Wir freuen uns über jede Rückmeldung. Ihre Botschaft geht nur an das Administrator Team. Danke fürs Mitmachen, das zur Verbesserung des Systems oder der Inhalte beitragen kann. Ihre Nachricht (optional mit Ihrer E-Mail):
unbekannter Gast
vom 26.12.2019, aktuelle Version,

Opponitz

Opponitz
Wappen Österreichkarte
Wappen von Opponitz
Opponitz (Österreich)
Opponitz
Basisdaten
Staat: Österreich
Bundesland: Niederösterreich
Politischer Bezirk: Amstetten
Kfz-Kennzeichen: AM
Hauptort: Hauslehen
Fläche: 39,6 km²
Koordinaten: 47° 52′ N, 14° 49′ O
Höhe: 422 m ü. A.
Einwohner: 912 (1. Jän. 2019)
Bevölkerungsdichte: 23 Einw. pro km²
Postleitzahlen: 3341, 3342
Vorwahl: 07444
Gemeindekennziffer: 3 05 24
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Hauslehen 21
3342 Opponitz
Website: www.opponitz.gv.at
Politik
Bürgermeister: Johann Lueger (ÖVP)
Gemeinderat: (2015)
(15 Mitglieder)
10
3
2
10  3  2 
Insgesamt 15 Sitze
Lage von Opponitz im Bezirk Amstetten
AmstettenArdaggerAschbach-MarktBehambergBiberbachEnnsdorfErnsthofenErtlEuratsfeldFerschnitzHaagHaidershofenHollenstein an der YbbsKematen an der YbbsNeuhofen an der YbbsNeustadtl an der DonauOed-OehlingOpponitzSeitenstettenSonntagbergSt. Georgen am ReithSt. Georgen am YbbsfeldeSt. Pantaleon-ErlaSt. Peter in der AuSt. ValentinStrengbergViehdorfWallsee-SindelburgWeistrachWinklarnWolfsbachYbbsitzZeillernAllhartsbergNiederösterreich Lage der Gemeinde Opponitz im Bezirk Amstetten (anklickbare Karte)
Über dieses Bild
Vorlage:Infobox Gemeinde in Österreich/Wartung/Lageplan Imagemap

Gemeindeamt
Quelle: Gemeindedaten bei Statistik Austria

Opponitz ist eine Gemeinde mit 912 Einwohnern (Stand 1. Jänner 2019) im Bezirk Amstetten in Niederösterreich. Hauptort der Gemeinde ist das Dorf Hauslehen.

Geografie

Ortmitte mit Gemeindeamt und Pfarrkirche

Opponitz liegt an der Ybbs im Mostviertel in der niederösterreichischen Eisenwurzen. 72,52 Prozent der Fläche der Gemeinde sind bewaldet.

Das geschichtete Gestein der Gegend nennt sich Opponitz-Formation als lithostratigraphische Formation der oberen Trias der Nördlichen Kalkalpen.

Gemeindegliederung

Die Gemeinde Opponitz besteht aus den vier Katastralgemeinden:

  • Ofenberg (2,31 km²)
  • Opponitz (20,08 km²)
  • Schwarzenbach (8,19 km²)
  • Thann (9,08 km²)

Das Gemeindegebiet umfasst folgende sieben Ortschaften (in Klammern Einwohnerzahl Stand 1. Jänner 2019[1]):

  • Graben (77)
  • Gstadt (62)
  • Hauslehen (476)
  • Ofenberg (30)
  • Schwarzenbach (66) samt Rehau
  • Strubb (41)
  • Thann (160)

Der Hauptort der Gemeinde besteht aus dem Dorf Opponitz (ehemals Hauslehen ) und der umliegenden Streusiedlung Hauslehen-Zerstreute Häuser (). Zu dieser Ortschaft gehören auch noch die Einzellage Glatzreith, Hinterleithen, Oberpoint, Pichl und Vorderleithen.

Nachbargemeinden

Waidhofen an der Ybbs (Statutarstd.) Ybbsitz
Gaflenz (Bezirk Steyr-Land, )
Hollenstein an der Ybbs St. Georgen am Reith

Geschichte

Im Altertum war das Gebiet Teil der Provinz Noricum. Der Ortsname Opponitz lässt auf eine slawische Besiedlung schließen. In einem Passauer Urbar wird der Ort 1256 als „Opotnitz“ erstmals erwähnt.

Zwischen 1922 und 1924 wurde im Ortsteil Schwarzenbach von der Stadt Wien das Kraftwerk Opponitz errichtet.

Einwohnerentwicklung

Nach dem Ergebnis der Volkszählung 2001 gab es 957 Einwohner. 1991 hatte die Gemeinde 1.031 Einwohner, 1981 1.006 und im Jahr 1971 1.006 Einwohner.

Politik

Der Gemeinderat hat 15 Mitglieder.

  • Mit den Gemeinderatswahlen in Niederösterreich 1990 hatte der Gemeinderat folgende Verteilung: 11 ÖVP und 8 SPÖ.
  • Mit den Gemeinderatswahlen in Niederösterreich 1995 hatte der Gemeinderat folgende Verteilung: 7 SPÖ, 6 ÖVP und 6 Unparteiische Bürgerliste Opponitz-Aktiv.[2]
  • Mit den Gemeinderatswahlen in Niederösterreich 2000 hatte der Gemeinderat folgende Verteilung: 11 ÖVP und 8 SPÖ.[3] (19 Mitglieder)
  • Mit den Gemeinderatswahlen in Niederösterreich 2005 hatte der Gemeinderat folgende Verteilung: 8 ÖVP und 7 SPÖ.[4]
  • Mit den Gemeinderatswahlen in Niederösterreich 2010 hatte der Gemeinderat folgende Verteilung: 8 ÖVP und 7 SPÖ.[5]
  • Mit den Gemeinderatswahlen in Niederösterreich 2015 hat der Gemeinderat folgende Verteilung: 10 ÖVP, 3 SPÖ und 2 FPÖ.[6]
Bürgermeister
  • bis 2010 Erwin Forster (Opponitz-Aktiv)
  • 2010–2014 Leopold Hofbauer (ÖVP)
  • seit 2014 Johann Lueger (ÖVP)

Kultur und Sehenswürdigkeiten

Pfarrkirche Opponitz

Wirtschaft

Nichtlandwirtschaftliche Arbeitsstätten gab es im Jahr 2001 30, land- und forstwirtschaftliche Betriebe nach der Erhebung 1999 67. Die Zahl der Erwerbstätigen am Wohnort betrug nach der Volkszählung 2001 430. Die Erwerbsquote lag 2001 bei 46,18 Prozent. Arbeitslose gab es 2003 im Jahresdurchschnitt 786.

  • Bei Touristen ist Opponitz als Fischerdorf bekannt und besonders bei Fliegenfischern beliebt.

Verkehr

  • Bahn/Bus: Opponitz war Station an der schmalspurigen Ybbstalbahn. Seit dem 4. September 2010[7] verkehrt die Buslinie MO1 von Waidhofen über Opponitz nach Hollenstein bzw. nach Lunz (bei entsprechender Witterung über die L98(A), wodurch der Ortskern von Opponitz direkt angefahren werden kann und eine relative Fahrzeitersparnis im Vergleich zur stillgelegten Schmalspurbahn erreicht wurde.)

Persönlichkeiten

Söhne und Töchter der Gemeinde
  • Reinhard Resch (* 1955), österreichischer Arzt, Politiker (SPÖ) und seit 2012 Bürgermeister von Krems an der Donau

Einzelnachweise

  1. Statistik Austria: Bevölkerung am 1.1.2019 nach Ortschaften (Gebietsstand 1.1.2019), (CSV)
  2. Wahlergebnis Gemeinderatswahl 1995 in Opponitz. Amt der NÖ Landesregierung, 30. März 2000, abgerufen am 13. Oktober 2019.
  3. Wahlergebnis Gemeinderatswahl 2000 in Opponitz. Amt der NÖ Landesregierung, 4. Februar 2005, abgerufen am 13. Oktober 2019.
  4. Wahlergebnis Gemeinderatswahl 2005 in Opponitz. Amt der NÖ Landesregierung, 4. März 2005, abgerufen am 13. Oktober 2019.
  5. Wahlergebnis Gemeinderatswahl 2010 in Opponitz. Amt der NÖ Landesregierung, 8. Oktober 2010, abgerufen am 13. Oktober 2019.
  6. Wahlergebnis Gemeinderatswahl 2015 in Opponitz. Amt der NÖ Landesregierung, 1. Dezember 2015, abgerufen am 13. Oktober 2019.
  7. Presseaussendung zum Start der Mostviertellinien; abgerufen am 18. Januar 2012