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vom 17.06.2017, aktuelle Version,

Offenhausen (Oberösterreich)

Offenhausen
Wappen von Offenhausen
Offenhausen (Oberösterreich) (Österreich)
Offenhausen (Oberösterreich)
Basisdaten
Staat: Österreich
Bundesland: Oberösterreich
Politischer Bezirk: Wels-Land
Kfz-Kennzeichen: WL
Fläche: 15,05 km²
Koordinaten: 48° 9′ N, 13° 50′ O
Höhe: 386 m ü. A.
Einwohner: 1.613 (1. Jän. 2017)
Bevölkerungsdichte: 107 Einw. pro km²
Postleitzahl: 4625
Vorwahl: 07247
Gemeindekennziffer: 4 18 14
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Marktgemeinde Offenhausen
Gemeindeplatz 1
4625 Offenhausen
Website: www.offenhausen.at
Politik
Bürgermeister: Johann Stürzlinger (ÖVP)
Gemeinderat: (2015)
(19 Mitglieder)
11
7
1
11  7  1 
Von 19 Sitzen entfallen auf:

Lage der Marktgemeinde Offenhausen im Bezirk Wels-Land
Aichkirchen Bachmanning Bad Wimsbach-Neydharting Buchkirchen Eberstalzell Edt bei Lambach Fischlham Gunskirchen Holzhausen Krenglbach Lambach Marchtrenk Neukirchen bei Lambach Offenhausen Pennewang Pichl bei Wels Sattledt Schleißheim Sipbachzell Stadl-Paura Steinerkirchen an der Traun Steinhaus Thalheim bei Wels Weißkirchen an der Traun Wels Oberösterreich Lage der Gemeinde Offenhausen (Oberösterreich) im Bezirk Wels-Land (anklickbare Karte)
Über dieses Bild
Vorlage:Infobox Gemeinde in Österreich/Wartung/Lageplan Imagemap
Quelle: Gemeindedaten bei Statistik Austria

Offenhausen ist eine Marktgemeinde in Oberösterreich im Bezirk Wels-Land im Hausruckviertel mit 1613 Einwohnern (Stand 1. Jänner 2017). Die Gemeinde gehörte bis 2012 zum Gerichtsbezirk Lambach und ist seit dem 1. Jänner 2013 Teil des Gerichtsbezirks Wels.

Geografie

Offenhausen liegt auf einer Höhe von 386 m ü. A. im Grünbachtal, eingebettet in die hügeligen Ausläufer des Hausrucks. Die Ausdehnung beträgt von Nord nach Süd fünf Kilometer, von West nach Ost sieben Kilometer. Die Gesamtfläche beträgt 15,1 Quadratkilometer. 17,9 Prozent der Fläche sind bewaldet, 70,9 Prozent der Fläche sind landwirtschaftlich genutzt. Das Gemeindegebiet wird von West nach Ost vom Grünbach durchflossen.

Nachbargemeinden sind im Norden Kematen am Innbach und Pichl bei Wels, im Osten Gunskirchen, im Süden Pennewang und im Westen Meggenhofen sowie Bachmanning.

Die Bezirkshauptstadt Wels ist etwa 17 Kilometer in östlicher Richtung entfernt und über die gut ausgebaute Grünbachtal-Landesstraße zu erreichen.

Gemeindegliederung

Das Gemeindegebiet umfasst folgende 32 Ortschaften (in Klammern Einwohnerzahl Stand 31. Oktober 2011[1]):

  • Aigen (15)
  • Amesberg (3)
  • Balding (27)
  • Eglsee (6)
  • Großkrottendorf (105)
  • Grub (19)
  • Haindorf (30)
  • Hölking (11)
  • Humplberg (15)
  • Kapsam (10)
  • Kleinkrottendorf (15)
  • Kohlböckhof (11)
  • Kronberg (6)
  • Kurzenkirchen (11)
  • Linet (24)
  • Maierhof (5)
  • Moos (61)
  • Obereggen (8)
  • Offenhausen (973)
  • Osterberg (16)
  • Paschlberg (11)
  • Pfaffendorf (45)
  • Sittenthal (8)
  • Stockerberg (5)
  • Stritzing (7)
  • Untereggen (20)
  • Voglsang (17)
  • Vornholz (8)
  • Weinberg (49)
  • Wies (3)
  • Wieshäusl (30)
  • Würting (33)

Die Gemeinde besteht aus den Katastralgemeinden Großkrottendorf, Humplberg, Offenhausen und Würting.

Geologie

Das Gemeindegebiet von Offenhausen liegt in der Oberösterreichischen Molassezone. Wie in anderen Orten der Region um Wels wurde in den 1960er Jahren auch in Offenhausen von der Rohöl-Aufsuchungs AG ein Erdöl- und Erdgasfeld entdeckt.[2] Während die Erdölförderanlage bei Pfaffendorf aufgrund wirtschaftlicher Unrentabilität Ende der 1990er Jahre abgebaut wurde, liefert das Gasfeld Offenhausen bis dato Erdgas für das oberösterreichische Ferngasnetz.[3] [4] [5]

Einwohnerentwicklung

Im Jahr 1869 hatte die Gemeinde laut Statistik Austria bereits 1424 Einwohner, bis 1981 sank die Zahl aber auf 1252. Von Ende der 1980er Jahre bis Anfang der 2010er stieg die Einwohnerzahl (Volkszählung im Jahr 1991: 1340 Einwohner, 2001: 1546 Einwohner, 2011: 1607 Einwohner), seither stagniert sie bei etwas mehr als 1600 Einwohnern.[6]

Städtepartnerschaften

Wappen

Offizielle Beschreibung des Gemeindewappens: In Blau auf goldenem, steinigem Schildfuß ein silberner, zweitürmiger, gequaderter und gezinnter Torbau, jeder Turm mit drei schwarz geöffneten Fenstern, zwei über eins gestellt, die durchbrochene Mauerpforte mit halbaufgezogenem, goldenem Fallgatter; auf den Zinnen über dem Tor ein goldener, wachsender Affe, der einen grünen Zweig mit drei goldenen Eicheln in den Vorderpfoten hält.

Wann das Wappen verliehen wurde, ist nicht bekannt. Das alte, seit 1579 nachweisbare Marktwappen zeigte einen nach links gewendeten sitzenden Affen, der einen Zweig mit drei Eicheln in der linken Pfote hält. Die heute gebräuchliche Darstellung findet sich erstmals auf einem Siegel aus dem Jahr 1637. Die Versinnbildlichung des Ortsnamens durch die Darstellung eines Affen ist eine der abwegigen „redenden“ Auslegungen der Volksetymologie.[7]

Geschichte

Offenhausen
Der Marktplatz in Offenhausen mit der Kath. Pfarrkirche hl. Stephan

Im Gemeindegebiet von Offenhausen kamen bislang keine vorgeschichtlichen Spuren irgendwelcher Art zum Vorschein. Zur Römerzeit soll eine Römerstraße durch Offenhausens Gemeindegebiet verlaufen sein, die die wichtigen Römerstädte Ovilava (Wels) und Castra Regina (Regensburg) verbunden hat. Sie führte vermutlich von Wels kommend auf die Höhen des westlichen Hügellandes, bei der Ortschaft Burgstall (Kematen) vorbei auf dem heute noch von Einheimischen als "Römerstraße" bezeichneten Waldweg im Vornholzer Wald, weiter über Geboltskirchen auf den Westast des Hausruckwaldes nach Burghausen, Neuötting (lat. Turum) und schließlich bis Regensburg (Castra Regina).[8] Ortsnamen, die auf -ing, -ham, -hausen, -kirchen oder -dorf enden, wie sie im Gemeindegebiet unter anderem vertreten sind, lassen auf eine frühe bayrische Besiedlung ab dem 6. Jahrhundert schließen.

Im Jahre 814 erfolgte die erste schriftliche Erwähnung des Schlosses Würting ('actum ad wirtingen')[9]; 1140 ist die erste urkundliche Nennung Offenhausens dokumentiert: Liupertus von Offenhausen wird in einer Schenkungsurkunde als Zeuge genannt. Das Patronat der Pfarrkirche zum hl. Stefan weist auf eine Gründung Passaus (Dom zum hl. Stephanus) hin, zu dessen Diözese Offenhausen in dieser Zeit gehörte. 1359 wurde Offenhausen von der Mutterpfarre Pichl bei Wels gelöst und erstmals als eigene Pfarre schriftlich erwähnt.

Marktbrunnen mit Kriegerdenkmal und Christophorus-Statue

Am 12. November 1534 erhielt das Dorf Offenhausen ein Marktprivileg.[10] Jörg III. von Perkheim, Besitzer der Herrschaft Würting, erreichte bei König Ferdinand I. auf Verlangen der Einwohner und durch seine Fürbitte für das ihm untertänige Dorf die Erhebung zum Markt. Dieses hatte sich zu einem regionalen Zentrum von Handel, Gewerbe und Handwerk entwickelt. In seinem Testament stiftete Jörg III. von Perkheim 1559 auch die erste Schule in Offenhausen ("gemaine Schul") - 215 Jahre vor der 1774 unter Maria Theresia eingeführten allgemeinen Schulpflicht. 1620 verwüstete das Heer der katholischen Liga von Bayern kommend das Hausruckviertel. Von über hundert zerstörten Ortschaften war Offenhausen besonders arg betroffen. 1687 weihte Johann Maximus Steiner von Pleyfelden, Weihbischof in Passau,[11] die wiederhergestellte und mit neuen Altären ausgestattete Pfarrkirche von Offenhausen ein. 1751–1754 erfolgten Zwangsübersiedlungen von evangelischen Einwohnern nach Siebenbürgen.[12]

In der Pfarre Offenhausen lebten im Jahr 1800 bereits 1.273 Katholiken.[13] Im Jahre 1830 standen in der Pfarre Offenhausen 234 Häuser mit 338 Wohnparteien, in denen 1345 Einwohner lebten, davon im Markt 95 Häuser mit 112 Wohnparteien und 569 Einwohnern.[14] Ende des 18. und Anfang des 19. Jahrhunderts erlangte Offenhausen durch die Werkstätten der "Tischler in Aigen" und des "Tischler in Moos" eine gewisse Berühmtheit. Vor allem Georg Praitwieser (1768–1849) gehört mit seinen kunstvoll bemalten Möbeln zu den bedeutendsten Vertretern oberösterreichischer 'Bauernmöbel'.[15][16][17]

1889 erfolgte die Gründung des örtlichen Kindergartens (damals: „Kinderbewahranstalt“), bei der sich Johann Karl Grillmayr, der Besitzer des Schlosses Würting, besondere Verdienste erwarb. 1927 erfolgte der Bau eines Schwimmbades und eines öffentlichen Wannenbades. Der Kindergarten Offenhausen wurde von seiner Eröffnung 1889 bis ins Jahr 1996 von zumeist zwei Kreuzschwestern geleitet. Aufgrund steigender Kinderzahlen und des bestehenden Platzmangels wurde Ende der 1990er Jahre ein Neubau notwendig. Im Jahr 2002 wurde das neue Kindergartengebäude auf dem Gelände des Pfarrhofgartens feierlich eröffnet.

1990 wurde anlässlich einer Aktion der oberösterreichischen Landesregierung Offenhausen zum Herzdorf Oberösterreichs erkoren. Verloren geglaubte Deckenbilder einer Kassettendecke aus dem Schlosse Würting wurden 1995 vom Verein 'Denkmalpflege Oberösterreich' mit Hilfe des Landes und des Bundes durch einen Rettungskauf sichergestellt.[18] Das Ziel des Bundesdenkmalamtes ist die Wiederanbringung im Schloss Würting, wenn dort entsprechend würdige Voraussetzungen für die Präsentation geschaffen werden.

Historische Wäscheschwemme
Verein Dichterstein Offenhausen

Der rechtsextreme Kulturverein „Dichterstein Offenhausen“ wurde 1963 vom rassistischen und antisemitischen Schriftsteller Joseph Hieß gegründet. Bei der Gründungsfeier übernahm Mirko Jelusich den Ehrenschutz.[19] Der Verein hielt regelmäßig Treffen bei dem als „altdeutsche Weihestätte“ bezeichneten Denkmal „Dichtersteinanlage“ bei Offenhausen ab. Jährlich wurden im Rahmen einer Feierstunde Namensteine „zu Ehren deutscher Dichter“ in die Ringmauern eingelassen und Bäume gepflanzt. Die Verleihung des Joseph-Hieß-Gedächtnispreises und des Dichtersteinschildes gehörten ebenso zum Ritual.

Der Dichtersteinschild wurde verliehen an:[20] 1963 Fritz Stüber; 1964 Hans Giebisch; 1965 Otto Jungmair; 1966 Mirko Jelusich; 1967 Karl Springenschmid; 1968 Paula Grogger; 1969 Egon Geier (1904–1976); 1970 Hermann Noelle; 1971 Ernst Behrends (1891–1982); 1972 Elisabeth Kraus-Kassegg (1898–1989); 1973 Magdalene Stamm (1880–1981); 1974 Gerhard Schumann; 1975 Natalie Beer; 1976 Ernst von Dombrowski; 1977 Reinhard Pozorny; 1978 Ernst Frank; 1979 Martin Machule (1899–1981); 1980 Karl Götz; 1981 Karl Skala; 1982 Erich Kernmayr; 1983 Hans Heinz Dum (1906–1986); 1984 Hans Bahrs; 1985 Margareta Pschorn (1922–1987); 1986 Gudrun Embacher (1931–2001); 1987 Heinrich Zillich; 1988 Karl Emmert (1922–1995); 1989 Erich Lipok (*1909); 1990 Richard W. Eichler; 1991 Robert Hampel (*1916); 1992 Alexander Hoyer (*1914); 1993 Dorothea Wachter (*1912); 1994 Elisabeth Maurer (*1914); 1995 Marianne Wintersteiner (1920–2003); 1996 Josef Walter König (1923–2007); 1997 Karl Heinrich Tinti; 1998 Konrad Windisch (* 1932).

An den alljährlichen Treffen nahmen bekannte Rechtsextremisten und Neonazis aus dem In- und Ausland wie Ewald Althans, Gerd Honsik, Sebastian Müllegger, Manfred Zierfuß teil. Enge Kontakte bestanden auch zur FPÖ, die durch parlamentarische Anfragen mehrfach versuchte, die Rechtmäßigkeit des behördlichen Vorgehens gegen den Verein Dichterstein Offenhausen in Abrede zu stellen. Der Verein wurde 1999 wegen NS-Wiederbetätigung behördlich aufgelöst.[21][22]

In enger Verbindung mit dem Verein „Dichterstein Offenhausen“ steht die „Arbeitsgemeinschaft für demokratische Politik“, die seit Jahrzehnten Veranstaltungen mit Vertretern rechtsextremer Parteien (z.B. Jobbik) im Wirtshaus „Lauber“ im Ortskern von Offenhausen abhält.[23][24]

Politik

Der Gemeinderat der Marktgemeinde Offenhausen setzt sich aus 19 Mitgliedern zusammen, davon entfallen auf die ÖVP 11 Mandate, die FPÖ 7 Mandate und auf die SPÖ 1 Mandat.

Bürgermeister
  • bis 2015 Hermann Stoiber (ÖVP)
  • seit 2015 Johann Stürzlinger (ÖVP)

Kultur und Sehenswürdigkeiten

Schloss Würting 2009
Kaiser Franz Josef Jubiläumseiche aus dem Jahr 1908
Pestsäule: Zur Erinnerung an die Opfer der Pestjahre 1649–1650 darhier.
  • Schloss Würting: auf das 9. Jahrhundert zurückreichendes, bis 1610 im heutigen Erscheinungsbild im Renaissance-Stil umgestaltetes, bedeutendes Wasserschloss
  • Pfarrkirche hl. Stephan: In der Österreichischen Kunsttopographie wird die Pfarrkirche als die „vielleicht bedeutendste in Renaissanceformen gehaltene Marktkirche Oberösterreichs“ bezeichnet. Hochaltarbild aus 1754 von Bartolomeo Altomonte. Es zeigt die Steinigung des hl. Stephanus.
  • Historische Wäscheschwemme: Die Wäscheschwemme wurde 1455 erstmals als Weyerl (= Weiher) genannt. Aus dem Jahr 1662 ist die Bezeichnung Wösch (= Wäscheschwemme) überliefert.
  • Pestsäule: am Marktplatz
  • Marktbrunnen mit Christophorus-Statue: am Marktplatz
Filialkirche zum hl. Vitus
  • Kaiser Franz Josef Jubiläumseiche: in unmittelbarer Nähe der Wäscheschwemme wurde im Jahr 1908 anlässlich des 60-jährigen Thronjubiläums von Kaiser Franz-Josef I. von der Bürgerschaft des Marktes eine Eiche gepflanzt.
  • Filialkirche zum hl. Vitus: Die zur Pfarre Meggenhofen gehörige Filialkirche befindet sich auf dem Veitsberg in der Gemeinde Offenhausen. Die Kirche hat einen barocken Zwiebelhelm und birgt im Inneren drei bemerkenswerte barocke Altäre.
  • Der Heimatverein Offenhausen veranstaltet Theateraufführungen.[25]

Sport

Der Sportclub Offenhausen besteht aus den Sektionen Tennis, Schützen und Fußball. In Offenhausen gibt es zwei Tennisplätze, eine Schießsportanlage, eine Asphaltstockhalle, eine Turnhalle, einen Beachvolleyballplatz, einen Mehrzweck-Hartgummiplatz, einen Fußballplatz sowie das „Grünbachtalstadion“. Im Ort besteht seit 1927 ein Freibad. Beschilderte Wanderwege führen in die sanften Hügel rund um Offenhausen.

Persönlichkeiten

Söhne und Töchter
  • Jörg III. von Perkheim (1485–1559), Besitzer des Schlosses Würting, Abgeordneter zum Linzer Landtag sowie dessen Vertreter auf mehreren Reichstagen (Regensburg, Speyer, Augsburg), Vorstreiter der Protestantischen Sache[26], erreichte 1534 bei König Ferdinand I. die Markterhebung von Offenhausen, stiftete die Volksschule Offenhausen („gemaine“ Schule) und bedachte in seinem Testament weitere wohltätige Stiftungen.[27]
  • Klothilde (Lotte) Kiener (1891–1980), Mundartdichterin. Stammte vom Aichergut in Großkrottendorf. 1975 Auszeichnung mit dem Goldenen Ehrenzeichen des Stelzhamerbundes. Sie lebte seit 1926 in Gallspach, wo sie eine Fremdenpension betrieb.
  • Matthias Mühlbacher (1899–1957), Erbauer der heute als Konzert- und Veranstaltungshalle genutzten Sägewerkshalle, Großvater von Mathilde Schwabeneder.
  • Hans Reinthaler (1900–1964), Mundartdichter, Erzähler, Dramatiker[28]
  • Franz (Balduin) Reinthaler (1901-1969), Maler und Pfarrer in Kärnten[29]
  • Anton Reinthaler (*1950), Chorleiter, Organist und Komponist, von 1986 bis 2003 Domkapellmeister am Linzer Mariendom, Maler
  • Othmar Commenda (*1954), General, seit Mai 2013 Chef des Generalstabes des österreichischen Bundesheeres. [30]
  • Mathilde Schwabeneder (*1956), ORF-Korrespondentin und Leiterin der ORF-Außenstelle in Rom, Buchautorin.[31]
  • Peter Schierl, Mitarbeiter der Weltbank in Washington und Filmproduzent („Einer von uns“, Film über das Leben von Franz Jägerstätter).[32] [33][34]
  • Ivona Dadic (*1993), Leichtathletin und mehrfache Staatsmeisterin im Siebenkampf.
Berühmte Personen mit Bezug zu Offenhausen
  • König Ferdinand I. (1503–1564), verlieh Offenhausen 1534 das Marktrecht
  • Christoph Weiß (1559–1617), wohlhabender Kaufmann und Burgvogt von Wels, erwarb 1604 das Schloss Würting und ließ es bis 1610 im Renaissance-Stil in das bis heute erhaltene Erscheinungsbild umbauen
  • Bartolomeo Altomonte (1694–1783), Maler, schuf 1754 das Hochaltarbild in der Pfarrkirche
  • Georg Praitwieser (Schreibweisen auch: Praitwiser, Preitwieser, Breitwieser) (1768–1849), Tischlermeister und Maler, als „Tischler in Moos“ einer der bedeutendsten Vertreter oberösterreichischer 'Bauernmöbel'. [35] [36]
  • Johann Karl Grillmayer (1862–1915), Sohn des Gründers der Spinnerei Kleinmünchen (heutige Linz Textil AG), Besitzer des Schlosses Würting, großer karitativer Wohltäter u.a. in Offenhausen[37]
  • Arthur Kaufmann (1872–1938), Schachspieler, genoss 10 Jahre lang Gastrecht der Fam. Gutmann auf Schloss Würting
  • Paul Kammerer (1880–1926), Biologe, verbrachte mehrere Sommer auf Schloss Würting und erhielt hier seinen Spitznamen "Krötenküsser"[38]
  • Richard Nikolaus Coudenhove-Kalergi (1894–1972), schrieb 1923 auf Schloss Würting in Offenhausen sein programmatisches Werk Pan-Europa

Panoramabild

Panoramablick auf die Marktgemeinde Offenhausen
  Commons: Offenhausen (Upper Austria)  – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

  1. Statistik Austria, Registerzählung vom 31. Oktober 2011
  2. Homepage Forum oö geschichte, Zugriff am 1. August 2016
  3. Artikel "200 Jahre Gasversorgung" in den OÖN, 28.11.2009
  4. www.wabweb.net Erdgas und Erdöl in Österreich
  5. Festschrift "75 Jahre Energie aus der Tiefe 1935-2010", RAG
  6. http://www.statistik.at/blickgem/blick1/g41814.pdf
  7. Land Oberösterreich: Detaillierte Beschreibung des Wappens
  8. Geschichte der Einführung und verbreitung des Christenthums in Südostdeutschland, von Dr. Alois Huber, Dritter Band. Baivaren-Zeit. Christianisierung Altbaivariens. Salzburg 1874, S. 30
  9. Notizenblatt. Beilage zum Archiv für Kunde österreichischer Geschichtsquellen. Wien 1851.
  10. Jörg von Perkheim, ein ständischer Diplomat des 16. Jahrhunderts.
  11. Geschichte des Fürstenthums Passau: Geschichte vom 14ten Jahrhundert bis zur Sekularisation, Band 2, Johann Nepomuk Buchinger, München 1824
  12. Franz Gratzer, Kryptoprotestantismus in Oberösterreich, S54
  13. Chronologisches Necrologium der seit 1785 in der Diöcese Linz verstorbenen geistlichen Personen, Linz 1887
  14. Geschichte, Geographie und Statistik des Erzherzogthums Oesterreich ob der Enns, Linz 1830
  15. Oberösterreichische Bauernmöbel, Franz C. Lipp, Wien 1986
  16. Goldener Pagodenschrank des Georg Praitwieser
  17. Freilichtmuseum Sumerauerhof, St. Florian
  18. Die Deckenbilder von Schloß Würting – Eine noch ungeschriebene Kriminalgeschichte (Memento vom 23. März 2004 im Internet Archive)
  19. Purtscheller, Wolfgang (1993). Aufbruch der Völkische. Das braune Netzwerk. Wien: Picus. S. 78, im Kapitel „Das Loch NS von Offenhausen“.
  20. Nöstlinger, Michaela: Der Dichterstein Offenhausen. - Diplomarbeit. Universität Wien, 1997. S. 89. (Kapitel 4.3 Verleihung des Dichtersteinschildes, S. 88–97.)
  21. DÖW: Verein Dichterstein Offenhausen
  22. Karl Müller, "Stellungnahme zum 'Dichterstein Offenhausen' für die Bezirkshauptmannschaft Wels-Land". In: Aurora-Magazin, März 1998. (Memento vom 17. März 2015 im Internet Archive)
  23. http://www.doew.at/erkennen/rechtsextremismus/neues-von-ganz-rechts/archiv/oktober-2005/afp-treffen-in-offenhausen
  24. http://www.ots.at/presseaussendung/OTS_20141016_OTS0050/rechtsextremisten-treffen-soll-am-wochenende-in-offenhausen-stattfinden-mkoe-und-antifa-netzwerk-fordern-verbot-der-afp
  25. Theater Offenhausen
  26. Günter Merz: Das Ringen um die Durchsetzung der Reformation in Oberösterreich (~ 1527–1568) Eintrag auf der Homepage Forum oö geschichte, abgerufen am 1. August 2016
  27. Jörg von Perkheim, ein ständischer Diplomat des 16. Jahrhunderts.
  28. AEIOU - Österreich Lexikon
  29. Anton Reinthaler. Abgerufen am 9. Juni 2017.
  30. http://www.nachrichten.at/nachrichten/politik/innenpolitik/Othmar-Commenda-Wir-brauchen-mehr-Soldaten;art385,2069281
  31. ORF-Kundendienst
  32. http://blogs.worldbank.org/team/peter-schierl
  33. https://www.dioezese-linz.at/site/jaegerstaetter/home/news/article/24338.html
  34. http://www.tips.at/news/wels/land-leute/323616-ein-besonderer-heimatbesuch-fuer-einen-interessanten-autor
  35. Goldener Pagodenschrank des Georg Praitwieser
  36. Giftige Hochzeiten. Malmaterialien, Bildinhalt und Konservierung an ausgesuchten Bauernmöbeln um 1800 aus Ober- und Niederösterreich, Peter Kopp, Sara Picchi und Matthijs de Keijzer
  37. Linz Textil
  38. Der Fall Paul Kammerer: Das abenteuerliche Leben des umstrittensten Biologen seiner Zeit. Klaus Taschwer. München, 2016. abgerufen am 30. Oktober 2016