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vom 29.07.2018, aktuelle Version,

Tillmitsch

Tillmitsch
Wappen Österreichkarte
Wappen von Tillmitsch
Tillmitsch (Österreich)
Tillmitsch
Basisdaten
Staat: Österreich
Bundesland: Steiermark
Politischer Bezirk: Leibnitz
Kfz-Kennzeichen: LB
Hauptort: Tillmitsch Links der Laßnitz
Fläche: 15,02 km²
Koordinaten: 46° 49′ N, 15° 31′ O
Höhe: 276 m ü. A.
Einwohner: 3.284 (1. Jän. 2018)
Postleitzahlen: 8430, 8451
Vorwahl: 03452
Gemeindekennziffer: 6 10 43
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Dorfstraße 87
A-8430 Tillmitsch
Website: www.tillmitsch.at
Politik
Bürgermeister: Erich Macher (ÖVP)
Gemeinderat: (2015)
(21 Mitglieder)
7
4
4
4
2
7  4  4  4  2 
Insgesamt 21 Sitze
Lage von Tillmitsch im Bezirk Leibnitz
Allerheiligen bei WildonArnfelsEhrenhausen an der WeinstraßeEmpersdorfGabersdorfGamlitzGleinstättenGrallaGroßkleinHeiligenkreuz am WaasenHeimschuhHengsbergKitzeck im SausalLangLebring-Sankt MargarethenLeibnitzLeutschach an der WeinstraßeOberhaagRagnitzSankt Andrä-HöchSankt Georgen an der StiefingSankt Johann im SaggautalSankt Nikolai im SausalSankt Veit in der SüdsteiermarkSchwarzautalStraß in SteiermarkTillmitschWagnaWildonSteiermark Lage der Gemeinde Tillmitsch im Bezirk Leibnitz (anklickbare Karte)
Über dieses Bild
Vorlage:Infobox Gemeinde in Österreich/Wartung/Lageplan Imagemap

Katholische Filialkirche Tillmitsch
Quelle: Gemeindedaten bei Statistik Austria

Tillmitsch ist eine Gemeinde mit 3284 Einwohnern (Stand 1. Jänner 2018) im Bezirk Leibnitz im österreichischen Bundesland Steiermark.

Geografie

Tillmitsch liegt im westlichen Teil des Leibnitzer Feldes in der Südsteiermark.

Das Gemeindegebiet hat Anteil an den östlichen Ausläufern des Sausaler Hügellandes (bis 340 m Seehöhe), der größte Teil liegt aber in der Talebene (240 m über dem Meeresspiegel).

Gemeindegliederung

Am 1. Jänner 1968 wurde die Gemeinde Altenberg bei Leibnitz eingemeindet.

Die Gemeinde Tillmitsch besteht seither aus vier Katastralgemeinden: Altenberg, Maxlon, Steingrub, Tillmitsch.

Ortschaften (in Klammern Einwohnerzahl Stand 1. Januar 2018[1]):

  • Altenberg (200)
  • Grössing (113)
  • Maxlon (185)
  • Neutillmitsch (1277)
  • Steingrub (83)
  • Tillmitsch (1426)

Nachbargemeinden

Nachbargemeinden sind (alphabetisch): Gralla, Heimschuh, Kitzeck im Sausal, Lang, Lebring-Sankt Margarethen, Leibnitz und Sankt Nikolai im Sausal.

Tourismusverband

Die Gemeinde bildet gemeinsam mit Großklein, Heimschuh, Kitzeck im Sausal, St. Andrä-Höch, St. Johann im Saggautal, St. Nikolai im Sausal und Gleinstätten den Tourismusverband „Sulmtal Sausal – Südsteirisches Weinland“. Dessen Sitz ist Kitzeck im Sausal.[2]

Geschichte

Tillmitsch wurde um 1220 erstmals urkundlich als „Tubnaz“ erwähnt.

Tillmitsch ist, wie Funde im Ziegelwerk Guidassoni beweisen, älter als Rom. Die Funde stammen aus der Zeit 1000 v. Chr. Es war das Volk der Illyrer, welches damals in Tillmitsch eine Eisenschmelze betrieb.

Nördlich, an der Grenze zu Lang, liegt die Eiserne Pforte, der Beginn des sogenannten Teufelsgrabens. Er erstreckt sich bis zur Mur in Bachsdorf. Der Teufelsgraben ist eine Art germanische Landwehr, ca. 11 m breit und ca. 2 m tief, aus der Zeit um 750–800 n. Chr. In dieser Zeit begann auch die frühmittelalterliche Besiedlung durch die Deutschen.[3]

Die Ortsgemeinde als autonome Körperschaft entstand 1850. Nach der Annexion Österreichs 1938 kam die Gemeinde zum Reichsgau Steiermark, 1945 bis 1955 war sie Teil der britischen Besatzungszone in Österreich.

Bevölkerungsentwicklung

Politik

Bürgermeister

Erich Macher (ÖVP) wurde in der konstituierenden Sitzung des Gemeinderats vom 17. April 2015 mit 19 von 21 Stimmen zum neuen Bürgermeister von Tillmitsch gewählt. Er trat damit die Nachfolge von Alfred Langbauer (SPÖ) an.[4][5]

Dem Gemeindevorstand gehören weiters der erste Vizebürgermeister Erwin Kriegl (ÖVP), der zweite Vizebürgermeister Ewald Schenk (SPÖ), dem Gemeindekassier Robert Gritsch (Liste Wir für Tillmitsch) und das Vorstandsmitglied René Dretnik (FPÖ) an.[4]

Gemeinderat

Die Gemeinderatswahl 2015 gleichen einem politischen Erdbeben. Die SPÖ, die aus den letzten Gemeinderatswahlen als klarer Sieger hervorging, verlor zwei Dritte ihrer Wähler und damit nicht weniger als 10 ihrer bisher 14 Mandate. Sie musste sich mit vier Sitzen zufriedengeben; ebenso viele wie die FPÖ, die bei den letzten beiden Wahlen gar nicht kandidierte und die Liste Wir für Tillmitsch unter ihrem Spitzenkandidaten Robert Gritsch, die sich erstmals zur Wahl stellte. Wahlsieger war die ÖVP, die sieben Sitze erreichte.[6]

Der Gemeinderat besteht aus 21 Mitgliedern. Nach der Gemeinderatswahl 2015 setzt sich dieser wie folgt zusammen:[7]

Die letzten Gemeinderatswahlen brachten folgende Ergebnisse:
Partei 2015 2010 2005 2000
Sti. % M. Sti. % M. Sti. % M. Sti. % M.
ÖVP 611 32 7 0545 28 06 0426 23 05 689 40 6
SPÖ 409 21 4 1228 64 14 1319 71 15 901 52 8
FPÖ 378 20 4 nicht kandidiert nicht kandidiert 133 07 1
Die Grünen 173 9 2 0144 08 01 0105 06 01 nicht kandidiert
Wir für Tillmitsch 360 19 4 nicht kandidiert nicht kandidiert nicht kandidiert
Wahlberechtigte 2.768 2.675 2.520 2.219
Wahlbeteiligung 71 % 73 % 75 % 78 %

Wappen

Das 1973 verliehene Gemeindewappen zeigt: „In einem durch einen schmalen silbernen Wellenpfahl gespaltenen Schild vorn drei übereinander stehende silberne Tannen in grünem Feld, hinten eine rote, silbern gefugte Ziegelmauer.“

Kultur und Sehenswürdigkeiten

  Commons: Tillmitsch  – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

  1. Statistik Austria: Bevölkerung am 1.1.2018 nach Ortschaften (Gebietsstand 1.1.2018), (Excel)
  2. Grazer Zeitung, Amtsblatt für die Steiermark. 30. Dezember 2014, 210. Jahrgang, 52. Stück. Nr. 323. ZDB-ID 1291268-2 S. 630–631.
  3. http://www.tillmitsch.at/
  4. 1 2 Gemeinde Tillmitsch: Gemeindevorstand (abgerufen am 16. Juni 2015)
  5. Meine Woche vom 18. April 2015: Tillmitsch: Erich Macher wurde zum Bürgermeister gewählt (abgerufen am 16. Juni 2015)
  6. Meine Woche vom 22. März 2015: Tillmitsch: Erfolg für Politneulinge (abgerufen am 16. Juni 2015)
  7. Gemeinde Tillmitsch: Gemeinderat (abgerufen am 16. Juni 2015)