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Algen#

Es lebe die Alge --- sie ist ein Freund der Menschheit!

Je nach Algenart (es gibt hunderttausende) kann man aus ihnen Futtermittel, Nahrung, Kosmetika, Medikamente, Düngemittel, Bioenergie, andere Treibstoffe und noch mehr herstellen. Sie können eine entscheidende Rolle bei der Abfallbeseitung und Reinigung von Abwässern spielen, etwa durch ihr Fähigkeit, Schwermetalle zu binden. Algen „machen das Wasser grün“ und sind für den Fischbestand als Nahrungsmittel unersetzlich. Jedes Jahr wachsen in den Weltmeeren Milliarden Tonnen mikroskopisch kleiner Algen. Jedes zweite Sauerstoffmolekül in der Atmosphäre wird von Algen gebildet. Sie stellen mit der Fotosynthese nicht nur Sauerstoff her, sondern binden auch das Treibhausgas CO2. Aber nicht nur fürs Klima sind Algen unentbehrlich. Ohne sie gäbe es weder tierisches Plankton, Krebse, Fische noch Wale! Wer übrigens meint, er wird nie Algen essen, der irrt, er hat es schon längst getan! Eiscreme, Pudding, Joghurt sind nur einige der Lebensmitteln, die mit Algenprodukten wie Alginat, Agar-Agar und Carragen hergestellt werden.

Man spricht immer davon, dass der Ausstoß von CO2 verringert werden muss. Nur ist das vielleicht gar nicht notwendig, wenn man genug CO2 binden (also aus der Luft filtern) kann, und dabei noch wertvolle Rohstoffe für interessante Produkte erhält. Gewisse Algenarten erfüllen diese Anforderungen. Sie binden bei ihrem Wachstum große Mengen von CO2 (bis zu 10 Mal mehr als Bäume oder Gras dies tun), und sind später wertvoller Rohstoff für viele Produkte, wie erwähnt.

Algen werden daher von innovativen Firmen und der Pharmaindustrie für eine Fülle von Anwendungen eingesetzt, unterstützt durch Forschung, z.B. an der Universität für Bodenkultur, vor allem Campus Tulln.

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