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vom 10.01.2018, aktuelle Version,

Vorstadtweiber

Seriendaten
Originaltitel Vorstadtweiber
Produktionsland Österreich
Originalsprache Deutsch
Produktions-
unternehmen
MR Film
Länge ca. 55 Minuten
Episoden 20+ in 3 Staffeln
Genre Dramedy
Regie Sabine Derflinger, Harald Sicheritz
Drehbuch Uli Brée
Erstausstrahlung 12. Jänner 2015 auf ORF eins
Besetzung

Vorstadtweiber ist eine österreichische Fernsehserie, die die „bessere Gesellschaft“ der Wiener Nobelbezirke persifliert. Die Erstausstrahlung war am 12. Jänner 2015 auf ORF eins, ab 5. Mai 2015 wurde die Serie in Deutschland im Ersten gezeigt, und SRF zwei sendete die Serie ab 25. Mai 2015. Bereits vor Beginn der ersten, zehnteiligen Staffel wurde eine zweite Staffel angekündigt.[1][2] Die dritte Staffel wird seit 8. Jänner 2018 im ORF ausgestrahlt, ab 6. Februar wird sie im Ersten zu sehen sein.[3]

Hintergrund

Die Serie wird seit 2014 von der MR Film produziert und seit Jänner 2015 bei ORF eins ausgestrahlt. Ab Mai 2015 wurde die erste Staffel bei der ARD gesendet. Im Jänner 2015 wurde der Auftrag für die zweite Staffel fixiert.[4] Die Dreharbeiten für die zweite Staffel begannen im Frühjahr 2015[5] und wurden im Herbst 2015 abgeschlossen, im ORF zu sehen war diese Staffel ab 14. März 2016.[6] Die Rechte für die Serie wurden auch an das Schweizer Radio und Fernsehen (SRF) verkauft.[7] Bereits während der Produktion der zweiten Staffel begannen die Vorbereitungen für eine dritte Staffel, die ab Herbst 2016 gedreht wurde und 2017 ausgestrahlt werden sollte.[8][9][10] Die Dreharbeiten dauerten jedoch bis 2017 an, so dass die dritte Staffel erst seit Jänner 2018 gesendet wird.

Handlung

Im Mittelpunkt stehen fünf Frauen, denen es in ihrer vermeintlich heilen Wohlstandswelt der Wiener Vorstadt eigentlich gar nicht besser gehen könnte. Sie führen lukrative Ehen, tragen teure Kleider und können ein Leben voller Luxus genießen. Doch als plötzlich eine von ihnen von ihrem Ehemann mittellos vor die Tür gesetzt wird, holt sie die Realität ein. Allmählich beginnt auch die Fassade der anderen Frauen zu bröckeln und sie befürchten, dass es ihnen genauso ergehen könnte. Korruption, Intrigen und eine Menge Leichen im Keller prägen den Alltag der Wiener Vorstadt. Während ihre Gatten in illegale Geschäfte verstrickt sind, bereiten die Frauen einen finanziellen Befreiungsschlag vor.[11]

Erste Staffel

Die Serie beginnt mit einer Szene vom Begräbnis des Ministerialrates Josef Steinberg. In Form eines Rückblickes wird sodann jener Hergang geschildert, der zum gewaltsamen Tod des Ministerialrats führte. Hierbei sind Eifersucht, Hass und Gier jene Motive, die viele der Beteiligten gegen den Ministerialrat hegen. Dieser will sich einerseits von seiner Ehefrau Waltraud trennen und zugleich das Verhältnis zu seiner Geliebten Nico legalisieren. Nico wird von Francesco in Zusammenhang mit seiner ehemaligen Beziehung zu Minister Schnitzler erpresst. Der Ministerialrat gefährdet aber auch einen geheimen Plan seiner Freunde, die sich mit Grundstücksspekulation großen Reichtum verschaffen wollen: Steinberg ist für die Umweltverträglichkeitsprüfung eines Autobahnprojekts zuständig. Die Insiderinformation über die geplante Autobahn hat der Immobilienmakler Georg Schneider durch seine intime Beziehung zum Minister erhalten. Letztlich bekommt aber auch der Minister Wind von den Geschäften seines Geliebten und sieht in der Umweltverträglichkeitsprüfung eine Chance, die Blase platzen zu lassen. Beim Begräbnis von Ministerialrat Steinberg werden die Ehefrauen der Spekulanten verhaftet, denn die Spekulationsgeschäfte lauten auf ihre Namen. Zusätzlich gerät Maria Schneider in den Verdacht, den Ministerialrat Josef Steinberg erschossen zu haben. Der wahre Mörder des Ministerialrates, Minister Schnitzler, wird hingegen als neuer Kanzlerkandidat gehandelt. In der Schlussszene der ersten Staffel unternimmt Maria Schneider einen Mordversuch an ihrem Mann.

Zweite Staffel

Zu Beginn der Staffel sind Maria, Nico und Waltraud zerstritten. Während Waltraud Maria immer noch übel nimmt, dass sie als Simons Mutter das Erbe ihres verstorbenen Mannes verwalten darf, sitzt Nico, von ihren Freundinnen im Stich gelassen, im Gefängnis. Zudem stellt sich überraschend heraus, dass nicht nur Waltraud, sondern auch Maria schwanger ist, was diese zunächst nicht hinnimmt. Durch das Verhandlungsgeschick ihrer Anwältin Tina wird Nico für eine hohe Strafzahlung aus dem Gefängnis entlassen. Da sie allerdings einen hohen Schuldenberg angehäuft hat, nimmt sie das Angebot von Tina, ihr neu übernommenes Lokal zu leiten, an. Unterdessen stecken Caro und Hadi in einer Ehekrise. Sie sehen sich gezwungen, eine Sexualtherapeutin aufzusuchen. Georg konnte Marias Mordversuch überleben und muss vorerst im Rollstuhl sitzen, weswegen die Familie Schneider in ein neues, barrierefreies Haus umzieht. Einen Karrieresprung machte Sabine, sie sitzt in einer beratenden Position im Umweltministerium und schmiedet weiterhin Pläne, die Machenschaften Hadis, Georgs und Bertrams auffliegen zu lassen. Zudem ist sie nun mit Helga zusammen, die ebenfalls großes Interesse an der Aufdeckungsarbeit hat. In der Schlussszene der zweiten Staffel schießt Nicoletta mit Jörg Pudschedls Waffe auf Joachim Schnitzler. Die Kugel verfehlt ihn, allerdings wird Walli von einem Querschläger getroffen.

Rezeption

Auf ORF eins hatte die erste Staffel im Schnitt 856.000 Zuseher, was einem Gesamtmarktanteil von durchschnittlich 28 Prozent entspricht. Die höchste Einschaltquote erreichte die fünfte Folge mit 984.000 Zusehern. In der ORF TVthek waren die ersten zehn Folgen mit 1,2 Mio. Abrufen (bis 8. März 2015) die erfolgreichste fiktionale Serie seit dem Start der Plattform.[12] Die Serie löste nach ihrer Premiere Kontroversen in der österreichischen Medienlandschaft aus. Während die ORF-Fernsehdirektorin Kathrin Zechner die Serie als „unterhaltsame, qualitativ hochwertige und auf die Nähe zum Publikum ausgerichtete österreichische Fiktion“ bezeichnete und Isabella Wallnöfer von der Presse die Dialoge als „giftiger als beim US-Vorbild Desperate Housewives“ lobte,[13] empfand Maciej Tadeusz Palucki von der Onlineausgabe derselben Zeitung die Figuren als klischeehaft und wenig differenziert und den Humor als flach.[14] Auch Guido Tartarotti kritisierte im Kurier die Figuren als karikaturhaft.[15]

Das Urteil deutscher Medien war gemischt. Ursula Scheer von der Frankfurter Allgemeinen Zeitung schrieb: „Man müsste schon sehr viel Geduld mitbringen, bis der Korruptions-Plot und das Spiel, wer wen übers Ohr haut, halbwegs interessant werden.“'[16] Und Marie Schmidt meinte in Die Zeit: „Es tut einem ein bisschen leid um formidable Schauspieler wie Nina Proll, Simon Schwarz und Bernhard Schir. Und besonders um das Charaktergesicht von Gerti Drassl, das sich gelegentlich zu einer zuckrigen Puppenfratze verzieht, als wollte sie das Luxusweibchen-Getue doch noch ins Groteske ziehen.“[17] Trotzdem erreicht die erste Folge der Serie im Ersten einen überdurchschnittlichen Marktanteil bei der jungen Zielgruppe der 14- bis 49-Jährigen von 9,3 %, und beim Gesamtpublikum war sie am Tag der Erstausstrahlung die meistgesehene Sendung.[18][19]

Entsprechend ausgewogener fiel die Charakterisierung der Serie im Wochenmagazin Focus aus: „Als dumme Klischeeschleuder voller plumpen Humors wurde die Serie anfangs kritisiert. Gleichwohl ist Vorstadtweiber die erfolgreichste Produktion des ORF in den vergangenen 20 Jahren. Sie erreicht in Österreich Traumquoten von fast 30 Prozent Marktanteil. In Deutschland sahen bei der ersten Staffel im Schnitt vier Millionen Menschen zu, beim jungen Publikum war die Serie ein Hit.“ Und es heißt dort weiter: „Um politische Korrektheit schert sich der Autor wenig. Er entwirft keine modernen Frauen, die unabhängig und selbstbewusst ihr Leben meistern. Die Vorstadtluder lügen, intrigieren und spielen so falsch, dass sie sich buchstäblich vor Selbstekel übergeben müssen. Völlig unvermittelt schlagen Handlung oder Dialoge immer wieder eine unerwartete Richtung ein. Das macht den Reiz der Serie aus. Vulgär, derb und platt ist die Sprache. Und dann wieder entwickeln sich wunderbar absurde und umso wahrhaftigere Dialoge.“ [20]

Auszeichnungen und Nominierungen

Fünf Darsteller (Gerti Drassl, Maria Köstlinger, Proschat Madani, Juergen Maurer und Simon Schwarz) wurden 2015 für eine Romy nominiert.[21] Die Produzenten der Serie, Oliver Auspitz, Andreas Kamm und Kurt Mrkwicka, wurden mit der Akademie-Romy in der Kategorie Bester Produzent TV-Film ausgezeichnet.[22] Gerti Drassl wurde 2017 mit dem Deutschen Schauspielerpreis als beste Schauspielerin in einer komödiantischen Rolle für ihre Darstellung in Vorstadtweiber geehrt.[23]

Besetzung

Rolle Schauspieler Hauptrolle
(Staffel)
Nebenrolle
(Staffel)
Gastauftritte
(Staffel)
Anmerkungen (mit Handlungshinweisen)
Maria Schneider Gerti Drassl 1.01– Hausfrau, Ehefrau von Georg, Kundin von Timo, Patientin von Felix, Mutter von Simon, schwanger von Timo ab 2.01, Patientin von Barbara
Waltraud „Walli“ (von) Steinberg Maria Köstlinger 1.01– verarmte Adelige, Ehefrau bzw. ab 1.08 Witwe von Josef, Ex-Affäre mit Simon, Patientin von Felix, Mutter von Josefine
Nicoletta „Nico“ Huber Nina Proll 1.01– Inhaberin einer Nobelboutique, verkaufte illegale Ware, Ex-Affäre mit Josef, taucht vor der Steuerfahndung unter, arbeitet nach ihrer Haftentlassung im Edelrestaurant „Sattsam“ ihre Schulden ab
Georg „Schorsch“ Schneider Juergen Maurer 1.01– Immobilienmakler, Ehemann von Maria, Vater von Simon, Affäre mit Joachim, Affäre mit Francesco, Patient von Barbara
Dr. Hadrian „Hadi“ Melzer Bernhard Schir 1.01– in 1.01–2.04 Bankdirektor, Ehemann von Caroline, Ex-Mann und Affäre von Sylvia, Vater von Pia, seit 2.07 neuer Parteiobmann der Opposition, Patient von Barbara
Bertram „Berti“ Selig Lucas Gregorowicz 1.01–2.10 Lobbyist, stammt aus Deutschland, in 1.01–1.05 Geliebter von Caroline, ab 1.07 Geliebter von Sabine
Caroline „Caro“ Melzer geb. Schinnagl Martina Ebm 1.01– Ex-Sekretärin und Ehefrau von Hadrian, in 1.01–1.05 Affäre mit Bertram, Ziehmutter von Pia, Tochter von Marianne, Patientin von Barbara
Sabine Herold Adina Vetter 1.01–2.10 mittellose Ex-Gattin von Peter Herold, ab 1.07 Geliebte von Bertram, ab 2.01 im Umweltministerium tätig, ab 2.01 Lebensgefährtin von Helga, Affäre mit Felix
Anna Schneider Gertrud Roll 1.01– Mutter von Georg, wohnt bis 2.01 bei ihm, zieht zu Sylvia in 2.01, danach in Indien, in 2.09 wieder da (zur Beerdigung von Sylvia)
Josef „Joschi“ (von) Steinberg † Simon Schwarz 1.01–1.08 2.03– Ministerialrat, Ehemann von Waltraud, in 1.01–1.05 Affäre mit Nicoletta, wird in 1.08 von Joachim ermordet
František „Francesco“ Kovacs Xaver Hutter 1.01– Friseur, lieferte Nicoletta illegale Ware und erpresst sie dann damit, Affäre mit Georg, Ex-Geliebter von Joachim
Simon Schneider Johannes Nussbaum 1.01– Sohn von Maria und Georg, Mitschüler und Ex-Freund von Laura, Ex-Affäre mit Waltraud, Vater von Josefine, Haupterbe von Josef
Sylvia Melzer † geb. Schneider Julia Stemberger 2.01–2.08 Schwester von Georg, Tochter von Anna, Mutter von Pia, Ex-Frau und Affäre von Hadrian, Alkoholikerin, Suizid in 2.08
Pia Melzer Victoria Nikolaevskaja 1.01– Tochter von Sylvia und Hadrian, Ziehtochter von Caroline
Joachim Schnitzler Philipp Hochmair 1.02– Minister, in 1.01–1.08 Affäre von Georg, Ex-Geliebter von Francesco, Mörder von Josef, Parteiobmann, Kanzlerkandidat, Patient von Felix, Nachfolger von Strobl
Helga Pariasek Sandra Cervik 1.01– Haushälterin von Bertram, saß eine Haftstrafe wegen Mordes an ihrem Ehemann ab, Lebensgefährtin von Sabine ab 2.01
Dr. Tina Mossaheb Proschat Madani 1.01– Anwältin von Waltraud und Josef in 1.10 von allen „Vorstadtweibern“ und Helga, Ehefrau von Felix, Kundin von Timo, ab 2.01 Inhaberin des Edelrestaurants „Sattsam“
Laura Zoë Straub 1.04–1.08, 2.01 Mitschülerin und Ex-Freundin von Simon
Marianne Schinnagl Erika Deutinger 1.05, 1.07, 1.08, 2.02 Mutter von Caroline
Timo Peter Marton 1.04–1.06, 1.08, 2.02– Callboy
Bruno Pudschedl Branko Samarovski 1.01, 1.04, 1.08–1.10, 2.03– Steuerfahnder, Ehemann von Franziska, Vater von Jörg, leitet die Ermittlungen gegen Francesco und Nicoletta
Jörg Pudschedl Thomas Mraz 1.01, 1.09–1.10, 2.02– Major der Kriminalpolizei, Sohn von Bruno und Franziska, leitet die Ermittlungen im Mordfall Josef, Patient von Barbara
Franziska Pudschedl Susi Stach 1.09–1.10, 2.02– Ehefrau von Bruno, Mutter von Jörg
Minister Strobl Helmut Bohatsch 1.03, 1.05, 2.04-2.08 Vorgänger von Schnitzler, wird von diesem, nach einem gescheiterten Suizidversuch, aus dem Fenster gestoßen.
Dieter West Michael Dangl 1.01, 1.09–1.10, 2.02– Journalist
Dr. Felix Heldt Michael Masula 2.01– Leiter einer Schönheitsklinik, Gynäkologe, Ehemann von Tina, Affäre mit Sabine, Vater von Vanessas zweitem Kind
Bernd Lang Lukas Watzl 2.06– 1.09 Wahlkampfmanager
Vanessa Hilde Dalik 3.01– 2.01, 2.05–2.08 zweifache Helikopter-Mutter, Ehefrau von Günter, Ex-Angestellte von Felix, schwanger von Felix
Günter Matthias Franz Stein 2.04, 2.06–2.08 Ehemann von Vanessa
Dr. Barbara Bragana Nicole Beutler 2.01– Sexual- und Paartherapeutin
Melanie Katharina Haudum 2.05, 2.08–2.09 Krankenschwester und Hebamme, Angestellte von Felix
Sedlacek Klaus Ofczarek 2.07, 2.09 Portier im Stundenhotel

Episoden

Nr. Titel[24] Erstausstrahlung AT Erstausstrahlung DE Regie Drehbuch Marktanteil AT Marktanteil DE
1.01 Heile Welt 12. Jänner 2015 5. Mai 2015 Sabine Derflinger Uli Brée 28 % (ab 3 Jahren), 35 % (14–49 J) 17 % (ab 3 J), 9,3 % (14–49 J)
1.02 Scheinwelten 12. Jänner 2015 5. Mai 2015 Sabine Derflinger Uli Brée 28 % (ab 3 J), 33 % (14–49 J) 16,7 % (ab 3 J), 9,7 % (14–49 J)
1.03 Heimlichkeiten 19. Jänner 2015 12. Mai 2015 Sabine Derflinger Uli Brée 28 % (ab 3 J), 35 % (14–49 J) 11,5 % (ab 3 J), 7,3 % (14–49 J)
1.04 Gemeinheiten 26. Jänner 2015 19. Mai 2015 Sabine Derflinger Uli Brée 26 % (ab 3 J), 33 % (14–49 J) 14 % (ab 3 J), 8,1 % (14–49 J)
1.05 Lügen 2. Februar 2015 26. Mai 2015 Sabine Derflinger Uli Brée 29 % (ab 3 J), 36 % (14–49 J) 13,6 % (ab 3 J), 8,6 % (14–49 J)
1.06 Schamlos 9. Februar 2015 2. Juni 2015 Harald Sicheritz Uli Brée 28 % (ab 3 J), 36 % (14–49 J) 13,1 % (ab 3 J), 8,9 % (14–49 J)
1.07 Wahrheiten 16. Februar 2015 9. Juni 2015 Harald Sicheritz Uli Brée 26 % (ab 3 J), 36 % (14–49 J) 13,1 % (ab 3 J), 9,9 % (14–49 J)
1.08 Rundumschlag 23. Februar 2015 16. Juni 2015 Harald Sicheritz Uli Brée 26 % (ab 3 J), 34 % (14–49 J) 13,1 % (ab 3 J), 8,4 % (14–49 J)
1.09 Jagdgesellschaft 2. März 2015 23. Juni 2015 Harald Sicheritz Uli Brée 28 % (ab 3 J), 37 % (14–49 J) 12,5 % (ab 3 J), 8,5 % (14–49 J)
1.10 Schluss mit Lustig 9. März 2015 30. Juni 2015 Harald Sicheritz Uli Brée 28 % (ab 3 J), 39 % (14–49 J) 12,1 % (ab 3 J), 8,5 % (14–49 J)
2.01 Folge 11 14. März 2016 10. Mai 2016 Harald Sicheritz Uli Brée 28 % (ab 3 J), 39 % (14–49 J) 14,4 % (ab 3 J), 9,3 % (14–49 J)
2.02 Folge 12 21. März 2016 17. Mai 2016 Harald Sicheritz Uli Brée 26 % (ab 3 J), 34 % (14–49 J) 12,3 % (ab 3 J), 8,2 % (14–49 J)
2.03 Folge 13 4. April 2016 31. Mai 2016 Harald Sicheritz Uli Brée 27 % (ab 3 J) 11 % (ab 3 J), 6,9 % (14–49 J)
2.04 Folge 14 11. April 2016 7. Juni 2016 Harald Sicheritz Uli Brée 26 % (ab 3 J) 11,7 % (ab 3 J), 7,9 % (14–49 J)
2.05 Folge 15 18. April 2016 14. Juni 2016 Harald Sicheritz Uli Brée 26 % (ab 3 J) 10,5 % (ab 3 J), 5,9 % (14–49 J)
2.06 Folge 16 25. April 2016 28. Juni 2016 Sabine Derflinger Uli Brée 25 % (ab 3 J) 11,2 % (ab 3 J), 7,6 % (14–49 J)
2.07 Folge 17 2. Mai 2016 5. Juli 2016 Sabine Derflinger Uli Brée 25 % (ab 3 J) 9,6 % (ab 3 J), 6,2 % (14–49 J)
2.08 Folge 18 9. Mai 2016 12. Juli 2016 Sabine Derflinger Uli Brée 26 % (ab 3 J) 10,8 % (ab 3 J), 8,7 % (14–49 J)
2.09 Folge 19 23. Mai 2016 19. Juli 2016 Sabine Derflinger Uli Brée 24 % (ab 3 J) 10,4 % (ab 3 J), 7 % (14–49 J)
2.10 Folge 20 30. Mai 2016 26. Juli 2016 Sabine Derflinger Uli Brée 25 % (ab 3 J) 10 % (ab 3 J), 7,5 % (14–49 J)
3.01 Folge 21 8. Jänner 2018 Sabine Derflinger Uli Brée
3.02 Folge 22 8. Jänner 2018 Sabine Derflinger Uli Brée
3.03 Folge 23 Sabine Derflinger Uli Brée
3.04 Folge 24 Sabine Derflinger Uli Brée

Kontroversen

Im Zuge der Ausstrahlung der ersten Staffel kam es zu mehreren Beschwerden an die österreichische Medienbehörde KommAustria. So wurde im Jänner 2015 bekannt, dass man Vorwürfe prüft, wonach Kennzeichnungspflichten verletzt wurden.[25] Der ORF wies damals den Verdacht auf Produktplatzierung zurück, und auch die KommAustria sah nach der Prüfung der Beschwerde keinen Verstoß gegen Werbebestimmungen.[26][27]

In der sechsten Folge der ersten Staffel hatte der ORF eine Dialogszene entfernt, worin Heinz-Christian Strache, der Parteivorsitzende der FPÖ, als schwul bezeichnet wird.[28] Als bekannt wurde, dass der entsprechende Dialogteil in der Fassung für Hörbehinderte im Untertitel weiter zu lesen war, beschwerte sich Strache bei der Medienbehörde. Die Beschwerde wurde zwei Monate später mit der Begründung abgewiesen, dass eine derartige Behauptung nicht aufgestellt wurde.[29]

Literatur

  • Uli Brée: Vorstadtweiber – Am Anfang war die Lüge: Wie alles begann. Roman. Residenz-Verlag, Salzburg 2016, ISBN 978-3-7017-1675-3
  • Patrick Fux: Vorstadtweiber: Das Buch zur Kultserie, Styria-Verlag, Wien 2016, ISBN 978-3-222-13527-9

Einzelnachweise

  1. „Vorstadtweiber“: Hausfrauen verzweifeln ab Jänner im ORF. In: derStandard.at, 18. Dezember 2014, abgerufen am 17. Jänner 2015.
  2. „Vorstadtweiber“ starten im deutschen TV. In: TV-Butler.at
  3. Bernd Krannich, Glenn Riedmeier: "Vorstadtweiber": Das Erste zeigt dritte Staffel auf späterem Sendeplatz. In: TV Wunschliste. 18. Dezember 2017, abgerufen am 9. Januar 2018.
  4. Nun fixiert: Zweite Staffel „Vorstadtweiber“ für ORF. In: derStandard.at, 31. Jänner 2015, abgerufen am 1. Februar 2015.
  5. Starker Start der „Vorstadtweiber“ in Deutschland. In: kurier.at, 6. Mai 2015
  6. Sabine Derflinger und die Schamlosigkeit der „Vorstadtweiber“. In: derStandard.at, 8. März 2015, abgerufen am 8. März 2015.
  7. ORF verkauft Serie „Vorstadtweiber“ in die Schweiz. In: derStandard.at, 17. April 2015, abgerufen am 18. April 2015.
  8. Vorstadtweiber: Dritte Staffel steht. Abgerufen am 21. Juli 2016.
  9. Wann kommt Vorstadtweiber Staffel 3? 2017 bringt noch mehr schwarzen Humor. Abgerufen am 21. Juli 2016.
  10. Vorstadtweiber: Staffel 3 verzögert sich. In: heute.at. Abgerufen am 1. Februar 2017.
  11. . Abgerufen am 7. Januar 2018.
  12. „Vorstadtweiber“: ORF bilanziert mit beachtlichen Zahlen. In: Kurier, 11. März 2015, abgerufen am 29. April 2015
  13. „Vorstadtweiber“: Desperat in Wien-Grinzing. In: Die Presse, 9. Jänner 2015, abgerufen am 29. April 2015
  14. „Vorstadtweiber“: Eine Serie zum Verzweifeln. In: DiePresse.com, 13. Jänner 2015, abgerufen am 29. April 2015
  15. Ein wenig lästig. In: Kurier.at, 13. Jänner 2015, abgerufen am 29. April 2015
  16. Ursula Scheer: Im Biotop der Luxusluder. In: FAZ.net, 5. Mai 2015
  17. Marie Schmidt: Serie Vorstadtweiber – Hicks und Hihi. In: Die Zeit, 5. Mai 2015
  18. Alexander Krei: ARD-„Vorstadtweiber“ starten mit Tagessieg. In: dwdl.de, 6. Mai 2015
  19. Manuel Nunez Sanchez: «Vorstadtweiber» begeistern junge Zuschauer. In: Quotenmeter.de, 6. Mai 2015
  20. Susanne Wittlich: „Vorstadtweiber“: Am Dienstag startet die neue Staffel in der ARD
  21. Romy 2015: Chancen für „Vorstadtweiber“. In: orf.at, 4. März 2015, abgerufen am 4. März 2015.
  22. APA-Meldung: 13 Auszeichnungen für den ORF bei der „Romy 2015“. In: ots.at, 25. April 2015, abgerufen am 26. April 2015.
  23. Deutscher Schauspielerpreis an „Vorstadtweib“ Gerti Drassl. In: orf.at, 22. September 2017, abgerufen am 23. September 2017.
  24. In Österreich wurden die Folgen ohne Titel ausgestrahlt, angegeben sind daher jene der ARD.
  25. Medienbehörde prüft „Vorstadtweiber“. In: derStandard.at, 15. Jänner 2015, abgerufen am 17. Jänner 2015.
  26. „Vorstadtweiber“: Modeboutique keine unerlaubte Werbung. In: derStandard.at, 3. März 2015, abgerufen am 29. April 2015.
  27. Keinesfalls „08/15“: „Vorstadtweiber“ punkten im ORF. In: derStandard.at, 13. Jänner 2015, abgerufen am 17. Jänner 2015.
  28. APA-Meldung: ORF entfernt „schwulen Strache“ aus der Serie „Vorstadtweiber“. In: derStandard.at, 10. Februar 2015, abgerufen am 10. Februar 2015.
  29. APA-Meldung: „Vorstadtweiber“: Strache blitzt bei Medienbehörde ab. In: derStandard.at, 3. April 2015, abgerufen am 29. April 2015.