna
ObjektID: 74753
bei Dornbacher Straße 121
Standort
KG: Dornbach
Die Votivkirche zur heiligen Anna ist ein neobarocker Saalbau mit eingezogenem polygonalen Schluss und Sakristeianbau, der 1717 anstelle einer hölzernen Pestkapelle errichtet und 1773 vergrößert wurde. An der Eingangsfassade befindet sich eine Figurengruppe mit der heiligen Anna Selbdritt die vermutlich aus dem 16. Jahrhundert stammt, rechts daneben ein Kruzifix aus der Zeit um 1720. Das Altarbild (1717) zeigt die heilige Sippe, zudem befinden sich im Inneren vier barocke Figuren.

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Schule
ObjektID: 74758
Dr.-Josef-Resch-Platz 16
Standort
KG: Dornbach
Die Schule der Stadt Wien entstand um 1910 und wurde als freistehender, viergeschoßiger Bau mit Innenhof ausgeführt. Die Fassade wurde mittels seichter Risalitgliederung und sparsamen Dekor aus Blattornamenten und Kartuschen gegliedert.

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Reliefs "Arbeit" und "Feiertag"
ObjektID: 52254
Dürauergasse 9-13
Standort
KG: Dornbach
Die keramischen Wandreliefs "Arbeit" und "Feiertag" wurden von Eduard Robitschko geschaffen. Unter den Kunstwerken der Wiener Gemeindebauten ist diese Arbeit die früheste zum Thema Freizeit und die einzige mit einer Gegenüberstellung zur Thema Arbeit. Die Tafel "Arbeit" zeigt männliche Arbeiter vor Gebäuden, die Tafel "Feiertag" einen musizierenden und einen Ball spielenden Mann sowie andere Freizeitmotive. Darunter befinden sich zwei nackte Frauen mit Kindern.

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Wiener Vorortelinie – Teilbereich mit Station Hernals
ObjektID: 74519
Hernalser Hauptstraße 177
Standort
KG: Dornbach
Die Vorortelinie wurde 1898 eröffnet und war ursprünglich ein Teil der Wiener Stadtbahn. So wie diese wurde sie nach Plänen von Otto Wagner gebaut. Nach dem Ersten Weltkrieg wurde sie jedoch nicht als Teil der Elektrischen Stadtbahn in Betrieb genommen, sondern hauptsächlich für den Güterverkehr eingesetzt. Erst 1987 wurde sie als Schnellbahnlinie wieder ein Teil des Öffentlichen Nahverkehrs. Dabei konnten nur drei der ursprünglichen Stationen wieder genutzt werden.

Der Bahnhof Wien Hernals ist ein monumentaler Baublock mit Eckrisaliten und stammt noch original von Wagner.


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Kruzifix, Türkenkreuz
ObjektID: 74768
Hernalser Hauptstraße 180, bei der Heigerleinstraße
Standort
KG: Dornbach
Das Türkenkreuz ist ein Holzkruzifix auf einem Steinsockel, das vermutlich 1924 aufgestellt wurde.

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Sozialer Wohnbau, Türkenritthof
ObjektID: 52262
Hernalser Hauptstraße 190-192
Standort
KG: Dornbach
Die Wohnhausanlage der Gemeinde Wien entstand zwischen 1927 und 1928, für die Planung war der Architekt Paul Hoppe verantwortlich. Die Anlage besteht aus einem straßenseitigen Ehrenhof mit niedrigem Tortrakt. Die Steingruppe Türkenritt stammt vom Bildhauer Heinrich Karl Scholz und stellt einen früheren Hernalser Brauch zur Verhöhnung der Türken dar.

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Sozialer Wohnbau, Eifler-Hof
ObjektID: 52256
Hernalser Hauptstraße 221
Standort
KG: Dornbach
Der Eifler-Hof wurde zwischen 1930 und 1931 nach Plänen von Otto Prutscher entworfen, wobei er der damals vorherrschenden Gemeindebau-Architektur durch elementar blockhafte Architektur mit kubischen Bauelementen folgte. Die regelmäßige Blockverbauung um einen begrünten Innenhof wirkt von außen kühl und wurde weitgehend dekorlos ausgeführt.

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Kath. Filialkirche, hl. Thomas Morus, Schafbergkirche
ObjektID: 74752
Josef-Redl-Gasse
Standort
KG: Dornbach
Die Schafbergkirche entstand zwischen 1950 und 1957 nach Plänen von Franz Graf. Es handelt sich bei der Kirche um einen schlichten Saalbau unter einem Satteldach mit Chorturm, kleiner, eingezogener Apsis, angebauter Sakristei sowie vorspringender Taufkapelle.
Datei hochladen Siedlung Heuberg, sog. Häuser mit einer Mauer
ObjektID: 112586
Röntgengasse 138
Standort
KG: Dornbach
Das System „Haus mit einer Mauer“ wurde von Adolf Loos entwickelt, zum Patent angemeldet und zwischen 1921 und 1924 in der Heuberg-Siedlung angewendet. Loos war zu jener Zeit Chefarchitekt des Wiener Siedlungsamtes, die Heuberg-Siedlung plante er gemeinsam mit Hugo Mayer. Die Häuser wurden unter Mitwirkung der zukünftigen Bewohner, meist Arbeits- oder Obdachlose, errichtet.

Beim Haus mit einer Mauer sind die Außenwände selbsttragend und enthalten alle Installationen, der Rest wird in Holz ausgeführt. Damit sind sehr flexible Wohneinheiten möglich. Teil des Konzepts am Heuberg waren die der damaligen wirtschaftlichen Situation entsprechenden Nutzgärten.

Ursprünglich verfügten die Häuser außen über eine Holzschindelverkleidung,[3] die später durch Eternit ersetzt wurde. Die Häusergruppe wurde renoviert und die Eternitverkleidungen entfernt. Die Pultdächer sind mit Bitumen abgeschlossen. Von den ursprünglich 40 Einheiten der Siedlung sind nur noch wenige fragmentarisch erhalten.


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Brunnen
ObjektID: 52289
Rosenackerstraße 19-21
Standort
KG: Dornbach
Die Brunnenanlage in der Wohnhausanlage Freiheitssiedlung ist ein Kunstwerk von Wander Bertoni mit drei Keramiksäulen in der Höhe von 2,5 bis 3 Metern.

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Wartehäuschen
ObjektID: 76497
Rudolf-Kirchschläger-Platz
Standort
KG: Dornbach
Das Wartehaus ist ein Holzständerbau vom Ende des 19. Jahrhunderts.

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Kath. Pfarrkirche, Dornbacher Pfarrkirche hll. Peter und Paul
ObjektID: 66338
Rupertusplatz
Standort
KG: Dornbach
Die Pfarrkirche geht auf eine 1139 geweihte Kapelle zurück, die 1476 durch einen gotischen Neubau ersetzt wurde. Nach Zerstörungen und dem Wiederaufbau während der Türkenbelagerungen erfolgte 1755/56 die barocke Umgestaltung und Erweiterung. Clemens Holzmeister entwarf den 1931/32 errichteten, südlichen Erweiterungsbau.
Datei hochladen Portal
ObjektID: 76454
Rupertusplatz
Standort
KG: Dornbach
Im Pfarrgarten befinden sich zwei nachträglich versetzte Giebelportale mit toskanischen Säulen, die zum Gartenhaus führen, einem barocken Zentralbau.

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Pfarrhof
ObjektID: 41683
Rupertusplatz 2, 3, 4, 5
Standort
KG: Dornbach
Der Pfarrhof der Dornbacher Pfarrkirche wurde 1829 über einem älteren Kern als dreigeschoßiges Gebäude mit Walmdach errichtet. Der Pfarrhof verfügt über eine zweiarmige, gedeckte Außentreppe mit einem reliefierten Doppelwappen des Stiftes St. Peter und eines Prälaten.

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Pförtnerhaus
ObjektID: 76478
Waldegghofgasse 3-5
Standort
KG: Dornbach
Das Pförtnerhaus ist Teil der Schlossanlage Neuwaldegg. Das im Kern aus dem 18. Jahrhundert stammende Wohnhaus hat tief herabgezogene Mansardendächer, einen überdachten Vorbau und Bandlwerkdekor. Zudem befindet sich an der Fassade eine Madonna aus dem Anfang des 20. Jahrhunderts.

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Alszauberbrunnen
ObjektID: 74767
Elterleinplatz
Standort
KG: Hernals
Der Alszauberbrunnen wurde 1932 von Carl Philipp gestaltet und besteht aus einem runden Steinbecken und einem Mittelsockel, auf dem Putten thronen die einen Traubenkranz halten. Außen befinden sich vier lebensgroße Bronze-Sitzfiguren des Schrammel-Quartetts. Die Originale wurden 1943 eingeschmolzen und 1981 neu gegossen.
Datei hochladen Festsaal des Palais Rothschild
ObjektID: 76438
Elterleinplatz 2
Standort
KG: Hernals
Der Festsaal des Palais Rothschild befindet sich im zweiten Stock der ehemaligen k.k. Offizierstöchter-Erziehungsanstalt. Das Interieur des Festsaals mit unregelmäßigem Grundriss wurde 1882 von François Antonie Zoegger entworfen und stammt aus dem im Krieg zerstörten Palais des Alfons von Rothschild in der Theresianumgasse.
Datei hochladen Schule, Hernalser Heimatmuseum
ObjektID: 52246
Elterleinplatz 5
Standort
KG: Hernals
Der Schulbau wurde zwischen 1857 und 1860 nach Plänen von Ferdinand Fellner anstelle eines Pfarrhofs errichtet und 1900 erweitert. Es handelt sich um einen fünfgeschoßigen, schlicht gegliederten Bau mit dreiachsigem Mittelrisalit und einer seitlichen, ehrenhofartigen Eingangsfront.

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Amtsgebäude
ObjektID: 52236
Elterleinplatz 14
Standort
KG: Hernals
Das Amtshaus des 17. Bezirks entstand zwischen 1882 und 1883 nach Plänen des Architekten und Baumeisters Johann Gschwandner (1827–1920).[4] Bei dem Gebäude handelt es sich um eine mächtige Vierflügelanlage mit Ecktürmen, wobei das Dekor und der Dachaufbau infolge von Kriegsschäden heute stark reduziert sind.

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Ehem. Etablissement Gschwandner
ObjektID: 33412
Geblergasse 38-40
Standort
KG: Hernals
Das Etablissement Gschwandner, ab den 1830er Jahren Heurigenlokal[5] an der Hernalser Hauptstraße 39, hat sich als eines der letzten ehemaligen vorstädtischen Vergnügungsstätten des 19. Jahrhunderts erhalten. Es wurde 1877 – nach Abbruch des 1839 auf der (sich ursprünglich bis zur Ottakringer Straße erstreckenden) Liegenschaft erbauten Saales (Salon)[6] sowie dessen 1846 entstandenen Zubaus – nach Plänen von Baumeister Johann Gschwandner[7] (Sohn des ursprünglichen Grundstückseigentümers und Weinschänkers Johann Gschwandner, 1802–1862) im Gartenteil der von jenen Tagen an von der Stiftgasse (ab 1894: Geblergasse) durchschnittenen Liegenschaft Hernalser Hauptstraße 41 errichtet.[8] Der im Auftrag von Georg Gschwandner († 1901; Alter 69),[9] Bruder des Baumeisters, erbaute basilikale Saal stammt aus der Bauzeit und wurde 1887 sowie 1906 erweitert, von der Ausstattung haben sich jedoch nur mehr Reste erhalten.
Datei hochladen Rettungsstation Hernals
ObjektID: 52263
Gilmgasse 18
Standort
KG: Hernals
Die Rettungsstation Hernals wurde 1874 nach Plänen von Johann Gschwandner als Kommunal-Epidemiespital errichtet. Nachdem dieses nicht mehr benötigt wurde, wurde der zweigeschoßige Bau mit dem weit vortretenden Mittelrisalit und der historistischen Fassade 1903/1904 nach Plänen von Cesar Poppovits umgestaltet und durch zwei seitliche Sichtziegel-Anbauten zu einer U-förmigen Anlage umgebaut und als Rettungsstation genutzt.

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Sozialer Wohnbau, Holy-Hof
ObjektID: 52260
Heigerleinstraße 104
Standort
KG: Hernals
Der Holy-Hof wurde 1928 bis 1929 nach Plänen von Rudolf Perco errichtet. Die Blockverbauung verfügt über einen dreieckigen Grundriss, an der Kreuzung Gräfengasse befindet sich ein turmartig überhöhter Vorbau mit Steinbalkonen.

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Sozialer Wohnbau
ObjektID: 52241
Hernalser Hauptstraße 54
Standort
KG: Hernals
Der Gemeindebau an der Hernalser Hauptstraße 54 wurde zwischen 1924 und 1925 nach Plänen von Otto Polak-Hellwig umgesetzt. Der Wohnbau mit L-förmigem Grundriss verfügt über vier Geschoße im Stil des Neobiedermeier.

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Relief
ObjektID: 52238
Hernalser Hauptstraße 98
Standort
KG: Hernals
Das Relief "Hernalser Allegorie" der Wohnhausanlage Rosensteingasse 48 wurde 1951 von Alfons Riedel geschaffen und befindet sich über dem Haupteingang in der Hernalser Hauptstraße 98. Es zeigt das Wiener und das Hernalser Wappen mit einer Darstellung von Arbeitenden mit Geräten sowie florale Elemente.

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Miethaus
ObjektID: 52270
Hernalser Hauptstraße 116
Standort
KG: Hernals
Das späthistoristische Zins- und Geschäftshaus wurde zwischen 1901 und 1902 nach Plänen von Franz Twaroch in altdeutscher Form erbaut. Es besitzt eine asymmetrische, reiche Fassadengliederung, Erdgeschoß-Arkaden, gotisierendes Reliefdekor und eine Konsolfigur eines Landsknechts.

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Wohn- u. Verwaltungsgebäude der Straßenbahnremise Hernals
ObjektID: 52264
Hernalser Hauptstraße 138
Standort
KG: Hernals
Die Straßenbahnremise Hernals wurde ab 1900 errichtet und erhielt seine spätsecessionistische Formen zwischen 1911 und 1913 durch Entwürfe von Rolf Geyling. Hinter dem monumentalen Verwaltungsgebäude mit Bediensteten-Wohnungen (erbaut 1913) in blockartiger, viergeschoßiger Ausführung befinden sich zwei Wagenhallen in Eisen- (1900/01) bzw. Eisenbetonkonstruktion (1911).

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Kommunaler Wohnbau
ObjektID: 52247
Taubergasse 1-3
Standort
KG: Hernals
Identadresse Johann-Nepomuk-Berger-Platz 12-13. Die Wohnhausanlage entstand zwischen 1937 und 1939 nach Plänen von Konstantin Peller und beherbergt unter anderem die Hauptfeuerwache Hernals. Die breit abgetreppte Fassade mit einem Sockel aus Sichtziegel ist nur mehr vereinfacht erhalten, 1949 bis 1953 wurde die Anlage erweitert. An der Hausecke Taubergasse/Johann-Nepomuk-Berger-Platz befindet sich eine Feuerwehrmann-Konsolfigur.

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Figur
ObjektID: 76459

Standort
KG: Hernals
Die Steinskulptur Eisbär und Seehund stammt aus dem Jahr 1902 und ist mit Otto Jarl bezeichnet.

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Jörgerbad
ObjektID: 46565
Jörgerstraße 42-44
Standort
KG: Hernals
Das Jörgerbad wurde zwischen 1912 und 1914 als erstes städtisches Hallenbad erbaut und ursprünglich als „Kaiser Franz Joseph-Bad“ eröffnet. Den Namen „Jörgerbad“ erhielt das Bad erst nach dem Zusammenbruch der Donaumonarchie. Der viergeschoßige Bau besitzt eine gegliederte Dachzone mit geschweiftem Knickgiebel, Heimatstil-Dekor sowie turmartig ausgeführte Ecken und ein leicht vorgesetztes, monumentales Portal.

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Sozialer Wohnbau
ObjektID: 74964
Kastnergasse 25-27
Standort
KG: Hernals
Der Gemeindebau in der Kastnergasse entstand zwischen 1924 und 1925 nach Plänen von Hanns Würzl, der die Fassade durch abgetreppte Lisenen sowie eine Attika mit Dreiecksgiebel akzentuierte.

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Hernalser Friedhof
ObjektID: 53041
Leopold-Kunschak-Platz 7
Standort
KG: Hernals
Die Errichtung des Hernalser Friedhofs erfolgte zwischen 1870 und 1872 nach Plänen des Stadtbaumeisters Johann Pflaum auf einer ehemals für den Weinbau genutzten Anhöhe. Die Aufbahrungshalle entstand in neugotischer Sichtziegelbauweise mit basilikalem Aufriss in Form eines Reliquienschreins und wird von einem gestaffelt vortretenden, übergiebelten Verwaltungsgebäude flankiert. Das Innere der Aufbahrungshalle besteht aus einer dreischiffigen, dreijochigen Pfeilerhalle.

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Redemptoristenkonvent
ObjektID: 52273
Mariengasse 30
Standort
KG: Hernals
Das Konventgebäude der Redemptoristen entstand zwischen 1888 und 1889. Es handelt sich dabei um einen dreigeschoßigen Sichtziegelbau mit Verbindungstrakt zur Redemptoristenkirche. Die Fassade wurde mittels additiver Achsenreihung, Gesimsen und Giebelverdachung der Fenster gegliedert.

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Kath. Pfarrkirche Redemptoristen/Maria von der immerwährenden Hilfe
ObjektID: 52274
Mariengasse 30
Standort
KG: Hernals
Die neogotische Staffelhallenkirche entstand zwischen 1886 und 1889 nach Plänen von Richard Jordan. Der Außenbau wurde wie das Konvent in Sichtziegelbauweise ausgeführt. Der Hochaltar der Kirche stammt aus der Bauzeit der Kirche und wurde von Maximilian Schmalzl entworfen.
Datei hochladen Wohnhäuser
ObjektID: 74766
Richthausenstraße 1, 1A-1D
Standort
KG: Hernals
Die Wohnhäuser in der Richthausenstraße befinden sich am nördlichen Teil des Betriebsbahnhofs Hernals, wobei die viergeschoßigen Bauten 1912 als Bediensteten-Wohnhäuser errichtet wurden. Die Eingangsachsen wurden durch schmale Risalite akzentuiert, die Rücklagen mittels stark profilierter Rahmengliederungen.

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Sozialer Wohnbau
ObjektID: 52240
Rötzergasse 29-31
Standort
KG: Hernals
Die Wohnhausanlage Rötzergasse 29-31 besteht ursprünglich aus zwei Gebäuden, die ab 1925 zunächst getrennt voneinander errichtet wurden.

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Pfarrkirche St.Bartholomäus, Kalvarienbergkirche
ObjektID: 41685
St.-Bartholomäus-Platz
Standort
KG: Hernals
Die alte Pfarrkirche wurde 1301 erstmals urkundlich erwähnt und 1529 zerstört. Nach dem Wiederaufbau diente sie zwischen 1548 und 1568 als evangelisch-lutherische Kirche. Im Zuge der zweiten Wiener Türkenbelagerung 1683 wurde die Pfarrkirche neuerlich zerstört, woraufhin der Hernalser Kreuzweg 1710 in Form eines Kalvarienbergs wiedererrichtet wurde.

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Sozialer Wohnbau
ObjektID: 52267
Wattgasse 88-92
Standort
KG: Hernals
Die Wohnhausanlage Wattgasse 88 entstand zwischen 1928 und 1929; Karl und Wilhelm Schön entwarfen die U-förmige Anlage mit begrüntem Straßenhof. Die Fassade mit Elementen des Jugendstil und Expressionismus verläuft an der Wattgasse über drei Trakte und wurde im Mitteltrakt durch rundbogige Türen, Auslagen und Balkone strukturiert. An den Seiten der beiden übrigen Trakte finden sich jeweils zwei ausgreifende Erker.

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Eisenbahnstrecke, Wiener Vorortelinie – Teilbereich Hernals
ObjektID: 74520

Standort
KG: Hernals
Hier verläuft die Vorortelinie als Hochbahn (Objekterklärung unter KG Dornbach).

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Wirtschaftsgebäude, Wohnhaus, ehemalige Schwarzenberger Meierei, Haus A
ObjektID: 41679
Dornbacher Straße 137
Standort
KG: Neuwaldegg
Die Schwarzenbergsche Meierei befindet sich unterhalb des Schloss Neuwaldegg und besteht aus mehreren freistehenden Wirtschaftsgebäuden und einem Wohnhaus mit Weinkeller. Die Meierei entstand im ersten Viertel des 18. Jahrhunderts.

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Forsthaus der Stadt Wien
ObjektID: 76492
Exelberg 31
Standort
KG: Neuwaldegg
Das zweigeschoßige Wirtschaftsgebäude mit verbrettertem Dachgeschoß wurde um 1900 erbaut.
Datei hochladen Wandmalerei, Tiroler Studentenheim (ehem. Villa Artaria)
ObjektID: 52304
Neuwaldegger Straße 18a
Standort
KG: Neuwaldegg
Die 1804 errichtete klassizistische Anlage wurde in kubischen Baublöcken errichtet. 1954 erfolgte der Umbau zu einem Studentenheim. Gartenseitig befindet sich ein Tympanonrelief der Madonna mit Engeln, auf einem Zubau aus dem 19. Jahrhundert ein Wandbild von Max Weiler (1964).

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Plastik "Stier"
ObjektID: 76160
Neuwaldegger Straße 19-21
Standort
KG: Neuwaldegg
Die Plastik "Stier" von Alexander Wahl befindet sich an der Straßenfassade der Wohnhausanlage Neuwaldegger Straße 19-21.

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Linienamtsgebäude samt Nebenbau
ObjektID: 76065
Neuwaldegger Straße 59
Standort
KG: Neuwaldegg
Das Linienamt wurde Anfang der 1890er-Jahre erbaut, als sich nach der Stadterweiterung Wiens die Zollgrenzen verschoben.

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Gesamtanlage, Schloss Neuwaldegg (Baulichkeiten, Gartenbaudenkmale und Skulpturen)
ObjektID: 76488
Waldegghofgasse 3-5
Standort
KG: Neuwaldegg
Das Schloss Neuwaldegg wurde zwischen 1692 und 1697 als barockes Gartenpalais für Theodor Graf Strattmann errichtet und unter dem Nachbesitzer wesentlich verändert.

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Teil des Neuwaldegger Schlossparkes (Neuwaldegger Allee u.a.)
ObjektID: 128969

Standort
KG: Neuwaldegg
Der Schwarzenbergpark wurde zwischen 1766 und 1774 von Franz Moritz Graf Lacy nach englischem Vorbild angelegt, wobei er die barocke Hauptallee miteinbezog. Bis 1782 wurde der Garten erweitert und mit Staffagebauten versehen.

Ehemalige Denkmäler

Foto   Denkmal Standort Beschreibung
Datei hochladen Skulpturengruppe

bis 2010[10]

Alszeile
Koordinaten fehlen! Hilf mit.
KG: Dornbach
GstNr.: 5/1
Die Skulpturengruppe im Pfarrgarten der Dornbacher Pfarrkirche stammt ursprünglich aus dem Neuwaldegger Schlosspark. Die Darstellungen von Bacchus, Jupiter und einer männlichen Figur wurden wahrscheinlich von Lorenzo Mattielli um 1730 geschaffen.

Legende

Quelle für die Auswahl der Objekte sind die vom BDA jährlich veröffentlichten Denkmallisten des jeweiligen Bundeslandes.[1] Die Tabelle enthält im Einzelnen folgende Informationen:

Foto: Fotografie des Denkmals. Klicken des Fotos erzeugt eine vergrößerte Ansicht. Daneben finden sich ein oder zwei Symbole:
Das Symbol bedeutet, dass weitere Fotos des Objekts verfügbar sind. Durch Klicken des Symbols werden sie angezeigt.
Durch Klicken des Symbols können weitere Fotos des Objekts in das Medienarchiv Wikimedia Commons hochgeladen werden.
Denkmal: Bezeichnung des Denkmals. Es ist die Bezeichnung angegeben, wie sie vom Bundesdenkmalamt (BDA) verwendet wird. Weiters ist die interne Objekt-Identifikationsnummer (ObjektID) angeführt.
Standort: Es ist die Adresse angegeben. Bei freistehenden Objekten ohne Adresse (zum Beispiel bei Bildstöcken) ist im Regelfall eine Adresse angegeben, die in der Nähe des Objekts liegt. Durch Aufruf des Links Standort wird die Lage des Denkmals in verschiedenen Kartenprojekten angezeigt. Darunter ist die Katastralgemeinde (KG) angegeben.
Beschreibung: Kurze Angaben zum Denkmal.

Die Tabelle ist alphabetisch nach dem Standort des Denkmals sortiert. Das Sortierkriterium ist die Katastralgemeinde und innerhalb dieser die Adresse.

Durch Klicken von „Karte mit allen Koordinaten“ (rechts oben im Artikel) wird die Lage aller Denkmale im gewählten Kartenobjekt angezeigt.

Abkürzungen des BDAs: BR … Baurecht, EZ … Einlagezahl, GB … Grundbuch, GstNr. … Grundstücksnummer, KG … Katastralgemeinde, 0G … Grundstücksnummernadresse

Literatur

  • DEHIO Wien – X. bis XIX. und XXI. bis XXIII. Bezirk. Schroll, Wien 1996, ISBN 3-7031-0693-X.
  Commons: Denkmalgeschützte Objekte in Hernals  – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

  1. 1 2 Wien – unbewegliche und archäologische Denkmale unter Denkmalschutz. (PDF), (CSV). Bundesdenkmalamt, Stand: 23. Juni 2017.
  2. Werner Grotte, Rettung einer Rarität, Wiener Zeitung, 21. April 2005.
  3. Heuberg-Siedling im Weblexikon der Wiener Sozialdemokratie
  4. Das neue Rathaus der Gemeinde Hernals. In: Der Bautechniker, Jahrgang 1883, Nr. 43/1883 (III. Jahrgang), S. 471 f. (Online bei ANNO)Vorlage:ANNO/Wartung/bau.
  5. E. B.: „Der Stolz von Hernals“. 90. Geburtstag von Frau Gschwandner. In: Neues Wiener Tagblatt. Demokratisches Organ, Nr. 44/1930 (LXIV. Jahrgang), 14. Februar 1930, S. 5, Mitte links. (Online bei ANNO)Vorlage:ANNO/Wartung/nwg.
  6. † Franziska Gschwandner. In: Wiener Vororte-Zeitung, Nr. 58/1877 (III. Jahrgang), 1. Juni 1877, S. 1. (Online bei ANNO)Vorlage:ANNO/Wartung/wvz.
  7. Johann Nepomuk Gschwandner. In: Architektenlexikon Wien 1770–1945. Herausgegeben vom Architekturzentrum Wien. Wien 2007.
  8. Felix Czeike: Gschwandtner. In: wien.gv.at/wiki/, 7. November 2014, abgerufen am 26. Jänner 2016.
  9. Tagesbericht. (…) Georg Gschwandner †. In: Neues Wiener Abendblatt, Nr. 313/1901 (XXXV. Jahrgang), 14. November 1901, S. 3, Mitte oben. (Online bei ANNO)Vorlage:ANNO/Wartung/nwg.
  10. Wien – unbewegliche und archäologische Denkmale unter Denkmalschutz.. Archiviert vom Original im Mai 2016. Bundesdenkmalamt, Stand: 25. Juni 2010 (PDF).
  11. § 2a Denkmalschutzgesetz im Rechtsinformationssystem der Republik Österreich.