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vom 20.04.2017, aktuelle Version,

Rudolf Pfaffinger

Rudolf Pfaffinger (* 18. Oktober 1859 in Mattighofen; † 1. Dezember 1905 in Wien) war ein österreichischer Politiker.

Leben

Als Sohn eines Grundbuchführers geboren, studierte Pfaffinger nach dem Besuch des Gymnasiums in Kremsmünster Rechtswissenschaften an der Universität Wien und später Montanistik an der Bergakademie in Leoben. Während seines Studiums wurde er 1885 Mitglied der Burschenschaft Germania Leoben. Nach seinem Studium ging er in den bergbehördlichen Dienst und war bei den Revierbergämtern in Olmütz und St. Pölten sowie bei der Bergmannhauptmannschaft Wien tätig. Er wurde Bergkommissär und später Oberbergkommissär. Er trat dem Berg- und Hüttenmännischen Verein bei und wurde Sekretär des Vereins der Montan-, Eisen- und Maschinenindustriellen und des Zentralvereins der Bergwerksbesitzer Österreichs. In Wien wurde er zum Dr. iur. promoviert. Er wurde Hof- und Gerichtsadvokat in Wien. Von 1902 bis 1905 war er für die Deutsche Fortschrittspartei als Vertreter der Handels- und Gewerbekammer Leoben Mitglied des Reichsrats.

Literatur

  • Helge Dvorak: Biographisches Lexikon der Deutschen Burschenschaft. Band I Politiker, Teilband 4: M–Q. Heidelberg 2000, S. 307.