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vom 02.06.2017, aktuelle Version,

Zwölfaxing

Zwölfaxing
Wappen Österreichkarte
Wappen von Zwölfaxing
Zwölfaxing (Österreich)
Zwölfaxing
Basisdaten
Staat: Österreich
Bundesland: Niederösterreich
Politischer Bezirk: Bruck an der Leitha
Kfz-Kennzeichen: BL (seit 2017; alt: WU)
Fläche: 6,76 km²
Koordinaten: 48° 7′ N, 16° 28′ O
Höhe: 168 m ü. A.
Einwohner: 1.730 (1. Jän. 2017)
Bevölkerungsdichte: 256 Einw. pro km²
Postleitzahl: 2322
Vorwahl: 01/70
Gemeindekennziffer: 3 07 41
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Schwechaterstraße 46
2322 Zwölfaxing
Website: www.zwoelfaxing.gv.at
Politik
Bürgermeister: Astrid Reiser (SPÖ)
Gemeinderat: (2015)
(19 Mitglieder)
7
6
5
1
7  6  5  1 
Von 19 Sitzen entfallen auf:

Lage der Gemeinde Zwölfaxing im Bezirk Bruck an der Leitha
Au am Leithaberge Bad Deutsch-Altenburg Berg Bruck an der Leitha Ebergassing Enzersdorf an der Fischa Enzersdorf an der Fischa Fischamend Göttlesbrunn-Arbesthal Götzendorf an der Leitha Gramatneusiedl Hainburg an der Donau Haslau-Maria Ellend Himberg Hof am Leithaberge Höflein Hundsheim Klein-Neusiedl Lanzendorf Leopoldsdorf Mannersdorf am Leithagebirge Maria-Lanzendorf Moosbrunn Petronell-Carnuntum Prellenkirchen Rauchenwarth Rohrau Scharndorf Schwadorf Schwechat Sommerein Trautmannsdorf an der Leitha Wolfsthal Zwölfaxing Lage der Gemeinde Zwölfaxing im Bezirk Bruck an der Leitha (anklickbare Karte)
Über dieses Bild
Vorlage:Infobox Gemeinde in Österreich/Wartung/Lageplan Imagemap
Quelle: Gemeindedaten bei Statistik Austria

Zwölfaxing ist eine Gemeinde mit 1730 Einwohnern (Stand 1. Jänner 2017) (seit 2017:) im Bezirk Bruck an der Leitha in Niederösterreich.

Geografie

Zwölfaxing liegt im Industrieviertel in Niederösterreich. 1,95 Prozent der Fläche der Gemeinde sind bewaldet. Der Ort wird vom Kalten Gang, der Schwechat und vom Mitterbach(Frauenbach) durchflossen.

Es existieren keine weiteren Katastralgemeinden.

Geschichte

In Zwölfaxing wurden öfters einige alte Fundstücke aus der Zeit Pannonias gefunden, der größte Fund waren die Awarengräber, welche zu den bedeutendsten Funden Österreichs gehören. Zwölfaxing gehört außerdem zu den ältesten Dörfern der Region.

In den beiden Weltkriegen war das Dorf oftmals Bombenangriffen ausgesetzt. Zwölfaxing gehörte von 1938 bis 1954 zu Groß-Wien. Heute gibt es den nach 1938 von der Wehrmacht errichteten Fliegerhorst noch immer, er wurde zur Burstyn-Kaserne umgebaut.[1]

Von 1954 bis zu dessen Auflösung am 1. Jänner 2017 war Zwölfaxing Teil des Bezirks Wien-Umgebung.

Einwohnerentwicklung

Die Ergebnisse der Volkszählungen der letzten Jahre:

  • 2005: 1.454
  • 2001: 1.458
  • 1991: 1.371
  • 1981: 1.182
  • 1971: 1.188

Politik

Bürgermeisterin der Gemeinde ist Astrid Reiser (SPÖ), Vizebürgermeister ist Peter Watzak-Helmer (ZIB). Amtleiterin ist Ingrid Hollensteiner.

Im Gemeinderat besteht nach der Gemeinderatswahl vom 25. Jänner 2015 bei insgesamt 19 Sitzen, folgende Mandatsverteilung:

  • ÖVP: 7
  • SPÖ: 6
  • ZIB (Zwölfaxings initiative Bürgerinnen und Bürger): 5
  • FPÖ: 1

Wirtschaft und Infrastruktur

  • Nichtlandwirtschaftliche Arbeitsstätten: 65
  • Land- und forstwirtschaftliche Betriebe: 16
  • Erwerbstätige: 656
  • Erwerbsquote: 46,29 % (Stand: 2001)

Kultur und Sehenswürdigkeiten

Die Dreifaltigkeitskirche von Clemens Holzmeister

Sonstiges

Bekannt ist Zwölfaxing durch die Panzerkaserne Burstyn des österreichischen Bundesheeres, wo das Panzerbataillon 33, die Nachschub- und Transportkompanie des Panzerstabsbataillon 3, sowie die Panzertruppenschule untergebracht sind. Es gibt eine Chronik, die die Geschichte Zwölfaxings näher beschreibt. Diese ist im Gemeindeamt erhältlich. [1]

Literatur

  • Friedrich Leth: 20 Jahre selbständige Gemeinde Zwölfaxing 1954-74, 1974
  • Erich Sprosec: Zwölfaxing. Seine Vergangenheit bis 1945, 1999
  Commons: Zwölfaxing  – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

  1. 1 2 Zwölfaxings Geschichte
  2. Eintrag zu Zwölfaxing im Austria-Forum (in AEIOU Österreich-Lexikon)