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vom 11.02.2025, aktuelle Version,

Walter Tresch

Walter Tresch
Walter Tresch (1978)
Nation Schweiz Schweiz
Geburtstag 4. Mai 1948 (77 Jahre)
Geburtsort Bristen, Schweiz
Grösse 177 cm
Gewicht 70 kg
Karriere
Disziplin Abfahrt, Riesenslalom, Slalom,
Kombination
Status zurückgetreten
Karriereende 1977
Medaillenspiegel
Weltmeisterschaften 0 × Goldmedaille 1 × Silbermedaille 0 × Bronzemedaille
 Alpine Skiweltmeisterschaften
Silber Sapporo 1972 Kombination
Platzierungen im Alpinen Skiweltcup
 Einzel-Weltcupdebüt 1970
 Einzel-Weltcupsiege 4
 Gesamtweltcup 5. (1975/76)
 Abfahrtsweltcup 5. (1970/71)
 Riesenslalomweltcup 11. (1971/72)
 Slalomweltcup 4. (1972/73)
 Kombinationsweltcup 1. (1975/76)
 Podiumsplatzierungen 1. 2. 3.
 Abfahrt 1 0 2
 Riesenslalom 0 0 1
 Slalom 0 1 2
 Kombination 3 1 2
 Parallel-Rennen 0 0 1
 

Walter Tresch (* 4. Mai 1948 in Bristen) ist ein ehemaliger Schweizer Skirennfahrer. Im Weltcup gewann er insgesamt eine Abfahrt und drei Kombinationen. 1976 wurde er Erster der (inoffiziellen) Gesamtwertung in der Kombination.

Biografie

Bei den in die Olympischen Winterspiele 1972 in Sapporo integrierten Skiweltmeisterschaften gewann er Silber in der Kombinationswertung, was jedoch damals nicht als olympische Medaille zählte. Am 5. Dezember 1976 gewann er im Rahmen der sogenannten World Series of Skiing den nur für den Nationencup zählenden Parallelslalom in St. Moritz vor Ingemar Stenmark.[1]

Tresch ist Inhaber einer Einzelfirma für den Handel mit Wein und Sportartikeln.[2] Nach ihm ist eine Sportförderungsstiftung in Silenen benannt.[3] Walter Tresch lebte 2024 in Lantsch/Lenz.[4]

Erfolge

Olympische Spiele (auch WM)

Weltmeisterschaften

Weltcupwertungen

Walter Tresch gewann einmal die Disziplinenwertung in der Kombination.

Saison Gesamt Abfahrt Riesenslalom Slalom Kombination
Platz Punkte Platz Punkte Platz Punkte Platz Punkte Platz Punkte
1969/70 34. 14 23. 6 24. 8
1970/71 13. 52 5. 46 21. 6
1971/72 13. 49 12. 19 11. 26 20. 4
1972/73 14. 64 23. 5 4. 57
1973/74 20. 29 13. 10 12. 19
1974/75 14. 50 18. 6 17. 3
1975/76 5. 98 18. 10 14. 6 10. 17 1. 65
1976/77 13. 89 17. 15 8. 34

Weltcupsiege

Tresch errang insgesamt 14 Podestplätze, davon 4 Siege. Seinen ersten Sieg feierte er überraschend bei der Abfahrt in St. Moritz 1971 mit der hohen Nummer 39, wobei er von einer schnelleren Piste durch die höheren Temperaturen profitierte. Die Fotografen hatten den Sieg seines bis dahin führenden Landsmannes Bernhard Russi schon für ausgemacht gehalten und waren bereits zur Übermittlung ihrer Bilder an die Redaktionen abgereist; sie erfuhren von der Änderung aus dem Autoradio und kehrten um. Für sie stieg Walter Tresch nochmals die Piste hoch, um ein zweites Mal über den Zielsprung zu fahren.[4]

Datum Ort Staat Disziplin
16. Januar 1971 St. Moritz Schweiz Abfahrt
9. Januar 1976 Garmisch-Partenkirchen Deutschland Kombination
25. Januar 1976 Kitzbühel Österreich Kombination
23. Januar 1977 Wengen Schweiz Kombination

Einzelnachweise

  1. Hans-Ulrich Landolf: Schweizer Siege zum Abschluss der World Series in St. Maoritz. Parallelslalom auf dem Weg zu einer Attraktion? In: Neue Zürcher Zeitung. 6. Dezember 1976, S. 35.
  2. Walter Tresch. In: Moneyhouse. 25. Juli 2001.
  3. Walter-Tresch-Stiftung zur sportlichen Förderung der Gemeinde Silenen. In: Moneyhouse. 6. Juli 2021.
  4. 1 2 Das verrückte Rennen von Walter Tresch, Schweizer Illustrierte, 1. Januar 2025

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