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vom 04.05.2018, aktuelle Version,

Mario Stecher

Mario Stecher
Nation Osterreich  Österreich
Geburtstag 17. Juli 1977
Geburtsort Eisenerz
Größe 178 cm
Gewicht 61 kg
Beruf Zeitsoldat
Karriere
Verein WSV Eisenerz
Status zurückgetreten
Karriereende 27. Februar 2015
Medaillenspiegel
Olympische Medaillen 2 × 0 × 2 ×
WM-Medaillen 2 × 3 × 1 ×
Nationale Medaillen 13 × 5 × 1 ×
 Olympische Winterspiele
0Bronze0 2002 Salt Lake City Team
0Gold0 2006 Turin Team
0Gold0 2010 Vancouver Team
0Bronze0 2014 Sotschi Team
 Nordische Skiweltmeisterschaften
0Bronze0 1997 Trondheim Team
0Silber0 1999 Ramsau Sprint
0Silber0 2001 Lahti Team
0Gold0 2011 Oslo Team Normalschanze
0Gold0 2011 Oslo Team Großschanze
0Silber0 2013 Val di Fiemme Normalschanze
 Österreichische Meisterschaften
0Silber0 1998 Murau Sprint
0Gold0 1998 Eisenerz Einzel
0Gold0 1999 Saalfelden Einzel
0Gold0 2000 Andelsbuch Einzel
0Gold0 2001 Stams Sprint
0Silber0 2001 Villach Einzel
0Gold0 2002 Stams Einzel
0Silber0 2003 Villach NH / 15 km
0Gold0 2005 Bischofshofen Sprint
0Gold0 2005 Bischofshofen Gundersen
0Bronze0 2006 Stams Gundersen
0Silber0 2006 Innsbruck Sprint
0Gold0 2007 Bischofshofen Sprint
0Gold0 2008 Oberstdorf Sprint
0Gold0 2010 Stams Normalschanze
0Silber0 2011 Hinzenbach Normalschanze
0Gold0 2011 Bischofshofen Großschanze
0Gold0 2013 Villach Normalschanze
0Gold0 2013 Bischofshofen Großschanze
Platzierungen im Weltcup
 Debüt im Weltcup 4. Dezember 1993
in Saalfelden
 Weltcupsiege 12
 Gesamtweltcup 2. (1997/98)
 Podiumsplatzierungen 1. 2. 3.
 Einzel 9 11 12
 Sprint 3 2 5
 Massenstart 0 0 1
 Team 1 2 3
letzte Änderung: 27. Februar 2014

Mario Stecher (* 17. Juli 1977 in Eisenerz) ist ein ehemaliger österreichischer Nordischer Kombinierer.

Leben

Stecher startete für den WSV Eisenerz und war von 1991 bis 2015 im ÖSV-Team. Er ist unter den Kombinierern als ein starker Springer bekannt.

Am 4. Dezember 1993 gab Stecher sein Debüt im Weltcup und belegte den 7. Rang. Gleich bei seinem zweiten Rennen feierte er seinen ersten von bisher zwölf Weltcupsiegen und war damit 1994 mit 16 Jahren der jüngste Sieger am legendären Holmenkollen.

Stecher nahm an sechs Olympischen Spielen teil, 1994 in Lillehammer, 1998 in Nagano (4. Platz Mannschaft, 8. Platz Einzel), 2002 in Salt Lake City (Bronze mit der Mannschaft, 6. Platz im Einzel), in Turin 2006 (Gold mit der Mannschaft) und in Vancouver 2010 (Gold mit der Mannschaft). Beim Staffelbewerb in Turin 2006 war Stecher der Schlussläufer Österreichs. Es gelang ihm, den führenden Deutschen Jens Gaiser – der zwar ein guter Springer, aber schwächer in der Loipe war – noch abzufangen. In Vancouver 2010 gelang es Mario Stecher wieder als Schlussläufer den Titel von Turin erfolgreich zu verteidigen. Bei der Nordischen Skiweltmeisterschaft 2011 in Garmisch-Partenkirchen gewann Stecher mit der Mannschaft sowohl von der Normal- als auch von der Großschanze die Goldmedaille. In beiden Bewerben ging er wieder als Schlussläufer in die Loipe und lieferte sich einen Zielsprint gegen den deutschen Tino Edelmann. Beide Male setzte sich Stecher um wenige Zentimeter durch. Bei den Olympischen Winterspielen 2014 in Sotschi, bei denen er als Fahnenträger das österreichische Team anführte, gewann er im Teambewerb die Bronzemedaille. Am 27. Februar 2015 gab Mario Stecher im Rahmen der nordischen Skiweltmeisterschaft in Falun, für die er nicht im ÖSV-Kader berücksichtigt wurde, sein Karriereende bekannt.[1]

2015 veröffentlichte Mario Stecher das Buch Ausdauernd erfolgreich.[2]

Am 3. April 2018 wurde bekanntgegeben, dass Stecher künftig als Nachfolger von Ernst Vettori als sportlicher Leiter des ÖSV tätig sein wird.[3]

Seit 7. Juni 2008 ist Stecher mit der ehemaligen Skirennläuferin Carina Raich verheiratet.[4] Sie haben zwei gemeinsame Söhne.[5]

Sportliche Erfolge

Olympische Spiele

  Disziplin Platz
Lillehammer 1994 Team 9.  
Gundersen 27.  
Nagano 1998 Team 4.  
Gundersen 8.  
Salt Lake City 2002 Team 3.  
Gundersen 6.  
Sprint 11.  
Turin 2006 Team 1.  
Sprint 14.  
Gundersen 19.  
Vancouver 2010 Normalschanze 5.  
Team 1.  
Sotschi 2014 Team 3.  
Normalschanze 18.  
Großschanze 19.  

Weltmeisterschaften

Weltcup

  • 43 Podestplatzierungen, davon 12 Siege:
Nr. Datum Ort Land Disziplin
1 15. Jänner 1994 Oslo Norwegen  Norwegen Gundersen
2 18. Februar 1996 Murau Osterreich  Österreich Gundersen
3 29. Dezember 1996 Oberwiesenthal Deutschland  Deutschland Sprint
4 18. Jänner 1997 St. Moritz Schweiz  Schweiz Gundersen
5 1. Februar 1997 Hakuba Japan  Japan Gundersen
6 13. Dezember 1997 Steamboat Springs Vereinigte Staaten  Vereinigte Staaten Gundersen
7 10. März 1998 Falun Schweden  Schweden Sprint
8 27. November 2005 Kuusamo Finnland  Finnland Sprint
9 7. Februar 2009 Seefeld Osterreich  Österreich Gundersen
10 31. Jänner 2010 Seefeld Osterreich  Österreich Gundersen
11 18. Dezember 2010 Ramsau Osterreich  Österreich Gundersen
12 19. Dezember 2010 Ramsau Osterreich  Österreich Gundersen

Auszeichnungen (Auszug)

  Commons: Mario Stecher  – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

  1. kurier.at: Mario Stecher beendet seine Karriere. 27. Februar 2015, abgerufen am 27. Februar 2015.
  2. „Ausdauerend erfolgreich“: Ombiniererlegende Mario Stecher präsentierte sein erstes Buch in Wien. sportaktiv.com vom 25. April 2015
  3. Mario Stecher folgt Ernst Vettori als Sportlicher Leiter beim ÖSV | Sky Sport Austria. In: Sky Sport Austria. 3. April 2018 (skysportaustria.at [abgerufen am 3. April 2018]).
  4. Mario Stecher heiratet Carina Raich sport.orf.at, Juni 2008
  5. Homepage der Familie Raich raich.at, Februar 2013
  6. 1 2 Aufstellung aller durch den Bundespräsidenten verliehenen Ehrenzeichen für Verdienste um die Republik Österreich ab 1952 (PDF; 6,9 MB)
  7. Ehre wem Ehre gebührt! (Memento vom 9. September 2012 im Webarchiv archive.is)