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vom 16.06.2017, aktuelle Version,

Schlitters

Schlitters
Wappen Österreichkarte
Wappen von Schlitters
Schlitters (Österreich)
Schlitters
Basisdaten
Staat: Österreich
Bundesland: Tirol
Politischer Bezirk: Schwaz
Kfz-Kennzeichen: SZ
Fläche: 10,32 km²
Koordinaten: 47° 23′ N, 11° 50′ O
Höhe: 548 m ü. A.
Einwohner: 1.457 (1. Jän. 2017)
Bevölkerungsdichte: 141 Einw. pro km²
Postleitzahl: 6262
Vorwahl: 05288
Gemeindekennziffer: 7 09 25
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Schlitters 52a
6262 Schlitters
Website: www.schlitters.at
Politik
Bürgermeister: Friedl Abendstein
Gemeinderat: (2016)
(13 Mitglieder)

13 Gemeinsam für Schlitters mit Bürgermeister Friedl Abendstein

Lage der Gemeinde Schlitters im Bezirk Schwaz
Achenkirch Aschau im Zillertal Brandberg Bruck am Ziller Buch in Tirol Eben am Achensee Finkenberg Fügen Fügenberg Gallzein Gerlos Gerlosberg Hainzenberg Hart im Zillertal Hippach Jenbach Kaltenbach Mayrhofen Pill Ramsau im Zillertal Ried im Zillertal Rohrberg Schlitters Schwaz Schwendau Stans Steinberg am Rofan Strass im Zillertal Stumm Stummerberg Terfens Tux Uderns Vomp Weer Weerberg Wiesing Zell am Ziller Zellberg Tirol Lage der Gemeinde Schlitters im Bezirk Schwaz (anklickbare Karte)
Über dieses Bild
Vorlage:Infobox Gemeinde in Österreich/Wartung/Lageplan Imagemap

Schlitters Richtung Inntal
Quelle: Gemeindedaten bei Statistik Austria

Schlitters ist eine Gemeinde mit 1457 Einwohnern (Stand 1. Jänner 2017) im Zillertal und gehört zum Bezirk Schwaz in Tirol (Österreich). Die Gemeinde liegt im Gerichtsbezirk Zell am Ziller.

Geographie

Das Haufendorf Schlitters liegt auf dem Murkegel des Öxlbachs im vorderen Zillertal. Zur Gemeinde gehört auch der Ortsteil Schlitterberg, etwa 400 m oberhalb, zu erreichen von Rotholz im Inntal.

Gemeindegliederung

Nachbargemeinden

Bruck am Ziller, Buch in Tirol, Fügen, Fügenberg, Gallzein, Hart im Zillertal, Strass im Zillertal

Geschichte

Der Ortsname wird auf eine vorrömische Besiedlung zurückgeführt. Erstmals urkundlich erwähnt wird Schlitters in Aufzeichnungen der erzbischöflichen Kirche Salzburg als "Slitteres in Cilari valleę" im Jahr 931.[1] Vom 15. bis zum 17. Jahrhundert, in der Blütezeit des Schwazer Bergbaus, schürften im Raum Schlitterberg Knappen nach Silber, Kupfer und Mineralfarben aus Malachit und Azurit. Ein im 16. Jahrhundert angelegter Fischteich ist heute ein Badesee.

Wappen

Das 1956 verliehene Gemeindewappen zeigt einen stilisierten silbernen Schlitten in rotem Feld. Dabei handelt es sich um das Siegel der 1275 ausgestorbenen Ritter von Schlitters, das gleichzeitig als redendes Wappen dient.[2]

Kultur und Sehenswürdigkeiten

Wirtschaft

Am ebenen Talboden wird intensive Landwirtschaft betrieben, daneben gibt es mehrere Gewerbebetriebe und eine größere Anzahl an Auspendlern.

Verkehr

Schlitters ist verkehrsmäßig über die Zillertalstraße und die Zillertalbahn mit einer Haltestelle angebunden. Ein Radweg Richtung Mayrhofen führt am Schlitterer See vorbei.

Persönlichkeiten

Einzelnachweise

  1. Martin Bitschnau, Hannes Obermair: Tiroler Urkundenbuch, II. Abteilung: Die Urkunden zur Geschichte des Inn-, Eisack- und Pustertals. Bd. 1: Bis zum Jahr 1140. Universitätsverlag Wagner, Innsbruck 2009, ISBN 978-3-7030-0469-8, S. 106 Nr. 139.
  2. Eduard Widmoser: Tiroler Wappenfibel. Tyrolia-Verlag, Innsbruck 1978, ISBN 3-7022-1324-4, S. 77.
  Commons: Schlitters  – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien


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