Schlacht bei Münchengrätz
Datum | 28. Juni 1866 |
---|---|
Ort | Münchengrätz, Böhmen |
Ausgang | Sieg der Preußen |
Konfliktparteien | |
---|---|
![]() Preußen |
![]() Österreich |
Befehlshaber | |
Truppenstärke | |
unbekannt | unbekannt |
Verluste | |
unbekannt |
unbekannt |
Deutschen Krieg und
3. Italienischen Unabhängigkeitskrieg (beide 1866)
Custozza – Hühnerwasser – Podol – Nachod – Trautenau – Langensalza – Skalitz – Münchengrätz – Gitschin – Königinhof – Schweinschädel – Königgrätz – Dermbach – Kissingen – Mainfeldzug – Frohnhofen – Aschaffenburg – Lissa – Bezzecca – Blumenau – Hundheim – Tauberbischofsheim – Werbach – Helmstadt – Gerchsheim – Uettingen/Roßbrunn
Die Schlacht bei Münchengrätz war ein Sieg der Preußen über die Österreicher im Deutschen Krieg am 28. Juni 1866.
Die Schlacht fand statt zwischen Truppen der preußischen ersten Armee unter Prinz Friedrich Carl und der Elbarmee unter General Eberhard Herwarth von Bittenfeld auf der einen und Einheiten des I. österreichischen Korps unter Eduard Clam-Gallas auf der anderen Seite.
Der verlustreiche Sieg brachte die gesamte Iserlinie in die Hände der Preußen und zwang die Österreicher, zusammen mit den in Eilmärschen aus Dresden abgerückten Sachsen, zum Rückzug nach Gitschin, wo es am darauffolgenden Tage zu einer weiteren Schlacht kam.
Literatur
- Heinz Helmert, Hans-Jürgen Usczeck: Preußischdeutsche Kriege von 1864 bis 1871 – Militärischer Verlauf. 6. überarbeitete Auflage, Militärverlag der deutschen demokratischen Republik, Berlin 1988, ISBN 3-327-00222-3