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vom 23.05.2018, aktuelle Version,

Reinhard Resch (Politiker)

Reinhard Resch als Stadtrat mit Parteikollegen in Krems an der Donau (zweiter von rechts, 2008).

Reinhard Resch (* 1955 in Opponitz, Niederösterreich) ist ein österreichischer Arzt, Politiker (SPÖ) und seit 2012 amtierender Bürgermeister der Stadt Krems an der Donau.

Leben

Kindheit, Jugend und Ausbildung

Resch wurde 1955 in Opponitz im Bezirk Amstetten in Niederösterreich geboren und wuchs in Hollenstein an der Ybbs auf. Er besuchte die Mittelschule in Chiavari (Italien), Stift Seitenstetten und legte die Matura am Stiftsgymnasium Melk ab. Es folgten ein Medizinstudium an der Universität Wien. Die Ausbildung zum Arzt für Allgemeinmedizin und Facharzt für Physikalische Medizin und Rehabilitation absolvierte er am Landesklinikum St. Pölten sowie in den USA (u. a. Mayo Clinic, Harvard).

Berufsweg als Arzt

Nach einer Stellung als Oberarzt im SMZ Ost Wien wurde er 1992 Primarius am LK Krems. Von 1995 bis 2012 war er dort stellvertretender ärztlicher Direktor. 1995 gründete er das Therapiezentrum CARDEA im Steigenberger Avance Hotel Krems.[1]

Aus der 1985 mit Erika Resch geschlossenen Ehe stammen drei Kinder.[1]

Politik

Ab 2002 war er Gemeinderat von Krems, Bezirksobmann des Bund Sozialdemokratischer Akademikerinnen und Akademiker, Intellektueller, Künstlerinnen und Künstler, 2005 Stadtrat, 2008 Stadtparteiobmann und ab dem 28. Januar 2009 zweiter Vizebürgermeister. Am 7. Oktober 2012 gewann Resch die Gemeinderatswahl 2012 in der Stadt Krems an der Donau knapp vor der damaligen Bürgermeisterin und ÖVP-Kandidatin Inge Rinke. Noch am gleichen Tag trat Rinke als Bürgermeisterin zurück. Resch ist daher seit dem 7. Oktober 2012 der amtierende Bürgermeister von Krems.

Er trat bei der Gemeinderatswahl am 15. Oktober 2017 erneut als SPÖ-Spitzenkandidat an, die SPÖ erzielte dabei 46,09 Prozent der Stimmen.[2][3]

Im Gemeinderatswahlkampf 2017 wurde ein Skandal bekannt. Demnach war auf einem SPÖ-Werbeplakat Resch mit Maximilian Fürnsinn, dem Propst des Stiftes Herzogenburg zu sehen. Der Titel: "Mein Weg: Offenheit predigen. Und leben". Fürnsinn meinte daraufhin, Resch habe ihn lediglich gefragt, ob er denn das Foto verwenden dürfe. Er hätte jedoch einer SPÖ-Plakatkampagne mit ihm nie eine Zustimmung gegeben.[4]

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Einzelnachweise

  1. 1 2 Der neue Kremser Vizebürgermeister, in "Der Kremser Stadtkurier", Juni 2009, S. 2ff (PDF; 1,5 MB) abgefragt am 23. März 2013
  2. NÖN: Gemeinderatswahl in Krems: Bürgermeister Reinhard Resch feiert Wahlsieg. Artikel vom 15. Oktober 2017, abgerufen am 15. Oktober 2017.
  3. SPÖ baut Vorsprung in Krems weiter aus - noe.ORF.at. Abgerufen am 20. Oktober 2017.
  4. Wahlplakate sorgen für Aufregung - noe.ORF.at. Abgerufen am 11. Oktober 2017.
Vorgänger Amt Nachfolger
Inge Rinke Bürgermeister von Krems an der Donau
seit 2012