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vom 17.06.2017, aktuelle Version,

Margit Bokor

Margit Bokor (* 1. Juni 1905 in Losonc, Ungarn; † 9. November 1949 in New York City) war eine ungarische Opernsängerin (Sopran).

Leben

Margit Bokor wurde im damals ungarischen Komitat Neograd Losonc geboren. Sie nahm Gesangsunterricht in Budapest und Wien. 1928 debütierte sie am Nationaltheater in Budapest. Am Opernhaus Leipzig war sie von 1928 bis 1930, und an der Semperoper war sie von 1930 bis 1933 engagiert. So trat sie am 16. November 1932 in Verdis Oper Die Macht des Schicksals auf, wo sie die Rolle der Donna Leonore di Vargas übernahm. In Mozarts Oper Così fan tutte spielte sie die Rolle der Dorabella. In Suppès Operette Boccaccio sang sie die Rolle der Beatrice. In Wagners Oper Tannhäuser spielte sie (unter Fritz Busch)[1] die Venus, und in Verdis Oper Don Carlos spielte sie die Elisabeth von Valois. In Strauss' Oper Arabella, uraufgeführt am 1. Juli, 1933 übernahm sie die Rolle der Zdenka.[2] 1933 nach Wien zurückgekehrt, war sie von 1934 bis 1938 Solosängerin am Operntheater;[3] sie trat auch bei den Salzburger Festspielen auf (1934 in Elektra).

Sie siedelte 1939 nach Nordamerika aus, wo sie ihre Karriere an großen Häusern in New York, St. Louis, Chicago und Philadelphia fortsetzen konnte. Weiter war sie in Rio de Janeiro als Traviata und als Musetta in La Bohème zu hören. Ab 1947 war sie Ensemblemitglied der City Centre Opera in New York City.

Literatur

Einzelnachweise

  1. Theater und Kunst. (…) Margit Bokors Pläne. In: Neues Wiener Journal, Nr. 15.570/1937 (XLV. Jahrgang), 24. März 1937, S. 11, Mitte oben. (Online bei ANNO)Vorlage:ANNO/Wartung/nwj.
  2. Hagemeyer, S. 208 (8.41 Margit Bokor (1905–1947), Sängerin, Zeitgenössisches Foto. Leipzig, um 1930) aus: Sächsische Staatstheater. Blätter der Staatsoper. Dresden, November 1930, ZDB-ID 1308080-5, SLUB:Z.4.7 (1930)
  3. Agata Schindler: Margit Bokor im Lexikon verfolgter Musiker und Musikerinnen der NS-Zeit (LexM).